Seit 05:05 Uhr Studio 9
Dienstag, 19.10.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Sonntag, 31. Oktober 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Stunde 1 Laboraufnehmen

Auf offener Bühne
Von Thomas Wheeler und Heinz Schindler

Im Licht der Öffentlichkeit ist man nicht alleine. Heute noch weniger als früher. Kommunikation ist keine Einbahnstraße mehr, manche Retourkutsche wird zur Geisterfahrt. Man muß zur Seite springen und Andere achten darauf, daß es die richtige Seite ist.

Für klassische Bühnenberufe, aber auch dort, wo mediale und virtuelle Bühnen erschaffen worden sind, gilt dies. Das erfahren Kabarettist Andreas Rebers und Fußballtrainer Dietmar Demuth gleichermaßen. Der eine wird - gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen - politisch lokalisert. Der andere saß oftmals dort auf der Trainerbank, wo die politische Verortung des Vereins fast noch wichtiger scheint als die nackten Ergebnisse. Der Gegner steht dann nicht nur auf dem Platz. Ob nun beim FC St. Pauli oder bei Babelsberg 03.

In der Stunde "Labor" soll mit Demuth und Rebers darüber gesprochen werden, was sich im Laufe ihrer Karrieren gewandelt hat: der Zeitgeist, die eigene oder die Wahrnehmung durch Andere? Welche Macht haben Bilder und Regie - Demuth ist passiv medienerfahren, Rebers war Schauspielleiter am Theater - oder welche Ohmacht hat man selbst?

Wo trennen sich Person und Rolle/Funktion und was passiert, wenn Dritte dies nicht trennen wollen oder können? Wo erfährt authentisches Auftreten seine Grenzen und wer setzt diese? Welche Kosequenzen hat es für das eigene Agieren - und vor allem: wer gibt Rückhalt? Der Verein oder der Anwalt?

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Diskursaufnehmen

Kultur.Forum St. Matthäus
Sind wir in Afghanistan auch kulturell gescheitert?
Auswärtige Kulturarbeit zwischen Friedensengagement und Imperialismus

Es diskutieren:
- Johannes Ebert, Goethe-Institut
- Andreas Görgen, Auswärtiges Amt
Moderation: Hans Dieter Heimendahl, Deutschlandfunk Kultur
(Aufzeichnung vom 26.10.2021, St. Matthäus-Kirche Berlin)

Nach 20 Jahren steht die Entwicklungsarbeit in Afghanistan vor einem Scherbenhaufen. Es ist nicht gelungen, belastbare nachhaltige Strukturen zu schaffen. War der Versuch, Demokratie und Zivilgesellschaft zu fördern, nur eine andere Art von Kulturimperialismus? Was wiegt schwerer, die Menschenrechte oder der Respekt vor der kulturellen Selbstbestimmung?

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Chansons und Balladen
Moderation: Dirk Schneider

03:00 Nachrichten 

04:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

04:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00 Nachrichten 

06:00 Nachrichten 

06:55 Uhr

Wort zum Tageaufnehmen

Johannische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Feiertagaufnehmen

Stur oder standfest
Wie findet man seine Haltung in umstrittenen Lebensfragen?
Von Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann, Stuttgart
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteheraufnehmen

Warum gibt es Tierbestattungen?
Von Gudrun Holtz
Moderation: Patricia Pantel

Wenn ein Tier stirbt, dann heißt es Abschied nehmen. Inzwischen gibt es immer mehr Möglichkeiten, den verstorbenen Liebling beizusetzen. Eine Einäscherung oder Erdbestattung ist eine Alternative zur gesetztlich vorgesehenen „Tierverwertung”. Gemeinsam besuchen wir einen Tierfriedhof.

08:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Kinderhörspiel
Prinzessin Maria vom Meere
Von Rolf Gozell
Nach einem russischen Volksmärchen
Ab 7 Jahre
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komposition: Trötsch
Mit: Otto Sander, Karin Angerer, Boris Aljinovic, Uwe Dag Berlin, Carmen-Maja Antoni u. a.
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1999
Länge: 51'23
Moderation: Patricia Pantel

Prinz Iwan hat drei Schwestern und nach dem Tod der Eltern ist es seine Aufgabe, für sie den rechten Bräutigam zu finden.

Prinz Iwan hat drei Schwestern. Nach dem Tod der Eltern ist er für sie verantwortlich. Ein Falke will die erste heiraten, ein Adler die zweite und ein Rabe bittet um die Hand der dritten. Es sind ungewöhnliche Freier, aber Iwan willigt ein. Nun ist er allein im Schloss und langweilt sich. Ich werde mir auch eine Frau suchen, denkt Iwan und läuft los. Nach vielen Tagen kommt er ans Meer. Dort wohnt die schöne Prinzessin Maria. Die beiden sehen sich und lieben sich. Alles wäre gut, wenn nicht Koschtschej, der unsterbliche Recke, auftauchen würde …

Rolf Gozell, 1935-2008, schrieb Hörspiele, Theaterstücke und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Prinzessin Maria vom Meere" wurde er mit dem Deutschen Kinderhörspielpreis 2000 ausgezeichnet.

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätselaufnehmen

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Plus Einsaufnehmen

11:00 Nachrichten 

11:59 Uhr

Freiheitsglockeaufnehmen

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

12:30 Uhr

Die Reportageaufnehmen

Deutschlands Cannabis-Fabriken
Premiere mit Hindernissen
Von Ernst-Ludwig von Aster

Der Auftraggeber war die Bundesregierung, der Auftrag kam vor zwei Jahren und lautete: Anbau von zehn Tonnen Cannabis. Seit 2017 kann Cannabis auf Rezept aus medizinischen Gründen verschrieben werden, allerdings wird die „grüne Medizin“ bisher aus Holland und Kanada importiert. Drei Unternehmen sollen in Zukunft die Versorgung mit Cannabis Made in Germany garantieren. Ende 2020 wurde die erste Lieferung erwartet, aber sie kam nicht. Corona und deutsche Sicherheitsvorschriften machten den Cannabis-Fabriken zu schaffen. Doch jetzt läuft die Produktion langsam an. Eine Reportage über den schweren Weg bis zur ersten Ernte.

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Sein und Streitaufnehmen

Das Philosophiemagazin

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Religionenaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Interpretationenaufnehmen

"Intime Briefe"
Das Zweite Streichquartett von Leoš Janáček
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten 

18:05 Nachspiel 

Laufen, Schießen, Selbstverteidigung
Polizeisport zwischen Lust und Frust
Von Günter Herkel
(Wdh. v. 10.01. 2021)

Der Polizeiberuf ist kein Beruf wie jeder andere. Körperliche Fitness ist eine elementare Voraussetzung zur Bewältigung des Joballtags. Eines Alltags, der mal von Routine, oftmals aber von unvorhersehbaren Arbeitseinsätzen geprägt ist. Ob nächtliche Ruhestörung, Verkehrsunfall oder Demonstrationseinsatz - Polizistinnen und Polizisten sollten nicht nur in jeder Situation angemessen agieren und reagieren, sie müssen auch jederzeit damit rechnen, körperlicher Gewalt ausgesetzt zu werden, oder gezwungen zu sein, selbst Gewalt anzuwenden. Körperliche Fitness ist darum schon beim Auswahlverfahren für den Polizeidienst ein wichtiges Kriterium. Sie bildet zugleich die Voraussetzung für ein effektives Einsatztraining. Regelmäßiger Dienstsport ist daher in allen Phasen der Karriere obligatorisch. In Zeiten knapper Mittel und wachsender Polizeiaufgaben fallen Theorie und Praxis aber gelegentlich auseinander.

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Otto
Von Dana von Suffrin
Regie: Stefanie Ramb
Mit: Robert Dölle, Enea Boschen, Luana Velis, Helena Schrei, Clara Naumann, Stephanie Schönfeld, Barbara Horvath, Christiane Roßbach, Helmut Berger u.a.
Komposition: Polly Lapskovskaja
Ton und Technik: Winfried Messmer, Susanne Herzig
Produktion: BR 2021
Länge: 76'11

Aufbrausend, manipulativ und distanzlos war Otto schon immer. Jetzt ist der pensionierte jüdische Ingenieur auch noch ein Pflegefall. Für seine beiden Töchter, die sich eigentlich von ihm lösen wollen, bedeutet das eine Zerreißprobe.

Für seine Familie war Otto, der pensionierte jüdische Ingenieur, schon immer eine Heimsuchung. Nun werden seine Töchter Timna und Babi, beide Anfang 30, auch noch mit seiner Krankheit konfrontiert. Otto, knapp 80, ist aufbrausend, manipulativ, distanzlos und von wahnwitzigen Einfällen beseelt − und jetzt ein Pflegefall. Seinen Töchtern macht er unmissverständlich klar: Ich verlange, dass ihr für mich da seid. Und zwar immer! Die Schwestern müssen jetzt erfahren, wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen − auch wenn man ihn sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. Als Otto aus dem Krankenhaus zurückkehrt, beginnt für Timna und Babi ein Jahr voller unerwarteter Herausforderungen, aber auch ein Jahr der Begegnung mit der eigenen Vergangenheit und Familiengeschichte, die so ungewöhnlich ist, dass Außenstehende nur den Kopf schütteln können. Klug, liebevoll und mit schwarzem Humor erzählt Dana von Suffrin, wie Timna versucht, ihre dysfunktionale Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen. „Otto“ verhandelt vieles: das deutsche Judentum, die Familie und all ihre Segnungen und Schrecken, Alter und Tod − und ist Hommage und Abrechnung zugleich: Das Porträt eines Mannes, in dessen jüdischer Biografie das immer noch kaum fassbare 20. Jahrhundert aufscheint.
„‚Otto‘ ist die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung, aber darüber hinaus habe ich auch versucht, universelle Themen und Menschen in ihrer ganzen Ambivalenz zu behandeln. Auch wenn jemand keine Ahnung vom Judentum hat, soll er sich wiederfinden können: als Vater, als Kind, als Träger von Liebe, Hoffnung, Schuld und Pflicht; als Stimme der Vernunft, als Scheusal, als Opfer oder als Freund.“ (Dana von Suffrin)

Dana von Suffrin, geboren 1985 in München, studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus, seitdem Postdoc an der Ludwig-Maximilians-Universität. Debütpreis des Buddenbrookhauses, Ernst-Hoferichter-Preis und Hölderlin-Förderpreis für ihr Romandebüt „Otto“ (2019).

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Heinrich Schütz Musikfest
Frauenkirche Dresden
Aufzeichnung vom 08.10.2021

Heinrich Schütz
Psalmen Davids (Auswahl)

Gabrieli Consort & Players
Leitung: Paul McCreesh

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Literaturaufnehmen

Ilse Aichinger und Sophie Scholl
Widerstand der Worte
Von Lars Meyer

Sie waren sich nah, ohne sich je getroffen zu haben: die so genannte "Halbjüdin" und die Widerständlerin.

Ilse Aichinger und Sophie Scholl, beide Jahrgang 1921, hätten sich als junge Frauen begegnen können. Die Zeitumstände verhinderten es. Aichinger, nach dem Krieg ein Literaturstar, sieht sich 1938 in Wien als sogenannte Halbjüdin von der Welt verlassen. Sophie, nach dem Krieg Widerstandsikone, trägt ein BDM-Halstuch. Beide ringen mit sich in Briefen, Tagebüchern, literarischen Notizen. „Die härtesten Maßstäbe“ will Scholl an sich anlegen, und Aichinger notiert nicht weniger radikal: „Schreiben kann man wie Beten eigentlich nur, anstatt sich umzubringen.“ Als sie 1943, nach Scholls Tod, von der Weißen Rose erfährt, wächst ihr eine Hoffnung zu, die größer ist, als die Hoffnung zu überleben - eine Verpflichtung für die Zukunft. Was kommt zwischen den beiden, die sich nicht kennenlernten, zur Sprache?

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

Oktober 2021
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