Seit 11:05 Uhr Lesart
Samstag, 19.06.2021
 
Seit 11:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Sonntag, 30. Mai 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Blaue Sofa

Autorinnen und Autoren im Gespräch
Aufzeichnungen aus der Leipziger Innenstadt

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Buddhistische Gesellschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

3 = 1. Wer ist Gott und dann gleich drei?
Von Pfarrer Martin Vorländer, Frankfurt am Main
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Warum weinst du?
Über Tränen, Zwiebelschneiden und warum Weinen normal und überhaupt nicht schlimm ist.
Recherche und Reportagen: Ilka Lorenzen-Butzmann
Moderation: Tim Wiese und Merle
Deutschlandfunk Kultur 2021

Tränen sind nicht gleich Tränen, wie uns der Kinder- und Jugendpsychiater Oliver Dierssen erklärt. „Echte“ Tränen, also wenn wir so richtig, richtig traurig sind, sind öliger als die Tränen, die beim Zwiebelnschälen kullern. Sie sollen nämlich gut im Gesicht haften bleiben, damit andere Menschen sie dort sehen können. Und da hätten wir schon die wichtigste Funktion von Tränen: Sie sind unsere Art zu zeigen, dass wir Hilfe brauchen. Außerdem erfahren wir, warum manche Menschen mehr weinen und andere weniger. Eines steht auf jeden Fall fest: Weinen ist normal und überhaupt nicht schlimm. Und wie machen das Schauspielerinnen und Schauspieler, wenn die vor der Kamera weinen müssen? Sind da wohl auch Zwiebeln im Spiel? Kakadu hat nachgefragt bei der Schauspielerin Carol Schuler.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Fünf Gramm Glück
Von Thilo Reffert
Ab 7 Jahre
Regie: Beatrix Ackers
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Stefan Kaminski, Leo Knižka, Elisa Fluch, Uwe Müller, Christoph Gawenda, Marie Burchard, Vincent Kruschwitz, Michael Kind, Shorty Scheumann, Wolfgang Condrus, Antje von der Ahe u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Moderation: Tim Wiese

Eine Brotdose erzählt von ihren Erlebnissen in Schultasche, Kühlschrank und Fundbüro.

Ludwigs Brotdose liegt in den Sommerferien einsam im Küchenschrank. Sie fühlt sich vergessen und erzählt uns ihr Leben. Es begann in einer Tiefziehmaschine im chinesischen Guangzhou und nahm seine entscheidende Wendung, als Zaocan - so der Name der Brotdose - die Brotdose eines Schulkindes wurde. Zur Schuleinführung verspotten Federtasche und Turnbeutel die gewöhnliche Brotdose. Auch Radiergummi und Arbeitsblatt schauen verächtlich auf sie herab. Aber das Schulkind Ludwig liebt seine Brotdose und holt sie in jeder Pause aus der Schultasche. Unerschrocken übernachtet sie auf dem Schulhof und im Kühlschrank, sie lernt andere Brotdosen kennen, mit denen sie das Inferno einer Spülmaschine überlebt. Sogar aus dem Fundbüro wird sie auf wunderbare Weise gerettet. Und nach den langen Sommerferien fängt endlich wieder die schöne Schulzeit an. Zaocan wird gefüllt mit Butterbrot, Apfel und 5 Gramm Glück und begleitet ihren Ludwig wieder durch den langen Schultag.

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene.
Deutschlandradio Kultur sendete zuletzt sein Hörspiel "Mr. Handicap".

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

12:30 Uhr

Die Reportage

Große Männer und kleine Züge
Boom bei den Modellbahnern
Von Stefan May

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Wolfram EIlenberger

Wochenkommentar
Von David Lauer

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber

Unbekannte Hüterinnen der Tradition
In der islamischen Geschichtsschreibung kommen nur sehr wenige weibliche Gelehrte vor
Von Julia Ley

Vom Jesuitenorden zur Sufigemeinschaft
Dass Menschen vom Christentum zum Islam übertreten, kommt immer wieder vor
Gespräch mit Klemens Peterhoff

Persönliche Vorhersagen nach Daumenabdruck
Nicht nur in Indien lassen sich viele Menschen die Zukunft vom Heiligen Agastya vorhersagen
Von Antje Stiebitz

Koans auslegen im Kollektiv
Traditionell werden im Zen-Buddhismus scheinbar absurde Geschichten, so genannte Koans, in Einzelmeditation und Zwiegespräch gedeutet
Von Mechthild Klein

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Sechs Gebirge aus Tönen"
Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello solo
Gast: Wolfgang Boettcher, Cellist
Moderation: Mascha Drost
(Wdh. v. 22.03.2009)

Wolfgang Boettcher war Solocellist der Berliner Philharmoniker und bildete als Professor an der Berliner Universität der Künste bis zu seinem Tod im Februar 2021 zahlreiche Cellisten aus. 2009 war er in den „Interpretationen” zu Gast und sprach über einen der Höhepunkte der Cello-Literatur.

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Emanuel Schaffer
Eine jüdische Trainerkarriere
Gespräch mit Thomas Jaedicke

Was macht eigentlich Uwe Reinders?
Der erste "West-Trainer" für Hansa Rostock
Von Knut Benzner

Das Trainerkarussell in der Bundesliga dreht sich schnell wie nie
Gespräch mit Imke Wübbenhorst

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Ein Klub will nach ganz oben
Viktoria 89 wird dritte Kraft im Hauptstadtfußball
Von Wolf-Sören Treusch

Vor zwei Jahren stand der FC Viktoria 1889 Berlin, Traditionsklub mit der größten Jugendfußballabteilung der Republik, kurz vor dem Aus. Mittlerweile hat sich die Lage komplett geändert. Der zweitälteste Verein Deutschlands hat einen neuen Investor gefunden, einen Unternehmer und Medienmanager aus Hamburg. Der will mit Viktoria 89 hoch hinaus: neben Union und Hertha als dritte Kraft im Hauptstadtfußball. Die erste Herrenmannschaft führt schon mal unangefochten die Tabelle in der Regionalliga Nordost an, das erste Frauenteam ist ebenfalls spitze. Und die U19 und U17 der Männer spielen bereits in der Bundesliga.

18:30 Uhr

Hörspiel

Doktor Schiwago (3/3)
Nach dem Roman von Boris Pasternak
Übersetzung aus dem Russischen: Reinhold von Walter
Bearbeitung: Ernst Schnabel
Regie: Otto Kurth
Mit: Gert Westphal, Joana Maria Gorvin, Ludwig Cremer, Lola Müthel, Eduard Marks, Kurt Lieck, Gerda Maurus, Harry Grüneke
Produktion: WDR / NDR / SWF / RIAS Berlin 1958
Länge: 79'05

Dritter Teil der Lebensgeschichte des Arztes und Dichters Juri Schiwago, der sich vom sensiblen Kind zum Sozialisten und schließlich zum Dissidenten entwickelt. Der russische Klassiker von Boris Pasternak als Hörspiel.

Ernst Schnabels Hörspiel-Bearbeitung hält sich frei von polemischer Zurichtung. Sie verwirklichte 1958 jene „große Form“ im Rundfunk, die noch heute eine unverstellte Begegnung mit Pasternaks erzählerischem Zeit-Panorama ermöglicht. „Er beginnt um die Jahrhundertwende in Moskau, kurz vor der ersten russischen Revolution vom Jahre 1905 - und endet 1929 in Moskau, im fünften Jahre der Herrschaft Stalins. Dazwischen liegen der 1. Weltkrieg, die Oktoberrevolution, der Bürgerkrieg, der Rußland beinahe vernichtete, der Anfang des Sowjetsystems aus Blut und Wirren heraus und die Konsolidierung einer Weltmacht - dazwischen liegt ferner das Schicksal Dr. Juri Schiwagos, sein Leben und seine Niederlage. Mit einem bewundernswerten Kunstgriff hat Pasternak schließlich seine große Erzählung bis auf die Gegenwart weitergeführt.“ (Ernst Schnabel 1958)

Juri Schiwago ist die Flucht von den Roten Partisanen zu Lara Antipowa gelungen. Lara pflegt ihn gesund und die beiden erleben einen kurzen gemeinsamen Liebessommer. In einem Brief schreibt Schiwagos Frau Tonja, dass sie mit ihrer Familie nach Paris ausreisen wird. Doch die politischen Wechselfälle beenden das Glück zwischen Lara und Juri Schiwago, der als Bourgeois und Deserteur auf der Schwarzen Liste steht. Um Lara zu schützen, trennt er sich von ihr und schlägt sich nach Moskau durch. Dort haust er, zunehmend verwahrlosend und der Gegenwart entfremdet, in einem Zimmer, bis er endlich doch Arbeit in einem Krankenhaus findet. Auf dem Weg dorthin bricht er auf der Straße zusammen. Ein bürgerlicher Anti-Held, der sich der politischen Umerziehung verweigert hat. Wer er wirklich war, entdecken seine Freunde erst im Nachlass.

Boris Pasternak (1890-1960) studierte Musik, dann Philosophie. Erster Lyrikband 1914. Lebte in der Stalin-Zeit zurückgezogen als Übersetzer. „Doktor Schiwago“ erschien 1957 auf Italienisch bei Feltrinelli. 1958 Nobelpreis für Literatur.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Herkulessaal der Münchner Residenz
Aufzeichnung vom 26.03.2021

Mieczysław Weinberg
Sinfonie Nr. 2 op. 30

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595

Ludwig van Beethoven
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b

Francesco Piemontesi, Klavier
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Ihre Zeit in Briefen erfasst
Rahel Levin Varnhagen im Briefwechsel mit ihrer Familie
Von Barbara Hahn
(Wdh. v. 20.12.2009)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
u.a. Leipzig liest extra
Moderation: Gabi Wuttke

Inzidenz sinkt weiter
Konzertbranche ist aber immer noch ohne Perspektive
Gespräch mit Prof. Jens Michow

Eine Woche danach
Roman Protassewitsch und die belarussische Opposition
Gespräch mit Iryna Herasimovich

Kunst in Südafrika
Hoffnungsstreif in Pandemie und Lockdown
Von Leonie March

Urbane Vielfalt bewahren
Ausstellung "Re-Use" bei Aedes in Berlin
Gespräch mit Sergei Tchoban

The Revolution will not be televised
"Die Internationale" wird 150
Gespräch mit Dr. Dr. Michael Fischer, Direktor der Hochschule für Musik Freiburg

23:30 Kulturnachrichten

Von Christian Riedel

23:50 Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

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Heike Geißler über die Bachmann-Jury"Das geht nicht"
Die Jury im Studio bei der Lesung von Heike Geißler. Die Schriftstellerin ist über Bildschirme zugeschaltet. (LST Kärnten / Johannes Puch)

Die Schriftstellerin Heike Geißler hat in Klagenfurt gelesen und übt nun deutliche Kritik an der Arbeit der Jury: Die Diskussion sei unfair und nicht auf den Text bezogen gewesen. Das sei aber das Mindeste, was Literaturkritik leisten müsse.Mehr

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