Seit 17:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 18.12.2018
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Sonntag, 22. Juni 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Zeit der Wut
Italienische Krimis und die Krise
Von Maike Albath

Politik und Verbrechen: Der Niedergang der italienischen Gesellschaft spiegelt sich in aktuellen Kriminalromanen wider

Marode Staatsbetriebe fressen Steuern auf, Bürokratie lähmt den Alltag, soziale Gegensätze spitzen sich zu: Italien steckt in der Krise. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Kriminalromane in dem südeuropäischen Land gerade Hochkonjunktur haben. Autoren wie Maurizio De Giovanni, Giancarlo De Cataldo, Roberto Riccardi, Giorgio Fontana und Massimo Carlotto arbeiten sich an der gesellschaftlichen Wirklichkeit ab. In Rom erkundet ein Carabiniere die Grauzone zwischen legalen und illegalen Geschäften, in Mailand steht ein Richter wie gelähmt einem Justizirrtum gegenüber, und im Veneto muss ein Privatdetektiv erkennen, dass ganze Wirtschaftszweige auf Verbrechen basieren: In einem Land, das längst jenseits von Gut und Böse ist, erweisen sich Krimis als letzte moralische Instanz.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Neue Kirche in Deutschland / Swedenborg-Zentrum

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Fronleichnam - Eine Demonstration des Glaubens?
Von Theresia Kraienhorst
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Moderation: Ulrike Jährling

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Held Baltus
Von Lutz Hübner
Ab 6 Jahren
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komposition: Wolfgang van Ackeren
Mit: Leo Knizka, Antonia Brunner, Tonio Arango, Linda Olsansky, Michael Rotschopf, Roman Knizka
Produktion: DKultur 2013
Länge: 50'33
(Wdh. v. 02.06.2013)
Moderation: Ulrike Jährling

Baltus baut mit seiner Freundin Claire eine Geisterfalle, weil er seine Mama von einem bösen Geist befreien will.

Baltus ist sechs Jahre alt und hat Angst, wenn seine Mama am Abend ausgehen will. Seine Freundin Claire ist drei Jahre älter und findet es toll, dass Baltus am Abend machen kann was er will. Sie schlägt vor, dass sie gemeinsam einen Horrorfilm anschauen. Baltus fürchtet sich davor und würde am liebsten mit Mama mitgehen. Das erlaubt sie nicht und Baltus fragt sich, warum Mama plötzlich so komisch ist. Claire erklärt es ihm: Deine Mama hat sich einen Geist eingefangen. Baltus will Mama davon befreien, er baut mit Claire eine Geisterfalle, sie funktioniert auch. Aber er fängt darin Mamas Freund ein und der ist davon gar nicht begeistert.

Lutz Hübner, geboren 1964 in Heilbronn, lebt als freischaffender Autor in Berlin, schreibt erfolgreich Theaterstücke für Erwachsene, "Held Baltus" ist sein erster Theatertext für Kinder.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
u.a.
Rätsel: Stadt - Land - Fluss

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Mit Renate Schönfelder und dem Kabarettisten und Schauspieler Wolfgang Stumph durch Dresden

Als im Januar im ZDF die 50. Folge von „Stubbe - von Fall zu Fall“ lief, verfolgten 8,5 Millionen Zuschauer den letzten Mordfall des Sachsen, der 20 Jahre lang in Hamburg ermittelt hatte und bundesweit zum Publikumsliebling geworden war. Wolfgang Stumph, 1946 im schlesischen Wünschelburg geboren, hatte seinen ersten großen Erfolg im vereinten Deutschland schon 1991 mit der Kinokomödie „Go Trabbi, go!“. Es folgten zwei preisgekrönte TV-Sitcoms, bevor Stubbe die Rolle seines Lebens wurde.

Begonnen hatte Stumphs Schauspielkarriere in der DDR. Nach einer Lehre als Kesselbauer und einem Studium der Ingenieurpädagogik absolvierte er die staatliche Schauspielausbildung der DDR. Danach war er Mitglied des Dresdener Kabaretts Herkuleskeule und als Komödiant im DDR-Fernsehen zu sehen. Stumph spiele den typischen Sachsen, den kleinen Mann, dessen Systemkritik in scheinbar harmlosen Sätzen versteckt war. Während für viele DDR-Künstler die deutsche Einheit dann einen deutlichen Karriereknick bedeutete, startete Stumph damals erst richtig durch. Nun liegt auch Stubbe hinter ihm und viele neue Aufgaben warten. Renate Schönfelder begleitet Wolfgang Stumph durch seine Wahlheimat, durch sein Dresden.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12:30 Uhr

Die Reportage

Mutter, Co-Vater & Kind - Familienplanung rational
Von Ute Zauft

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosopiemagazin
Moderation: René Aguigah

Kleine Leute, große Fragen
Wann ist der beste Moment zu sterben?

Wissensmonopole aufbrechen
Zum 30. Todestag des französischen Philosophen: Joseph Vogl über Michel Foucault

Der Utilitarismus des Verkehrsministers
Svenja Flaßpöhler über das Nein zur Helmpflicht für Radfahrer

Die Botschaften kleiner Götter
Thorsten Jantschek über die Kunstmesse „Art Basel“

Drei Fragen an Daniel Barenboim

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Gay Pride in Israel
Homosexuelle und die Religion
Von Steve Neuwirth

Tristesse und Reformation
Zu Besuch in Luthers Elternhaus in Mansfeld
Von Adolf Stock

Schiiten gegen Sunniten - was bedeutet das im Irak?
Gespräch mit Andrea Fischer-Tahir vom Zentrum für Nah- und Mitteloststudien der Philipps-Universität Marburg

Yoga für Skeptiker?
Rezension des Buchs von Ulrich Ott
Von Frank Schüre

Moderation: Kirsten Dietrich

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Johann Sebastian doppelt gefiltert
Ferruccio Busonis Bach-Bearbeitungen und ihre Interpretation
Moderation: Johannes Jansen

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
u.a.
Fußball WM aus Sicht von Pfarrer Thomas Weber

Gespräch mit Friedhelm Julius Beucher, Präsident Deutscher Behindertensportverband

Mein Verein: Blindenfußball bei Viktoria 89 Berlin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

„…7, 8, 9, 10 Klasse!“
Das Sparwasser-Tor vor 40 Jahren
Von Frank Ulbricht

„Warum wir heute gewinnen!“, titelte die Bild-Zeitung am 22. Juni 1974. Mit „wir“ waren natürlich die Westdeutschen gemeint. „Gegen die individuelle Klasse von Beckenbauer, Breitner und Co.“ hätten die DDR-Spieler angeblich keine Chance. Doch „Jürgen Sparwasser aus Magdeburg“ überraschte nicht nur die Blattmacher vom Boulevard. 1:0 gewannen ausgerechnet die Deutschen aus dem Osten. „7-8-9-10 Klasse“ schallte es nach dem Schlusspfiff durch das Hamburger Volksparkstadion. Es war der offizielle Schlachtruf der 1.500 mitgereisten DDR-Bürger. Schlimmer hätte man den Klassengegner nicht demütigen können. Genugtuung im Arbeiter- und Bauernstaat. Aber wie feierten die DDR-Spieler den historischen Sieg in ihrem Mannschaftsquartier? Und wer durfte sie damals eigentlich nach Hamburg begleiten?

18:30 Uhr

Hörspiel

20 Jahre Deutschlandradio
Parzivals Weg. Ein Fragment
Von Tankred Dorst
Regie: Beate Andres
Komposition: Andreas Bick
Mit: Marc Hosemann, Therese Affolter, Max Hopp, Judith Engel, Tankred Dorst u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Länge: 60‘58
(Wdh. v. 18.12.2005)

Parzival ist ein nach Gott und dem Paradies auf Erden Suchender. Die Gesellschaft verhöhnt und verspottet ihn. Er rächt sich.

Anschließend:
„Ich kann auch gar nicht anders schreiben als ich bin“
Von Marianne Wendt
Poduktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Länge: 25’18

Schon mehrfach hat sich der Dramatiker Tankred Dorst in seinem Werk parabelhaft mit der Sagenwelt um König Artus beschäftigt. Parzival ein Suchender, der Gott und Paradies auf Erden finden will. Vergeblich irrt er umher und wird zum Gespött und Schrecken der Gesellschaft. "Ich schlage alles kaputt, ich verwüste das ganze Land, ich töte alles, was lebt, bis Er allein noch übrig bleibt!" Nicht wissend, was Leben und was Tod bedeutet, in einer Welt, die ihm verschlossen bleibt, taumelt Parzival durch "die kleine Wüste der Taubheit und die größere der blinden Taten".

Tankred Dorst, geboren 1925 in Oberlind/Thüringen, Dramatiker, Theater-, Prosa-, Drehbuch-, und Hörspielautor. Seit 1971 Zusammenarbeit mit seiner Frau Ursula Ehler. Zahlreiche Auszeichnungen z.B. Georg-Büchner-Preis 1990.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Händel-Festspiele Halle
Händel-Halle
Aufzeichnung vom 09.06.2014

Georg Friedrich Händel
Serenata "Parnasso in Festa" HWV 73

Apollo - David Hansen, Countertenor (Mezzosopran)
Clio - Martina Jankova, Sopran
Orfeo - Paolo Lopez, Countertenor (Sopran)
Calliope / Clori - Silke Gäng, Mezzosopran
Marte - Ismael Arroniz, Bass
Vokalensemble Basel
La Cetra Barockorchester Basel
Leitung: Andrea Marcon

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
u.a.
Das Festival "Infektionen" der Berliner Staatsoper lässt Katie Mitchell Becketts "Footfalls" und Morton Feldmanns "Neither" inszenieren

Frankfurt: Die junge Erfolgs-Regisseurin Eva-Maria Höckmayer bringt die selten gespielte Delius-Oper "Romeo und Julia auf dem Dorfe" auf die Bühne

23:30 Kulturnachrichten

Juni 2014
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