Seit 17:05 Uhr Studio 9
Mittwoch, 02.12.2020
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Mittwoch, 21. Oktober 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Georg Friedrich Händel
"Messiah"

Julia Doyle, Sopran
Tim Mead, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Roderick Williams, Bass
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Justin Doyle

Produktion: DLF Kultur / Pentatone 2020

00:55 Chor der Woche

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, München
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Anti-Corona-Maßnahmen
Parlamentarier bitte übernehmen!
Von Susanne Gaschke

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Britische Kunst" von Martin Gayford
Rezension von Eva Hepper

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Bildhauer Tony Cragg im Gespräch mit Ulrike Timm

Tony Craggs Skulpturen reichen von originell komponiertem Plastikmüll bis zu großen, aufwendigen Bronze-Werken. In Wuppertal hat der britische Bildhauer inzwischen einen eigenen Skulpturenpark, denn Kunst gehört dahin, wo sie gesehen wird, meint er.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Monika Maron und S. Fischer
Warum trennt sich ein Verlag von seiner Autorin?
Gespräch mit Michael Krüger, Verleger und Schriftsteller

Drei Fliegen
Dem Dichter beim Lesen zusehen
Gespräch mit Nico Bleutge

Die Comiczeichnerin Paulina Stulin
Von Arkadiusz Luba

Buchkritik:
"Was für immer mir gehört" von Maya Angelou
Gespräch mit Birgit Koß

Sraßenkritik:
"Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" von Moritz Rinke
Von Andi Hörmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Musik und Künstliche Intelligenz (KI)
Wenn Textilien zu musizieren beginnen
Von Sara Walther

Das muss man gehört haben oder auch nicht:
Jazz
Von Jan Tengeler

Manfred Mann zum 80. Geburtstag
Von Laf Überland

Doppelalbum "Songs & Instrumentals" von Adrianne Lenker
Gespräch mit Joachim Hentschel

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Prof. Dr. Thorsten Faas, Politikwissenschaftler
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Kölner Umweltfestival für Kinder
Experimente in der roten Corona-Zone
Von Peter Kolakowski

Tropische Nutzpflanzen dank Abwärme
Papayas aus Oberfranken
Von Susanne Lettenbauer

Breiter bauen, sicherer fahren
Hannover plant neues Radwegenetz
Von Dietrich Mohaupt

Clankriminalität in Berlin
Verschärfte Kontrollen, aufgeheizte Stimmung
Von Jule Käppel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

"The Kids are alright"
Simone Dede Ayivis neues Stück in den Sophiensaelen Berlin
Gespräch mit der Theatermacherin

Masel Tov Cocktail
Film von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch
Vorgestellt von Matthias Dell

Angriff auf der Museumsinsel in Berlin
Gespräch mit Claudia van Laak

Das Lesen der Anderen:
Perfumed Garden
Gespräch mit Nadin Schley

14:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Ela Minus veröffentlicht Album "Acts Of Rebellion"
Von Christoph Möller

Heute startet die digitale Ausgabe der "c/o pop" in Köln
Gespräch mit Norbert Oberhaus

Fotobuch:
"Hamburg Calling - Punk, Underground & Avantgarde 1977-1985"
Gespräch mit Alf Burchardt

Newcomer der Woche:
CHU
Gespräch mit der Musikerin

Das muss man gehört haben oder auch nicht: Jazz
Von Jan Tengeler

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar

Südamerika im Umbruch
Bolivien hat gewählt, Chile stimmt ab
Gespräch mit Ivo Maruszcyk

Referendum trotz Corona
Stimmt Chile für den Wandel?
Von Anne Herrberg

Eigentlich sollten die Chilenen schon am 26. April darüber abstimmen, ob sie eine neue Verfassung wollen. Und wie der Weg zu dieser Verfassung aussehen soll. Das Referendum war eine der Hauptforderungen der heftigen Proteste und Unruhen, die das Land seit Oktober erschütterten - ein Land, das zuvor als Hort der Stabilität in Lateinamerika galt. Doch dann kam Corona. Die Regierung schickte das Militär auf die Straße und verhängte den Lockdown. Doch jetzt findet das Verfassungs-Referendum am 25. Oktober statt. Es ist ein Meilenstein für einen Wandel in Chile.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Philipp Schnee

Ungeliebte Gäste
Die Geschichte der Unternehmensberatung
Von Andreas Beckmann

Computerliebe
Date per Lochkarte
Von Jenny Genzmer

19:30 Zeitfragen. Feature

Finsteres Mittelalter, strahlende Moderne
Eine Kulturgeschichte des Lichts
Von Ulrich Land

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit dem Dirigenten Max Pommer (3/3)
"Die Ordnung in der Freiheit suchen"
Moderation: Bettina Schmidt

Geboren, aufgewachsen, studiert und gearbeitet in Leipzig, etablierte sich Max Pommer als Chor- und Orchesterdirigent. Er zählte in der DDR zur Avantgarde für Neue und für Alte Musik. Nach der Wiedervereinigung verlegte er das Zentrum seiner Aktivitäten ins Saarland und nach Japan.

„Man muss die Disziplin in der Freiheit suchen und nicht in den Formeln einer morschen Philosophie”, postuliert Claude Debussy als „Monsieur Croche antidilettante”. Für jemanden wie den Dirigenten Max Pommer, der in einem rigiden und eng gefassten gesellschaftlichen System groß geworden ist, entpuppte sich dieser schlichte Satz als Handlungsmotto seines Wirkens. Unabhängiges Denken und das produktive Ausnutzen von Nischen mündeten in dem festen Willen, Musik unbeeinflusst von Doktrinen zu gestalten. Nach der Wiedervereinigung nutzt Max Pommer die neu gewonnene Freiheit für eine Neuorientierung. Er geht nach Saarbrücken, wo er an der dortigen Hochschule die Orchestererziehung aufbaut und leitet. Er gründet ein länderübergreifendes Hochschulorchester, dirigiert als Gast verschiedene europäische und amerikanische Kammerorchester. Ein neues Betätigungsfeld eröffnet sich ihm, als er in Japan verschiedene große Sinfonieorchester dirigieren darf. Das Sinfonieorchester Sapporo ernennt ihn sogar zu seinem Chefdirigenten.

21:30 Uhr

Alte Musik

"Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen läßt!"
Johann Sebastian Bachs Motetten und ihre Rezeption nach 1750
Von Andreas Glöckner

Im Schaffen Bachs nehmen seine Motetten eine Sonderstellung ein. Gehören sie doch zu einer Werkgattung, deren Blütezeit bereits vergangen war. Gemäß seinem Leitspruch „Es muß alles möglich zu machen seyn”, schuf Bach Kronjuwelen der Musikliteratur, die auch für seine Söhne und Schüler einzigartige Vorbilder waren. In den regulären Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen hatten Bachs Motetten keine Funktion. Fast alle sind sie für Gedächtnisgottesdienste Verstorbener beziehungsweise Beerdigungen (Kasualien) bestimmt. Allerdings ist nur von einem Werk der Entstehungsanlass authentisch überliefert.
Am Leipziger Thomaskantorat hatten Bachs Motetten, im Unterschied zu seinen Kantaten, auch nach 1750 eine ungebrochene Aufführungstradition. Als Paradestücke zählten sie zum festen Repertoire des Chors. Spontan konnten sie aufgeführt werden, wenn prominente Gäste nach Leipzig kamen und die Thomasschule besuchten. Wolfgang Amadeus Mozart ist einer der renommiertesten Zeitzeugen dafür. Nachdem ihm im April 1789 die Motette „Singet dem Herrn” von 40 Sängern dargeboten worden war, soll er enthusiastisch ausgerufen haben: „Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen läßt!”

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Ruf der Wildnis
Hörspiel nach Jack London
Von Soeren Voima
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit: Nico Holonics
Komposition: Andreas Bick
Musiker: Cosima Gerhardt, Andreas David, Karl Ivar Refseth
Ton: Manuel Glowczewski, Joachim Henning
Produktion: NDR 2018
Länge: 52'22

Jack Londons Abenteuerroman erzählt die Lebensgeschichte des Hundes Buck. Er wird nach Alaska verschleppt, mehrfach verkauft und als Schlittenhund brutal ausgenutzt. Eine Parabel auf das Kapital und seine Auswüchse im Goldrausch.

Jack London schilderte 1903 in „The Call of the Wild“ die Erlebnisse des Hundes Buck als Überlebenskampf unter schlimmsten Bedingungen. Bucks Geschichte ist die einer fatalen, unerbittlich fortschreitenden Entzivilisierung.
Der Hund lebt zunächst bei einem angesehenen Richter im sonnigen Kalifornien. Er kennt weder Arbeit noch Hunger oder Gewalt - bis er verkauft wird und als Schlittenhund inmitten des goldberauschten Alaska landet. Dort ist er der brutalen Behandlung durch häufig wechselnde Besitzer ausgeliefert. Er wird zum Überlebenskünstler, der das Recht des Stärkeren eingebläut bekommt und die rauen Regeln schließlich verinnerlicht. Als ihn ein Goldgräber aus seinem Elend befreit und er wieder Zuneigung erfährt, ist Buck zwischen Treue und dem Ruf der Wildnis hin- und hergerissen.

Soeren Voima, eigentlich Christian Tschirner, geboren 1969 in Lutherstadt-Wittenberg, Autor, Bearbeiter, Regisseur, Dramaturg. Seit der Spielzeit 2019/20 leitender Dramaturg an der Schaubühne in Berlin. Einst Tierpfleger im Zoo der Stadt Leipzig, dort Abitur an der Abendschule, später Schauspielstudium an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ in Berlin. Ab 1995 Engagements als Schauspieler und Regisseur an vielen Theatern. Seit 2002 Autor. Ab 2009 auch Dramaturg in Hannover, Hamburg und Berlin.

Jack London (1876-1916) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Seine Abenteuerromane, unter anderen „Ruf der Wildnis“, „Wolfsblut“, „Der Seewolf“, erlangten Weltruhm und sind vielfach verfilmt worden, „Ruf der Wildnis“ neunmal. London bekannte sich in seinen politischen Essays offen zum Sozialismus, wenn auch sehr eigener Prägung. Er war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Socialist Party der Vereinigten Staaten und bewarb sich 1901 für diese Partei erfolglos um das Amt des Bürgermeisters von Oakland. Sein literarisches Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Vandalismus auf der Museumsinsel
Stand der Ermittlungen
Von Claudia van Laak

Bedrohte Kulturgüter
Wie sicher sind die deutschen Museen?
Gespräch mit Prof. Dr. Eckart Köhne, Direktor des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, Präsident Deutscher Museumsbund

Nach Salzburg-Uraufführung
Peter Handkes "Zdeněk Adamec. Eine Szene“ am Deutschen Theater Berlin
Gespräch mit Michael Laages

Filme der Woche:
Ema / Bohnenstange
Gespräch mit Jörg Taszmann

Lösung für freie Künstlerinnen und Künstler?
Zur Diskussion um den Unternehmerlohn
Von Christiane Habermalz

Normale Menschen sind besonders
Bildhauer Stephan Balkenhol im Lehmbruck-Museum in Duisburg
Von Michael Köhler

23:30 Kulturnachrichten

Von Daniel Marschke

23:50 Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

Oktober 2020
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RIAS Kammerchor Berlin mit Justin DoyleKlänge mit Flügeln
Der designierte Chefdirigent des Rias Kammerchors, Justin Doyle, aufgenommen am 19.04.2016 in Berlin. Der Dirigent wird ab der Konzertsaison 2017/2018 als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter für den Rias Kammerchor arbeiten. (picture-alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

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