Seit 13:05 Uhr Länderreport
Dienstag, 20.10.2020
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport
Tagesprogramm Dienstag, 15. September 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Über das Üben
Einblicke in einen geschützten Raum
Von Friederike Kenneweg

Üben gehört zum Musikmachen dazu, so sehr, dass es sogar selbst zum Thema von Musik werden kann. Doch lässt sich das Private und Intime des Übungsprozesses wirklich auf der Bühne zeigen?

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Lothar Jänichen

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt, Limburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Männer, die Frauen hassen
Von Florian Goldberg

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Sex mit Maske und Abstand
Prostituierte dürfen wieder arbeiten
Gespräch mit Salomé Balthus

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Normale Menschen" von Sally Rooney
Rezensiert von Sigrid Löffler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Co-Fraktionschefin Linke Amira Mohamed Ali im Gespräch mit Katrin Heise

Erst seit 5 Jahren ist Amira Mohamed Ali Mitglied der Linkspartei. 2019 wurde sie die erste Muslima an der Spitze einer Bundestagsfraktion.
Seitdem bekommt die Hamburgerin Hassmails, mutmaßlich vom rechtsextremen NSU 2.0.

Wie man mit solchen Mails umgeht und warum sie von einer Rot-Rot-Grünen Koalition träumt- das fragen wir Amira Mohamed Ali.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Shortlist Deutscher Buchpreis
Die richtigen Titel?
Gespräch mit Wiebke Porombka

Unterstützung für Raif Badawi!
Seit 8 Jahren ist der saudische Blogger in Haft
Gespräch mit Cornelia Wegerhoff

Buchkritik:
“Verwobenes Leben.Wie Pilze unsere Welt formen" von Merlin Sheldrake
Rezensiert von Anne Kohlick

Literaturtipps
Von Julia Eikmann

Intellektueller oder bekennender Rechter?
Neue und alte Essays von Botho Strauss
Gespräch mit Helmut Böttiger

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Aktuelle Entwicklungen beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
Gespräch mit Volker Michael

Das stille Genie
Der Pianist Bill Evans (zum 40.Todestag)
Von Sky Nonhoff

75. Geburtstag der Opernlegende Jessye Norman
Gespräch mit Uwe Friedrich

11:30 Musiktipps

11:40 Chor der Woche

Les Arts du Chant aus Emmelshausen
Von Nicolas Hansen

11:45 Rubrik: Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Tobi Müller, Journalist
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Weltspitze
Hochschule Stralsund erzielt Durchbruch bei Wasserstoffgewinnnung
Von Silke Hasselmann

Karriereträume
Franziska Giffey auf Werbetour fürs Bürgermeisteramt
Von Clausia van Laak

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Interaktive Zeitkarte zum Terroranschlag von Halle
Gespräch mit Lou Salamon

Joe Biden, Peta, Ramadan
Sozio- und politisch im Heile-Welt-Videospiel
Gespräch mit Sarah Rudolph

Gestalten!
Visitenkarten
Von Katharina Kühn

14:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Ziggy Marley neues Album "More Family Time"
Gespräch mit Martin Risel

"Too Much Future"
Kompilation über Punkrock in der DDR 1980-1989
Gespräch mit Henryk Gericke

Samia und ihr Coming Of Age-Album "The Baby"
Von Sarah Mahlberg

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke

Nationalparks im Kongo
Militarisierung im Kampf gegen Wilderer
Von Simone Schlindwein

Vor knapp zehn Jahren zogen Tierschützer eine traurige Bilanz: Nur noch 400.000 Elefanten seien auf dem afrikanischen Kontinent übrig. Wenn es mit der Wilderei so weitergehe wie bisher, dauere es nur noch elf Jahre, bis der letzte ihrer Gattung sterbe. Die Weltgemeinschaft beschloss daraufhin im Rahmen des Washingtoner Artenschutzabkommens: Der Tierschutz muss wehrhaft werden. Mit finanzieller Hilfe aus der EU und den USA wurden Parkwächter in manchen Ländern besser ausgestattet als Soldaten. Für Verhaftungen gibt es Belohnungen. Das führt im Kongo zum Teil zu blutigen Konflikten mit der lokalen Bevölkerung.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin

Trotz Coronahilfen
Viele Selbständige stehen vor der Pleite
Von Philip Banse

Einst reiche Kommunen in Nöten
Die fetten Jahre sind vorbei
Von Thomas Wagner

19:30 Zeitfragen. Feature

OK Boomer - Der Generationenkonflikt des 21. Jahrhunderts
Von Tassilo Hummel und Jan Karon

Warum gehen ganze Länder in den Lockdown, wenn vor allem Menschen über 60 gefährdet sind? Wer wird mit den Folgen des Klimawandel konfontiert werden? Wer bezahlt die Milliarden-Schulden zurück? Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass sie die Konsequenzen der Entscheidungen und des Lebensstils ihrer Eltern und Großeltern tragen müssen. Deutschland befindet sich knietief in einem Generationenkonflikt. Immer offensivere Provokationen der Jungen führen zu immer lauterer Empörung der Alten. Das Fatale: Im digitalen Zeitalter können Alt und Jung nicht mehr demokratisch verhandeln, kommen nur noch selten an einen Tisch - und noch seltener auf einen gemeinsamen Nenner. Sie leben in unterschiedlichen Öffentlichkeiten.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 11.09.2020

Richard Strauss
"Metamorphosen" für 23 Solostreicher

Rebecca Saunders
"White" für Doppeltrichtertrompete solo

Ludwig van Beethoven
Drei Equale für vier Posaunen WoO 30
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Marco Blaauw, Trompete
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Viele Wege zu Beethoven
Es liegen nur vier Jahre zwischen den am 5. September 2020 vom RSB aufgeführten Variationen op. 30 (1941) von Anton Webern und den „Metamorphosen“ (1945) von Richard Strauss - jeweils das letzte Orchesterwerk der beiden Komponisten, beide während des Zweiten Weltkrieges im Machtbereich der Nationalsozialisten entstanden. Dennoch gehören sie verschiedenen Welten an. Strauss schaut fassungslos auf die Barbarisierung der Menschheit durch den Krieg und zitiert voller Wehmut, an die zerstörte Kultur der Zivilgesellschaft gemahnend, Beethovens Trauermarsch aus der „Eroica“. Webern dagegen, der wenige Wochen nach Kriegsende unschuldig erschossen wurde, lässt seine Variationen förmlich implodieren.
Rebecca Saunders‘ Trompetenkonzert „Alba“ aus dem Jahre 2014 fällt den Corona-Vorschriften wegen der notwendigen Orchesterstärke zum Opfer, nicht aber ihr Name auf dem Programm. Auch nicht jener von Marco Blauww, dem Solisten. Und ebenfalls nicht jener „Alba“ innewohnende künstlerische Impetus von verschiedenen Wesenheiten der Farbe Weiß. So heißt das neue Stück im Programm „White“. Marco Blauww spielt es allein, auf einer Doppeltrichtertrompete. Lassen Sie sich überraschen!
Schlank und nervig, womöglich unbequem und in jedem Fall aufregend wird danach die Sinfonie Nr. 5 von Beethoven tönen, vom RSB gespielt in verringerter Streicherstärke und mit Naturhörnern, -trompeten und -posaunen. Ihre unbändige, bisweilen trotzige Energie nährt verblüffend aktuell das glückhafte gemeinsame Musizieren wie das intensive Musikerleben unter Corona-Bedingungen. Die Ehrungen zum 250. Geburtstag Beethovens im Jahr 2020 werden nicht massenhaft sein. Umso mehr Klasse sollten sie haben.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Feature

Haus der Weißen Herren
Humboldt Forum, Shared Heritage und der Umgang mit dem Anderen
Von Lorenz Rollhäuser
Regie: der Autor
Mit: Nele Rosetz, Bernhard Schütz und Lorenz Rollhäuser
Ton: Andreas Narr
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 54'30

Wie viel koloniale Arroganz steckt im neuen Humboldt Forum? Eine Recherche in Deutschland und Nigeria.

Die Beniner Bronzen gehören zu den 20.000 Exponaten aus der ganzen Welt, die im Humboldt Forum auf über 30.000 Quadratmetern ausgestellt werden. Die Bronzefiguren sind nicht nur in den Berliner Sammlungen eine Attraktion, sondern werden auch in mehreren deutschen ethnologischen Museen gezeigt. Dass sie 1897 von britischen Truppen aus dem heutigen Nigeria geraubt wurden, war lange kein Thema. Doch was die Museen als „Shared Heritage“ bezeichnen, empfinden Kritiker heute als „Raubkunst“. Wem gehören die Bronzen wirklich? Kann Shared Heritage funktionieren? Und wie viel koloniale Arroganz steckt in der Ausstellungsplanung? Der Autor reist in das Mutterland der Bronzen und spricht mit Kritikern und Kuratoren.

Lorenz Rollhäuser, 1953 in Marburg geboren, lebt in Berlin. Er ist Übersetzer und seit 1990 Autor und Produzent zahlreicher Features und Hörspiele, darunter „Mutters Schatten“ (NDR 2008, Prix Europa) und „Kreuzberg von oben“ (DKultur 2014, ausgezeichnet mit dem Dokka-Preis). Zuletzt: „Reset im Regenwald - Der Hype um Ayahuasca“ (Dlf Kultur 2019).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis
Gespräch mit Maike Albath

Nötige Mahner?
Welche Rolle hat der Zentralrat der Juden heute?
Gespräch mit Prof. Dr. Michel Friedmann, Moderator und Publizist

Psychologin, Juristin, Komponistin
Manuela Kerers neue Oper "Toteis" in Wien
Gespräch von Jörn Florian Fuchs

München: Ausstellung „Juden ohne Wiesn"
Von Tobias Krone

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Von Thorsten Jabs

September 2020
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