Seit 14:30 Uhr Kulturnachrichten
Freitag, 22.01.2021
 
Seit 14:30 Uhr Kulturnachrichten
Tagesprogramm Sonntag, 13. Dezember 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

Musik mit dem Nicht-Menschlichen
Cosmo Sheldrakes "Interspecies Collaboration" und andere Klänge der Flora
Von Jonas Dahm

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Generationenkonflikte, Identitätspolitik, Repräsentation
Ein Blick hinter die Kulissen der taz

Es diskutieren:
Christian Jakob, Reportage-Ressort taz
Ulrike Winkelmann, Co-Chefredakteurin taz
Jasmin Kalarickal, Parlamentsredaktion taz
Moderation: René Aguigah, Deutschlandfunk Kultur

Die Diskussion um eine Kolumne über die Polizei deckte auch innere Zerrissenheit einer Redaktion auf. Was ist daran paradigmatisch für eine journalistische Öffentlichkeit?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Wie katholisch war Beethoven?
Zum 250. Geburtstag des "gottgleichen" Komponisten
Von Gunnar Lammert-Türk, Berlin
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Gespenster, Monster und Untote
Warum gruseln wir uns?
Von Heidi Mottl
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Patricia Pantel und Luca

Schritte im Treppenhaus, klappernde Fenster, merkwürdige Schatten an der Wand. Es gibt so vieles, wovor wir uns gruseln können. Doch was genau ist Gruseln eigentlich? Ein Gefühl? Eine Reaktion?

Angst haben und sich gruseln sind zwei Dinge. Angst ist ernst, Angst haben fühlt sich gar nicht gut an, ist zwar mitunter nützlich, aber schon wirklich heftig. Sich gruseln hingegen ist nicht ernst, fühlt sich fast eher lustig an. Patricia und Luca versuchen herauszubekommen, worüber Menschen sich gruseln, wo der Unterschied zwischen Grusel und Angst liegt und wieso wir Geisterbahnen besuchen oder Gruselfilme ansehen. Was dabei in unseren Köpfen passiert, verrät der Hirnforscher Professor Dr. Simon Eickhoff.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Haudrauf und Mariechen
Von Anna Böhm
Ab 6 Jahre
Regie: Beatrix Ackers
Komposition: Frieder Butzmann
Mit: Fea Faika, Lenz Lenger, Cathlen Gawlich, Mira Partecke, Andreas Mannkopff, u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 44'32
Moderation: Patricia Pantel

Gemeinsam mit ihrer Puppe Mariechen rettet Anja die Geburtstagsfeier ihres Bruders.

Als Anja erfährt, dass sie nicht zu dem Piratengeburtstag ihres Bruders eingeladen ist, will sie sich rächen. Sie nimmt dem Bruder heimlich seine Piratenfigur, den wilden Haudrauf weg, bindet ihm Windeln um und steckt ihn ins Puppenbett. Wütend schnappt sich der Bruder Anjas Puppe und fesselt sie zur Strafe ans Bücherregal. Der Streit ist entbrannt, die Geschwister wüten immer wilder gegen das Spielzeug des anderen. Dabei bemerken sie nicht, dass Mariechen, die Puppe, und Haudrauf, die Piratenfigur, lebendig geworden sind.

Anna Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene, für den Kakadu hat sie zuletzt das Kinderhörspiel "Karim und Kater im Zug" geschrieben.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Die Reportage

Reif für die Insel
Letzte Chance für eine Schulabbrecherin
Von Sabine Adler

Über 50 000 Jugendliche in Deutschland verlassen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss, ein immer größerer Teil wegen psychischer Probleme. Solange die Kinder minderjährig sind, unterstützen die Jugendämter die Familien. Rund 140 000 Mädchen und Jungen werden in Heimen betreut. Wenn aber auch diese Hilfe nicht mehr greift, kommt die sogenannte intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung ins Spiel. Jedes Jahr werden so rund 350 deutsche Jugendliche für eine Zeit ins Ausland geschickt, zum Beispiel nach Mallorca. Das wird oft als Urlaub unter Palmen verschmäht. Aber ist es das wirklich? Sabine Adler erzählt die Geschichte von Natascha.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

Wochenkommentar
Von Wolfram Eilenberger

Adventskalender 2020:
"1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel
Von Deniz Ohde

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Sozialkritik im Jesus-Film
"Das Neue Evangelium" von Milo Rau
Gespräch mit Karsten Visarius, Filmpublizist

Göttliches Licht als Quelle der Spiritualität
Sufis außerhalb des Islam
Von Stefanie Oswalt

Gemeinschaftlich leben wie die Urchristen
Die evangelische Bruderhof-Gemeinde
Von Philip Artelt

„Das is‘ de Mameloshn“
Jiddisch als Muttersprache in Antwerpen
Von Margalit Berger und Anja von Cysewski

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Wege zu Beethoven
"Wem der große Wurf gelungen…"
Die Neunte Sinfonie
Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Mathias von Lieben

Die Pandemie spielt mit
Zur Situation der Profiligen (außer Fußball)
Gespräch mit Wolf-Sören Treusch

"Ihr Kampf"
Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert
Gespräch mit Pia Behme

Vergessene Sportarten: Fuchsprelllen
Von Matthias Baxmann

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Ein umkämpftes Feld
Fußball als Machtinstrument in Kriegsgebieten
Von Ronny Blaschke

Im Nahen Osten ist Fußball ein missbrauchtes Gut: Diktatoren bringen Spieler brutal auf Linie und nutzen Stadien als Militärbasen. Für Terroristen gelten Spiele als öffentlichkeitswirksame Anschlagziele, aber auch als Orte zur Rekrutierung. Andererseits gehören die Nationalteams im Irak oder in Afghanistan zu den seltenen Symbolen, mit denen sich verfeindete Volksgruppen gleichermaßen identifizieren können. Ähnlich ist es in Syrien, wo Präsident Assad auch mit Fußball Normalität vermitteln will - denn er braucht Ruhe im Land.

18:30 Uhr

Hörspiel

Das Ende der Träume
Von Matthias Brand nach Bruno Schulz
Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Mit: Günther Tabor, Holger Madin, Max Volkert Martens, Peter Radtke, Branko Samarovski, Christine Prober, Hans Madin, Eva-Katharina Schultz
Komposition: Peter Kaizar
Ton und Technik: Klaus Krüger, Ingeborg Görgner
Produktion: RIAS Berlin 1988
Länge: 86'10

Ein Hörspiel über den polnischen Schriftsteller Bruno Schulz (1892-1942), einen der großen Dichter des 20. Jahrhunderts. 1942 wurde er im Ghetto von Drohobycz auf offener Straße von einem Gestapomann erschossen.

„Das Ende der Träume“ ist das erste Hörspiel von Matthias Brand. Es entstand nach Motiven von Erzählungen des polnischen Autors Bruno Schulz, der mit seinen Erzählbänden „Die Zimtläden“ und „Das Sanatorium zur Todesanzeige“ zu den großen Dichtern des 20. Jahrhunderts gehört. 1942 wurde er im Ghetto des galizischen Drohobyz erschossen. Matthias Brand nimmt die tödlichen Schüsse zum Ausgangspunkt für sein Hörspiel. Während Schulz stirbt, tauchen Episoden seines Lebens aus der Erinnerung auf, die mit Träumen, Fantasien und Zitaten aus dem Werk des jüdischen Dichters zu einem poetischen Ganzen verschmelzen.

Matthias Brand, geboren 1952, lebt in Berlin und schreibt Prosa, Lyrik, Stücke für Figurentheater, Features und Hörspiele. Er war 1993 Stipendiat des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf. Hörspiele u.a. „Verbrechen mit Vorbedacht“ (DLR Berlin 1998), „30. Juni 1934 - Mord in Neubabelsberg“ (WDR 2000).

Bruno Schulz (1892-1942), war polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker, Graphiker und Zeichner. Als Sohn eines jüdischen Textilhändlers in Drohobycz/Galizien geboren, arbeitete er aus finanziellen Gründen als Zeichenlehrer und veröffentlichte daneben eigene, autobiografisch inspirierte Texte. 1936 wurde er mit dem „Goldenen Lorbeer“ der Polnischen Akademie für Literatur ausgezeichnet. 1942 kam er ins Ghetto; wenig später wurde er von einem Gestapomann auf offener Straße erschossen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Großer Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin
Aufzeichnung vom Nachmittag

Franz Schubert
Sinfonie h-Moll D 759 („Unvollendete“)

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 („Romantische“)

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Sylvain Cambreling

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Lyrik lesen - Gedichte im Gespräch
Mit Jan Bürger, Gregor Dotzauer und Claudia Kramatschek
Moderation: Barbara Wahlster

Eine Kritikerin, zwei Kritiker, drei lyrische Neuerscheinungen. Und drei persönliche Empfehlungen.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

August Rodin trifft Hans Arp
Ausstellung in der Fondazione Beyeler
Von Rudolf Schmitz

"Synthesen": inSonic Festival im ZKM
Von Hartwig Vens

Body issue
Ein Fotoband von Fotografinnen feiert den weiblichen Körper
Gespräch mit Kirsten Becken

23:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

23:50 Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

Dezember 2020
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