Seit 04:05 Uhr Tonart

Sonntag, 07.06.2020
 
Seit 04:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Montag, 13. April 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Elisabeth Hahn

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Klassik
Musik von
Theodore Dubois
Arthur Honegger
Nikos Skalkottas
Iannis Xenakis
Carl Philipp Emanuel Bach

Noah Bendix-Balgley, Violine
Knut Weber, Violoncello
Michèle Gurdal, Klavier
Jonian Ilias Kadesha, Violine
Vashti Hunter, Violoncello
Michael Rische, Klavier
Berliner Barocksolisten

Moderation: Stefan Lang

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Wo liegt denn Emmaus?"
Gedanken zum Ostermontag
Von Juliane Bittner, Berlin
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzählung
Esterhazy (2/2)
Von Hans Magnus Enzensberger
Gelesen vom Autor
Produktion: Deutschlandradio Berlin 1994
Moderation: Ulrike Jährling

Der jüngste Hase aus dem Geschlecht der österreichischen Esterhazys wird von seinem fürstlichen Großvater zwecks Brautschau nach Berlin geschickt.

Die Esterhazys sind ein sehr altes und edles Hasengeschlecht, doch es gibt ein Problem: Die Nachkommen sind von Generation zu Generation immer kleiner geworden. Als der jüngste Enkel in den Papierkorb fällt und allein nicht mehr herauskommt, beschließt Fürst Esterhazy zu handeln: Er schickt seine Enkel in die weite Welt. Sie sollen sich Frauen suchen, nicht unbedingt edle - Hauptsache groß. Der Jüngste soll ausgerechnet in Berlin sein Glück suchen, denn dort soll es besonders viele Hasen geben. Wie der Hase dort (noch hinter der Berliner Mauer) die Häsin Mimi findet und die beiden (nach dem Mauerfall) das Glück, davon erzählt dieser ebenso komische wie kluge Kinderbuch-Klassiker.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Nebenan das Meer
Von Frauke Angel
Regie: Friederike Wigger
Musik: Andreas Weiser
Mit: Jördis Triebel, Rubi Lorentz, Wilma Wieden, Lasse Panthel, Timo Weisschnur, Inga Busch, Markus Hoffmann, Moses Leo u.a,
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Ulrike Jährling
(Ursendung)

Mit einer Kleinanzeige im Nachbarschaftsportal suchen die Merkel-Kinder einen neuen Papa, der sie an ihr Ziel bringt: das Meer.

Draußen scheint die Sonne, doch drinnen bei Familie Merkel herrscht trübe Stimmung. Wie jedes Jahr haben sie auch diesen Sommer weder Zeit noch Geld für einen Urlaub. Doch dann hat Tochter Miriam plötzlich eine Idee, wie der Traumurlaub zu retten ist: Familie Merkel braucht eindeutig einen Papa! Einen mit Zeit, Geld, Wohnwagen und Hund. Aber wo soll dieser Traumtyp herkommen? Ausgerechnet die Kleinste der Merkel-Geschwister weiß die Antwort: dort, wo Mama sich jeden Abend herumtreibt natürlich!

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Im Gespräch

Künstler Jonathan Meese im Gespräch mit Susanne Führer

Der Künstler Jonathan Meese spaltet. Die einen verehren ihn, die anderen halten ihn für einen Scharlatan oder - schlimmer - für einen Nazi. Zugegeben: Die Kunstfigur Meese kann furchteinflößend sein. Bei seinen Performances propagiert Meese in aggressivem Ton die "Diktatur der Kunst" und reckt auch gern den rechten Arm in die Höhe. - Wir haben Jonathan Meese in seinem Atelier in Berlin besucht. Ein überaus freundlicher Künstler führte uns begeistert durch die Hallen eines alten Pumpwerks. Zum Interview gab es Wasser und Kekse, und Jonathan Meese erzählte von seiner Kindheit als Außenseiter und seinem überraschenden Weg in die Kunst. Immer dabei: Mutter Brigitte Meese, 90.

11:00 Nachrichten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Die Reportage

Es ist Liebe!
Vier Brüder und ihre Leidenschaft für den Tennissport 
Von Philipp Lemmerich
(Wdh. v. 21.04.2019)

Samstagvormittag in Sennfeld in Unterfranken. Auf einem verwitterten Tennisplatz treffen sich vier Senioren zum Tennisspielen. Trotz neuer Hüften und künstlicher Kniegelenke wird gerannt, geflucht, geschmettert - und das seit 44 Jahren. 1974 bauten die Wenzel-Brüder und ihre Freunde in einem Hinterhof ihren eigenen Tennisplatz. Was über die Jahrzehnte auch passierte, am Samstag war Tennismatch. Heute sind sie alle um die 80 Jahre alt und spielen noch immer. Zwischen Doppelfehlern, fulminanten Ballwechseln und viel Humor lugt hier und da die Melancholie hervor. Wie lange wird es noch gehen?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Zeitfragen

Heimat gibt es nur zweimal
Die Geschichte eines Umzuges nach Israel
Von Ofer Waldman
(Wdh. v. 09./10.09.2019)

Die Waldmans, eine junge israelische Familie - Mutter, Vater, drei kleine Kinder - ziehen nach vier Jahren in Berlin 2018 zurück nach Israel, aufs Land. Nicht alle sind begeistert, aber: „Beschlossen ist beschlossen!“ Im Gepäck: zwei Umgangssprachen, zwei Staatsbürgerschaften, eine Sehnsucht, eine Angst. Die Mutter sehnte sich nach zuhause. Den Kindern war Israel immer eine fernbekannte Heimat gewesen, Berlin hingegen wohlvertraut. Ofer Waldman, der Vater, steht dem Umzug skeptisch gegenüber. Er macht das Beste aus der Situation und - schließlich ist er Autor und Journalist - begleitet alles mit seinem Aufnahmegerät: Den Umzug und das erste Jahr in der alt-neuen Heimat: Vom Packen des Containers in Berlin über die Ankunft in Israel, Einschulung, Familienfeste und jüdische Feiertage, politische Demonstrationen, Gedenktage und die Konfrontation mit der angespannten nahöstlichen Realität. Die großen Fragen der israelischen Existenz und des deutsch-israelischen Verhältnisses werden in diesem Feature verhandelt. Zugleich zeichnen Tagebucheinträge, Gespräche in der Familie und Momentaufnahmen ein anderes, intimeres Bild.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Musik im Gespräch

Undecided
Das Suchen und Experimentieren der Jazzgeneration 1920
Gäste: Stephan Wuthe, Swing-Experte und Malte Tönißen, Musiker
Moderation: Matthias Wegner

15:00 Nachrichten

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

The Cunning Little Foxtrots
Quick-Fox, Rag Caprice und Kleiner Shimmy von
Eduard Erdmann
Kurt Weill
Walter Goehr
Eduard Künneke
und anderen

Gottlieb Wallisch, Klavier

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Die Welpen (3/3)
Nach dem Roman von Pawel Salzman
Übersetzung: Christiane Körner
Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert
Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin und Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 
Länge: 80’57

Im Hörspiel streunen zwei Welpen durch eine fragmentierte, orientierungslose Welt - im Wachzustand nur schwer zu ertragen. Ständige Bedrohung, Angst, Erschöpfung. Tiere wie Menschen flüchten in ihre Träume.

Mit seinen formal wie inhaltlich drastischen Darstellungen rührt „Die Welpen“ von Pawel Salzman, wenn auch nie explizit oder gar moralisierend, an existenzielle Fragen nach dem Verhältnis von körperlichen Bedürfnissen, Gewalt, Moral und Zivilisation. Auf ihrem Weg aus den Wäldern über Land in die Stadt erleben die zwei Welpen Brutalität und Rohheit in allen Facetten, beobachtend oder dem Geschehen ausgeliefert. Realität und Traum vermischen sich. Der Mensch, ein Tier und umgekehrt. Der fast zu Tode geprügelte Welpe kämpft sich ins Leben zurück.

Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman „Die Welpen“ entsteht mit Schreibpausen von 1932-1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Konzerthalle Bamberg
Aufzeichnung vom 06.02.2020

Antonín Dvořák
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Julia Fischer, Violine
Bamberger Symphoniker
Leitung: Jakub Hrůša

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie
Aufzeichnung vom 12.01.2020

Josef Suk
Meditation über den altböhmischen St. Wenzels-Choral für Streichquartett op. 35a

"Erlebtes und Erträumtes", Klavierstücke op. 30 (Auszüge)

Streichquartett Nr. 2 op. 31

Philharmonisches Streichquartett
Tamara Stefanovich, Klavier
Dominik Maringer, Sprecher

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Nach Absage der Buchmesse Buenos Aires
Argentiniens Kultur in der Krise
Gespräch mit Gabriela Adamo

Kunst im Augenblick:
"Plight" von Joseph Beuys
Von Rudoplh Schmitz

"Fenster auf! Musik herein!"
Berliner Hinterhof- und Balkon-Konzerte
Von Gerd Brendel

Juris Kunststücke:
Anja Rützels Buch über Hunde und Herrchen
Von Andrea Gerk

"Gegen uns"
Eine Webdoku über Rechte Gewalt seit 1990
Gespräch mit Julia Oelkers

Kultrpresseschau
Von Burkhard Müller-Ullrich

April 2020
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Zeitlebens rang Beethoven mit Glaubensinhalten. Sein erstes Oratorium war ein Misserfolg. Seine Missa solemnis gilt als sperriges Spätwerk. Die C-Dur-Messe dazwischen widerspricht vielem, was man sich gemeinhin unter Beethovens Musik vorstellt. Mehr

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Wurfsendung

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Interview

Urbanistin Noa HaDie Stadt vom Kolonialismus befreien
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Die koloniale Vergangenheit Europas spiegelt sich in Straßennamen und Gebäuden wider. Oft sind sie nicht einmal alt. Nach 1990 habe die Stadtplanung den Kolonialismus relativiert, sagt die Urbanistin Noa Ha. Ihr Beispiel: das Berliner Humboldtforum.Mehr

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