Seit 10:05 Uhr Lesart

Montag, 25.05.2020
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Sonntag, 12. April 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

Strategien der Kulturbeeinflussung
VON RECHTER FIKTION ZU ECHTEM TERROR

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Die Zeit in Zeiten von Corona
Susanne Führer im Gespräch mit Norman Sieroka, Professor für Philosophie, Uni Bremen

Zeit ist Geld. Keine Zeit verschwenden. Die Zeit verrinnt. Wir reden über Zeit, als sei sie eine Substanz, kritisiert der Philosoph Norman Sieroka. Doch durch die Coronakrise hat sich für viele die Zeitwahrnehmung verändert. Zum Besseren?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Alt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Liebe lebt auf"
Ein internationales Osterlied
Von Pfarrer Günter Ruddert, Bochum
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzählung
Esterhazy (1/2)
Von Hans Magnus Enzensberger
Gelesen vom Autor
Produktion: Deutschlandradio Berlin 1994
(Teil 2 am 13.04.2020)
Moderation: Fabian Schmitz

Die Esterhazys sind ein sehr altes und edles Hasengeschlecht doch es gibt ein Problem: Die Nachkommen sind von Generation zu Generation immer kleiner geworden. Als der jüngste Enkel in den Papierkorb fällt und allein nicht mehr herauskommt, beschließt Fürst Esterhazy zu handeln: Er schickt seine Enkel in die weite Welt. Sie sollen sich Frauen suchen, nicht unbedingt edle - Hauptsache groß. Der Jüngste soll ausgerechnet in Berlin sein Glück suchen, denn dort soll es besonders viele Hasen geben. Wie der Hase dort (noch hinter der Berliner Mauer) die Häsin Mimi findet und die beiden (nach dem Mauerfall) das Glück, davon erzählt dieser ebenso komische wie kluge Kinderbuch-Klassiker.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Die verzauberten Kinder
Von Gabriele Neumann
Nach einem Märchen von Jewgeni Schwarz
Ab 8 Jahre
Regie: Beatrix Ackers
Komposition: Peter Kaizar
Mit: Steven Horn, Tabea Sitte, Ron Hermann, Thomas Vogt u. a.
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001
Länge: 47'36
Moderation: Fabian Schmitz

Zeiträuber stehlen drei Kindern die Zeit, sie sind mit 8 Jahren schon alte Menschen geworden.

Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Felix. Er war neun Jahre alt und bummelte gern durch die Stadt. Eines Tages, als er wieder einmal zu spät zur Schule kam, war er plötzlich ein alter Mann und niemand erkannte ihn. Er lief nach Hause, aber auch seine Mutter wusste nicht, wer dieser alte Mann sein sollte. Nur die Straßenkatze, die er immer gefüttert hatte, die erkannte ihn. Und sie half ihm auch, das Geheimnis zu ergründen. Zeiträuber hatten ihm und zwei anderen Kindern die Zeit gestohlen. Nun musste Felix die beiden anderen verzauberten Kinder finden.

Jewgeni Schwarz (1896-1958), russischer Dramatiker, schrieb u. a. „Der Schatten" und „Der Drache".

Gabriele Neumann, lebt als freischaffende Lektorin und Autorin in Berlin.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Fabian Schmitz
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Die Reportage

Die Mutmacher von Manchester
Der fangeführte Fußballklub FC United
Von Thomas Jädicke

Vor 15 Jahren als einer der ersten fangeführten Vereine in Großbritannien gegründet, ist der FC United of Manchester noch heute Vorbild. Immer mehr Vereine wenden sich ab vom großen Kommerz. Mehr als ein Dutzend Nachahmer hat dieses basisdemokratische Modell allein in England schon gefunden. Seit der Siebtligist im von Problemen geplagten Moston im Nordosten Manchesters ein eigenes Stadion gebaut hat, schöpft dieser fast schon abgeschriebene Stadtteil wieder neuen Mut.  United, getragen vom ehrenamtlichen Engagement vieler Mitglieder, ist nicht nur Fußball. Von der Weihnachtsfeier mit den Bewohnern des benachbarten Seniorenheims bis zu Gesprächsangeboten für Menschen, die nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Uniteds Stadion ist mittlerweile ein sinnstiftender Treffpunkt der Gemeinde. 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa MIller

Social Distancing:
Das kommt der Philosophie entgegen
Von Andrea Roedig

Buchkritik:
"Simone de Beauvoir" - Vorurteilsfreie Biographie
Von Catherine Newmark

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Aufersteh’n, ja aufersteh’n wirst du!"
Die Zweite Sinfonie von Gustav Mahler
Moderation: Hans Winking
(Wdh. v. 05.04.2010)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Mathias von Lieben

Vor 40 Jahren beschließen die USA einen Olympiaboykott der Spiele in Moskau
Von Hartmut Goege

Boykott 80 - Ulrike Meyfarth
Tut weh, wenn man könnte und nicht darf

Pilates via Zoom
In Coronazeiten boomen Sportkurse im Netz
Von Stefan Osterhaus

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Online gegen Großmeister
Fernschach ohne Briefporto
Von Fritz Schütte
(Wdh. v. 10.03.2019)

16. September 1981. Im UEFA-Pokal ist Borussia Möchengladbach zu Gast beim 1. FC Magdeburg. Frank lernt einen Fußball-Fan aus dem Westen kennen. Es entwickelt sich ein reger Briefkontakt, denn beide mögen eine in der DDR äußerst beliebte Sportart: Fernschach. Viereinhalb Jahre nach ihrem Untergang gewinnt die DDR im Fernschach sogar noch eine Bronzemedaille. Das Turnier hatte acht Jahre zuvor begonnen.
Zwar können Fernschachpartien immer noch Jahre dauern, aber dank des Internets hat das Tempo merklich angezogen. Sogar Blitzschachpartien mit streng limitierter Bedenkzeit werden heute ohne direktes Gegenüber gespielt. Auf einigen Online-Plattformen können Laien sogar gegen Großmeister antreten.

18:30 Uhr

Hörspiel

Die Welpen (2/3)
Nach dem Roman von Pawel Salzman
Übersetzung: Christiane Körner
Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert
Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin und Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 84’33
(Teil 3 am 13.04.2020)

Zwei Welpen streunen in Pawel Salzmans Roman durch eine gewalttätige Zeit, durch ein Land ohne Gesetze und Moral. Was sie als Realität erleben, ist schwer ertragbar, hingegen bringt der Traum gute Gefühle und Sicherheit zurück.

Das Collagenhafte des Romans „Die Welpen“ von Pawel Salzman zeigt sich sowohl in der Handlung als auch an seiner künstlerischen Umsetzung. So greift er unter anderem Motive der Fantastik auf und lässt Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen. Tiere können daher wie selbstverständlich sprechen. Nicht nur der Mensch ist grausam, auch die Natur. Sie ist bei Salzman keineswegs ein Idyll. Regen, Kälte und Überflutungen bilden das lebensfeindliche Hintergrundpanorama, vor dem marodierende Soldaten und Verhungernde wüten.

Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman „Die Welpen“ entsteht mit Schreibpausen von 1932-1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch.

Klaus Buhlert, geboren 1950, Komponist und Hörspielregisseur. Hörspielregien u.a. „Hotels“ (von Raoul Schrott, BR 1995, Hörspiel des Jahres), „Der Mann ohne Eigenschaften“ (von Robert Musil, BR 2004), „George Grosz: Hirnzirkus-Gedankenflüge“ (DLR Berlin 2004), „Ulysses“ (von James Joyce, SWR/Deutschlandfunk 2012), „Meister und Margarita“ (von Michail Bulgakow, BR 2014), „Das Ende der Paraden“ (von Ford Madox Ford, BR 2018).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Johann Sebastian Bach

"Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" BWV 137
"Der Friede sei mit dir" BWV 158
"O Ewigkeit, du Donnerwort" BWV 20
"Christ lag in Todesbanden" BWV 4
"Wer nur den lieben Gott lässt walten" BWV 93

Dorothee Mields, Sopran
Yeree Suh, Sopran
Marie-Sophie Pollack, Sopran
Olivia Vermeulen, Alt
Mélodie Ruvio, Alt
Leandro Marziotte, Altus
Benno Schachtner, Altus
Benedikt Kristjánsson, Tenor
Georg Poplutz, Tenor
Benjamin Bruns, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Thomas E. Bauer, Bass
Daniel Ochoa, Bass

Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Die Geographie des Jenseits
Himmel und Hölle in antiken Texten
Von Robert Brammer
(Wdh. v. 31.03.2012)

Niemand weiß, was nach dem Tod geschieht. Daher wurde schon in der Antike viel vom Jenseits erzählt.

Was nach dem Tod geschieht, hat Menschen immer beschäftigt. Solange sich ihr Denken zurückverfolgen lässt, korrespondieren Jenseitsvorstellungen mit Bildern von Höhlen und Gärten, mit Wäldern, Wüsten und Feuerseen. Die Unterweltsregionen sind in den Jenseitserzählungen vieler Kulturen so gut wie nie ein Strafort. Zwar wird das Totenreich wiederholt als trostlos und unangenehm geschildert, doch erscheint die Unterwelt zunächst nicht als Hölle, in der Verstorbene qualvoll leiden müssen. Die antiken Philosophen stellen sich das Jenseits oft als ein riesiges Niemandsland vor, in dem Gestorbene umherirren und nicht wissen, wie lange sie in diesem Transitraum bleiben müssen. Das Jenseits, ob Himmel oder Hölle, ist ein Raum, in dem sich menschliche Ängste und Hoffnungen spiegeln.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Rom, geschlossene Stadt
Kulturelle Leere und antideutsche Stimmung
Gespräch mit Dr. Maria Gazetti, Casa di Goethe

Analog oder digital
Auktionshäuser und online-Versteigerungen
Gespräch mit Katrin Stoll, Inhaberin des Kunstauktionshauses Neumeister

Vielfalt und Artenreichtum
Das BioMuseum von Frank Gehry in Panama
Von Michael Marek

Kunst im Augenblick:
"Il diluvio universale" von Gaetano Donizetti
Von Uwe Friedrich

Verlorene Zeit
Marcel Prousts "Recherche" im Selbstversuch
Von Jürgen König

Covid-19-Berichterstattung der BBC
Hilfe gegen Boris Johsons Sparpläne?
Von Friedbert Meurer

April 2020
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