Seit 08:00 Uhr Nachrichten
Montag, 26.10.2020
 
Seit 08:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Sonntag, 6. September 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

How to become a successful composer - eine Recherche
Von Michael Rebhahn

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Gesellschaftliche Debatte - Der lange Schatten des Kolonialismus

Es diskutieren:
- Tahir Della - Sprecher der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Mitglied von Decolonize Berlin
- Bebero Lehmann - Dokumentationszentrum und Museum über Migration in Deutschland (DOMiD)
- Saboura Naqshband - Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) sowie Berlin Muslim Feminists Collective
Moderation: Annette Riedel

(Aufzeichnung vom 27.08.2020, aquarium/Südblock Berlin)

Deutschland hat ein Rassismus-Problem, das prangerte ein UN-Bericht schon 2017 an. Bis heute gehören Anfeindungen zum Alltag von Migrant*innen in unserem Land. Wie stark hat die Abwehr des "Fremden" mit der deutschen Kolonialgeschichte zu tun?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Christoph Reimann

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Evas drittes Kind.
Wie die Urfamilie alles besser machen wollte
Von Susanne Krahe
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Konzert
Die Hexenhütte auf Hühnerfüßen
"Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgski
Gruselabenteuer für Kinder ab 6 Jahre
Lars Vogt, Klavier
Malte Arkona, Moderation
Produktion: Deutschlandfunk 2020
Ghost Festival der Spannungen vom 22.06.2020 aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin
Moderation: Tim Wiese

Ins Museum gehen. Bilder angucken von irgendwelchen Malern, die schon lange nicht mehr leben. „Das wird bestimmt stinklangweilig!”, denken Lea und Finn. Doch unter einer Bank entdecken sie einen roten Knopf, mit dessen Hilfe sie plötzlich selbst in die Gemälde hineingezogen werden. Die gemalte Welt wird real, es beginnt ein schauriges Abenteuer. Die Geschwister müssen unter anderem einem unheimlichen Gnom, einer hungrigen Hexe und einem pflichtbewussten Museumswärter entkommen. Zur weltbekannten Komposition von Modest Mussorgsky erleben Finn und Lea den aufregendsten Museumsbesuch ihres Lebens. Viel zu mysteriös und zu spannend, als dass Eltern sowas verstehen könnten.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Die Reise nach Großkurzwitz
Von Gabriele Bigott
Ab 7 Jahre
Regie: die Autorin
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Ursula Werner, Camen-Maja Antoni, Barbara Philipp, Steffen Schortie Scheumann, Mira Partecke, Lenz Langers, Ronald Kukulies, Axel Wandtke, Max von Pufendorf
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge: 52'10
Moderation: Tim Wiese

Bärin, Katze, Krähe und Ratte sind unterwegs nach Großkurzwitz. Sie wollen die Welt kennenlernen.

In der kleinen Stadt Bärenburg steht ein großes Schloss und daneben in einem Bärenzwinger lebt seit vielen Jahren die Bärin Maika. Ihr Bär Max ist längst tot. Maika langweilt sich. Seit Kurzem bekommt sie Besuch von Mauze, einer herrenlosen Katze. Der gefällt das ruhige Leben im Bärenzwinger gut. Gern lässt sie sich von den Besuchern mit der Bärin fotografieren. Am Bahnhof hängt schon ein großes Foto von den beiden. Aber Maika genügt das alles nicht. Sie will die Welt kennenlernen. Als Kranja, eine alte Krähe bei ihr landet und von der weiten Welt erzählt, da wächst ihre Sehnsucht immer mehr. Wenn sie nur wüsste, wie sie wegkommen könnte. Da taucht zur rechten Zeit Ritschi, die Ratte, auf. Nun ist es beschlossene Sache, gemeinsam ziehen die vier in die weite Welt.

Gabriele Bigott, geboren 1944 in Bromberg, lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin, schreibt Texte für Theater und Rundfunk.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

u.a. von der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA)

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

12:30 Uhr

Die Reportage

Inklusion inklusive
Die Hamburger Band „Station 17“
Von Axel Schröder
(Wdh. v. 01.09.2019)

Als der Hamburger Heilerzieher und Musiker Kai Boysen vor 30 Jahren auf die Idee kam, zusammen mit behinderten Menschen in einem Tonstudio die Möglichkeiten gemeinsamer Songs auszuloten, konnte er nicht ahnen, was sich alles daraus alles entwickeln würde. Heute spielt bei "Station 17" zwar kein Musiker aus den Anfangsjahren, aber dass mittlerweile elf Alben aufgenommen wurden, zeigt, wie erfolgreich das Konzept und wie angesagt die Band noch heute ist. Axel Schröder hat die Gruppe drei Monate lang begleitet. Beim Jubiläumskonzert, bei den Proben und auf Tour.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

Aus den Archiven
Hans-Georg Gadamer - Von der Kunst zu Verstehen

Rassismus und Rechtsextremismus
Neue Kultur der Solidariät gesucht
Von Prof. Dr. Robin Celikates, Freie Universität Berlin

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Corona und Vatikan vs. Kirchenreform?
Synodaler Weg der deutschen Katholiken
Gespräch mit Birgit Mock

Individuell, freiwilllig - und katholisch
Die altkatholische Kirche
Von Stefanoe Oswalt

Antijudaismus in der christlichen Kunst
Die geschlagene Nikolaus-Ikone
Von Jonas Ochsmann

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Wege zu Beethoven
Groß in der Geste, frei in der Form
Die Klavierfantasie op. 77 und die Chorfantasie op. 80
Gast: Frank Schneider, Musikwissenschaftler
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

Die richtige Entscheidung
Warum Patrick Ittrich es liebt Schiedsrichter zu sein
Von Knut Benzner

Frauen in Führungspositionen
Florence Schelling, Sportdirektorin SC Bern
Von Martin Hyun

Verdienste und Fehler
Vor dem 75. Geburtstag des Kaisers
Gespräch mit Stefan Osterhaus

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Mensch, Natur, Geschlechtertrennung
Rudern im Wandel der Zeit
Von Elmar Krämer

Um die 60 Ruderclubs gibt es in Berlin - darunter auch Traditionsvereine wie den Berliner Ruder-Club: ein reiner Männerverein, gegründet 1880. Hier dürfen Frauen nur als Steuerfrauen oder als Gäste in die Boote steigen. Am Kleinen Wannsee gelegen, sind die Steganlagen des Vereins nur wenige Ruderschläge vom Pendant auf der anderen Wasserseite entfernt. Hier residiert der Frauen-Ruder-Club Wannsee (FRCW). 1947 gegründet, markiert dieser Club eine Trendwende: Frauen wollten nicht mehr nur im dekorativen Stilrudern in Erscheinung treten - Anmut statt Anstrengung - sondern als ernstzunehmende Sportlerinnen - das haben sie geschafft.

18:30 Uhr

Hörspiel

Moor-Schwestern
Von Cristin König
Regie: die Autorin
Mit: Britta Hammelstein, Jördis Triebel, Julika Jenkins, Jasna Fritzi Bauer, Massimo Maio, Hans Diehl, Tina Haseney, Stefan Kreißig, Sophia König
Komposition: Friederike Bernhardt
Ton und Technik: Andreas Stoffels, Susanne Beyer
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 67'40

Drei Schwestern sitzen in diesem tragikomischen Hörspiel im Auto - auf dem Weg zu ihrer Mutter. Diese sei verwahrlost, hilfsbedürftig und lehne jeglichen Kontakt ab. Doch wen soll dieser aussichtslose Besuch eigentlich retten?

Anschließend:
Lene Albrecht im Gespräch mit Cristin König (gekürzt)
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 18'51

Drei sehr unterschiedliche Frauen unterwegs nach Italien. Dort lebt ihre Mutter, verwahrlost und verbittert. Sie verweigert den Kontakt zur Außenwelt, vor allem zu ihren Töchtern. Auf dem aussichtslosen Roadtrip geraten sie von der Strecke ab und bleiben in einem Sumpfgebiet stecken. Festgesetzt im Moor sind sie ihrer Hilflosigkeit und ihrer Wut darüber ausgesetzt. Gleichzeitig müssen sie sich ihren Schmerz über die jahrelange Ablehnung durch die Mutter eingestehen. Sie suchen nach einer Antwort. In einem absurd-komödiantischen Showdown werden die Schwestern schließlich akzeptieren, dass die Mutter sich nicht ihren Erwartungen fügen wird, nie gefügt hat und dass keine Antwort sie an ihrem Ziel erwartet.

Cristin König, geboren 1965 in Trier, Schauspielerin, Autorin und Regisseurin für Theater, Film und Hörspiel, spielte an großen deutschsprachigen Bühnen. 2011 Regiedebüt mit ihrem Stück „Die Wohngemeinschaft“ am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach „Lila und Fred“ (2016, Hörspiel des Monats August) und „Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke“ (2018, Hörspiel des Monats Juni) ist „Moor-Schwestern“ ihr drittes Hörspiel für Deutschlandfunk Kultur.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 05.09.2020

Johann Sebastian Bach
Fuga (2. Ricercata) à 6 aus „Ein musikalisches Opfer“ BWV 1079
(für Orchester bearbeitet von Anton Webern)

Alban Berg
Drei Bruchstücke aus „Wozzeck“ für Sopran, Kinderchor und Orchester op. 7, reduzierte Orchesterbesetzung in Anlehnung an die Fassung von Eberhard Kloke
Text von Georg Büchner

Anton Webern
Variationen für Orchester op. 30

Alfred Schnittke
Concerto grosso Nr. 1 für zwei Violinen, Cembalo, präpariertes Klavier und Streichorchester

Erez Ofer, Violine
Nadine Contini, Violine
Anne Schwanewilms, Sopran
Helen Collyer, Klavier und Cembalo
Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Was für ein Auftakt!
Webern, Berg, Schnittke. Das sind klare kulturpolitische und ästhetische Ansagen, mit denen das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) seine Saison 2020/2021 unter Nicht-Corona-Bedingungen eröffnen wollte. Und es bleiben Webern, Berg und Schnittke im ersten Programm der neuen, der besonderen Spielzeit!
Reduzierte Orchestergröße, Abstandsregeln und allgemeine Hygienevorschriften erwiesen sich als lockende Herausforderungen, die beim RSB-Team um den virtuosen Programmarchitekten Vladimir Jurowski vor allem eines bewirkten: Sie setzten eine ungeahnte Kreativität frei, die Sie im Konzert elektrisieren wird! Denn einerseits war es für das Orchester Ehrensache, so achtsam und respektvoll wie möglich auf die in vielen Jahren gewachsenen Erwartungen seines Publikums zuzugehen - auch was Spielplantreue betrifft - , andererseits hatte es mit spielerischen Mitteln so flexibel und pragmatisch wie nötig auf die aktuelle Situation zu reagieren.
Das bedeutet im konkreten Fall: Weberns fünfminütige Fünf Orchesterstücke op. 10 werden ersetzt durch die Webernsche Bearbeitung des berühmten Ricercars aus dem „Musikalischen Opfer“ von Bach für kleines Orchester. Bergs Bruchstücke aus „Wozzeck“ bleiben im Programm in einer adäquaten Fassung, die lediglich auf eine kleinere Orchesterbesetzung zugreift. Weberns Variationen op. 30 hingegen fließen aus dem Programm vom 11. September in das Saisoneröffnungskonzert ein. Und selbstverständlich steht der Name Alfred Schnittke an unveränderter Position. Auch wenn sein Concerto grosso Nr. 4 eine Aufgabe für Nach-Corona-Zeiten sein wird, kommt der große, in Russland geborene Deutsch-Jude des späten 20. Jahrhunderts mit dem Concerto grosso Nr. 1 zum Klingen, das im März 2020 beim RSB bereits programmiert war, coronabedingt jedoch ausfallen musste.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Die letzten Indianer
Bäuerliches Leben in der französischen Literatur
Von Sigrid Brinkmann

Das Ansehen der französischen Bauern ist, glaubt man der Literatur, desolat.

Sprechen Franzosen vom Land, geraten sie schnell ins Schwärmen über üppiges Weideland im Norden der Republik, fruchtbare Ebenen im Süden und vulkanische Böden im Zentralmassiv. Das Ansehen derer, die den Boden bewirtschaften, nimmt indes kontinuierlich ab. Kornbauern sind als potenzielle Vergifter verschrien, Tierzüchter als Todeshändler gefürchtet. Die bäuerliche Existenzform weckt Ängste, zuweilen auch Mitleid. In den Romanen und Erzählungen des Landes ist das Schicksal der Bauernschaft schon besiegelt. Marie-Hélène Lafon, Richard Millet, Jean-Baptiste Del Amo und Cécile Coulon erzählen von der Einsamkeit alternder Männer und Frauen, die wissen, dass sie die letzten Indianer sind: bankrott, wenn auch zäh auf verfallenden Höfen ausharrend. Auch die wenigen Jüngeren scheitern. Profitdenken führt einen der ältesten Berufe des Menschen in den Ruin.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Johannes Nichelmann

Milo Raus "Evangelium" und andere Filme auf dem Lido
Gespräch mit Anke Leweke

Schwebezustand
Dominique Buschs Stück "Deinen Platz in der Welt" in Bielefeld
Gespräch mit Stephan Keim

Back To Live Neustart Open Airs
Helge Schneider in der Waldbühne
Von Andre Zantow

Mnemosyne
Der Bildatlas von Aby Warburg fast vollständig ausgestellt
Von Jochen Stöckmann

“Ghost Light”
John Neumeier mit neuem Stück für gesamte Company in Hamburg
Gespräch mit Elisabeth Nehring

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

September 2020
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