Seit 10:05 Uhr Lesart

Mittwoch, 26.02.2020
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Sonntag, 5. Januar 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

Radio-Aktivität
Die Funkoper als bühnenloses Musiktheater
Von Leonie Reineke

In den 1920er-Jahren begann sie als visionäres Rundfunkexperiment: die Funkoper. Kann die Gattung auch den 2020er-Jahren künstlerische Impulse geben?

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

"Screenshots" von Paul Frosh: Digitale Wiedergänger der Fotografie
Herausgeberin Annekathrin Kohout diskutiert mit Prof. Dr. Peter Geimer, stellvertretender Direktor des Kunsthistorischen Instituts, Freie Universität Berlin
Moderation: René Aguigah
Aufzeichnung vom 19.11.2019, KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Baptisten

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Wir haben seinen Stern im Aufgang gesehen."
Was ist dran an der Legende von den Drei Königen?
Andreas Brauns, Schellerten
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Feature
"...jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"
Über den Sinn guter Vorsätze und Wünsche zum neuen Jahr
Von Cornelia Seliger
Moderation: Ulrike Jährling

Wusstet Ihr, dass der Monat Januar nach dem römischen Gott Janus benannt worden ist und Janus der Gott des Ausgangs und des Eingangs, der Beschützer der Stadttore ist? Mit seinen zwei Gesichtern kann er nach vorne und nach hinten schauen, in die Vergangenheit und in die Zukunft. Der Januar steht also genau an der Schwelle zum neuen Jahr und ist etwas ganz Besonderes, denn „… jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, wie einmal ein berühmter Schriftsteller schrieb. Kakadureporterin Cornelia Seliger versucht diesen Zauber zu erklären.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Commander Jannis
Von Thilo Reffert
Ab 7 Jahre
Regie: Beatrix Ackers
Komposition: Michael Rodach
Mit: Lyonel Holländer, Cathlen Gawlich, Boris Aljinovic, Marek Harloff, Britta Steffenhagen, Jens Wawrczeck, Hugo Kempter, Jak Rollhäuser, Victor Rühl, Christin König
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 52'21
Moderation: Ulrike Jährling

Commander Jannis und sein Meerschweinchen George retten die Welt.

Commander Jannis fliegt jeden Morgen mit seinem Fahrrad zur Schule. Doch dort läuft es schlecht, Jannis soll eine Klasse zurückversetzt werden. Das ist kein Weltuntergang, meinen seine Eltern, aber was wissen die schon! Als eine Projektwoche zum Thema Mensch und Umwelt beginnt, vergisst Jannis seine Probleme, denn jetzt kann er - Commander Jannis - die ganze Welt vor einer ökologischen Katastrophe retten. Den Anfang macht er bei seiner eigenen Familie, die er mitten im Winter zu einem Leben ohne Strom verdonnert. Dabei hilft ihm sein Meerschweinchen George, das in Wahrheit ein Alien ist und Jannis die Sache mit dem ökologischen Fußabdruck erklärt: „Ich mache kleine Fußabdrücke, du große. Ich bin ökologisch, du nicht.“ Was anfangs ein Spaß war, wird rasch zu einem Abenteuer, an dessen Ende die Welt - vorläufig - nicht untergeht und Jannis in seiner Klasse bleiben darf.

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. "Commander Jannis" wurde mit dem Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2012 ausgezeichnet.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

Moderation: Carolin Haentjes

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Die Reportage

Haus auf Rädern  
Unterwegs im Moskau-Nizza-Express
Von Philipp Lemmerich

Nachtzüge werden in Europa immer seltener. Seitdem sich die Deutsche Bahn 2016 aus dem Geschäft zurückgezogen hat, spielen sie in Deutschland kaum eine Rolle mehr. Doch es gibt noch Verbindungen, die Europa im Schlaf miteinander verbinden.
Eine davon ist der Moskau-Nizza-Express. Im 19. Jahrhundert brachte er russische Adelige zum Urlaub an die französische Mittelmeerküste. Nach langer Pause nahm die russische Eisenbahngesellschaft 2010 die Verbindung wieder auf. Seitdem geht es in 49 Stunden bis an die Côte d’Azur. Unser Autor Philipp Lemmerich ist mitgefahren und hat die Passagiere gefragt: Was denken sie über die Idee Europa, während sie über 3.300 Kilometer quer durch sieben Länder zurücklegen?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Christian Möller

Was ist Liebe?
Gespräch mit Nora Kreft

Wochenkommentar
Von Nils Markwardt

Den "Tractatus Logicus" bauen - ein Selbstversuch
Von Constantin Hühn

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Zauber mit vielen Gesichtern
Voodoo-Ausstellung in Hildesheim
Von Andrea Richter

Die neue Religion der Ganzheitlichkeit
Gespräch mit dem Religionswissenschaftler Klaus Hock

Meditieren unterm Wasserfall
Die Yamabushi-Mönche in Nordjapan
Von Peter Kaiser

Mit Gott gegen den Teufel Droge
Evangelikaler Ex-Dealer
Von Andreas Boueke

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Wege zu Beethoven (2/14)
Ernster und großartiger denn je
Das Dritte Klavierkonzert
Moderation: Jürgen Otten
(Teil 3 am 02.02.2020)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Jaedicke

Integration und ihre Grenzen
Westfalia Wickede sagt auch mal Nein
Von Heinz Schindler

Gespräch mit Theo Mennecke, Mitglied Task Force im Fußballkreis Bochum

Happy Integration Kids
Ein Fußball-Projekt für Kinder
Von Thorsten Philipps

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Das Risiko klettert mit
Verunglückte Extrembergsteiger und neue Gefahren durch den Klimawandel
Von Ernst Vogt

„Klettern und Bergsteigen im Grenzbereich ist kein Spiel ohne Risiko - aber eines, ohne das ich nicht leben kann.“ Das war das Credo des Spitzenbergsteigers Hansjörg Auer, der im Frühjahr 2019 mit David Lama und Jess Roskelley am Howse Peak in den kanadischen Rocky Mountains unterwegs war; die drei Ausnahme-Alpinisten kamen in einer Lawine ums Leben. Reinhold Messner sagt: Von einer Generation Extrembergsteiger überlebt nur die Hälfte. Die Risiken fürs Klettern und Bergsteigen werden in den kommenden Jahren durch die Auswirkungen des Klimawandels noch höher werden. Thomas Huber, der ältere der ‚Huberbuam‘, brach seine Pakistan-Expedition 2019 ab, weil aufgrund der hohen Temperaturen ständig Steinlawinen drohten. Auch für Normalbergsteiger verschärft sich die Situation in den Alpen: Stein- und Eisschlag werden häufiger. Teilweise brechen durch den auftauenden Permafrost ganze Felsflanken ab und donnern in die Tiefe.

18:30 Uhr

Hörspiel

Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nordamerika
Eine Radio-Ballade
Von Ror Wolf
Regie: Heinz Hostnig
Mit: Christian Brückner, Walter Gontermann, Wolfgang Hess, Olaf Quaiser, Michael Thomas, Helmut Wöstmann, Douglas Welbat, Christian Mey, Siemen Rühaak, Hans Wyprächtiger, Walter Laugwitz, Andreas Szerda, Karl-Rudolf Menke und Jürgen Franz
Ton: Roland Seiler
Produktion: SWF / HR / NDR / WDR 1986
Länge: 71'10

Drei Jazzmusiker fahren auf einem Flussdampfer den Mississippi-Strom aufwärts zu Beiderbeckes Geburtsort und erzählen sich die Geschichte seines kurzen Lebens.

Bix Beiderbecke bringt sich, ohne Noten lesen zu können, das Klavier- und das Kornettspiel bei. Unter den Musikern im Chicago der 1920er-Jahre hat er einen legendären Ruf. Die Manager meiden ihn wegen seiner Trunksucht und seiner Unzuverlässigkeit, trotzdem gehört er zu den bestbezahltesten Jazzmusikern seiner Zeit. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise verliert er sein Vermögen und stirbt 28-jährig an einer Erkältung. Drei Jazzmusiker fahren den Mississippi stromaufwärts und erzählen sich die wilde Geschichte seines kurzen Lebens.

Ror Wolf, geboren 1932 in Saalfeld/Thüringen, Schriftsteller, Grafiker und preisgekrönter Hörspielautor. Berühmt wurden seine Originalton-Fußballcollagen, zum Beispiel: „Schwierigkeiten beim Umschalten“ (HR 1978) oder „Der Ball ist rund“ (HR 1978). Sein Hörspiel „Der Chinese am Fenster“ (WDR/HR 1971) gilt als Klassiker der experimentellen Hörspielkunst, „Bananen-Heinz“ (HR 1983) hat Deutschlandfunk Kultur in seiner Feature-Reihe „Wirklichkeit im Radio“ vorgestellt. Das Hörspiel „Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nordamerika“ (SWF/HR/NDR/WDR 1986) wurde 1988 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Bulgaria Halle, Sofia
Aufzeichnung vom 29.11.2019

Karol Kurpiński
"Die Schlacht von Mozajsk"

Ludwig van Beethoven
"Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria" op. 91

Bojan Ikonomow
"Tage auf der Drau", Heroische Ouvertüre

Peter Tschaikowsky
Ouvertüre "1812" Es-Dur op. 49

Bulgarisches Rundfunk-Symphonieorchester
Leitung: Mark Kadin

Werke aus der Gattung Kriegsmusik, die vor allem im 19. Jahrhundert beliebt war.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Wahn und Wirklichkeit
Die venezolanische Literatur in Zeiten des politischen Bankrotts
Von Peter B. Schumann

Hunger und Gewalt treiben die Venezolaner ins Ausland, darunter viele Intellektuelle, Künstler und Autoren.

Venezuela, das ölreichste Land Südamerikas, wurde durch die so genannte sozialistische Revolution von Hugo Chávez und seinem Nachfolger Nicolás Maduro innerhalb von wenigen Jahren in das Armenhaus des Kontinents verwandelt. 4,5 Millionen Menschen flohen vor Hunger und Gewalt ins Ausland, unter ihnen viele Intellektuelle, Künstler und Autoren. Wie reagieren die Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf die Katastrophe in ihrem Land? Wo publizieren sie nun, da die meisten venezolanischen Verlage und Buchhandlungen aufgeben mussten und der venezolanische Buchmarkt zusammengebrochen ist? Bietet das Internet einen Ausweg für Prosa, Lyrik, Reportage und Essay, trotz der fast täglichen Stromsperren? Oder findet die venezolanische Literatur nur noch im Ausland und für ausländische Leser statt? Was bedeutet das für Venezuela? Peter B. Schumann spricht mit Venezolanerinnen und Venezolanern im In- und Ausland und liest ihre Werke.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

Flex-Säge gegen Kunst-Säule
Aktivisten wollen umstrittenes Werk entfernen
Gespräch mit Eliyah Havemann

Neues Haus, neuer Musikdirektor
Prager Staatsoper will nach oben
Gespräch mit dem Dirigenten Karl-Heinz Steffens

Abgebrannt
Deutschlands bestes Restaurant
Von Anne Täschner

Schwarzwaldstube als Aschehaufen
Einschnitt für Deutschlands Sterne-Gastronomie
Gespräch mit Holger Hettinger

Amazon, Google, Zalando
Onlinekonzerne als Städtebauer
Gespräch mit Felix Hartenstein, Stadtökonom und Urbanist

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

Werden, das ist die Losung
Ausstellung zum 150. Geburtstag von Ernst Barlach in Hamburg
Von Anette Schneider

Vorausblick: Golden Globes
Von Katharina Wilhelm

Januar 2020
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Hörspiel über das Kind als GegnerTerrorkind
(EyeEm / Thorsten Gast)

Eine Mutter wird Zeugin eines Amoklaufs – eine Gewalterfahrung, durch die sich ihre Wahrnehmung zunehmend verschiebt. Ihr fünfjähriger Sohn wirkt auf sie plötzlich bedrohlich, sie verliert sich in einem Sog aus Angst und Gewalt.Mehr

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