Seit 10:05 Uhr Lesart

Montag, 25.05.2020
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Mittwoch, 1. April 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Im großen Klang
Aus dem Alltag professioneller Chorsänger
Von Eva Blaskewitz

Von der ungeliebten Alternative zum Traumberuf. Wie sich der Blick auf das Berufsbild "Profichorsänger" ändert.

Beruf Chorsänger - das galt lange als zweite Wahl, wenn es für die Solo-Karriere nicht reichte. Dabei stellt das Singen im Ensemble ganz besondere Anforderungen: Stilsicherheit in einem breiten Repertoire von der Alten Musik bis zur Avantgarde; die Fähigkeit, vom Blatt zu singen; Wandlungsfähigkeit und schnelles Reaktionsvermögen; nicht zuletzt eine gute Stimmhygiene, um die langen Proben unbeschadet zu überstehen. Und das Chorsingen bietet viele Chancen: eine wesentlich größere Vielfalt, als sie den meisten Solisten ermöglicht wird; das Erlebnis des „Breitwandsounds“ in einem groß besetzten Ensemble; aber auch ein sicheres Einkommen und die Möglichkeit, sich in Projekten außerhalb des Chores mit ganz anderen Facetten zu präsentieren. Mitglieder unterschiedlicher Chöre erzählen aus ihrem Alltag - und warum für sie trotz so mancher Schwierigkeiten Chorsänger ein Traumberuf ist.

00:55 Chor der Woche

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Andreas Brauns, Schellerten
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 9-12

09:05 Im Gespräch

Live mit Hörerinnen und Hörern
0800 2254 2254

10:00 Nachrichten

10:05 Lesart

Zen in Zeiten von Corona - Wie leben im Angesicht von Angst und Tod?
Gespräch mit Abt Muho

Lesen ist ansteckend - Über das neue Genre der Corona-Literatur
Von Florian Werner

"Dankbarkeiten" von Delphine de Vigan
Rezension von Birgit Koß

Autor*innen empfehlen Autor*innen:
Bettina Gärtner empfiehlt „Wense“, Roman von Christian Schulteisz

Buchempfehlungen April 2020
Von Kim Kindermann und Stephanie von Oppen

11:00 Nachrichten

11:05 Tonart

Die Bassistin Lisa Wulff und "Beneath the surface"
Gespräch mit der Musikerin

Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Klassik
Von Rainer Pöllmann

Musiktipps
Von Regina Voss

Philip Bradatsch - der "Jesus von Haidhausen"?
Von Knut Benzner

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 12-16

12:05 Aktuelles

13:00 Nachrichten

13:05 Länderreport

Corona aktuell - Die Lage in den Ländern
Gespräch mit Bastian Brandau

Vor der Pleite? - Corona und die Folgen für kleine Unternehmen in Nordrhein-Westfalen
Von Vivien Leue

Kulturtipps
Von Regina Voss

Home Office und Home Schooling - Erfahrungen einer fünfköpfigen Familie
Von Michael Watzke

Corona Hörerfrage:
Verhältnis Infizierte zu Getestete und wer wird auf Covid 19 getestet
Gespräch mit Martin Mair

Keine Erntehelfer - Genervte Spargelbauern in Beelitz bei Potsdam
Von Christoph D. Richter

14:00 Nachrichten

14:05 Kompressor

Das Lesen der Anderen:
Spex.de
Gespräch mit Dennis Pohl

Vorgespielt:
Iron Danger
Gspräch mit Marcus Richter

Fundstück 119:
Ann Magnuson and John Cale - Helmut Newton Told Me
Von Paul Paulun

Fensterblicke:
Die Welt vor und hinter der Scheibe
Von Fabian Saul

15:00 Nachrichten

15:05 Tonart

Debatte um Maskenpflicht - Was sagt die Wissenschaft?
Gespräch mit Martin Mair

Meine Musik in Corona-Zeiten:
Kamasi Washington, Saxophonist
Von Juliane Reil

Hören mit Schmerzen - 40 Jahre 'Einstürzende Neubauten'
Von Philipp Kressmann

Newcomer der Woche:
Spencer
Von Christoph Möller

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 16-20

16:05 Aktuelles

17:00 Nachrichten

17:05 Tonart

18:00 Nachrichten

18:05 Tonart

18:15 Podcast: Coronavirus – Alltag einer Pandemie

18:30 Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke

Radio für Gottes Wort
Christliche Rechte in den USA
Von Arndt Peltner und Gespräch mit Historiker Neil Young

In den USA wird die kommende Präsidentschaftswahl als die wichtigste überhaupt bewertet. Die einen, weil sie den Kurs Donald Trumps und seiner “Make America Great Again” Kampagne weiterführen wollen. Die anderen, weil sie Präsident Trump und dessen weitreichende Einschnitte in das Leben und die Grundideen Amerikas verhindern wollen. Für Trump selbst spielen die Evangelikalen eine wichtige Rolle im Wahlkampf, die Christliche Rechte steht an seiner Seite und half ihm 2016 ins Weiße Haus einzuziehen. Arndt Peltner reiste für uns nach Mississippi, um dort einen Einblick in einer der einflussreichen Organisationen der Christliche Rechte zu bekommen.

19:00 Nachrichten

19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

Tödlicher Mob
Lynchjustiz
Von Antje Stiebitz

Mohammad Qasim war 45 Jahre alt, als er wegen eines Gerüchts von einem wilden Mob getötet wurde. Angeblich soll er eine heilige Kuh geschlachtet haben. Er hinterließ eine Frau und sechs Kinder. In den letzten Jahren ist Indien immer wieder wegen Lynchmorden an Muslimen in die Schlagzeilen geraten. Sie gelten als Beleg für die Radikalisierung der hinduistischen Mehrheit, für ein Erstarken nationalistischer Ideen. Aber Lynchjustiz ist nicht auf Indien beschränkt. Sie ist ein globales Phänomen und zieht sich durch die Menschheitsgeschichte. Nur ihre Erscheinungsformen sind sehr unterschiedlich. Die Griechen prägten den Begriff der Ochlokratie: eine Staatsform, in der die Masse ihre Interessen mit Gewalt durchsetzt, die Kehrseite der Demokratie. Traurige Berühmtheit erlangten die Lynchmorde in den USA. Zwischen 1877 und 1955 sollen dort über 4.400 Menschen Lynchmorden zum Opfer gefallen sein. So schüchterte die weiße Bevölkerung ihre afro-amerikanischen Mitbürger ein.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Palais Liechtenstein, Prag
Aufzeichnung vom 16.03.2019

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll KV 478

Ondřej Kukal
Klavierquartett op. 48

Antonín Dvořák
Klavierquartett Nr. 2 Es-Dur op. 87

Dvořák Piano Quartet:
Slávka Vernerová-Pěchočová, Klavier
Štěpán Pražák,Vvioline
Petr Verner, Viola
Jan Žďánský, Violoncello

21:30 Uhr

Alte Musik

Das Hamburger Fischballett
Musikhistorische Erkundungen am Elbestrand
Von Johannes Jansen

Es sei von der Entdeckung eines kleinen Pasticcios zu berichten, das dem Blick der Forschung bislang verborgen geblieben ist. Es lässt sich aus verstreuten Manuskripten (überwiegend Abschriften bekannter Werke) rekonstruieren. Die Beschaffenheit dieser Stücke lässt auf eine gemeinsame Herkunft schließen - vermutlich auf den engeren Wirkungskreis von Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach. Die Entscheidung des Letzteren, Havel und Spree Adieu zu sagen und an der Elbe einen Neuanfang zu wagen, erscheint vor dem Hintergrund dieser Entdeckung in gänzlich neuem Licht.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Facts & Fakes
Von Guido Gin Koster
Regie: Beate Andres
Mit: Markus Meyer, Peter Lieck, Gerry Wolff, Gisela May, Daniel Minetti, Hans Teuscher
Ton: Peter Avar
Produktion: SFB / ORB 2001
Länge: 54‘09

Eine (Familien)-Geschichte über Kunstfälscher und ihre Betrugsmethoden: Der Großvater des Autors soll eine Persönlichkeit gewesen sein, die es im Bilderfälschen zur Meisterschaft brachte. In einem Rundfunkinterview aus den 50er-Jahren gibt er Auskunft.

Mit „Neuschöpfungen“ kann man ebenso berühmt werden wie mit Originalwerken. Nur ein Haken ist dabei: Man muss als Fälscher entlarvt werden. Je meisterlicher bedeutende Werke gefälscht werden, desto größer der Skandal - und die Berühmtheit im Fall einer Entdeckung. Aus persönlichem Interesse rekonstruiert der Autor einen Skandal. Der eigene Großvater soll, nach Aussagen von Zeitzeugen, ein grandioser Bilderfälscher gewesen sein. Der Enkel macht sich auf die Suche und entdeckt Erstaunliches: Geschichten über berühmte Fälscher, raffinierte Betrugsmethoden und schließlich kommt der Großvater in einer Rundfunksendung aus den 50er-Jahren selbst zu Wort.

Guido Gin Koster, geboren 1962 in Trier, Schriftsteller. Er studierte Komposition und Orgel. Seit 1987 schreibt er Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder, außerdem für die Schweizer Kulturzeitschrift DU. 1996 „Kleistförderpreis für Junge Dramatiker“ der Kleistgedenkstätte Frankfurt/Oder und der Dramaturgischen Gesellschaft, Berlin. Hörspiel des Monats März 2005: „Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise“ (NDR 2004). 2001 Literaturstipendiat der Berliner Senatsverwaltung für Kultur, 2006/2007 Literaturstipendiat der „Stiftung Preußische Seehandlung“. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Youtube statt Demo - Österreichische Kulturszene für Aufnahme von Flüchtlingen
Gespräch mit Esther Dischereit

Shutdown - Was bleibt von der brasilianischen Kultur?
Von Michael Laages

Filme der Woche:
"Aniara"und "Bacurau"
Gespräch mit Anke Leweke

Was mich tröstet:
Der Schauspieler Milan Peschel

Kategorie Coup
Andrea Lissoni - neuer Direktor Haus der Kunst, München
Von Tobias Krone

Radiokunst im Aufnahmezustand
Miniatur-Hörspiel-Serie

23:30 Kulturnachrichten

April 2020
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