Seit 03:05 Uhr Tonart

Samstag, 07.12.2019
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 17. September 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Mit Hannibal und Karthago in die Zukunft
Ein Streifzug durch die tunesische Literaturszene
Von Sigrid Brinkmann und Meriam Bousselmi

Der arabische Frühling hat vieles in Tunesien verändert, die Kultur allerdings kaum.

Der arabische Frühling hat Tunesien verändert. Viele  Veränderungen heißen die Schriftsteller gut, manche nicht: Jeder x-Beliebige, klagt Hatem Tlili, könne sich nach der Wende des tunesischen Frühlings Schriftsteller nennen. Der 34 Jahre alte Tlili gehört zu den wenigen experimentellen Autoren in Tunesien. Er schreibt auf Arabisch, so wie Aymen Daboussi, der „tunesische Bukowski“. Den Skandalautor schützt sein Beruf als Psychiater vor dem gesellschaftlichen Aus. Die Schriftsteller beklagen indes, dass sich die Kultur nicht verändert habe. Die tunesische Gesellschaft sei zutiefst konservativ. Um der allgemeinen Geschichtsvergessenheit entgegenzuwirken, setzt der Anwalt, Verleger und Romancier Abdelaziz Belkhodja auf das Erbe Hannibals. Er sieht den Schlüssel zur Demokratisierung Tunesiens in einer Rückbesinnung auf Karthago.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jutta Petermann

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Buddhistische Gesellschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Bildmächtiges Schweigen - "Silence"
Das Glaubensbekenntnis des Martin Scorsese
Von Stefan Förner
Katholische Kirche

Martin Scorseses neuestes Werk ist nun auch auf DVD und BluRay erhältlich. „Silence“ erzählt eine historisch präzise recherchierte Geschichte von Christenverfolgung, Angst und Bekennermut, von Märtyrern und Verrätern im Japan des 17. Jahrhundert. Der bildmächtige Film irritiert, meint Stefan Förner, doch genau darum empfiehlt er ihn. Denn „Silence“ gibt keine Antworten, sondern stellt Fragen: Wo ist Gott? Warum schweigt er? Was ist Wahrheit?

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Lena und der letzte Tag vom großen Sommer
Von Mara Schindler
Gelesen von Judica Albrecht
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Moderation: Patricia Pantel

Jedes Jahr das Gleiche: Der Sommer am Meer ist einfach zu kurz, Lena will nicht Abschied nehmen.

Warum ist das im Leben so, fragt sich Lena. Gerade eben erst hat der Sommer bei Oma und Opa am Meer angefangen, da ist er auch schon wieder vorbei. Beim Abschiednehmen am Strand trifft Lena Vincent. Und nun gibt es noch einen Grund, warum sie die Tage am Meer so vermissen wird.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Hedvig! Das erste Schuljahr
Von Verena Specks-Ludwig
Nach dem Kinderbuch von Frida Nilsson
Übersetzt aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger
Ab 6 Jahren
Regie: Thomas Werner
Komposition: Rainer Quade
Mit: Tommi Piper, Thyra Bonnichsen, Karla Laubach, Eldrid Fettweis, Jona Mues, Silke Linderhaus, Bernd Kuschmann, Camilla Renschke, Torsten Peter Schnick, Jörg Kernbach, Doris Plenert, Florian Seigerschmidt, Jordy-Leon Sun, Wolfgang Rüter, Greta Luise Steger, Sophia Christina Marx, Thorben Drube, Robert Reuter
Produktion: WDR 2016
Länge: 51'27
Moderation: Patricia Pantel

Hedvig und Linda haben verrückte Einfälle, die meistens anders ausgehen, als sie geplant waren.

Hedvig wohnt nicht am Ende der Welt, sie wohnt dahinter. Und das kann manchmal ganz schön langweilig sein. Was für ein Glück, dass sie endlich in die Schule kommt - denn plötzlich ist ihr Leben voller Abenteuer! Verrückte Einfälle hat Hedvig eine ganze Menge, leider gehen die oft ganz anders aus, als sie sich das vorgestellt hat. Zum Glück lernt sie in der Schule Linda kennen, die bald ihre beste Freundin wird.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Wind
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Orte der Demokratie
Unterwegs an Rhein und Main
Von Paul Stänner

Orte, an denen im 19. Jahrhundert die deutsche Demokratie erstritten wurde: Frankfurt mit der Paulskirche, Mannheim mit den Barrikadenkämpfen im Februar 1848, Mainz, einer der wichtigsten Orte der frühen deutschen Republikaner. Bis nach Assmannshausen geht die Reise, wo der Freiheitsdichter Ferdinand Freiligrath lebte - und wo Helmut Kohl und François Mitterand 1990 nach Wende und Wiedervereinigung ein neues Kapitel eröffneten - diesmal nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Demokratie. Kurz vor der Bundestagswahl unternimmt die Deutschlandrundfahrt eine Reise durch die deutsche Freiheitsgeschichte und landet nicht nur in Kirchen, sondern auch in Luxushotels.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

12:30 Uhr

Die Reportage

Weltwärts in die Gegenrichtung
Freiwillige aus Ostafrika in Norddeutschland
Von Martin Reischke

Seit 2008 schon schickt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit dem Programm „Weltwärts“ jedes Jahr hunderte junge Deutsche für einen Freiwilligendienst ins Ausland. Dort arbeiten die Jugendlichen vor allem in sozialen Einrichtungen in Entwicklungsländern auf der ganzen Welt. Das Programm ist nicht unumstritten, denn es ist eine Einbahnstraße. Aus den Ländern des globalen Südens, wo die meisten Weltwärts-Projekte sind, kommt niemand nach Deutschland. So war das bis 2013. Seither gibt es Weltwärts in bescheidenem Maße auch umgekehrt. Martin Reischke hat Ostafrikaner bei ihrer sozialen Arbeit in Deutschland begleitet.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: René Aguigah

Biodeutsches "Ärschgut" und allgemeine Manipulation - ein Sprechduett
Von Julia Trompeter und Xaver Römer

Der philosophische Wochenkommentar:
Intellektuelle ins Parlament!
Von Prof. Dr. Ulrike Ackermann

Wie manipuliert sind wir?
Gespräch mit dem Philosophen Michael Pauen

Kleines Lexikon digitaler Manipulation
Von Jennifer Rieger

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber.

Leben und Beten wie vor hundert Jahren
"Ohne diese Welt", ein Dokumentarfilm über eine Mennoniten-Gemeinschaft in Argentinien
Gespräch mit der Filmemacherin Nora Fingscheidt

Die bärtigen Madonnen
Nach der Reformation wurden in manchen Kirchen Madonnenfiguren zu Evangelisten umgestaltet - schließlich war Luther gegen  Heiligenverehrung
Von Dieter Bub

Luther von oben
In Estland wurde die Reformation weitgehend von oben durchgesetzt . Die Bevölkerung misstraute zunächst diesem Import durch die deutschstämmige Oberschicht.
Von Adolf Stock

Nur zum Forschen, nicht zum Beten?
Orte und Veranstaltungen zur Religionsausübung an Hochschulen geraten zunehmend in die Kritik. Das Sozialangebot der Glaubensgemeinschaften ist aber willkommen.
Von Michael Hollenbach

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Eros, Weihrauch und Sadismus
Giacomo Puccinis "Tosca"
Gast: Jürgen Kesting, Musikpublizist
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Müder Drachen
Der Niedergang der Kung-Fu-Kultur in Hongkong
Von Tobias Nagorny

Der weltweit bekannteste Hongkonger ist immer noch Bruce Lee. Mit Filmen wie „Enter the Dragon“ machte er Kung Fu in den 1970er Jahren auf dem ganzen Globus bekannt. Jahrzehntelang war die chinesische Kampfkunst im Zeichen des Drachen fester Bestandteil der Alltagskultur und Volkssport in Hongkong. Doch heute interessiert sich in der südchinesischen Metropole kaum noch jemand dafür. Kung Fu-Schulen müssen schließen oder sie kämpfen ums Überleben. Für viele junge Hongkonger ist diese traditionelle Kampfkunst und Lehre nur noch ein altmodisches Relikt - der Sport ihrer Väter und Onkel. Das Kung Fu-Fieber der 1970er und 80er ist längst erloschen.

18:30 Uhr

Hörspiel

Mein Freund Lennie oder die Reise
Von Ulrich Gerhardt
Mitarbeit Roland Gerhardt
Regie: der Autor
Mit: Raphael Jové, Lennie Cujé und Ulrich Gerhardt
Ton: Ursula Potyra, Melanie Inden, Hermann Leppich
Produktion: HR/Deutschlandfunk Kultur/RBB 2017
Länge: 86'46
(Ursendung)

Im Juni 1945 machen sich zwei Internatsschüler auf den Weg nach Hause. Sie verlieren einander. Über 60 Jahre später: eine Wiederbegegnung in den USA.

Juni 1945. Die Freundschaft zweier Internatsschüler, 11 und 12 Jahre alt, gipfelt in einer zehntägigen Reise durch das chaotische Nachkriegsdeutschland auf dem Weg von der Donau nach Hause an den Main. Der er eine will nach Frankfurt, der andere in die Nähe von Würzburg. Sie sehen sich nie wieder. Kinder, Freunde und Bekannte wollen die Geschichte immer wieder hören. Aber wo war der Freund geblieben? Lebte er noch? Dann gibt ein wiedergefundenes Tagebuch den Anstoß zur erneuten Suche. Die Überraschung wartet in den USA.

Ulrich Gerhardt, geboren 1934 in Berlin, prägte mit seinen innovativen und experimentierfreudigen Inszenierungen das deutsche Hörspiel. Er studierte Schauspiel in Hannover, dann Theaterwissenschaft und Germanistik an der FU Berlin. 1960 begann er bei RIAS Berlin und lernte dort sein Handwerk von der Pike auf. 1970 wurde er Leiter der Wortproduktion bei RIAS Berlin. Bekannt wurde er in dieser Zeit für seine Arbeit mit der Kunstkopfstereofonie. Von 1980- 1986 war er Leiter der Hörspielabteilung des SFB (zusammen mit Garleff Zacharias-Langhans). Seitdem freier Regisseur. Er erhielt zahlreiche Preise für seine Regieleistung: Kurt-Magnus-Preis 1963, Das goldene Mikrofon 1973 (Präsentation von "Demolition" von Alfred Bester, der ersten Kunstkopf-Produktion auf der Funkausstellung Berlin), Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin (Lautsprecher) 1992 für "Roter Stern" von Simone Schneider, Hörspiel des Jahres und Robert-Geisendörfer-Preis 1999 für "Gespräche mit Lebenden und Toten" von Svetlana Alexijewitsch.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Live aus der Philharmonie Berlin

Isang Yun
"Dimensionen“ für großes Orchester

Arnold Schönberg
Konzert für Violine und Orchester op. 36

ca. 21.00 Konzertpause
Zuflucht in Berlin
Der koreanische Komponist Isang Yun
Von Albrecht Dümling

Luigi Nono
"Julius Fučik“ für zwei Rezitatoren und Orchester

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 mit Orchester-Retuschen von Gustav Mahler

Christian Tetzlaff, Violine
Max Hopp, Sprecher
Sven Philipp, Sprecher
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Surround Sound - Dolby Digital 5.1

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Der Fall Pistorius: M.P. Grootbooms UA "Die Nacht von St. Valentin" in Hamburg
Gespräch mit Michael Laages

Das Frühwerk von Marc Chagall im Kunstmuseum Basel
Von Johannes Halder

Saisonstart am Theater an der Wien: Torsten Fischer mit Mozarts "Zauberflöte"
Gespräch mit der Musikkritikerin Franziska Stürz

Peter Zumthor kuratiert sich selbst - Ausstellung im Kunsthaus Bregenz
Von Christian Gampert

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

September 2016
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