Seit 15:05 Uhr Tonart
Mittwoch, 21.10.2020
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 11. September 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Kurzstrecke 41
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Produktion: Autorenproduktion/Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 54’30
(Wdh. v. 31.08.2015)

Flaschenpost
Von Gerd Michalek
Geschichten von Sendern, Suchern und Empfängern

Vergiss es!
Von Oliver Koch, Niklas Dommaschk
Plagegeister im Kopf

Los Gritos de Mexico
Von Félix Blume
Die Marktschreier von Mexico City (Prix Pierre-Schaeffer 2015)

Außerdem: Neues aus der 'Wurfsendung' mit Julia Tieke

Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Die Rolling Stones starten ihre erste Deutschlandtournee

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Zum jüdischen Fest Rosh Hashana spricht Rabbiner Arie Folger

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Rechtsextreme Gewalt
Warum reagiert der Staat so gelassen?
Von Stefan Berkholz

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

07:50 Interview

Deutschland - eine Steueroase?
Gespräch mit Markus Meinzer, Finanz- und Steueranalyst, Tax Justice Network (TJN)

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Tourstart Bryan Ferry in Düsseldorf
Von Jan Tengeler

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch von Ewald Weber
"Der Fisch, der lieber eine Alge wäre"
CH Beck, München 2015

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Wie wurden Sie zum ersten Talentscout für deutsche Hochschulen?
Matthias Hanselmann im Gespräch mit Suat Yilmaz, erster Talentscout für deutsche Hochschulen

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

"Nichts ist so grausam wie die Realität"
Eine Autopsie zum Buchauftakt von 'Zerschunden'
Gespräch mit Kim Kindermann

Die Poesie des Fragebogens für Flüchtlinge
Gespräch über literarische Arbeit mit Flüchtlingen mit Gernot Wolfram und Ramadan Ali

Giorgio Fontana
'Tod eines glücklichen Menschen'
aus dem Italienischen übersetzt von Karin Krieger
Nagel & Kimche, Zürich 2015
Rezensiert von Maike Albath

Straßenkritik: "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams

Buchhändler im Gespräch:
Ulrich Straub, Bunter Bücherladen, Filderstadt

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

"Gundis Lieder & Gundis Themen" - Ein Gundermann-Festival in Potsdam
Gespräch mit Pierre Wilhelm

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
Von Martin Risel

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

Zum 80. Geburtstag des estnischen Komponisten Arvo Pärt
Von Claus Fischer

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

12:50 Mahlzeit

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Zwischen Dornröschenschlaf und Tourismustrubel
Burgen am Mittelrhein
Von Alexander Musik
Moderation: Heidrun Wimmersberg

Am Mittelrhein, zwischen Bingen und Koblenz, stehen an beiden Ufern Burgen Spalier - es ist die Region mit der höchsten Burgendichte Europas. Zudem ist das burgengespickte Mittelrheintal seit 2002 Unesco-Weltkulturerbe. Zum Begriff der Rheinromantik gehören Dutzende imposanter Burganlagen aus dem Mittelalter, die - zumeist im 19. Jahrhundert - neu errichtet wurden. Manche Burgen sind zugänglich und werden von Besuchern förmlich überrannt, andere liegen im Dornröschenschlaf, wieder andere sind in Privatbesitz und versperrt, oder es handelt sich nur noch um Ruinen. Was bedeutet es, heute Burgherr zu sein - oder wenigstens Burgverwalter?

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Christine Watty

"Fack Ju Göhte 2"
Gespräch mit Bora Dagtekin, Regisseur

"Daheim - Bauen und Wohnen in Gemeinschaft"
Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt/Main
Gespräch mit den Kuratorinnen Annette Becker und Laura Kienbaum

Hanne Darboven - Große Doppel-Retrospektive in Bonn und München
Von Rudolf Schmitz

"Erika Mustermann" wird 70
Von Achim Heppelmann

Fundstück 25: Negativland - Rubles

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Der Schatz unter unseren Füßen
Warum 2015 das Internationale Jahr des Bodens ist
Von Rebecca Hillauer
Moderation: Ulrike Jährling

Außer Wasser und Luft brauchen wir zum Überleben auch fruchtbaren Ackerboden, auf dem unsere Nahrung wachsen kann. Weltweit speichern die Böden zudem mehr CO2, also Kohlenstoffdioxid, als alle Bäume zusammen. Der Boden hält unser Klima gesund - solange wir ihn schonend bewirtschaften. In der Berliner Klima Schule, der Grundschule im Beerwinkel, lernen Kinder, wie man im Kompostkasten Terra Preta erzeugt. Die schwarze Erde der Indianer enthält viel Pflanzenkohle, ist dadurch sehr fruchtbar und bindet das CO2-Gas im Boden. Im Schulgarten wachsen dann Gurken, Zuccini und Tomaten. 'Kakadu'-Reporterin Rebecca Hillauer hat sich das von Kindern und Lehrerinnen erklären lassen.

Rebecca Hillauer studierte Sozialpädagogik und war mehrere Jahre in einem Stadtentwicklungsprojekt in Ägypten tätig, bis sie sich ihrem Jugendtraum, dem Journalismus zuwandte. Sie lebt als freie Hörfunkautorin in Berlin.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Vor 50 Jahren: Die Rolling Stones starten ihre erste Deutschlandtournee

Das US-Festival Lollapalooza und seine Europapremiere in Berlin
Von Jörg Taszman

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Katrin Heise und Vladimir Balzer

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Forum Frauenkirche
Grundwerte, Genussmittel und Gedöns - Wozu braucht’s noch kulturelle Bildung
Es diskutieren:
Stephan Dorgerloh, Kultusminister von Sachsen-Anhalt
Jan Vogler, Cellist und Intendant der Dresdner Musikfestspiele
Wilfried Schulz, Intendant des Staatsschauspiels Dresden
Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung von Nordrhein-Westfalen
Moderation: Alexandra Gerlach, Deutschlandradio Kultur
Aufzeichnung vom 07.09.2015 aus der Frauenkirche Dresden

Musikunterricht nur bis Klasse 10; Kulturstudenten, die noch nie im Theater waren; endlose Sparzwänge in kommunalen Kulturetats: Kulturelle Bildung scheint in der durchökonomisierten deutschen Gegenwart auf der Strecke zu bleiben. Ein Luxusgut allenfalls für Besserverdienende, während große Gruppen der Gesellschaft von kultureller Teilhabe ausgeschlossen sind? Wozu braucht es kulturelle Bildung? Wie wichtig ist sie gerade heute angesichts von Identitätsdebatten und Überfremdungspolemik vor dem Hintergrund des Flüchtlingszustroms? Ist kulturelle Bildung zuvörderst eine Sache des Geldes? Oder geht es auch um Werteentscheidungen?
Um diese Fragen ging es bei einer Podiumsdiskussion in der Dresdner Frauenkirche am 7. September im Rahmen der Reihe "Forum Frauenkirche".

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana
"Der Apfel der Sünde für ein süßes, neues Jahr"
Von Tradition und Wandel der Speiserituale zum jüdischen Neujahr
Von Miron Tenenberg

Musik: passend hierzu ein familiäres Glückwunschlied und Liturgie unterschiedlicher Strömungen (klassich ohne instrumentale Begleitung, mit Männerchor, sowie mit Orgel und gemischtem Chor

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

Äpfel, runde Hefezöpfe, Honig und Fischköpfe begleiten Juden zu Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahr. Die Auslegung der Bräuche, die meist aus biblischen Zeiten stammen, hat sich jedoch oft verändert. Galt der Apfel einst als Symbol der Vertreibung aus dem Paradies, wurde der Apfelbaum im Hohelied Salomons als Besonderheit unter den Bäumen gelobt. Die Interpretation der jüdischen Speiserituale ist vielfältig und unterliegt auch modischen Erscheinungen. Dass der Granatapfel für die Fruchtbarkeit der alternden Stammeseltern Abraham und Sara steht und ein gekochter Fischkopf einen Neuanfang bedeutet, erschließt sich nicht von selbst - im Gegensatz zu dem für den Feiertag speziell rund gebackenen Hefezopf. Was steckt also hinter den Speiseritualen, mit denen sich Juden weltweit ein süßes, neues Jahr wünschen?

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Die Winkel der Realität ausleuchten
Neue kolumbianische Literatur
Von Tom Noga

Eine neue Generation kolumbianischer Autoren schildert nicht nur die Gewalt des Landes, sondern blickt in das Getriebe einer dysfunktionalen Gesellschaft.

Kolumbien genießt nicht den besten Ruf. Das Land galt lange als Hochburg der Kokainschmuggler; der Drogenbaron Pablo Escobar hat in den 80er- und 90er-Jahren einen regelrechten Krieg gegen den Staat geführt. Und in abgelegenen Gebieten auf dem Land haben sich bis vor Kurzem die marxistische Rebellenarmee der FARC und paramilitärische Einheiten bekämpft. Kolumbianische Schriftsteller haben das reflektiert. Sie haben Gewaltexzesse geschildert, sind mit morbider Lust in die Welt der Auftragsmörder eingedrungen und haben das Leben auf der Rasierklinge gefeiert. Eine neue Autorengeneration schürft tiefer. Sie richtet den Blick nicht nur in die Abgründe des Landes, sondern in das Getriebe einer Gesellschaft, die sich über weite Teile des 20. Jahrhunderts als dysfunktional erwiesen hat. Tom Noga stellt drei von ihnen vor.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Themenabend Musik

Arvo Pärt zum 80. Geburtstag

Mit Gesprächen und Auszügen aus aktuellen Konzertmitschnitten
u.a.

Berwaldhallen Stockholm
Aufzeichnung vom 29.08.2015

Arvo Pärt
Sinfonien Nr. 1-4
Sinfonieorchester des Nationalen Musikforums Wrocław
Leitung: Tõnu Kaljuste

Noblessner Gießereihalle Tallinn
Aufzeichnung vom 04.09.2015

"Da pacem Domine" für gemischten Chor und Orchester
"La Sindone" für Orchester
"Mein Weg" für vierzehn Streicher und Schlagzeug

Marrit Gerretz-Traksmann, Klavier
Estnischer Nationaler Männerchor
Jugendchor des Musikgymnasiums Tallinn
Ellerhein Mädchenchor
Estnisches Nationales Sinfonieorchester
Leitung: Tõnu Kaljuste

Der selbsternannte Musik-Eremit Arvo Pärt wird heute 80 Jahre alt. „Gott ist stärker als wir, auch die Tonalität ist eine unbestreitbare Wahrheit.“ Mit solchen Sätzen versteht es Arvo Pärt bis heute zu provozieren. Früher, in Sowjet-Estland, verbrannte er Geigen in einem Happening und ließ er in seiner zweiten Sinfonie Spielzeug quietschen. Das und seine Hinwendung zur Religion riefen den KGB auf den Plan. Dann kreierte Pärt den „Tintinnabuli-Stil“, den „Glöckchen“-Minimalismus, und schließlich emigrierte er wie viele andere Künstler in den Westen. Doch hier herrschte die DarmstädterAvantgarde. Erneut provozierte er, diesmal mit der Einfachheit seiner Musik. Doch bildete sich zugleich eine große Fangemeinde: Mit Werken wie Fratres, Orient-Okzident, Credo oder Tabula Rasa gehörte er zu den meistgespielten Gegenwartskomponisten weltweit. Bis heute halten ihn die einen für einen spirituellen Erneuerer und die anderen für einen esoterischen Scharlatan. Am Abend seines 80. Geburtstages kommen Weggefährten und Beobachter zu Wort und erklingt seine Musik in aktuellen Produktionen.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Von Hockney bis Holbein. Die Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau
Von Carsten Probst

Filmfest Toronto - Eröffnung
Gespräch mit Susanne Burg

Jüdisches Museum Frankfurt: neue Direktorin stellt Pläne vor
Gespräch mit Mirjam Wenzel

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

23:30 Kulturnachrichten

September 2015
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