Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 19. September 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Kanus hinterlassen keine Spuren
Von Joaquin Cofreces
Regie: Tanja Runow und der Autor
Mit: Stefan Kaminski, Ilka Teichmüller u.a.
Ton: Lutz Pahl
Produktion: DKultur 2011
Länge: 53‘21
(Wiederholung vom 09.03.2011)

Yagan oder Yámana, ein Volk von Seenomaden, lebten auf Feuerland. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gelten sie als ausgestorben.

»Welche Veränderung kann einen Stamm von Menschen gezwungen haben, eines der unwirtlichsten Länder auf der ganzen Erde zu betreten?« Das fragte sich einst Charles Darwin, als er die Küste Feuerlands zum ersten Mal sah. Er war einer von zahlreichen europäischen Seefahrern, Siedlern und Entdeckern, die beim Anblick der kargen Landschaft melancholisch wurden. Und die das Zusammentreffen mit den Ureinwohnern in Angst versetzte. Heute sind solche Begegnungen nicht mehr möglich. Die Yagan oder Yámana etwa, ein Volk von Seenomaden, gelten seit Anfang des 20. Jahrhunderts als quasi ausgestorben. Sie haben uns nicht viel hinterlassen.

Joaquin Cofreces, geboren 1975 in Buenos Aires, lebt als Radioautor und Komponist in Ushuaia (Feuerland). Zahlreiche Auszeichnungen, z.B. beim Prix Phonurgia Nova 2009. Für DKultur (2010) ein Klangkunst-Stück über die Sprache der Yaghan: ›Hamoni Lapude Anan‹. Zuletzt: ¿Donde estoy? (DKultur 2012).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Wolfgang Schäuble ist 70 geworden – Was halten Sie von seiner politischen Karriere?
Moderation: Justin Westhoff

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der Bankier Mayer Amschel Rothschild gestorben

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Die Einlagensicherung als Achillesferse der heutigen Geldordnung
Von Helge Peukert

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Doku.Arts" - Festival des Kultur-Dokumentarfilms
im Zeughauskino Berlin
Von Silke Hennig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der Bankier Mayer Amschel Rothschild gestorben

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Die Kunst zu überleben
Der Erwerbslosenchor ''La Bohème'' in Leipzig
Von Mark Michel

Für die einen ist es "der Anker im Leben", für andere "fast eine Familie" - der Erwerbslosenchor "La Bohème" in Leipzig. Die Freude am gemeinsamen Singen verbindet hier jung und alt, arbeitslose Akademiker, Job suchende Ingenieure, sich durchkämpfende Mini-Jobber, ehemalige Lehrer oder langzeitarbeitslose 30-jährige. Auch Studenten und Senioren sind mit von der Partie, denn Erwerbslosigkeit ist kein Aufnahmekriterium. Besonderes Talent braucht es hier nicht, einzig und allein die Freude am Singen. Seit drei Jahren gibt es den Chor. Bei seiner Gründung 2009 war es der erste seiner Art. Nachahmer finden sich mittlerweile in Köln und Dresden. Das Thema Arbeitslosigkeit wird von den meisten Chormitgliedern eher gemieden. Auch wenn man sich natürlich über Schikanen des Amtes, sinnentleerte Maßnahmen oder aussichtslose Bewerbungsverfahren gerne austauscht. Im Mittelpunkt stehen eher der gemeinsame Halt und vor allem die Ablenkung.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Musik zum Einschlafen
J. S. Bachs Goldberg-Variationen
Von Kristina Dumas
Moderation: Tim Wiese

Johann Sebastian Bach gehört zu den größten Komponisten der Welt. Wenn man seiner Musik lauscht, die er vor über 300 Jahren komponierte, kann man auch heute noch eine Gänsehaut bekommen. Dass Johann Sebastian Bach Musiker und Komponist wurde, kommt nicht von ungefähr. Er wuchs nämlich in einer Musikerfamilie auf. Eltern, Opas, Onkel und Geschwister waren Musiker. Ständig wurde geträllert, gesungen, gepfiffen und auf verschiedenen Instrumenten gespielt. Schon als kleiner Junge fing Johann Sebastian an, selbst zu komponieren. Immer besser wollte er musizieren und komponieren. Besonders fasziniert war er übrigens von der Orgel. Im Laufe seines Lebens hat er unzählige Stücke komponiert, wie das Weihnachtsoratorium, die Brandenburgische Konzerte, Suiten und Menuette, Sonaten, die Toccata und Fuge in d-Moll für Orgel, die Kaffeekantate und vieles mehr und natürlich auch die Goldbergvariationen. Wie es zu den Goldbergvariationen gekommen sein könnte, das hat Kristina Dumas für Euch herausgefunden.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Viel Energie - China nimmt den hohen Norden ins Visier
Von Ruth Kirchner

Abhängig vom Kupfer - Eine Bergbaustadt im Kongo
Von Leonie March
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Das aktuelle Gespräch
Als der Schlaf seine soziale Integrationskraft verlor
Neue Themen und Perspektiven der Zeitgeschichte
Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung
Moderation: Winfried Sträter

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

JazzBaltica 2012
Evers-Werft, Niendorf
Aufzeichnung vom 30.06.12

David Friedman, Vibrafon
Peter Weniger, Tenorsaxofon
Moderation: Matthias Wegner

Das Festival „Jazzbaltica“ in Schleswig-Holstein gehört seit 1991 zu den wichtigsten Jazzfestivals in Deutschland. Dennoch wäre es beinahe abgewickelt worden, denn der alte Auftritts-Ort in Salzau wurde verkauft und es war zunächst gar nicht leicht geeigneten Ersatz zu finden. In diesem Sommer fand „Jazzbaltica“ nun zum ersten Mal in Niendorf an der Ostsee statt. Hauptort war eine 90 Jahre alte Werft mit verschiedenen großen Spielstätten. Am 30.06. gastierten in der „Großen Halle“ dieser Werft der deutsche Saxofonist Peter Weniger und der amerikanische Vibrafonist David Friedman. Beide Musiker leben seit langem in Berlin und können auf eine spannende Karriere zurückblicken. Peter Weniger hat zahlreiche Alben als Bandleader veröffentlicht, auf denen er u.a. mit dem Pianisten Hubert Nuss und dem Gitarristen John Abercrombie zu hören ist. Sein aktueller Partner David Friedman wiederum kann musikalische Begegnungen aufweisen u.a. mit Leonard Bernstein, Yoko Ono, Bobby McFerrin und Chet Baker. Nach Veröffentlichung des Duo-Albums „Retro“ im Jahr 2010 haben Peter Weniger und David Friedman ihren gemeinsamen Dialog weiter intensiviert und immer wieder neu erfunden. Ihr Spiel ist geprägt von einer großen Intimität und Poesie. Beide Musiker sind Meister im Weglassen von überflüssigen Noten, beiden geht es weniger um Virtuosität an den Instrumenten, als um einen kohärenten Sound. Bei „Jazzbaltica“ präsentierten sich die beiden in Top-Form. Auf dem Programm standen neben eigenen Stücken auch Standards wie „Emily“ aus der Feder von Johnny Mandel und „O Grande Amor“ von Antonio Carlos Jobim.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Leo Tolstoi: Und das Licht scheint in der Finsternis
Bearbeitung: Gerhard Ahrens
Regie: Elisabeth Panknin
Komposition: Gerd Bessler
Mit: Werner Wölbern, Ulrike Krumbiegel, Maria Happel,
Hedi Kriegeskotte u.a.
Ton: Ernst Hartmann
Produktion: DLF 2010
Länge: 54’41

Ein reicher Gutsbesitzer will sein Leben radikal ändern und an den Prinzipien von Nächstenliebe und Besitzlosigkeit ausrichten. Frau und Kinder folgen seinen Ideen nicht.

Leo Tolstoi war durch seine Romane ›Krieg und Frieden‹ und ›Anna Karenina‹ ein längst weltberühmter Schriftsteller, als er 1890 das autobiografische Schauspiel ›Und das Licht scheint in der Finsternis‹ begann, das nie vollendet wurde. Es ist das Drama eines reichen Gutsbesitzers, der sein Leben radikal ändern und an den Prinzipien von Nächstenliebe und Besitzlosigkeit ausrichten will. Diese Haltung bedeutet eine Provokation für Kirche und Staat und stürzt ihn in Konflikte mit Frau und Kindern, die seinen Ideen nicht folgen, auf keinen Fall aber den Familienbesitz verschenken wollen.

Der russische Schriftsteller Leo Tolstoi, 1828-1910, heiratete vor 150 Jahren, im Jahr 1862, die junge, deutsch-stämmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er 13 Kinder hatte.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

September 2012
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