Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Samstag, 05.12.2020
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Sonntag, 9. August 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

Das neue Normal

Verantwortung fühlen lernen
Von Franziska Herrmann

Corona und der Polizeialltag
Von Thomas Herrig

“Wie sonst nur am Sonntagmorgen"
Von Ulrike Alber-Vorbeck

Müllfrei Onlineshoppen?
Corona macht‘s möglich
Von Anna-Lena Schlitt

Zeitungslieferung per Drohne
Wie deutsche Medienhäuser nach alternativen Zustellmöglichkeiten suchen
Von Sabina Zollner

Produktion: Studierende des UdK-Masterstudiengangs Kulturjournalismus
Sabina Zollner, Thomas A. Herrig, Anna-Lena Schlitt (Redaktion), Linda Peikert (Moderation)
betreut und begleitet von Thilo Schmidt, Lehrbeauftragter im Mentorenprojekt Hörfunk

Arbeit gehört zum Alltag. Doch spätestens nach Corona haben wir gemerkt, wie schnell sich dieser ändern kann. Für die einen ergeben sich neue Perspektiven, für andere bedeutet das neue Normal eine Krise. Fünf Geschichten geben Einblick in einen veränderten Alltag, der am Ende vielleicht gar nicht so anders ist wie vorher. 

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Armutszeugnis für Europa
Wie beenden wir das Flüchtlingsdrama?

Darüber diskutieren:
- Prof. Dr. Petra Bendel, Politikwissenschaftlerin, Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)
- Erik Marquardt, Grünen-Abgeordneter im Europäischen Parlament
- Stephan Mayer, CSU-Politiker, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat
- Nahla Osman, Rechtsanwältin, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes deutsch-syrischer Hilfsvereine
Moderation: Annette Riedel
(Wdh. v. 07.08.2020)

Die Corona-Pandemie hat die Situation der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer, in den Lagern und den Aufnahmeländern in den Hintergrund gedrängt. Doch das Problem bleibt ungelöst; die Lage spitzt sich zu. Die EU-Staaten streiten weiter über die Aufnahme.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Christoph Reimann

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Christliche Wissenschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Der Scheinriese. Sein Schein und meine Angst
Von Pfarrer Jean-Félix Belinga Belinga, Frankfurt am Main
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Feature
Darf ich einen Ohrring haben?
Von Yesim Ali Oglu, Tim Wiese und Naomi
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Fabian Schmitz

Will sich ein Kind heute ein Ohrloch stechen lassen, so muss es dazu die Erlaubnis der Eltern vorlegen. Denn so ein Ohrloch ist schon ein großer Schritt. Ist das Loch einmal gestochen, so gibt es kein Zurück mehr. Helin ist sieben Jahre alt und möchte Ohrlöcher haben. Kakadu-Reporterin Yesim Ali Oglou durfte Helin zum Ohrlöcher-Stechen begleiten.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Mattis und die Himbeerdiebin
Von Hans Zimmer
Ab 6 Jahre
Regie: Stefanie Lazai
Komposition: Paul Frick
Mit: Luis Simones, Olga Luncke, Levon Schlegel, Martin Engler, Anna Böttcher, Max von Pufendorf
Ton und Technik: Hermann Leppich und Sonja Rebel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 44'07
Moderation: Fabian Schmitz

In den Sommerferien wohnt Mattis bei seinem Großvater, gemeinsam pflücken sie Himbeeren und bauen eine Draisine.

Eigentlich wollte Mattis ja in den Sommerferien ins Ferienlager, während seine Eltern auf Kreuzfahrt gehen. Aber ins Ferienlager fährt auch Rick. Da kann er nicht hin, auf keinen Fall. Opa Konrad ist die Rettung. Der wohnt im kleinen Bahnwärterhaus an der Bahnlinie, auf der keine Züge mehr fahren. Bei dem kann Mattis die Ferien verbringen, Drachenbilder malen, Konrad beim Himbeerpflücken helfen, Himbeerdiebe fangen und mit Opa Konrad ein Schienenfahrrad, eine Draisine bauen. Und dazu hat er auch noch Ruhe vor Rick. Aber so einfach ist das alles dann doch nicht: Der Himbeerdieb ist eine Diebin und heißt Miriam und Rick ist gar nicht im Ferienlager. Und ob die Draisine zum Ende der Ferien wirklich fertig wird, ist ganz und gar ungewiss!

Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, studierte Germanistik und Politik, lebt als freier Autor und Regisseur in Hannover, schreibt Lyrik, Texte für Theater und Rundfunk. Das 2013 von Deutschlandradio Kultur produzierte Kinderhörspiel "Tauben fliegen nur nach Hause" war sehr erfolgreich.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Fabian Schmitz
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

Moderation: Utz Dräger

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

12:30 Uhr

Die Reportage

Amtsbestattungen
Der einsame Abschied
Von Philipp Lemmerich

Wer in Deutschland ohne Angehörige verstirbt, wird von den Behörden bestattet - pragmatisch im 15-Minuten-Takt und möglichst kostengünstig. Besonders in den Großstädten sterben viele Menschen einsam, rund 2.200 solcher Fälle gibt es pro Jahr allein in Berlin. Die Hauptstadt ist auch Vorreiter beim Sparen, ganze 751 Euro darf eine Amtsbestattung kosten. Ist ein würdiger „Abschied von Amts wegen“ überhaupt möglich?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

Der Geist des digitalen Kapitalismus
Gespräch mit Oliver Nachtwey, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler

Philosophischer Wochenkommentar
Von Philipp Hübl

Philosophische Orte:
Wittgenstein im Otterthal
Von Andrea Roedig

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber

Schwerpunkt: Hölle, Weltraum und Reich Gottes

Im Jenseits fast erkaltet
Die Hölle dient häufig als Sprachbild für Qualen im Diesseits
Von Michael Hollenbach

Das Reich Gottes ist konkret
Gespräch mit dem evangelischen Theologen Claus Petersen

Abendmahl auf dem Mond
Auch bei Weltraummissionen stellen sich theologische und ethische Fragen. Der evangelische Theologe Michael Waltemathe sucht Antworten.
Von Klaus Deuse

Ausstellungsraum am Radweg
In Dannenwalde steht eine achteckige Kirche, die besonders Radwandernde zu Ausstellungen und Lesungen einlädt.
Von Peter Kaiser

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Strahlende Streicher
Die "Sonnenquartette" von Joseph Haydn
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Mathias von Lieben

Sommerferienkurse für Nichtschwimmer
Von Wolf-Sören Treusch

Das neue Schuljahr beginnt
Schwimmunterricht trotz Corona?
Von Sabine Gerlach

80 Jahre und immer noch ein Überflieger
Porträt des Stabhochspringers Siegbert Gno
Von Gerd Michalek

Bis zum letzten Stoß
Die Mittelalterkampfsportart Buhurt
Von Peter Kaiser

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Vor dem Absturz
Die Sportmetropole Berlin im Schatten der Coronakrise
Von Wolf-Sören Treusch

Die Handball-Füchse verkaufen ihre Spieler, die BR Volleys wollen künftig in Polen spielen, die Frauen des Berliner Hockeyclubs laufen, um Geld für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei zu sammeln: Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Bundesligavereine wie in Berlin - und so viele unterschiedliche Umgangsweisen mit den Beeinträchtigungen durch die Coronakrise. Der Profisport leidet besonders: die Sportstätten monatelang gesperrt, keine Wettkämpfe, keine Zuschauereinnahmen. Und den gemeinnützigen Vereinen fehlt es an finanziellen Reserven, weil sie keine Rücklagen bilden dürfen. Die Coronakrise gefährdet den Sport massiv. Wenn die Situation so schwierig bleibt, wird die Vereinslandschaft 2021 kaum mehr wiederzuerkennen sein. Die Sportmetropole Berlin steht am Abgrund.

18:30 Uhr

Hörspiel

Angst
Nach der gleichnamigen Novelle
Von Stefan Zweig
Bearbeitung: Ronja Helene Grabow
Regie: Teresa Hoerl
Mit: Sina Martens, Franz Hartwig, Gisa Flake, Ole Lagerpusch, Rainer Reiners
Komposition: HVOB
Ton und Technik: Jonas Lechenmeyer, Kai Unger
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 60'05
(Ursendung)

Irene betrügt ihren Ehemann - und ihre Angst erwischt zu werden, ist ebenso groß wie der Reiz der Affäre. Das Hörspiel nach Stefan Zweigs Novelle erzählt von den Facetten der Scham und dem Gefühl der Schuld.

Anschließend:
Angst in Zeiten der Selbstbestimmung
Von Sarah Murrenhof
Ein Gespräch mit Ronja Helene Grabow, Teresa Hoerl und Sina Martens
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 24'15

Die gedankenlose Müdigkeit ihrer Ehe lässt Irene ein Verhältnis mit einem jüngeren Pianisten eingehen - eher aus Langeweile. Als plötzlich eine fremde Frau auftaucht und die Affäre zu verraten droht, gerät Irenes Leben aus den Fugen. Eine entsetzliche Angst befällt sie. Sie fühlt sich mehr und mehr bedrängt. Ist Irene schuldig oder unschuldig? Wie groß ist die Angst, vor der Entdeckung der eigenen Persönlichkeit und davor, zu leben, wie man es will?
Stefan Zweigs Novelle „Angst“ wurde für dieses Hörspiel neu bearbeitet. Sie entstand 1910 - in einer Zeit, in der die Gesellschaft sich veränderte. Besonderes Interesse zeigte Zweig in dieser Zeit an der Darstellung des psychologischen Hintergrundes seiner Personen, nicht zuletzt durch Einflüsse von Sigmund Freud und Arthur Schnitzler.

Stefan Zweig (1881-1942), österreichischer Schriftsteller. Als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien geboren. Er schrieb zahlreiche Gedichte, Erzählungen, Novellen und Dramen. Außerdem übersetzte er Werke bedeutender Schriftsteller wie Baudelaire oder Romain Rolland. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete Zweig im Kriegsarchiv. Von der Bücherverbrennung 1933 waren auch die Werke Stefan Zweigs betroffen. Im Jahr darauf emigrierte Zweig nach England und dann nach Brasilien. Im Februar 1942 nahm er sich zusammen mit seiner Frau Lotte in Petropolis, Brasilien, das Leben. Werke u.a. „Ungeduld des Herzens“ (1939), Schachnovelle (1942), „Die Welt von Gestern“ (1942).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Jesus-Christus-Kirche Berlin
Aufzeichnung vom 04.07.2020

Das Bebersee Festival on tour

Johannes Brahms
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100

Antonín Dvořák
Terzett für zwei Violinen und Viola C-Dur op. 74

Robert Schumann
Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73

Felix Mendelssohn Bartholdy
Lied ohne Worte für Violoncello und Klavier op. 109
Zwei Lieder in Bearbeitung für Viola und Klavier

Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8

Alina Pogostkina, Violine
Franziska Hölscher, Violine
Gregor Sigl, Viola
Claudio Bohórquez, Violoncello
Markus Groh, Klavier

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Reihe: Lyriksommer
"Meine Kerze brennt an beiden Enden“
Die nordamerikanische Dichterin Edna St. Vincent Millay
Von Manuela Reichart
Produktion: HR 2018

Sie war eine moderne Frau - und als Dichterin eine geniale Traditionalistin. Johnny Cash liebte sie und trug am Ende seiner Konzerte gerne eine ihrer Balladen vor. Katharine Hepburn zitierte sie in einem Hollywoodfilm. Rudolf Borchardt sah in ihr die neue Sappho. Und Thomas Hardy meinte, Amerika habe überhaupt nur zwei große Attraktionen zu bieten - die Wolkenkratzer und die Poesie von Edna St. Vincent Millay. Doch die Frau, die sich nicht an Regeln hielt, die Männer und Frauen liebte und ein ausschweifendes Leben führte, war irgendwann nicht mehr gefragt und wurde schließlich vergessen. Sie starb mit 58 Jahren am 19. Oktober 1950 einsam und krank, süchtig nach Morphium und Alkohol.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

Weiblich, jugendlich
Protest gegen Regierung Weissrusslands

Reihe: Orte des Kolonialismus in Deutschland
Das sogenannte Chinese Veedel in Köln
Von Minh Thu Tran

Was kann "Instagram-Poesie"?
Gespräch mit Jo Frank

Geschichte der Holzwirtschaft in Serie
"Barkskins - Aus hartem Holz“" startet
Von Hartwig Tegeler

Kulturpresseschau
Von Gregor Sander

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