Seit 20:03 Uhr Konzert

Donnerstag, 20.02.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Freitag, 12. August 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Wie war's in China?
Von Laurent Jeanneau
Autorenproduktion 2015
Länge: ca. 52'
(Ursendung)

Ein Leben in China zwischen traditioneller Musik und moderner Kommunikation.

Über zehn Jahre hat der französische Musiker Laurent Jeanneau in China gelebt. Dort faszinierte ihn vor allem der Reichtum an traditionellen Musikformen und Instrumenten. In einer Reihe von selbstverlegten CDs dokumentierte er Klänge der verschiedenen ethnischen Minderheiten im Reich der Mitte. Aus diesen Aufnahmen und aus den Geräuschen seines eigenen Alltags hat er nun ein akustisches Tagebuch komponiert.

Laurent Jeanneau, geboren 1965 in Fontainebleau, erforscht und dokumentiert traditionelle Musik ethnischer Minderheiten und bedrohter Völker in Kambodscha, Laos, Vietnam, Thailand und China. Als Komponist kombiniert er seine Fieldrecordings mit elektroakustischen Klängen. Seit 2014 lebt Jeanneau in Berlin.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
u.a. Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der österreichische Kritiker und Schriftsteller Hans Weigel gestorben

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Hans-Peter Weigel
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wechselstimmung
Warten auf Überdruss am Stillstand
Von Stephan Hebel

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

07:50 Interview

Doping im Schwimmsport
Gespräch mit Catherine Menschner, ehemalige Schwimmerin und DDR-Dopingopfer

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"The Get Down" - Neue Netflix-Serie über die Geburt des Hip-Hop in New York
Von Susanne Burg

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Warum sind wir eigentlich noch nicht tot?" von Idan Ben-Barak
Rezensiert von Michael Lange

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Der Löwenzahn-Mann und Welterklärer aus dem Bauwagen
Matthias Hanselmann im Gespräch mit Guido Hammesfahr, Schauspieler

Als der Schauspieler Guido Hammesfahr vor zehn Jahren seinen neuen Job antrat, war es kein leichtes Erbe. Ein Vierteljahrhundert hatte sein Vorgänger Peter Lustig die Kult-Kindersendung "Löwenzahn" geprägt, nun beobachtete eine ganze Generation von ehemaligen kleinen Fernsehzuschauern argwöhnisch, was der Neue in der Rolle des "Fritz Fuchs" wohl abliefern würde - der noch dazu vor allem aus Krimisendungen und Comedyshows bekannt war. Heute darf konstatiert werden: Generationswechsel geglückt. Der 48jährige Schauspieler hat der Sendung seinen eigenen Anstrich verpasst, ohne alte Erzählgewohnheiten über Bord zu werfen. Vielleicht hilft bei der Rollengestaltung auch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Guido Hammesfahr und seinem Alter Ego: Der fahrbare Koffer, den der Mime erfunden und patentieren lassen hat, dürfte Fritz Fuchs jedenfalls gefallen.

Über kindlichen Forscherdrang, Gelassenheit angesichts großer Fußstapfen und seine Liebe zum Segeln spricht Matthias Hanselmann mit Guido Hammesfahr in der Sendung "Im Gespräch".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

"Tschick" erfolgreiches Theaterstück: Beliebter als die "Zauberflöte"
Gespräch mit dem Dramaturgen Robert Koall

Die Affäre Schiwago und der Informationskrieg
Gespräch mit Sabine Adler

"Tram 83" von Fiston Mwanza Mujila
Rezensiert von Johannes Kaiser

Lyriksommer Marion Poschmann über Friederike Mayröcker (12)
Von André Hatting

Straßenkritik: "Jane Eyre" von Charlotte Bronte
Von Jule Hoffmann

Ihre Buchhändlerin empfiehlt:Buchhandlung Straub
Gespräch mit Cornelie Keller

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Haino Rindler

"Samba die ganze Nacht" - Das Brasilien-Bild im deutschen Schlager
Von Felicitas Förster

Das muss man gehört haben oder auch nicht!
Von Martin Böttcher

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

Salonzauber und Kreisler-Hommage auf Daniel Röhns neuer CD

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

12:50 Mahlzeit

Gentechnik: Veraltet und bald vergessen
Von Udo Pollmer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Der liebe Westbesuch
Moderation: Heidrun Wimmersberg

Alltagsgeschichten zum Westbesuch
Von Michael Frantzen

Dein Päckchen nach drüben - Erinnerungen an das Westpaket
Von Anja Kempe

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Werbung ersetzt Streetart: Gentrifizierung in New York
Gespräch mit dem Autor Thomas Reintjes

Fuchsbau-Festival: Wo bleibt der künstlerische Aktivismus?
Gespräch mit Luna Ali, Bachelor in Kulturwissenschaft

Entwicklungshilfe in Locarno fürs Burmesisches Kino
Gespräch mit Anke Leweke

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

u.a. "Schöner, grüner Mond...Leuchte uns!"
Bertolt Brecht zum 60. Todestag
Von Niels Kaiser
Moderation: Tim Wiese

Zu erkennen war er immer an einer Art Ganovenmütze, seiner schäbigen Lederjacke und der riesigen Zigarre im Mund: der Dichter Bertolt Brecht. Am bekanntesten sind heute sicher noch die vielen Lieder aus seinen Theaterstücken: Den 'Mackie-Messer'-Song aus der 'Dreigroschenoper' hat jeder schon einmal gehört. Brecht erfand eine ganz neue Form des Theaters, in der der Zuschauer nicht mehr einfach nur zuschauen, sondern richtig mitdenken sollte: das epische Theater. Oft ging es darin um den Kampf gegen Armut, Krieg und Nationalsozialismus, vor allem aber um die Frage, wie Menschen gerecht und friedlich miteinander leben können. Brechts Stücke sind immer sehr politisch, obwohl er selbst nie einer politischen Partei angehörte. Etliche Jahre musste Brecht auf der Flucht vor den Nazis verbringen, bevor er in Berlin sein eigenes Theater gründen konnte. Er schrieb auch viele Gedichte, Kinderlieder und Schul-Theaterstücke. Vor 60 Jahren ist er gestorben.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Das muss man gehört haben oder auch nicht
Von Martin Böttcher

David Crosby wird am Sonntag 75 (Homestory)
Von Marcel Anders

Brasilianische Musik im neuen Jahrhundert
Der Underground drängt nach oben
Von Thorsten Bednarz

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Muslime in Deutschland: Sind türkische Religionsverbände zu einflussreich?
Es diskutieren:
Kerstin Griese, Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der SPD-Bundestagsfraktion
Björn Thümler, Vorsitzender und Religionspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen
Murat Kayman, Koordinator der DITIB Landesverbände in Deutschland (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.)
Bekim Agai, Direktor des Zentrums für islamische Studien Frankfurt / Gießen
Moderation: Elke Durak

"Erdogan in deutschen Klassenzimmern?" Bedenken, die türkische Regierung könnte Einfluss auf den Islamunterricht in Deutschland nehmen, werden vor allem von CDU/CSU-Vertretern geäußert. Sie fürchten, Ankara könnte mit Hilfe des größten türkischen Religionsverbandes in Deutschland, DITIB, nicht nur in den Schulunterricht sondern auch in Moscheen hineinregieren. Tatsächlich predigen in den DITIB-Moscheen bundesweit 970 Vorbeter, die von der türkischen Religionsbehörde geschickt und bezahlt werden. Angesichts von über vier Millionen Muslimen in Deutschland - Tendenz steigend - sagen auch Wohlmeinende: Die Vermittlung des Islam in deutschen Schulen und Gebetsräumen müsse klug organsiert werden.
Wer hat bisher das Sagen bei der Vermittlung des Islam in Deutschland? Wie berechtigt ist die Angst vor dem Einfluss Erdogans? Welche Folgen hätte es, wenn die Zusammenarbeit mit den großen türkischen Islamverbänden auf Eis gelegt würde? Sollten Imame in Deutschland ausgebildet werden? Wie sinnvoll wäre eine Moscheesteuer?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Säkulare jüdische Gemeinden
Von Igal Avidan

Sivan Talmor
Von Luigi Lauer

Zum Schabbat: Zwei polyphone Gesänge "Barechu" und "Adon Olam" des Italieners Salamone de Rossi

Moderation: Miron Tenenberg

Säkulare jüdische Gemeinden
Ein ungläubiger Rabbiner mag für viele ein Widerspruch darstelle - ist es aber nicht, sagt Yaakov Malkin. Der Jerusalemer Professor und ehemalige Schüler von Martin Buber ist sich darin absolut sicher. Als Autor mehrere Bücher wie "Judentum ohne Gott" und "Woran glauben säkulare Juden" unterrichtete er Jahrzehnte lang die Bibel als Literatur. Er ist der Präsident des Instituts für jüdisch-säkulare und humanistische Führung, welches bereits 32 säkulare Rabbiner ordinierte. Ungläubige Rabbis, die jährlich Hunderte säkulare Eheschließungen sowie Bar- und Bat-Mitzwa-Zeremonien als auch säkulare Beerdigungen auf säkularen Friedhöfen durchführen. In den USA entstand diese Bewegung, deren Mitglieder das Wort "Gott" und das "Schma Israel"-Gebet, also das Glaubensbekenntnis, aus dem Gottesdienst strichen. Die 30 US-Gemeinden zählen rund 10.000 Mitglieder.

Sivan Talmor
Von der 29jährigen Israelin Sivan Talmor stammt die Zwischenmusik der Sendung "Aus der jüdischen Welt". Pünktlich zum Sendungsdatum wird ihr neues Album "Fire" erscheinen. Darin beschreibt sie ihren Weg aus einer dreijährigen Depression. Nach einer Therapie und mit Hilfe ihres Produzenten Ori Winokur fand sie ihren eigenen Weg zurück ins Leben und lässt uns daran teilhaben. Sieben intime Songs, die als Download oder ganzes Album beim Händler Ihrer Wahl kaufen können. Die Tournee wird im Winter stattfinden.

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Lyriksommer
Im Strudel der Möglichkeiten
Wenn Dichter Dichter übersetzen
Von Andrea Marggraf

Einmal jährlich kommen Dichter eines Gastlandes ins rheinland-pfälzische Edenkoben, deren Gedichte von einer Gruppe deutscher Dichter übersetzt werden.

Was es heißt, die richtigen Wörter für die Spiegelung von Wirklichkeiten zu finden, darüber können Lyriker einiges erzählen. Vor allem, wenn sie Gedichte übersetzen sollen, stellt sich ihnen die Frage nach den adäquaten Wortbildern in einer anderen Sprache. Das erfahren einmal jährlich Dichter im rheinland-pfälzischen Edenkoben, die auf Dichter eines ausgewählten Gastlandes treffen. Gemeinsam wird in einem intensiven Prozess die Poesie der Nachbarn ins Deutsche übersetzt. Bei der Suche nach den richtigen Wörtern müssen manchmal lange Wege gegangen werden. Einer, der schon früh diesen Prozess erlebt und in der Zeitschrift 'Die Horen' als Herausgeber dokumentiert hat, ist der Lyriker Johann P. Tammen. Er kennt die Gefährdungen beim Aufbruch in das Land der Poesie. Zusammen mit seinen Dichterkollegen, von denen er über die Jahre viele gefördert hat, tauchen wir ein in den Strudel lyrischer Möglichkeiten und Verwandlungen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Haferscheune des Gutshauses Stolpe
Aufzeichnung vom 17.07.2016

Ludwig van Beethoven
Coriolan-Ouvertüre op. 62
"Ah! Perfido!", Konzertarie op. 65

Franz Schubert
Entr'acte nach dem 3. Aufzug aus der Schauspielmusik zu "Rosamunde" D 797

Felix Mendelssohn Bartholdy
"Infelice", Konzertarie op. 94

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Christiane Karg, Sopran
Bamberger Symphoniker
Leitung: David Afkham

22:00 Uhr

Einstand

Alfred Schnittke
Sonate für Violine und Kammerorchester

Maia Cabeza, Violine
Liga Skride, Cembalo
Concertino Ensemble
Leitung: Dirk Kaftan

Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio E-Dur KV 261

Maia Cabeza, Violine
José Gallardo, Klavier

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
u.a. Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016
Moderation: Sonja Gerth

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

"Ich bewundere seine recherchierende, widerständige Haltung"
Gespräch mit Mischa Kuball, Künstler und Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln

Lyriksommer Bertram Reinecke über Brigitte Oleschinski (13)
Von André Hatting

Vom Bauhaus inspiriert. Der Bildhauer Johannes Ilmari Auerbach
Von Henry Bernhard

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

23:30 Kulturnachrichten

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