Seit 05:05 Uhr Studio 9
Freitag, 23.04.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Mittwoch, 19. August 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Kurzstrecke 40
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Autorenproduktion/Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 54’30
(Wdh. v. 27.07.2015)

Olhando pela janela
Von Giacomo Gianetta

Ein Schwank
Von Lukas Leonhard, Johannes Reich, Jan Fraune

The 1:1 Map
Von Edoardo Calgary, Chelsea Leventhal, Michael Tuttle

Mimeticardisaurowrum
Von Vera Buhß, Laura Aragoneses, Matteo Spanò

Kurz Kammer Quartett
Von Ilya Selikhov, Joen Szmidt, Weiju Shen

Außerdem: Neues aus der Wurfsendung mit Julia Tieke

Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Im Frankfurter Auschwitz-Prozess werden die Urteile verkündet

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Pastor Diederich Lüken
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Selahattin Demirtaş
Türkischer Traum in kurdischen Händen
Von Zafer Şenocak

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Die Situation im Kosovo
Gespräch mit Kardinal Rainer Maria Woelki, Vorsitzender der Caritas-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Annen-May-Kantereit - Barfuß am Klavier
Zum Start vom c/o Pop Festival
Von Anke van de Weyer

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Wie wir träumen" von Douwe Draaisma
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Warum arbeiten Sie immer wieder mit den gleichen Schauspielern?
Britta Bürger im Gespräch mit dem Filmemacher Christian Petzold

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Die Lesart-Longlist!
Von Kolja Mensing und Barbara Wahlster

Aufregung in Weimar:
Hitler unterstützte den Bau des Goethe-Nationalmuseums
Von Henry Bernhard

Lyriksommer:
Sailor's Missing von Uwe Kolbe

"Tumor Linguae" von Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki
Rezensiert von Carsten Hueck

Straßenkritik: "Paper Towns" von John Green

Anwälte und Dichter - wie Argentinien mit Poesie die Vergangenheit aufarbeitet
Von Dirk Fuhrig

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Young Euro Classic - Ein Musikfest trotzt den Krisen der Welt
Von Ulrike Klobes

11:30 Chor der Woche

Winzerchor Spaargebirge aus Meißen

11:35 Folk

"Evropi" - neues Album des deutsch-griechischen Duos Sea + Air
Von Carsten Beyer

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

Kinostart des Dokumentarfilms "Die Yes Men"
Von Patrick Wellinski

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Die soziale Stadt
Stadtteilmanager, Integrationsbeauftragte, Modellprojekt
Von Antonia Koch und Ludger Fittkau
Moderation: Burkhard Birke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages:
Wie kommen "Laibach" nach Pjöngjang?
Gespräch mit Uwe Schmelter, ehem. Regionalleiter der Goethe-Institute Ostasien

"Das Bild im Film ist überbewertet"
Gespräch zur 12. SoundTrack_Cologne mit Matthias Hornschuh, Komponist

Vorgespult: Southpaw, Taxi, Der Sommer mit Mamã
Von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Sonntägliches Vergnügen im 19. Jahrhundert
Ein Besuch im Elztalmuseum Waldkirch
Von Anne-Marie Bergfeld
Moderation: Paulus Müller

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Carsten Rochow

c/o Pop in Köln: Die Suche nach der erfolgreichen Pop-Festival-Formel

Nordkorea Konzert: Wer sind Laibach?
Interview mit dem Laibach-Experten Alexei Monroe

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Handwerk im Krieg - Besuch bei den Töpfern von Istalif
Von Sandra Petersmann

Afghanistan - Der verdrängte Krieg
Von Jürgen Webermann

Moderation: Isabella Kolar

Afghanistan - Der verdrängte Krieg
Die internationalen Kampftruppen sind Ende 2014 aus Afghanistan abgezogen. Jetzt sind nur noch etwa zwölftausend Soldaten der NATO und ihrer Verbündeten im Land, darunter 850 Deutsche. Sie sollen die afghanische Armee „beraten und ausbilden“, so der offizielle Wortlauft. Unterdessen tobt der Krieg in vielen Provinzen, besonders in Nordafghanistan. Auch in der Hauptstadt Kabul gibt es reihenweise Anschläge. Dazu spielt sich ein Flüchtlingsdrama ab, mehr als 100.000 Menschen mussten in diesem Jahr vor den Kämpfen zwischen Taliban und Regierung fliehen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

1965 - ein Stimmungsbild
Von Ann-Kathrin Büüsker

Der Auschwitz-Prozess und seine Wirkung - eine Dialektik der Aufklärung
Von Arno Orzesseck

"Die Ermittlung" von Peter Weiss
Der Auschwitz-Prozess als nationales Ereignis

19:30 Zeitfragen. Feature

Das Braunbuch
Albert Norden und die Kampagne zur Entlarvung von Kriegsverbrechern in Westdeutschland
Von Thomas Klug

1965 erschien das Braunbuch in der DDR. In der Bundesrepublik löste Albert Norden damit heftige Debatten aus, trug aber zur Aufarbeitung der NS-Geschichte bei.

Im Juli 1965 erschien in der DDR ein Buch, das in der politischen Öffentlichkeit der Bundesrepublik für großen Aufruhr sorgte: “Braunbuch: Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und West-Berlin“. Verantwortlich für das Buch war Albert Norden, Mitglied des Politbüros, ein enger Vertrauter Walter Ulbrichts, zuständig für Agitation und Propaganda im SED-Staat. Fast 1.800 Wirtschaftsführer, Politiker, Generäle und Admiräle der Bundeswehr und leitende Beamte wurden in dem Braunbuch aufgelistet - mit ihren tatsächlichen oder vermeintlichen Verquickungen mit dem Nazi-Regime. Die Bundesregierung tat das Buch als "kommunistisches Propagandawerk" ab, dennoch sorgten einige der Enthüllungen für das vorzeitige Ende westdeutscher Karrieren.

Albert Norden, der Initiator und Herausgeber des Braunbuchs, stellte 1963 (als es im Westen noch "sogenannte DDR" hieß) ironisch fest: „Die nicht existierende Deutsche Demokratische Republik stürzt mit ihren nicht existierenden Akten existierende Bonner Minister, die dann allerdings nach unserer Enthüllung nicht mehr existieren“. Norden war ein ungewöhnliches Politbüromitglied. Er war rhetorisch begabt, von intellektueller Brillanz, und er war der Sohn eines aus Schlesien stammenden, nach Wuppertal-Elberfeld übergesiedelten Rabbiners. Letzteres wurde im offiziellen Lebenslauf, der bei Politbüromitgliedern immer besonders ehrenvoll und kämpferisch sein musste, auffallend weitschweifig umschrieben: “Sein Vater war ein angesehener Akademiker, der in der humanistischen Tradition, und gleicher Weise im Lateinischen, Griechischen und Hebräischen, wie in den deutschen Klassikern zu Hause war.“

Hintergrund für das Versteckspiel mit Nordens Herkunft waren die antijüdischen Kampagnen der Stalinzeit, die sich auch in der DDR auswirkten. So war Norden doppelt verdächtig: durch seine jüdische Herkunft und durch sein Exil, das ihn eben nicht in die Sowjetunion geführt hatte, sondern nach Paris und New York. Im Pariser Exil hatte Albert Norden 1933 als KPD-Funktionär schon einmal an einer Braunbuch-Veröffentlichung mitgewirkt. Der Titel damals: “Braunbuch - über Reichtagsbrand und Hitlerterror.“ In der DDR verlor Norden nach dem Sturz von Walter Ulbricht an Einfluss. Denn Norden war ein Gegner der Ost-West Annäherung, seine Enthüllungspraktiken widersprachen den Interessen der SED-Führung, als die friedliche Koexistenz zum Leitbild der Entspannungspolitik wurde. Ironie der Geschichte: Mit seiner Braunbuch-Kampagne hat Norden einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet, dass die Aufarbeitungsdebatte in der Bundesrepublik in Gang kam.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Styriarte
Stefaniensaal Graz
Aufzeichnung vom 08.07.2015

Johannes Brahms
"Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen" Motette für gemischten Chor a cappella op. 74,1

Franz Schubert
Das Grab ist tief und still, D 330
Das Leben ist ein Traum, D 269
Grab und Mond, D 893
23. Psalm "Gott ist mein Hirt", D 706

Max Reger
"Mein Odem ist schwach", op. 110,1

Franz Schubert
Der Geistertanz, D 494
Coronach, D 836
Totengräberlied, D 38
Gebet, D 815

Johannes Brahms
Liebeslieder-Walzer für vierstimmigen gemischten Chor und Klavier zu vier Händen op. 52

Stefan Gottfried, Klavier
Michael Capek, Klavier
Arnold Schönberg Chor
Leitung: Erwin Ortner

21:30 Uhr

Hörspiel

Nilowsky
Von Torsten Schulz
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Regie: Judith Lorentz
Mit: Milan Peschel, Moritz Grove, Mira Partecke u.a.
Ton: Peter Avar
Produktion: RBB/NDR 2014
Länge: 54’23

Porträt einer Jugend am Stadtrand. Markus als Zugezogener lernt Nilowsky kennen, den Sohn vom Wirt der Eckkneipe. Ein schräger Vogel, ein wirrer, jedoch origineller Kopf, ein wahrer Ideengenerator.

Mitte der 70er-Jahre am Stadtrand von Ostberlin. Ein Chemiewerk pustet giftige Abgase in die Luft, Züge donnern über den Bahndamm, in der Kneipe um die Ecke lungern verlorene Gestalten herum. Hierher ist Markus mit seinen Eltern gezogen, die in leitender Funktion im Chemiewerk arbeiten. Für Markus ist alles neu: die merkwürdig unwirtliche Gegend, die Chemiearbeiter, die er beim Feierabendbier in der Eckkneipe beobachtet und schließlich Nilowsky, der Sohn vom Wirt der Eckkneipe. Nilowsky ist ein schräger Vogel, ein wirrer, jedoch origineller Kopf, ein wahrer Ideengenerator, ein Halbkrimineller und ein Liebes-Radikalist, der von Markus abstruse Freundschaftsbeweise einfordert.

Torsten Schulz, geboren 1959, Autor, Regisseur und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Lebt in Berlin. Sein Roman 'Boxhagener Platz' (2004) wurde in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt, die Hörspieladaption (RBB 2005) wurde mehrfach ausgezeichnet.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Patrick Wellinski

Lyriksommer
Sailor's Missing von Uwe Kolbe

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis ist veröffentlicht
Gespräch mit Claudia Kramatschek

Filmerbe in Gefahr: Nur ein Bruchteil wird digitalisiert - wer wählt was aus?
Gespräch mit Rainer Rother, künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek

Schauprozess gegen den ukrainischen Regisseur Oleg Senzow
Von Gesine Dornblüth

Filme der Woche: Broadway Therapie und Self/Less - Der Fremde in mir
Mit Hans-Ulrich Pönack

Geheimagentur Kreuzfahrtterminal - subversive Hochseekunst in Hamburg
Von Alexander Kohlmann

23:30 Kulturnachrichten

August 2015
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