Seit 20:03 Uhr Konzert
Sonntag, 24.01.2021
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Sonntag, 11. August 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Lyriksommer
"O früher Morgen! Erstes Gras, O Beginn der Liebe"
Der Dichter Bertolt Brecht
Mit Tom Kuhn (Oxford), Ron Speirs (Birmingham), Erdmut Wizisla und Sigried Wesener
(Wdh. v. 30.04.2006)

Von Lastern und Begierden, vom Zustand der Welt und seiner Veränderbarkeit, vom Wechsel der Dinge und dem großen Zweifel: Brecht-Songs und -Balladen.

Lange galt Brecht vor allem als Dramatiker und Regisseur, inzwischen wurde der Dichter wiederentdeckt. Der 1898 in Augsburg geborene Eugen Berthold Friedrich Brecht begann als Lyriker und hielt sich auch in den letzten Lebensjahren an diese kleine literarische Form. Über 2000 Gedichte und Songs verzeichnet das Bertolt-Brecht-Register. Neben den berühmten Sammlungen „Hauspostille", „Svendborger Gedichte" und „Buckower Elegien" gab Brecht seine Sonette und Lieder meist als Einzelpublikationen heraus. Häufig wurden vertonte Songs, Balladen und Choräle auch in die großen dramatischen Arbeiten aufgenommen. Brechts Texte haben sich als haltbar erwiesen, sie sprechen von alltäglichen Vergnügungen, von Lastern und Begierden, vom Zustand der Welt und ihrer Veränderbarkeit, vom Wechsel der Dinge und dem großen Zweifel, vom Leben selbst. Dabei war der Dichter auf die Bücherregale füllenden Ausgaben und Sammlungen nicht aus,er wollte, dass seine Gedichte in den Köpfen sind. In Großbrittanien hat gerade das lyrische Werk ungebrochenen Zuspruch. Brecht-Experten wie die britischen Professoren Tom Kuhn (Oxford) und Ron Speirs (Birmingham) und Erdmut Wizisla, der das Brecht-Archiv in Berlin leitet, geben Auskunft über die heutige Wirkung des lyrischen Werkes. Und Manfred Krug leiht Brechts Versen seine mal zarte mal kraftvoll-dynamische Stimme.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Schwerverbrecher in der Psychiatrie – Werden Menschen zu schnell weggesperrt?
Moderation: Birgit Kolkmann

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:55 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Das Terrornetzwerk Al-Qaida wird gegründet

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Unitarische Kirche in Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Barmherzigkeit und nochmals Barmherzigkeit!
Von Ute Eberl
Katholische Kirche

Barmherzigkeit ist eine Tugend. Noch mehr: Barmherzigkeit ist der Kern der christlichen Botschaft, so Papst Franziskus in seiner ersten öffentlichen Predigt.
Im alltäglichen Sprachgebrauch klingt das Wörtchen "barmherzig" altmodisch. In einem Sozialstaat scheint es fast überflüssig. Der Papst bleibt dabei: Barmherzigkeit und nochmals Barmherzigkeit, wenn Ihr die Welt ändern wollt!

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Patricia Pantel

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Allein gegen alle
Der Quizklassiker von und mit Hans Rosenthal, vorgestellt von Olaf Kosert.
Am 19.11.1977 spielten drei Hörer gegen die Städte Murrhardt, Husum und Krefeld.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Das Terrornetzwerk Al-Qaida wird gegründet

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Alternativen
Bibliotheken und Buchhandlungen sterben – gleichzeitig sprießen in New Yorks Stadtteil Brooklyn Alternative Libraries aus dem Boden. Statt echtem Kriegsgerät baut ein Berliner lieber martialische Audiodrohnen und Soundpanzer. In Simbabwe scheint es zu Robert Mugabe keine Alternative zu geben – das Book Café in Harare ist ein kleines, aber wichtiges Refugium für Künstler und Intellektuelle im Land. Und alternativlos ist auch das richtige Verhalten im britischen Pub. Wer sich nicht an die ungeschriebenen Regeln hält, kann lange auf sein Pint warten.

Alternative Libraries
Rechts ein gutes Buch, links ein kaltes Bier und der nette Mitarbeiter in der Bücherei trägt nicht mal ein Shirt. Während städtische Bibliotheken in New York straucheln und selbst große Buchhandlungen wie Barnes & Nobels ums Überleben kämpfen, machen sich im Stadtteil Brooklyn mehr und mehr alternative Büchereien und Buchläden breit. Unsere Reporterin hat sich auf eine kleine Literaturreise gemacht und berichtet über Outdoor-Bibliotheken im Feenhaus-Format, über „Alles, nur keine Bestseller“-Büchereien im Künstlerloft und über Secondhand-Bücherbars.
Von Sonja Beeker

Pubrules
Der britische Pub, so heißt es, sei einer der wenigen Orte, an dem wildfremde Leute miteinander ins Gespräch kommen. Doch wer nicht eingeweiht ist in die ungeschriebenen Regeln am Tresen, bleibt auf dem Trockenen sitzen und fühlt sich wie ein Aussätziger. Der Bierliebhaber und Pubkenner Pete Brown erklärt, woran das liegen könnte. Fettnäpfchen, in die man im Pub treten kann, gibt es nämlich in Hülle und Fülle.
Von Ruth Rach

Book-Café in Harare
Zimbabwes Präsident Robert Mugabe hat sich gerade wiederwählen lassen. Unter dem autoritären Regime haben es kritische Künstler und Intellektuelle bisweilen schwer. Das „Book Café“ in Harare, seit vielen Jahren Anlaufpunkt für die Kulturszene in der Hauptstadt, wurde sogar geschlossen, nachdem ein Buch über den Oppositionsführer Morgan Tsvangirai vorgestellt worden war. Inzwischen ist es wieder eröffnet. Wer sich für die reiche Musikszene in Zimbabwe interessiert, kommt am Book Café nicht vorbei. Ebenso wie diejenigen, die von einer musikalischen Karriere träumen. Der 16-jährige Alfred ist einer von ihnen.
Von Benno Muechler

Soundpanzer
Nik Nowak baut martialisch anmutende Panzer und Drohnen. Allerdings schickt er sie nicht in Kriegsgebiete, sondern auf Ausstelllungen und Clubs. Es sind mobile Soundsysteme mit gullideckelgroßen Lautsprechern, die wummern, was das Zeug hält. Männerspielzeug oder Gesellschaftskritik?
Von Tim Thaler

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Futsch
Von Dunja Arnaszus
Ab 8 Jahren
Regie: Judith Lorentz
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Anna Huthmann, Holly Arnaszus, David Reibel, Britta Steffenhagen, Matthias Matschke, Irm Hermann, Cathlen Gawlich u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 52'20
Moderation: Patricia Pantel

Isa hat das Fenster geöffnet und Caruso, der Kanarienvogel ihrer Schwester, ist davongeflogen.

Isa schleicht an ihren Eltern vorbei. Sie fürchtet die Frage, warum sie ohne Jacke zur Schule geht. Sie hat ihre Jacke gestern in der Schule vergessen. Und das gibt Ärger. Vorgestern hat sie schon Schal und Handschuhe verloren. Und heute ist nun auch noch Caruso, der Kanarienvogel ihrer Schwester, davongeflogen, weil Isa aus Versehen das Fenster geöffnet hatte. Isa will wegrennen, aber ihre Schwester ist schneller. Mit zwei Kugeln Eis, einem Monat Abwasch machen und Müll wegbringen kann Isa sie wieder beruhigen. Da entdecken die beiden Herrn Westphal. Er arbeitet für die Firma "Dearest and Nearest", ein Serviceunternehmen, das verlorene Dinge gegen eine geringe Gebühr zurückbringt. Das ist ihre Chance! Vielleicht finden sie bei ihm Caruso und die Winterjacke.

Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen, arbeitete in England als Zirkus- und Performancekünstlerin, schreibt Texte für Hörfunk und Theater.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Sie werden eine neue Art Stimmführung bemerken..."
Ludwig van Beethovens späte Streichquartette: das Quartett B-Dur op. 130
Gast: Frank Schneider
Moderation: Michael Dasche
(Wdh. vom 27.06.2010)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Wechsel an der Weser
Werder Bremen will wieder wer sein
Von Hanns Ostermann

Spötter sprechen von vier Großbaustellen in Deutschland: Dem neuen Flughafen in Berlin, dem Hauptbahnhof in Stuttgart, der Elbphilharmonie in Hamburg – und der künftigen Fußball-Mannschaft von Werder Bremen. Der Traditionsverein wäre in der vergangenen Saison fast abgestiegen. Die Trainer Otto Rehhagel und Thomas Schaaf hatten den Club bis in die internationale Spitze geführt, zu drei Meisterschaften, fünf nationalen und einem internationalen Pokalerfolg. Die bodenständigen Norddeutschen waren für viele ein Gegenentwurf zu den Münchner Bayern. Doch dann kam die Krise, die jetzt mit zwei Neuen bewältigt werden soll. Manager Thomas Eichin und Trainer Robin Dutt wollen wieder ganz oben mitspielen. Ein Blick zurück und zwei nach vorn.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"Im Wartesaal zum großen Glück".
Der Chansonnier Walter Andreas Schwarz
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Lyriksommer
Leopardi oder Das Massaker der Illusionen – Lebenslauf (1/2)
Fragmente für ein Selbstbildnis aus früher Romantik
Von Giacomo Leopardi
Übersetzung aus dem Italienischen, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
Mit: Heiko Senst, Werner Wölbern, Matthias Haase, Gerd Anthoff, Walter Renneisen u.a.
Ton: Günther Kasper
Produktion: WDR 1995
Länge: 64‘36
(Teil 2 am 18.08.2013)

Die Textcollage aus Giacomo Leopardis Gesamtwerk zeigt den Lyriker (1798-1837) als einsamen, melancholischen, problembehafteten Menschen.

Anschließend:
Giuseppe Ungaretti: Ich erleuchte mich durch Unermeßliches (RIAS 1993/Länge: 22´46)

Giacomo Leopardi (1798-1837) gilt neben Petrarca als der größte italienische Lyriker. Heinz von Cramer hat in seiner Textcollage aus Gedichten, Briefen, Notizen, politischen Texten, grotesken, absurden und auch philosophischen Dialogen und Szenen aus Leopardis Gesamtwerk ein Porträt gezeichnet. Der erste Teil "Der Lebenslauf" zeigt Stationen eines einsamen, früh gereiften Lebens, Melancholie und Weltschmerz, persönliche Probleme, darunter die Geschichte einer großen, jedoch unerwiderten Liebe. Dies alles eingewebt in Haydns "Adagio cantabile", ein romantisches Musikstück, komponiert aus Worten.

Giacomo Leopardi (1798-1837), ein italienischer Dichter, Essayist und Philologe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

young euro classic
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 05.08.2013

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento D-Dur KV 131 ("Salzburger Symphonie")

Max Bruch
Konzert für Klarinette, Viola und Orchester e-Moll op. 88
Arrangiert für Violine, Viola und Streichorchester von Ettore Causa

ca. 20.45 Konzertpause mit Nachrichten
Mit Schulmappe auf Welttournee
Die Deutsche Streicherphilharmonie wird 40
Von Carola Malter

Antonín Dvořák
Streicherserenade E-Dur op. 22

Serge Zimmermann, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Deutsche Streicherphilharmonie
Leitung: Michael Sanderling

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Schmelztiegel der Traditionen
Wie Kirchenmusik in den USA ihren eigenen Weg fand
Arne Reul im Gespräch mit dem Komponisten Russel Schulz-Widmar

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

August 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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