Seit 10:05 Uhr Lesart
Dienstag, 03.08.2021
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Dienstag, 20. Juli 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Musik und Wirklichkeit
Der Komponist Peter Ablinger (*1959)
Von Thomas Groetz
(Wdh. v. 15.03.2016)

Mittels Reduktion und Verdichtung erforscht Peter Ablinger unsere Wahrnehmungsfunktionen von Musik.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Sophia Fischer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Das Existenzrecht Palästinas ist nicht verhandelbar
Von David Ranan

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generalintendant Stiftung Humboldtforum

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Besichtigung eines Unglücks" von Gert Loschütz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Kinderbuchautorin Annette Herzog im Gespräch mit Katrin Heise

Dänisch wurde Annette Herzog in der DDR als Studienfach zugeteilt. Ein Zufall der ihr ganzes Leben prägt: Inzwischen lebt sie in Kopenhagen, schreibt Bücher auf Dänisch und hat dafür auch schon Preise gewonnen - nur Staatsbürgerin zu werden, war schwierig.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

u.a.:
Georg-Büchner-Preis 2021 - Die richtige Entscheidung?
Clemens J. Setz erhält den Georg-Büchner-Preis 2021
Gespräch mit der Literaturkritikerin Wiebke Porombka

"Die Kinder von Teheran" - Rekonstruktion einer Flucht
Gespräch mit Mikhal Dekel

"Wahre Geschichten" von Sophie Calle

Literaturtipps

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

u.a.:
Alice Coltrane - Kirtan:Turiya Sings

Fans als Ware: Wie das Pop-Marketing Online-Communitys vereinnahmt

Schau zur Geschichte gedruckter Noten in Mainz
Gespräch mit Prof. Dr. Maria Linsmann-Dege, Kuratorin der Ausstellung

11:30 Musiktipps

11:40 Chor der Woche

Singakademie Rostock

11:45 Rubrik: Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Nadine Lindner, Journalistin in Hauptstadtstudio des Deutschlandfunk
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg


Im Interview: Dorothea Ritter-Störr, Landrätin Breisgau-Hochschwarzwald

Nach Corona: Was bleibt anders? Weniger Dienstreisen?

"Ich will da rein" neue Bundestags-Kandidatin: Wiebke Winter (CDU)

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

u.a.:

Palast der Republik wieder aufbauen? Initiative startet heute
Gespräch mit Clemens Schöll

Das Lesen der Anderen - Closure - Neue Ausgabe zu Körper-Bildern im Comic
Gespräch mit Nina Schmidt, Herausgeberin

Gestalten! "Brickit"-Lego-App - der Test

14:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

u.a.:
Was bleibt anders: Keine Interviews mehr im Bett
Gespräch mit Elissa Hiersemann

Billy Bragg: Die Währung der Musik ist Empathie
Gespräch mit dem Musiker

Fans als Ware: Wie das Pop-Marketing Online-Communitys vereinnahmt

Konzerte, die in Games stattfinden: Ein Format, das sich etabliert hat?

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Homesession: Moritz Krämer

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar

Utøya ist nicht vorbei
Die Neonazis in Norwegen sind immer noch da
Gespräch mit Carsten Schmiester

Norwegens Leben mit einem Massenmord
Zehn Jahre nach Breiviks Tat
Von Carsten Schmiester

Am 22. Juli 2011 tötete Anders Breivik in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Mensch-en. Obwohl ein Gutachten ihm geistige Unzurechnungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt attestierte, kam ein zweites Gutachten zu einem gegenteiligen Ergebnis. Im August 2012 wurde Breivik von einem norwegischen Gericht für zurechnungsfähig erklärt und zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt, der Höchststrafe. Über eine anschließende Sicherheitsverwahrung wird dann noch entschieden. Wie lebt dieses so friedliche, prosperierende Land heute - zehn Jahre später - mit diesem entsetzlichen Attentat?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

„Dann heirat‘ doch Dein Büro“
Wenn Arbeit zum Lebensinhalt wird  
Von Catalina Schröder

Seit der Erfindung der Erwerbsarbeit vor etwa 12.000 Jahren spielt Arbeit für das Leben von uns Menschen eine bedeutende Rolle, die sich im Laufe der Zeit aber auch sehr verändert hat: Im Römischen Reich war Arbeit im heutigen Sinne wenig angesehen. Bei den Mönchen genoss sie hingegen einen hohen Stellenwert. Martin Luther war sogar der Meinung, dass „der Mensch […] zum Arbeiten gemacht [sei], wie der Vogel zum Fliegen“. Mit dem Kapitalismus verlagerte sich der Fokus darauf, durch Arbeit möglichst viel Besitz zu erwirtschaften.
Heute ist Arbeit für viele mehr als nur Broterwerb: Im besten Fall soll sie sinn- und identitätsstiftend sein. Mancher Experte sagt: Unsere Jobs sind mit Erwartungen regelrecht überladen. Viele Menschen suchen nicht bloß einen Beruf, sondern ihre Berufung. Finden sie diese, gehen sie in ihrer Arbeit auf und machen sie nicht selten im positiven Sinne zu ihrem Lebensinhalt. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sich einzig und allein über ihre Arbeit definieren. Sie gehören zu den deutschlandweit rund 300.000 Arbeitssüchtigen. Was heißt es, wenn Arbeit zum Lebensinhalt wird? Wie können wir unserer Arbeit einen gesunden Stellenwert beimessen? Und wann wird es zu viel?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Ludwigsburger Schlossfestspiele
Evangelische Stadtkirche Ludwigsburg
Aufzeichnung vom 27.06.2021

Georg Philipp Telemann
Sonata D-Dur TWV 44:1 für Trompete und Orgel

Toru Takemitsu
"Voice" für Solo Flöte (1971)

Petr Eben
"Okna after Marc Chagall IV Gloden Window" für Trompete und Orgel

Ernst von Dohnányi
Passacaglia für Solo Flöte op. 48/2 (1959)

Toru Takemitsu
"Paths" für Solo Trompete (1994)

Franz Liszt
"Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen", Prelude nach Johann Sebastian Bach S.179

Georg Philipp Telemann
Trio Sonata C-Dur TWV 42:c1

Tatjana Ruhland, Flöte
Tamás Pálfalvi, Trompete
Christian Schmitt, Orgel

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Feature

Natur an Autorin - Autorin an Natur
#Strandgänge
Ein Audioblog
Von Elke Heinemann
Regie: Martin Zylka
Mit: Amelie Barth und Mark Oliver Bögel, Margaret Wood, Andreas Rötzer, Mike Cross, Hugh Davis
Ton: Olaf Dettinger
Produktion: WDR / BR 2020
Länge: 53'56

Nature Writing ist mehr als Naturlyrik. Es ist die literarische Antwort auf das Zeitalter des Anthropozäns. Autorin Elke Heinemann erkundet die neue Strömung mit einem Selbstversuch in der Tradition von Henry David Thoreaus „Walden“.

Eine Literaturmode aus Großbritannien und den USA ist bei uns angekommen: das „Nature Writing“. Beschreibungen der Natur entstehen hier aus einem persönlichen, oft philosophischen oder literarischen Interesse.
Das Genre Nature Writing gründet in der Krise der Natur: In den letzten 20 Jahren sind rund 80 Prozent der weltweiten Insektenbiomasse verschwunden. Der Mensch, heißt es, habe im sogenannten Anthropozän das sechste Massensterben der Erdgeschichte eingeleitet.
Autorin Elke Heinemann sucht an einem Strand im Norden von Wales, wo es geologisch bedeutsame Funde zu bestaunen gibt, nach Anregungen, um die gerade von philosophischen Trendsettern viel diskutierte Frage zu beantworten, wie sich die Beziehung zwischen Mensch und Natur heute neu definieren ließe. Ihre Erfahrungen hält sie in einem Audioblog fest - ganz in der literarischen Tradition des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau, dessen Tagebuch „Walden“ der Urtext des Nature Writing ist. Die technischen Mittel eines Audioblogs bieten heute dabei die Möglichkeiten, handschriftliche Notizen um die Aufzeichnungen von Gesprächen und Tönen aus der Natur zu erweitern.

Elke Heinemann, geboren 1961 in Essen, lebt nach längeren Aufenthalten in Paris und London als Schriftstellerin in Berlin. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Stipendium 2012. Zuletzt: „Briefe an einen Verstorbenen. Memorial für den Schriftsteller W. G. Sebald“
(WDR/Deutschlandfunk/SR 2020).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

u.a.:
Themenwoche: Was bleibt anders - Neustart nach Corona. Theater Augsburg
André Bücker, Intendant des Staatstheater Augsburg

Georg-Büchner-Preis an Clemens Setz
Gespräch mit dem Preisträger

23:30 Kulturnachrichten

Von Frederick Wyrwich

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

Juli 2021
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