Seit 10:05 Uhr Lesart
Dienstag, 03.08.2021
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Sonntag, 4. Juli 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Wissen - Macht - Gerechtigkeit
Wie fair ist der Zugang zu Wissen im Netz?

Es diskutieren:
- Dr. Emilia Roig, Politikwissenschaftlerin, Gründerin Center for Intersectional Justice, Autorin
- Christian Humborg, Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Deutschland
Moderation: Christine Watty

- in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland e.V. -
(Aufzeichnung vom 01.07.2021)

Von Videos über verstopfte Abflüsse bis zur Planung unserer Wege durch die Stadt: Wissen im Internet nutzen wir alle täglich. Aber wie gerecht ist der Zugang zum Netz und wie sehr bilden Wissensplattformen die Machtstruktur der Gesellschaft ab?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Sufi-Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Möge Sonnenschein dein Herz erleuchten
Warum irische Segenswünsche so beliebt sind
Von Joachim Opahle
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Von wegen dumme Kuh!
Was Kühe so alles können.
Von Gabriele Grunwald und Tim Wiese
Moderation: Patricia Pantel

„Du dumme Kuh“ - sagen wir manchmal. Aber nichts wäre falscher. Denn: Kühe pflegen Freundschaften, hören auf ihren Namen und mögen es, wenn man sie krault. Kühe erkennen andere Kühe, sie verständigen sich auch mit ihren Hörnern. Sie kämpfen, um die Rangfolge zu klären. Dabei schieben sie sich Stirn an Stirn weg. Ihre Hörner benutzen sie aber nicht zum kämpfen. Jedes Horn sieht anders aus und es wächst von Jahr zu Jahr. Kühe können nicht so gut sehen, aber sie riechen und hören sehr gut.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kakadu fliegt aus
Sommerferienzeit ist Urlaubszeit
Moderation: Patricia Pantel

Sommer, Sonne, Ferien - auch Kakadu will raus, etwas anderes sehen, unbekannte Orte entdecken. Zwar ist so ganz normaler Urlaub auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nicht drin, aber, zum Glück war der Kakadu in den vergangenen Jahren viel unterwegs - und kann daher mit euch an den kommenden Sonntagen im Radio Ausflüge unternehmen. Dorthin, wo’s am schönsten war und bestimmt auch bald wieder sein wird: auf eine Nordseeinsel, einen Tierschutzhof oder auch nur einfach raus an ein Flussufer, um dort Kräuter zu sammeln, aus denen sich eine köstliche Suppe kochen lässt.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Die Reportage

Die Rückkehr des Filmmonsters
Weiße Haie vor der US-Ostküste
Von Nora Sobich

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Catherine Newmark

Kulturgeschichte der Astrologie
Das wissende Lächeln der Planeten
Gespräch mit Kocku von Stuckrad

Projekt zur Entschlüsselung der Pottwal-Sprache
Wollen wir das wirklich hören?
Von David Lauer

Wie Online-Lehre die Bildung verändert
Spiegelung im Bildschirm
Von Norman Marquardt

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Rechte Christen / Wasser in den Religionen

Welche theologischen Konzepte sind attraktiv für neurechtes Gedankengut?
Gespräch mit dem Theologen Martin Fritz

Heilig und verschmutzt
Indische Flussgöttinnen
Von Antje Stiebitz
 
Taufen wie Jesus am Jordan
Flusstaufen als neuer Trend
Von Josefine Janert
 
Die nächste Sturmflut immer im Blick
Kirche auf der Hallig Hooge
Von Michael Hollenbach

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Ihrem Ende eilen sie zu"
"Das Rheingold" von Richard Wagner
Gast: Marek Janowski, Dirigent
Moderation: Uwe Friedrich
(Wdh. v. 24.07.2016)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Gesund für Geist und Körper: Yoga
Von Elmar Krämer

Yogapraxis - und Philosophie im Nationalsozialismus
Gespräch über "Yogi Hitler" mit Marianne Allweiss

Immer noch im Spiel
Portrait der weltältesten aktiven Handballspielerin Susi M.
Von Gerd Michalek

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Wenn der Himmel helfen muss
Kirchliche Seelsorge im Sport
Von Eduard Hoffmann

Bei allen Olympischen Spielen gibt es für die fünf großen Weltreligionen Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum ein interreligiöses Zentrum mit eigenen Begegnungsräumen. Mehrere Olympiamannschaften haben eigene Seelsorger. Das deutsche Team wird seit den Spielen in München 1972 stets von einem katholischen und einem evangelischen Pfarrer begleitet. 2018 beriefen die Katholiken eine Frau zur Sportseelsorgerin. Im Angebot sind Gottesdienste, Andachten und Meditationen. Vor allem aber stehen die Seelsorgerinnen und Seelsorger jederzeit mit offenen Ohren und offenem Herzen bereit für diskrete und vertrauliche Gespräche, spenden Trost und machen Mut. Die Nachfrage von Athletinnen, Trainern und Betreuerinnen hält sich allerdings in Grenzen. Auch Organisationen wie „Athletes in action“ oder „Sportler rufen Sportler“ unterstützen die Spitzenathleten seelsorgerisch. Mit Mentorenprogrammen wollen sie für einen Ausgleich von Körper, Seele und Geist sorgen.

18:30 Uhr

Hörspiel

Schallgestalten in bilderlosen Räumen
Oder: Wie Friedrich Knilli den Deutschen das Hörspiel aus dem Kopf schlug
Von Jochen Meißner
Mit: Uta Hallant, Wolfgang Condrus, Britta Steffenhagen, Thomas Fränzel, Ulrich Lipka
Regie: Jochen Meißner
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 87'

Vor 60 Jahren veröffentlichte der Medienwissenschaftlicher Friedrich Knilli sein Buch „Das Hörspiel“. Der Journalist und Hörspielkritiker Jochen Meißner widmet sich diesem Einschnitt in der Hörspielgeschichte.

Eine Unzahl von Erzählern, von Reportern, Berichterstattern, Conferenciers, Blindenführern, Chronisten, dominierte das Hörspiel von Anbeginn bis in die 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts - und täte es wohl noch, wenn nicht der Hörspieltheoretiker Friedrich Knilli anno 1961 in seinem Standardwerk „Das Hörspiel” die Mittel und Möglichkeiten eines totalen Schallspiels beschrieben hätte. Statt die metaphysische Anregung der Hörerseele durch den Äther im traditionellen Worthörspiel zu feiern - wie es vor ihm der Hörspielpapst Heinz Schwitzke getan hatte -, plädierte der Medienwissenschaftler für eine Synthese aller Schallkünste im sogenannten Totalhörspiel, das den Illusionismus des herkömmlichen Hörspiels überwindet und die Bühne aus der Fantasie des Hörers in das Zimmer des Zuhörers verlegt. Nicht mehr die innere Bühne war Ort des Hörspiels, sondern seine Schallgestalten materialisierten sich im stereofon bespielten Raum. Vor 50 Jahren vertrieb Friedrich Knilli die Hörer aus ihrem engen Kino im Kopf und versetzte sie unter einen Himmel voller Frequenzen.

Jochen Meißner, geb. 1966 in Remscheid. Autor, Journalist und Hörspielkritiker. Er gehörte mehreren Hörspieljurys an - unter anderen der des Hörspielpreises der Kriegsblinden und des Hörspielpreises der ARD - und ist seit 2008 Vorsitzender der Fachjury und Mitveranstalter des Berliner Hörspielfestivals - das Festival des freien Hörspiels. Seit 2012 betreibt er das Blog hoerspielkritik.de. Zuletzt im Radio: „Gesänge, Chöre, Kollektive - ein Hörspielrezitativ (DKultur 2016), „Voyager 3 - Eine Reise durch den radiophonen Raum (SWR 2019, zusammen mit Frank Kaspar).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Hauptkirche Beatae Mariae Virginis, Wolfenbüttel
Aufzeichnung vom 19.06.2021

Michael Praetorius
"Meine Seele erhebt den Herren" à 6, 10 und 14
aus: Puericinium

Adriano Banchieri
Sonata sopra l'aria Musicale del Gran Duca
aus: Primo libro delle messe e motetti, op. 42

Antonio Cifra
Magnificat à 8
aus: Mocteta et Psalmi Octonis Vocibus

Michael Praetorius
Kanon "Jubilate Deo" aus: Musae Sinoniae VIII

Agostino Agazzari
"Et repleti sunt omnes" aus: Sacrae Cantiones

Michael Praetorius
"Siehe, wie fein und lieblich" cum Sinfonia und Ritornello
aus: Polyhymnia Caduceatrix et Panegyarica

Lodovico Viadana
Sinfonia "La Bergamasca"
aus: Sinfoniae musicali

Michael Praetorius
"Christe, der du bist Tag und Licht"
aus: Polyhymnia Caduceatrix et Panegyarica

Capella de la Torre
RIAS Kammerchor Berlin
Leitung: Florian Helgath

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Transit Marseille
Schreiben auf der Flucht, 1940 und heute
Von Johanna Tirnthal
(Wdh. v. 27.09.2020)

Marseille ist eine Stadt der Passage, ihr Hafen seit Jahrhunderten Ort der Ankunft und Abreise. Unter denen, die hier ankamen und ankommen, sind viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller. 1940 wurde Marseille zum letzten freien Hafen im von Hitlers Wehrmacht besetzten Frankreich. Zahlreiche deutschsprachige Exilanten versuchten, Schiffe zu finden und Europa zu verlassen. Unter ihnen war Anna Seghers, die die Atmosphäre unter den Exilanten in dem Roman „Transit“ einfing. Die Emigrantin beschreibt das Ankommen und Abreisen und die Gesprächsthemen - Botschaftstermine, Visabedingungen, Schiffspassagen, Geldverdienen - als permanentes Transitgeflüster, das in der Hafenstadt schon seit phönizischen und römischen Zeiten zu Hause sei. Heute, 80 Jahre später, irren andere Flüchtlinge durch Marseille. Wieder sind unter ihnen Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Ihre Gespräche ähneln denen, die Anna Seghers beschreibt: Die Flüchtlinge haben Angst vor Verfolgung, warten auf das nächste Papier und sind inmitten der Schönheit der Stadt einsam. Wie schreiben in dieser Situation? Die Sendung ist nominiert für den deutsch-französischen Journalistenpreis 2021.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Binkmann

Our house is on fire
Jugendkongress im Rahmen von Theater der Welt
Gespräch mit Dorothea Marcus

Im russischen Raumschiff
"Reise nach Kallisto" von Michel Decar in Frankfurt
Von Natascha Pflaumbaum

"The Arab Apocalypse"
Samir Odeh-Tamimi vertont Etel Adnans Gedichtzyklus
Von Jörn Florian Fuchs

Theoretisch geht's mir gut
Ausstellung in der Kunsthalle Tübingen
Von Rudolf Schmitz

Lebendige Kultur
Ein Festival indigener Theatermacher:innen in Chile und Mexiko
Von Sophia Boddenberg

23:30 Kulturnachrichten

Von Frederick Wyrwich

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

Juli 2021
MO DI MI DO FR SA SO
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