Seit 03:05 Uhr Tonart

Samstag, 23.11.2019
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 28. Juli 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Ich bin so reich und doch fehlt mir so viel"
Eine Lange Nacht über die Schriftstellerin Fanny zu Reventlow
Von Martina Bölck
Regie: Daniela Herzberg

Fanny zu Reventlow, im Mai 1871 in Husum geboren, ist ein wildes und eigensinniges junges Mädchen, das sich vehement gegen die Erziehung zur höheren Tochter wehrt. Künstlerin möchte sie werden, und so bricht sie mit der Familie und geht nach München, um dort Malunterricht zu nehmen. Mit ihrer Schönheit, ihrer Lebenslust und ihrem freien Liebesleben wird die tolle Gräfin schnell zu einer gefeierten Figur der Schwabinger Bohème - trotz oder auch wegen ihres unehelichen Kindes. Doch dieser Lebensentwurf, der ihr Freiheit und Abenteuer ermöglicht, hat auch seine Schattenseiten. Dazu gehören Depressionen, Selbstzweifel, Einsamkeit und eine chronische Geldnot. In ihren Werken thematisiert sie diese Widersprüche auf unterschiedliche Weise. Fanny zu Reventlow stirbt mit 47 Jahren im Juli 1918 - vor 100 Jahren - in Locarno.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Studenten verändern die Welt - 1968 und die Folgen (4/4)
Die Studentenbewegung entdeckt die Kultur
und
Studenten auf dem Weg in die Zukunft
Von Joachim Weiner
Deutschlandfunk 1988
Vorgestellt von Michael Groth

SDS, APO, Jusos - was von den Studentenprotesten blieb.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Axel Rahmlow

06:20 Wort zum Tage

Peter Kottlorz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Handelsdeal mit Trump - Mehr Selbständigkeit wagen
Von Brigitte Scholtes

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Ahrenshoop und die Hoffnungen der ostdeutschen Künstler
Gespräch mit Dr. Ulrich Bülow, Leiter d. Deutschen Literaturarchivs Marbach

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Ida" von Katharina Adler
Rezensiert von Sigrid Löffler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Deutschland schwitzt - Wie können wir die Hitze überstehen?

Gäste: Prof. Dr. Andreas Matzarakis / Deutscher Wetterdienst
- und Dr. Wilfried Bommert / Umwelt-Journalist

Moderation: Gisela Steinhauer

Was für ein deutscher Sommer! Urlauber genießen Sonne satt und mediterrane Nächte, die Winzer jubeln. Gleichzeitig fürchten Bauern um ihre Ernte und ihr Vieh, Feuerwehren schieben Überstunden, die Hitze lässt die Badegewässer umkippen. Was derzeit noch als klimatischer Ausreißer gilt, könnte in 30 Jahren ein normaler Durchschnittssommer sein.
Wie können wir die Hitzewelle überstehen?
Und wie können wir uns für künftige Wetterextreme wappnen?

Live mit Hörern
0800 2254 2254
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
sowie Facebook und Twitter

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Nichts gelernt? Deutschlands Geschichte
Moderation: Christian Rabhansl

"Das Kind auf der Liste"
Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie
Aufbau Verlag
Gespräch mit der Autorin und Historikerin Annette Leo

Buchkritik:
"Ede und Unku" - Die wahre Geschichte
Das Schicksal einer Sinti-Familie von der Weimarer Republik bis heute von Janko Lauenberger mit Juliane von Wedemeyer
Gütersloher Verlagshaus
Rezensiert von Jacqueline Boysen

"Rechts gewinnt, weil Links versagt. Schlammschlachten, Selbstzerfleischung und rechte Propaganda“
Westend Verlag
Gespräch mit dem Autor Roberto J. De Lapuente

Buchkritik:
"Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens“ von Alexander und Margarete Mitscherlich
Piper
Rezensiert von Simone Miller

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ulrike Herrmann, finanzpolitische Redakteurin, taz
Moderation: Jenny Genzmer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

Bereit für die Zukunft? Wie Schauspielschulen sich neu aufstellen müssen
Gespräch mit Franzsika Kötz, Institutsleiterin Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Die geniale Stelle: Stefanie Reinsperger über Lars Eidinger als "Richard III."

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Europas größte Müllhalde in Ghana: "Welcome to Sodom"
Gespräch mit den Regisseuren Christian Krönes und Florian Weigensamer

Vorgespult: "Grenzenlos", "Destination Wedding"und "Zu Hause ist es am schönsten"
Vorgestellt von Christian Berndt

Deutscher Export-Hit: Visuelle-Effekte für Hollywood
Gespräch mit Florian Gellinger, einer der Gründer von RISE Visual Effects Studios

Set-Besuch: "Berlin Alexanderplatz" als Flüchtlingsdrama
Von Anna Wollner

Cassavetes-Retro: Wie man unabhängig bleibt
Gespräch mit Anke Leweke

Top Five: Das Telefon als Filmrequisit
Vorgestellt von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Bauernhäuser, Blusen, Blasmusik - Achtung Folklore!
Moderation: Martin Böttcher

Folklore trifft Zeitgeist - eine Einführung mit Beispielen aus Mode und Musik
Von Matthias Finger

Volkstanz statt Techno - der Kocherlball in München
Von Andi Hörmann

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Jenny Genzmer

17:30 Uhr

Tacheles

Gute Bildung muss nicht teuer sein

Prof. Dr. Ludger Wößmann, ifo-Institut München, stellt sich den Fragen von Marcus Pindur

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Der Scharfschütze
Wie ein deutscher Ex-Soldat für 20 Jahre in US-Haft kam
Von Michael Weisfeld
Regie: Matthias Kapohl
Mit: Guido Lambrecht, Nikolaus Benda, Stefko Hanushevsky, Jürgen Sarkiss
Ton: Benno Müller vom Hofe
Produktion: WDR 2017
Länge: 51'39

Der ehemalige Bundeswehrsoldat Dennis Gögel suchte das große Geld und fand die falschen Freunde. Filmreif, was im Prozess zur Sprache kam: Eine Gruppe Söldner lebt in einer thailändischen Villa und plant die Ermordung eines Drogenfahnders in Afrika. Jetzt sitzt Dennis Gögel im Gefängnis, verurteilt wegen Verschwörung zu einem Auftragsmord, der nie begangen wurde. Die Anstifter: Agenten einer US-Bundesbehörde. Der Autor zeichnet den Weg des 32-jährigen Deutschen nach, der sich als Söldner verdingte.

Michael Weisfeld, 1947 in Sachsenhausen geboren, lebt in Bremen, er arbeitet als Rundfunkreporter und hat zahlreiche Features geschrieben, u.a.: "Kleinstadt der Engel. Bürger wehren sich zaghaft gegen Rocker" (DLF/NDR/WDR 2011). Zuletzt für Deutschlandradio: "Die lange Nacht des Vodoo - eine Reise zu den Geistern" (2015) und "Hungern müssen die anderen. Europa reformiert seine Fischereipolitik" (WDR/DKultur 2013).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Rossini in Wildbad
Live aus der Trinkhalle Bad Wildbad

Gioacchino Rossini
"Moïse et Pharaon", Grand Opéra in vier Akten
Libretto: Luigi Balocchi und Victor-Joseph-Etienne de Jouy

Moise, Anführer der Hebräer - Alexey Birkus, Bass
Pharaon, König von Ägypten - Luca Dall’Amico, Bass
Aménophis, Sohn von Pharaon und Anai - Randall Bills, Tenor
Éliézer/Aaron, Bruder von Moise - Patrick Kabongo Mubenga, Tenor
Osiride, ägyptischer Priester - Baurzhan Andherzanov, Bass
Aufide, Hauptmann der ägyptischen Wache - Xiang Xu,Tenor
Sinaide, Gattin von Pharaon - Silvia Dalla Benetta, Sopran
Anai, Tochter von Marie, Geliebte des Aménophis - Elisa Balbo, Sopran
Marie/ Mirjam, Schwester von Moise - Albane Carrere, Mezzosopran
Mysteriöse Stimme - Baurzhan Andherzanov, Bass
Górecki Chamber Choir
Virtuosi Brunensis
Leitung:Fabrizio Maria Carminati

"Moïse", Rossinis monumentale französische Choroper, ist in etlichen Tableaux, also großen Bildern, aufgebaut. Moses, selbst am Hofe aufgewachsen, leitet die Israeliten auf ihrem Weg in die Wüste, weg von den Fleischtöpfen Ägyptens, in die Freiheit. Der Kontrast zwischen einer saturierten, selbstgefälligen Herrscherschicht und den aufbegehrenden Unterdrückten zieht sich durch das Stück. Er verhindert letztlich auch die Liebe zwischen Pharaons arrogantem Sohn Aménophis und Anaï, der Nichte des Moïse, die sich dem patriarchalischen Gott unterwirft. Die Vernichtung der stolzen Ägypter, die im Roten Meer grausam ertrinken, ist der dramatische Höhepunkt dieser Festpremiere.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

40 Jahre Christopher Street Day Berlin - Grund zum Feiern?
Gespräch mit Rosa von Praunheim

"Salome"
Romeo Castellucci inszeniert in Salzburg Richard Strauss
Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

"Pygmalion"
Rameau-Oper im "schwedischen Versailles" Schloss Drottningholm
Gespräch mit Franziska Stürz

Finale der "Fremde und Geister"-Trilogie
Paul-Plamper-Hörspiel in Altenburg
Von Henry Bernhard

Festival auf der Insel Chios
Klassische Musik mit Flüchtlingen
Gespräch mit Werner Bloch

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

Juli 2018
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Porträt der Sängerin, die in die Kamera lächelt. (Karen Cargill / Nadine Boyd Photography)

Goethe fehlten zunächst die Worte, dann konnte er nicht mehr miterleben, wie Hector Berlioz seinen Faust komplett vertonte. Die Dramatische Legende "La Damnation de Faust" haben sich das DSO Berlin und Chefdirigent Robin Ticciati jetzt vorgenommen.Mehr

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