Seit 14:05 Uhr Kompressor

Dienstag, 10.12.2019
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor
Tagesprogramm Dienstag, 25. Juli 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Pulse Music
Der amerikanische Komponist John McGuire (*1942)
Von Hubert Steins

Bis 1998 lebte John McGuire in Köln. Dort entwickelte er eine durch den Serialismus geprägte Spielweise der Minimal Music.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Manuela Krause

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Christine Watty

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Tunesien wird Republik

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Andrea Wilke
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Fürchtet euch! Verzerrte Risikowahrnehmung in der Verkehrspolitik
Von Prof. Dr. Stefan Kühl

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Polens Protestkultur - ein Zeichen der Stärke der Demokratie?
Gespräch mit Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor des Deutschen Polen-Institutes in Darmstadt

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"Diana, Our Mother": William und Harry sprechen über den Tod ihrer Mutter
Gespräch mit Friedbert Meurer

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

'Personen, Normativität, Moral' von Derek Parfit
Rezensiert von Eike Gebhardt

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Dokumentarin der Gegenwart
Ulrike Timm im Gespräch mit der Fotografin Regina Schmeken

"Mein Bildermachen ist von existentieller Bedeutung", sagt die Fotografin Regina Schmeken. Es sei eine permanente Auseinandersetzung mit der Welt und helfe ihr, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Seit dreißig Jahren begleitet sie das politische Geschehen mit ihren Aufnahmen, die in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht werden - nie illustrierend, immer kommentierend. Ob es um Schlachthöfe, Bunker oder Fußballspieler geht - Regina Schmekens Fotografien sind schwarz-weiß und abstrahieren das Geschehen. Aus vielen Zeitungsaufträgen sind Bücher und Ausstellungen entstanden. So auch jetzt mit "Blutiger Boden - die Tatorte der NSU", ab dem 29. 07. im Martin Gropius Bau in Berlin zu sehen. Sechs bis dreizehn Jahre nach den Morden der NSU hat Regina Schmeken die Orte aufgesucht, an denen Menschen durch den nationalsozialistischen Untergrund ihr Leben verloren haben. Dass der Rechtsextremismus hier Fuß fassen konnte und unbemerkt blieb, beunruhigt die engagierte Fotografin sehr.

Wie sie die Bildsprache bei der Zeitung verändert hat, warum ihre Aufnahmen von der Tatorten der NSU verstören und wie sie Politiker auf Gruppenfotos aufmischt - darüber unterhält sich Regina Schmeken mit Ulrike Timm.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Zu wenig Gender-Debatte an deutschen Schreibschulen?
Simon Roloff, Juniorprofessor am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft in Hildesheim und Tatjana von der Beek, Studentin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig

"Gibert" - der Büchertempel von Paris
Von Martina Zimmermann

Buchkritik:
"Die acht Lektionen der Wüste" von Nicholas Jubber
Rezensiert von Günther Wessel

Über den Wolken - Autoren gegen Gratis-Hören bei Lufthansa
Gespräch mit der Schriftstellerin Nina George, Mitglied im Präsidium des deutschen PEN und Expertin für Urheberrecht

Lost in Translation II (MAMIHLAPINATAPAI - Stillschweigende Übereinkunft)
Von Jule Eikmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Haino Rindler

'Meistersinger von Nürnberg'
Hans Sachs-Sänger Michael Volle zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele

Soundscout: Calling Vega aus Saarbrücken

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik ROC

"Romantic Revolution - Bruckner Unlimited": Remix-Wettbewerb des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO)
Gespräch mit dem Orchesterdirektor Sebastian König

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Bettina Gaus, Journalistin
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

#HoldenOberbürgermeister
In Heidelberg kann man den OB per App buchen
Von Michael Frantzen

Streit um Salafisten-Moschee in Sulzbach
Von Tonia Koch

'Gastfreundschaft'
Gespräch mit Krysztof Wojciechowski, polnischer Soziologe und Direktor des Collegium Polonicum

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages:
Kidnappt Markus Lüpertz Karlsruhe? Entscheidung über Kunst in U-Bahn (U-Strab)
Gespräch mit Marie-Dominique Wetzel-Leitner

"Zum Lachen in den Führerbunker"?
Gespräch mit Rainer Stollmann, Kulturwissenschaflter, Humorforscher Universität Bremen

Das Lesen der Anderen:
Platform Africa - afrikanische Fotografie der letzten 25 Jahre
Gespräch mit der Redakteurin Aicha Diallo

Die Spionage-Serie "Berlin Station" auf Netflix
Von Jörg Taszman

Gestalten!
Gespräch mit dem Architekturkritiker Nikolaus Bernau

14:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Medientag

Moderation: Patricia Pantel

Koffertaugliche Spiele für die Ferien
Von Christina Valentiner-Branth

Kinotipp:
Ostwind 3
Von Anna Wollner

Die Kakadu-Lesecrew empfiehlt Sommerspaß-Bücher
Von Regina Voss

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Carsten Rochow

Soundscout: Calling Vega aus Saarbrücken

Studiogast: Jeff Özdemir - Musiker, Plattenladenmacher, Herz-Reparierer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Ellen Häring

Abwanderung aus dem Senegal - "Es geht um Träume, nicht um Armut"
Von Martina Zimmermann

Perspektiven für den Senegal - "EU darf Märkte in Afrika nicht zerstören"
Gespräch mit Alexander Göbel, ARD-Studio Rabat

Das Durchschnittsalter im Senegal ist gerade mal 19 Jahre. Ein junges Land, politisch relativ stabil - mit rund 15 Millionen Einwohnern - von denen im vergangenen Jahr 9700 Senegalesen in die EU gingen, trotz geringer Chancen auf ein Bleiberecht. Andere hoffen auf Fortschritte im eigenen Land, auch durch die zugesagte "Partnerschaften“ auf dem G20-Gipfel. Am Sonntag sind Parlamentswahlen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin

Jena: Warten auf den Lachs - Wie die Saale wieder sichtbar wird
Von Henry Bernhard

Berliner Spreeufer - verkauftes und verteidigtes Terrain
Von Ernst-Ludwig von Aster

19:30 Zeitfragen. Feature

Die Natur bekommt ein Preisschild
Marktinstrumente erobern den Umweltschutz
Von Manuel Waltz

Wer die Umwelt zerstört, soll dafür zahlen. Marktinstrumente statt Einschränkungen und Verbote sollen die Umwelt retten.

Niemand zahlt dafür, Wälder zu roden, Tier-und Pflanzenarten auszurotten, Schadstoffe in die Atmosphäre zu blasen. Die Natur ist zu billig zu haben, deshalb der schonungslose Umgang mit ihr - so die Erkenntnis einiger Ökonomen und Umweltschützer. Ihre Schlussfolgerung: Die Natur braucht einen Preis! Wer Umwelt zerstört, soll dafür zahlen, soll einen Ausgleich schaffen. Das ist auch das Prinzip von handelbaren Zertifikaten, neben den europäischen CO2-Zertifikaten gibt es solche bereits für das Abholzen des brasilianischen Regenwaldes, für amerikanische Feuchtgebiete oder für Biodiversität. Damit fördere man Innovation und lenke Geld in den Klima- und Umweltschutz, sagen die Befürworter der Preispolitik. Andere meinen, erst der grenzenlose Kapitalismus hätte den Raubbau an der Natur ermöglicht, nun soll ausgerechnet der Markt die Umwelt retten? Was Mensch und Umwelt gefährdet, müsse verboten werden. So wie etwa das Blei im Benzin. Die Autoindustrie wurde gezwungen, Alternativen zu entwickeln und nicht Geld an Krankenhäuser zu spenden. Nur durch klare Grenzen ließen sich Umwelt und Mensch schützen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Congresshalle Saarbrücken
Aufzeichnung vom 21.05.2017

Olivier Messiaen
"Hymne aus Saint Sacrement" für Orchester

Claude Lenners
"Fluctuat nec mergitur" für Orchester

Philippe Manoury
"État d’alerte" für zwei Schlagzeuger und Orchester (Uraufführung)

Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta

Martin Frink, Schlagzeug
Victor Kraus, Schlagzeug
Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern
Leitung: Peter Rundel

22:00 Uhr

Alte Musik

Musik für König und Bürger
Der preußische Hofmusiker Johann Gottlieb Janitsch
Von Bernhard Schrammek
(Wdh. v. 18.03.2013)

Vor mehr als 250 Jahren starb in Berlin der Hofmusiker Johann Gottlieb Janitsch. Aus Schlesien stammend, war er bereits 1736 in die Dienste des damaligen Kronprinzen Friedrich gelangt und begründete in Rheinsberg eine musikalische Akademie. Nach der Regierungsübernahme Friedrichs II. wechselte er nach Berlin und zählte fortan neben den Brüdern Graun, dem Flötisten Quantz und dem Cembalisten Carl Philipp Emanuel Bach zu den einflussreichsten Hofmusikern des Königs. Parallel engagierte er sich für ein bürgerliches Musikleben in Berlin und lud befreundete Instrumentalisten zum gemeinsamen Musizieren in seine Wohnung ein. Diese regelmäßigen Zusammenkünfte wurden zum Vorbild mehrerer privater Musikvereinigungen, die den Grundstein für das öffentliche Konzertleben in Berlin legten.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Krisenstimmung: 60 Jahre Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von Nikolaus Bernau

"Bayreuth is comedy": Barrie Kosky eröffnet mit den verhassten "Meistersingern"
Gespräch mit dem Journalisten Jürgen Liebing und dem Bayreuth-Kenner Jörn Florian Fuchs

Kacheln in Karlsruhe: Nach Gemeinderatsabstimmung über Markus Lüpertz' Kunstprojekt in U-Bahn
Gespräch mit Peter Weibel, Direktor des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM)

Stefan Zweig im Exil - Ausstellung im Literaturhaus Berlin
(27.07. bis 24.09.2017)

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

23:30 Kulturnachrichten

Von Gesa Ufer

Juli 2017
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Auf den Spuren des ermordeten VatersVaterland
Illustration der Autorin (Amelia Umuhire)

"Ich habe alle deine Fotos nach Ähnlichkeiten abgesucht." Die Autorin hat ihren Vater im Genozid an den Tutsi verloren. In ihrem sehr persönlichen Feature rekonstruiert sie seine Lebensgeschichte. Mehr

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Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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