Seit 10:05 Uhr Plus Eins

Sonntag, 08.12.2019
 
Seit 10:05 Uhr Plus Eins
Tagesprogramm Sonntag, 2. Juli 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Im Angesicht der Gewalt
Mexikos neue Autorengeneration
Von Peter B. Schumann

In Mexiko regiert seit Jahren die Gewalt und infiziert alle Bereiche der Gesellschaft, auch die Literatur. Wie ist ihr künstlerisch zu begegnen?

Mexiko hat in der letzten Zeit vor allem durch Exzesse der Gewalt auf sich aufmerksam gemacht. Die außerordentliche Brutalität der Drogenkartelle stand Pate für Romane, die als Narco-Literatur bekannt wurden. Viele Autorinnen und Autoren der jüngeren Generation sind der ewigen Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen Gewalt müde. Sie schließen zwar nicht die Augen vor ihr, suchen aber nach neuen Zugängen, Erklärungen und Ausdrucksformen. Dabei sprengen sie literarische Konventionen oder begeben sich auf eine mitunter surrealistische Spurensuche nach Motiven und Ursachen für den Zustand ihres Landes. Peter B. Schumann stellt die bemerkenswertesten Vertreterinnen und Vertreter dieser Generation der Krise vor und beschreibt die politischen und kulturellen Bedingungen, unter denen sie arbeiten.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Sufi-Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Gnade - Glaube - Freiheit
Was Luther von Juden hätte lernen können
Von Pfarrer Rainer Stuhlmann
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Das Papa-Zeugnis
Von Thilo Reffert
Gelesen von Olivia Gräser
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
(Ursendung)
Moderation: Tim Wiese

Da Papa immer über Lillis Zeugnis meckert, dreht diese in den Sommerferien den Spieß um und gibt ihrem Papa Noten.

Auch dieses Jahr war der Zeugnistag wieder der Tiefpunkt in Lillis Leben. Genauer gesagt war es diesmal noch schlimmer als in den Vorjahren. Lillis Papa hatte sich extra freigenommen, um direkt nach der Zeugnisausgabe ihre Noten zu begutachten. Und da sich die Noten seiner Tochter eher verschlechtert als verbessert hatten, musste Lilli sich anschließend einen langen Vortrag voller Vorwürfe anhören. Die Idee von ihrer Freundin Hanna, als Revanche für die volle Packung Gemeckere ihren Papa im Gegenzug auch einmal zu benoten, findet Lilli daher toll. Umso mehr, wenn Lilli die Fächer bestimmen darf, in denen sie ihrem Papa Noten gibt. Fächer wie: mir zuhören, Verständnis haben oder Spaß verstehen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Eine unglaubliche Geschichte
Von Gabriele Bigott
Ab 8 Jahren
Regie: Karlheinz Liefers
Komposition: Trötsch
Mit: Marcel Walther, Mira Partecke, Carmen-Maja Antoni, Udo Kroschwald, Cornelia Lippert, Boris Aljinovic u.a.
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001
Länge: 49’05
Moderation: Tim Wiese

Oliver verlässt heimlich das Ferienhaus seiner Eltern und beschließt, allein Urlaub zu machen.

Oliver ist elf Jahre alt und sitzt allein mit seinen Eltern in einem Ferienhaus. Draußen regnet es seit Tagen, mit dem Gameboy zu spielen macht längst keinen Spaß mehr. Als sich dann auch noch die Eltern streiten, läuft Oliver davon. Er steigt in den nächsten Zug und macht allein Urlaub. In der Gartenlaube seiner verstorbenen Tante taucht er unter. Mit eingeweckten Birnen und einem dicken Märchenbuch verbringt er die nächsten Tage. Da fährt unverhofft ein Bagger vor und schiebt die Laube zusammen. Oliver kann gerade noch abhauen. Und mit ihm rennen eine Hexe, ein Wolf und ein schwarz bekleckertes Mädchen davon. Das sind Figuren aus dem dicken Märchenbuch. Die alten Geschichten waren ihnen schon lange zu eng. Sie suchen neue und hoffen sehr auf Oliver.

Gabriele Bigott, geboren 1944, war viele Jahre Hörspielleiterin beim RBB, lebt in Berlin, schreibt und inszeniert Texte für Theater und Rundfunk.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Jung
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer durch seine Heimatstadt Langenburg

Welche Schuhe er als Kind in seiner württembergischen Heimatstadt Langenburg getragen hat, ist nicht genau überliefert. Besser bekannt ist dagegen, welches Schuhwerk Joschka Fischer bei seiner Vereidigung als hessischer Umweltminister im Dezember 1985 wählte: Weiße Sneaker, die mittlerweile einen Platz im Museum gefunden haben. Den heute 69-Jährigen identifizieren viele mit Frankfurt/Main, denn hier machte der spätere Außenminister auch „Karriere“ als Straßenkämpfer und Hausbesetzer. Seine Kindheit verbrachte Fischer aber in Langenburg, im Hohenloher Land. Hier war er immer „am Rennen und Laufen“. Ein früher Hinweis auf den Marathonläufer Joschka Fischer? Mit seinen Freunden spielte „Joschkale“, wie er überall gerufen wurde, in den Gassen des Städtchens und am Ufer der Jagst, oder wurde mit einem Pferdewagen durch den Langenburger Schlosspark gefahren. Sein Redetalent fiel damals schon auf.  Mit sieben Jahren verließ die Familie Fischer die Stadt. Der heutige Unternehmensberater Fischer kommt aber immer wieder hierher zurück. Er veranstaltet in seiner Heimatstadt seit 2011 das „Langenburg-Forum“. Eine Veranstaltung, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit beschäftigt. Prinz Charles und Klaus Töpfer waren schon zu Gast, in diesem Jahr wird Kofi Annan auf dem Forum sprechen. Und wenn Joschka Fischer in Langenburg ist, will er auch die Orte seiner Kindheit besuchen.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Elke Durak

12:30 Uhr

Die Reportage

Für eine Handvoll Euro   
Flüchtlinge als Erntehelfer auf Sizilien   
Von Philipp Eins   

Mehr als 200 000 Flüchtlinge könnten dieses Jahr Italien über das Mittelmeer erreichen. Diejenigen, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wird, müssen das Land theoretisch sofort verlassen - auf eigene Kosten. Das aber machen die wenigsten. Wer keine gültigen Dokumente hat, schlägt sich mit schlecht bezahlten Hilfsjobs oder als Erntehelfer durch. Die Stimmung ist angespannt. Während die Bewohner kleiner Küstenstädte von den Flüchtlingen oft nichts mehr wissen wollen, profitieren Landwirte, Obstbauern und illegale Arbeitsvermittler von ihnen.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

Der philosophische Wochenkommentar
Ehe für alle? Ehe für keinen!
Von Catherine Newmark

"Kraft" - ein philosophischer Roman
Gespräch mit dem Schriftsteller Jonas Lüscher

Das Ende der Utopie? Marcuse in Berlin 1967
Von Rolf Wiggershaus

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Wort und Bild in der Verkündigung
Moderation: Philipp Gessler

„Die Konsequenzen der Ausbeutung durch den globalisierten Kapitalismus sind nicht zu akzeptieren“
Gespräch mit Hanns Lessing, dem Koordinator der Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, die nur alle sieben Jahre und derzeit in Leipzig stattfindet

Gemalte Schrifttafeln gegen den Bildersturm
Warum die üppigen Wandbilder der evangelischen Kirche in Lieberhausen bei Gummersbach die Reformation überstanden
Von Simon Schomäcker

Neuer Geist und neuer Glaube
Eine Ausstellung in Nürnberg porträtiert das Malergenie Albrecht Dürer als Zeitzeugen der Reformation
Von Thomas Senne

Die Bibel abschreiben - die ganze
Ein Projekt in der Mannheimer Christuskirche fasziniert und polarisiert
Von Martina Senghas

Unternehmer, Telekomvorstand, Weltreisender, Fotograf
Der frühere Manager Bernd Kolb ist auf der Suche danach, was unsere Seele und unsere Welt retten könnte
Von Anke Schaefer

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Gib jedem Instrument, was es leiden kann"
Georg Philipp Telemann - Bläserkonzerte
Gast: Michael Schneider, Blockflötist und Dirigent
Moderation: Johannes Jansen
(Wdh. v. 14.12.2014)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Elke Durak

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Das Berliner Olympiastadion: Sportarena oder Fußballbühne?
Von Wolf-Sören Treusch

Zu den Umbauplänen des Olympiastadions
Gespräch mit Gerhard Janetzky, Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbands

Sicherheit beim Confed Cup:
Ist die Generalprobe für die WM gelungen?
Von Ronny Blaschke

Basketballspieler Dennis Rodman - Wie politisch dürfen US-Sportler sein?
Von Jürgen Kalwa

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Comeback auf Bewährung
Der deutsche Radsport als Gastgeber für den Tour-de-France-Start
Von Holger Gerska

Für die deutschen Radprofis ist der Tour-de-France-Start in Düsseldorf ein Zeichen für wiedergewonnenes Vertrauen. Mit dem Dopingbeben vor rund einem Jahrzehnt hatte der Radsport erheblich an Reputation in Deutschland verloren. Eine Generation später feiert sich die Szene für ihr Comeback. Aber ist die Party auch angemessen? Ist der bestkontrollierte Sport wirklich sauber(er) geworden? Einige Experten bezweifeln das. Verglichen mit anderen Sportarten musste sich der Radsport immerhin intensiv mit seinem Dopingproblem auseinandersetzen. Mit welchem Erfolg?

18:30 Uhr

Hörspiel

Kunststücke / documenta
"Der Drehung entgegen" - Wie Franz Erhard Walther aus dem Bild ausstieg
Von Giuseppe Maio
Regie: der Autor
Mit: Franz Erhard Walther, Margarita Breitkreiz, Sebastian Schwarz, Tom Vogt
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 79‘11
(Ursendung)

Ein Werk wird erst Werk durch den aktiven Betrachter. In "Sternenstaub", seiner Autobiografie, erzählt Franz Erhard Walther von der Abkehr vom traditionellen Kunstbegriff.

Anschließend:
Franz Erhard Walther - "Bildner" und "Bilderstürmer"
Von Rita E. Täuber

In den frühen 1960er-Jahren entdeckt der aus Fulda stammende Maler Franz Erhard Walther eine neue Form des Umgangs mit der Bildenden Kunst. Er wendet sich gegen das traditionelle Tafelbild und arbeitet an einer "Werkform der Handlung": Der Betrachter wird zum Akteur an Stoffbahnen, Schreitsockeln und Sehkanälen. "So erst kann Werk werden." Sowohl der traditionelle Werkbegriff als auch die Rolle des Kunstbetrachters waren damit neu definiert.

Nach langen Aufenthalten in New York und 35 Jahren Professur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, kehrte Franz Erhard Walther 2005 nach Fulda zurück. Hier entstand sein gezeichneter autobiografischer Roman "Sternenstaub", eine Grundlage des akustischen Porträts. Franz Erhard Walther war 1972, 1977, 1982 und 1987 zur documenta eingeladen. Im Mai 2017 wurde Franz Erhard Walther als bester Künstler mit dem 'Goldenen Löwen', dem Kunst-Preis der Biennale Venedig ausgezeichnet.

Giuseppe Maio, geboren 1970 in Süd-Italien, lebt in Berlin. Autor und Regisseur zahlreicher Hörspiele und Features. Zusammen mit Klaudia Ruschkowski: "Im Bild versinken - Zigaina und Pasolini" (DKultur 2011). In der Deutschlandradio Kultur-Reihe "Kunststücke" führte er Regie bei: "Crossing Map" von Liliane Lijn (2015). Siehe auch die Ursendung "NACHT" von Etel Adnan am 6. August 2017.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Kissinger Sommer
Max-Littmann-Saal im Regentbau
Aufzeichnung vom 25.06.2017

Detlev Glanert
"Weites Land", Konzertouvertüre

Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 2 Es-Dur "Rheinische"

Jan Lisiecki, Klavier
BBC Symphony Orchestra
Leitung: Sakari Oramo

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Ein Wiener in Berlin und New York
Der Geiger Fritz Kreisler
Von Albrecht Dümling
(Wdh. v. 29.01.2012)

Auf den ersten Blick stellen sich Biografie und Laufbahn des Geigers Fritz Kreisler (1875-1962) als eine Erfolgskurve dar, der die Zeitläufte kaum im Weg standen. Ein differenzierteres Bild ergibt sich, wenn man die Orte betrachtet, an denen der gebürtige Wiener viele Jahre verbrachte. Berlin und New York spielten da eine große Rolle, als Hintergrund eines Wirkens, das von höchsten künstlerischen Ansprüchen und ethischen Maßstäben geleitet war.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Axel Flemming

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Neuer Fotochef am Centre Pompidou
Gespräch mit dem neuen Amtsinhaber Florian Ebner

Umstrittener Malerfürst
Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag von Wolfgang Mattheuer
an der Kunsthalle Rostock
Gespräch mit Carsten Probst

Tom Stoppard wird morgen 80 - Ein Geburtstagsbesuch
Von Noemi Schneider

documenta-Echo
Künstler im Kurzporträt: Guillermo Galindo
Von Anna Kohn

Victoria and Albert Museum in London feiert seinen Anbau
Von Marten Hahn

Juli 2017
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

"German Zero"Wie ein Bürgerrat das Klima retten will
Berber sitzt im Wuestensand, Marokko, Merzouga. (imago images / blickwinkel / M. Woike)

Das Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht, um einen entscheidenden Beitrag zur Klimawende zu leisten, sagen Kritiker. Die Bürgerinitiative "German Zero" will ein Gesetz einbringen, dass der Politik höhere Ziele setzt, das Klima zu schützen.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur