Seit 15:05 Uhr Tonart
Dienstag, 24.11.2020
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 1. Juli 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Fiore di Campo
Von Lucia Ronchetti und Aureliana Sorrento
Textregie: Götz Naleppa
Komposition: Lucia Ronchetti
Mit: Tonio Arango, Stefan Kaminski, Eduardo Mulone
Ton: Hermann Leppich, Gregorio Karman, Hannes Fritsch und Philip Adelmann
Produktion: Deutschlandradio Kultur/Studio für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin 2016
Länge: 49'20
(Ursendung)

Das Leben des Giuseppe Impastato: sizilianischer Dichter, Radiomacher und überzeugter Antimafia-Aktivist.

Das Leben von Giuseppe Impastato war kurz. 1948 in eine sizilianische Mafiafamilie geboren, wandte er sich schon als Jugendlicher gegen die Cosa Nostra. Er propagierte den Kommunismus, organisierte Bauernproteste, schrieb Gedichte. 1976 gründete er den freien Sender Radio Aut und persiflierte dort die Mafiabosse seiner Heimatstadt Cinisi. 1978 wurde er ermordet. Collage aus Radiomitschnitten, Gedichten und biografischen Szenen über einen mutigen Menschen.

Fiore di campo nasce
dal grembo della terra nera,
fiore di campo cresce
odoroso di fresca rugiada,
fiore di campo muore
sciogliendo sulla terra
gli umori segreti.

Wiesenblume sprießt
Im Schoß der schwarzen Erde
Wiesenblume wächst
Mit dem Duft frischen Taus
Wiesenblume stirbt
Und dunkle Säfte zerfließen in die Erde
(Giuseppe Impastato)

Lucia Ronchetti, Komponistin zeitgenössischer Musik, wurde 1963 in Rom geboren. Sie studierte Komposition und Computermusik an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur "Sebenza e-mine" (2010).

Aureliana Sorrento, 1971 in Kalabrien geboren, ist Journalistin und Radiomacherin. Sie studierte Journalismus an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Heute schreibt sie für Tageszeitungen und für den Rundfunk.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Schlacht an der Somme beginnt

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastoralreferentin Ingelore Engbrocks
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

150 Jahre Königgrätz
Das Europa der Nationalstaaten scheitert
Von Dr. Wolfgang Herles

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Humor
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Entscheidet mehr Bildung über die Zukunft der Menschheit?
Interview mit Dr. Reiner Klingholz, Direktor und Vorstand des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Ausstellung
Die Ära Velázquez in Berlin
Von Simone Reber

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Das Seelenleben der Tiere" von Peter Wohlleben
Rezensiert von Johannes Kaiser

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Gedichte kann ich nicht machen, Gedichte passieren"
Klaus Pokatzky im Gespräch mit der Lyrikerin Dagmar Nick

Sie gilt als die "einzige bedeutende Lyrikerin der frühen Nachkriegszeit". Dagmar Nick war gerade mal 19 als ihr Gedicht "Flucht" von keinem geringeren als Erich Kästner im Oktober 1945 publiziert wurde. Seitdem sind zahllose Gedichtbände von ihr erschienen, aber auch Hörspiele sowie Reisebücher. In ihrem jüngsten Prosaband "Eingefangene Schatten" verfolgt sie die Spuren ihrer jüdischen Familie zurück bis in die frühe Neuzeit. Die Tochter eines Dirigenten und Komponisten sowie einer Sängerin wurde 1926 in Breslau geboren. Als die Nazis gleich 1933 dafür sorgten, dass der Vater seine Stelle beim Rundfunk verlor, sah sich die Famlie 1933 gezwungen, nach Berlin umzuziehen. Dort überlebten sie mit viel Glück die Nazizeit. Drei Ehen, mehrere Jahre Israel, Reisen rund ums Mittelmeer spiegeln sich in der Lyrik der heute 90-Jährigen.
Klaus Pokatzky hat Dagmar Nick in ihrer Münchner Wohnung besucht, und sie unter anderem gefragt, warum sie trotz Nazizeit eine glückliche Kindheit hatte, was Lyrik für ihr Leben bedeutet, und wohin sie gern noch mit einem Ballon fahren würde.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Timbuktus Bücherhelden - die Geschichte des mutigen Bibliothekars Haidarar
Gespräch mit dem Autor Joshua Hammer

Soundpostkarte: Nächste Haltestelle Europa
Autoren auf Lesereise
Von Daniela Seel

"Satin Island" von Tom McCarthy
Rezensiert von Gabriele von Arnim

Straßenkritik: "Ein Sommer am See" von Mariko und Jillian Tamaki
Von Norbert Zeeb

Ihr Buchhändler empfiehlt: Buchhandlung Schmetz am Dom in Aachen
Gespräch mit Dr. Walter Vennen

Live aus Klagenfurt - das Wettlesen geht weiter
Gespräch mit Kolja Mensing

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation:Haino Rindler

"50 Summers of Music": Kunstvolle Fotos und schöne Geschichten
Von Martin Risel

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Vincent Neumann

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

Acht Jahre, Acht Bände, 50 Kilogramm
Die einzigartige Stradivari-Edition liegt jetzt vor
Gespräch mit Jost Thöne, Publizist und Verleger

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

12:50 Mahlzeit

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Alles Originale
Das Ostrock-Museum in Kröplin wird ein Jahr alt
Von Michael Frantzen

Silly, Puhdys, Karat, CITY, Stern Combo Meißen, Kreis, Pankow, Berluc, Nina Hagen, Veronica Fischer, Klaus Renft … - nur mal so als Beispiel. Die Liste anspruchsvoller Ostrock-Bands ist lange nicht vollständig. Und alle sind auch nicht in Deutschlands einzigem Ostrock-Museum vertreten. Egal, die Exponate sind alle Originale, die Ausstellung ist nicht ostalgisch angelegt. Um nach Kröplin zu gelangen, muss man nicht über sieben Brücken gehen, die Ortschaft liegt auf dem flachen Land, in Mecklenburg. Seit 20 Jahren tobt dort der Dorfrock. Von Veronica Fischer bis Karat hatten sie schon alle Ostrock-Größen zu Gast.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Coming out am Ende: CSD nach Orlando
Gespräch mit Jan Künemund, Filmkritiker, Publizist und Medienwissenschaftler an der Universität Hildesheim

Vice - nach einem Monat mit neuer Chefin
Gespräch mit der Chefredakteurin Laura Himmelreich

Voguing: Aus dem Kellerclub in die Tanzschule
Von Azadê Peşmen

Die Filmmakerin: Ida-Lupino-Retrospektive in Berlin
Gespräch mit dem Kurator Hannes Brühwiler

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Das beste Pferd im Stall legt nie die Hufe hoch!
Von Christine Färber
Moderation: Tim Wiese

Ohne Pferd hätten Winnetou und Old Shatterhand ganz schön alt ausgesehen, die Postkutsche wäre eine ziemlich lahme Angelegenheit gewesen und die armen Ritter hätten wahrscheinlich mit Sackhüpfen die Herzen der Prinzessinnen erobern müssen. Heute sind Pferde in Deutschland vor allem Hobby, Luxus und Lieblingstier. Sie grasen auf der Koppel, werden erst eingeritten, dann ausgeritten, springen mit ihrem Reiter über Hindernisse oder zeigen elegante Dressurfiguren. Mit wehendem Haar über die Felder zu galoppieren, davon träumen viele Jungs und Mädchen. Zum Reiten lernen gehört aber viel mehr als nur der Traum von Freiheit. Schließlich müssen Pferd und Reiter sich ohne Worte verstehen.

Christine Färber wundert sich gerne über die Welt. Sie arbeitet als freie Journalistin in Leipzig. Das Beste an ihrem Beruf ist, dass alles fragen darf, was sie schon immer wissen wollte.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Carsten Rochow

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Vincent Neumann

Selbstironische Lokalpatrioten - wenn Kanadier ihr Land besingen
Von Jutta Petermann

Letzte Ausfahrt Theater? Wohin nach der Musikerkarriere?
Gespräch mit dem Musiker Marcus Wiebusch

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Zerstrittene Briten, ratloses Europa - Nach der Brexit-Entscheidung
Darüber diskutieren:
Peter Bild, britischer Journalist, Ex-Deutschlandkorrespondent u. a. für BBC, The Guardian, Deutsche Welle
Andrea Despot, Stellvertretende Leiterin der Europäischen Akademie Berlin
Claire Demesmay, Programmleiterin Frankreich/deutsch-französische Beziehungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
Annette Riedel, Brüsseler Korrespondentin des Deutschlandradios

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Brexit - und was nun? Eine Woche nach dem Votum der Briten für den Ausstieg aus der EU herrscht Ratlosigkeit allerorten. Im Vereinigten Königreich zerfleischen sich die großen Parteien in internen Machtkämpfen, fordern Millionen von Bürgern eine Wiederholung der Abstimmung, erwägen die proeuropäischen Schotten ihre Abspaltung von Rest-Britannien. Und die Europäer auf dem Kontinent schwanken zwischen Härte und Milde für die abtrünnigen Insulaner, zwischen "weiter so" mit der EU oder "alles auf den Prüfstand".
Ist out wirklich out für die Briten? Was macht der umstrittene Brexit-Entscheid mit dem Vereinigten Königreich - gesellschaftlich, aber auch als Staat? Wie sollte die EU auf das britische Bye Bye reagieren - Druck machen oder abwarten und Tee trinken? Bedeutet der Ausstieg der notorischen Nörgler von der Insel für die Rest-EU mehr Integration oder den Einstieg in ein Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten? Und was heißt das für die Rolle Deutschlands in Europa?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

"Hier bei uns verläuft die Zeit in Zyklen"
Ein Besuch bei Richard Flanagan in Tasmanien
Von Margarete Blümel

Tasmanien ist vom Gedankengut der Aborigines geprägt, das auch im Werk des Schriftstellers Richard Flanagan eine Rolle spielt.

Richard Flanagan gehört zu den bekanntesten Autoren Australiens. Sechs Romane hat der 1961 geborene Schriftsteller geschrieben. Für sein bisher letztes Buch - 'Der schmale Pfad durchs Hinterland' erhielt er vor zwei Jahren den Man Booker Prize. Richard Flanagan lebt in Tasmanien, einer zu Australien gehörenden Insel, die bis heute nachhaltig vom Gedankengut der Aborigines durchdrungen ist. In Tasmanien, so der Autor, verlaufe die Zeit nicht linear, sondern in Zyklen. Diese Sichtweise, etwa in den 1850er-Jahren und im 21. Jahrhundert zugleich zu leben, sei der europäischen Zeitvorstellung völlig fremd. Eine Begegnung mit dem Schriftsteller in seiner Heimatstadt Hobart in Tasmanien.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
Raffaelsaal der Orangerie
Aufzeichnung vom 17.06.2016

Werke von
Clément Janequin
Orlando di Lasso
Josquin Desprez
Claudin de Sermisy

Lesung u.a. aus dem Roman "Gargantua und Pantagruel" von François Rabelais

Pierre Margot, Sprecher
Les Sacqueboutiers
Ensemble Clement Janequin

22:00 Uhr

Einstand

Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80
Trio Karénine

Seinen Namen hat das französische Klaviertrio von Tolstois berühmten Roman "Anna Karenina". 2009 wurde das Klaviertrio gegründet und spielt bis heute in der Besetzung Palamo Kouider (Klavier), Fanny Robilliard (Violine) und Louis Rodde (Violoncello). Das Trio erhielt mehrere Preise, u.a. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD München. Die Kritik lobt immer wieder die musikalische Authentizität und das lebendige Musizieren. Die ersten beiden Klavietrios von Robert Schumann sind soeben als Debüt erschienen.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt
u.a. UEFA Fußball Europameisterschaft™ 2016

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Der Belgische "Skandal"-Künstler Wim Delvoye im MUDAM Luxemburg
Gespräch mit Carsten Probst

Filmfest München geht zu Ende: Preisträger "Neues Deutsches Kino"
Gespräch mit Patrick Wellinski

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Juli 2016
MO DI MI DO FR SA SO
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