Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Sonntag, 23. Juni 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Werkstatt

Die Macht der Geschichten
Der Erzähltheoretiker Albrecht Koschorke im Gespräch
Moderation: Jana Wuttke und Kolja Mensing

Nicht nur Schriftsteller erzählen Geschichten, auch Werber und Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer. Brauchen wir eine allgemeine Erzähltheorie?

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
100 Tage im Amt – wie beurteilen Sie die Arbeit und das Auftreten von Papst Franziskus I?
Moderation: Justin Westhoff

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Vincent Neumann

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:55 Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Die französische Kaiserin Joséphine de Beauharnais geboren

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Sikh Gemeinde Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Peter und Paul – Ein Fest für die Ökumene?
Von Pfarrer i.R. Burkhard Müller
Evangelische Kirche

Zwei Totenschädel liegen friedlich beieinander, in der päpstlichen Basilika San Giovanni in Laterano in Rom. Es seien die Schädel der Apostel Petrus und Paulus, heißt es. Zu Lebzeiten sind sie sich wenig begegnet. Und in Antiochien haben sie sich so gestritten, dass sie für immer getrennte Wege gingen.
Ausgerechnet diesen beiden hat man einen gemeinsamen Namenstag geben, den 29. Juni. War das ökumenische Klugheit, die gegensätzlichen Christen so zusammenzubringen? Der 29. Juni wäre dann ein guter Termin – für einen ökumenischen Festtag der Kirchen.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Patricia Pantel

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

"Ich bin ein Berliner"
Vor 50 Jahren besuchte John F. Kennedy West-Berlin.
Vorgestellt von Margarete Wohlan

Mit dem Besuch von John F. Kennedy am 26. Juni 1963 in West-Berlin sind zwei Premieren verbunden: Es ist der erste Besuch eines US-amerikanischen Präsidenten in der geteilten Stadt nach dem Bau der Berliner Mauer. Und der RIAS berichtet über den Besuch zum ersten Mal aus einem umgerüsteten PKW, der dem Wagen des Präsidenten vorausfährt. Das Wagnis einer drahtlosen Sendung aus einem fahrenden Auto gelingt! Über sieben Stunden bleibt Kennedy in West-Berlin, fährt mit offenem Wagen durch die Stadt, wird überall bejubelt, hält vier Reden, schüttelt viele Hände – und immer sind die RIAS-Reporter dabei, darunter auch Jürgen Graf, der aus dem fahrbaren Studio erzählt und damit Rundfunkgeschichte schreibt. Geschichte macht auch der junge Präsident, allerdings mit vier Worten, die ihn in Deutschland zur Legende werden lassen: "Ich bin ein Berliner".

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Die französische Kaiserin Joséphine de Beauharnais geboren

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Radiofeuilleton - Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Sommerliche Zerstreuungen
Bei einer Stadtrundfahrt durch Tiflis erfahren wir was Turbo-Urbanismus ist und in Berlin-Mitte träumen wir mit einer Künstlergruppe von einem Schwimmbad an der Spree. Wir erfahren, warum New Yorker Hipster ihre Freizeit neuerdings mit Einkochen und Einwecken verbringen und fragen uns, weshalb man Leichenhallen ausgerechnet in Cafès verwandeln muss.

Schwimmen mitten in Mitte
Wie wäre es, wenn wir an der Berlin Museumsinsel das größte Freibad der Welt hätten und dort auf mehr als 740 Metern unsere Bahnen ziehen könnten? Vorbeikraulen würden an Bode- Pergamonmuseum und Lustgarten? Das wäre fantastisch findet nicht nur die Künstler-Architekten-Gruppe realities united, die für ihr Flussbadprojekt den Holcim Award verliehen bekam, einen Preises für nachhaltiges Bauen, der immerhin mit 100 000 US-Dollar dotiert ist.
Von Katja Bigalke

Turbo-Urbanismus in Tiflis
Tiflis ist eine Stadt im Umbruch. An allen Ecken und Enden wird gebaut. Zuzug vom Land, erhöhter Wohnungsbedarf. Wie in vielen postkommunistischen Ländern wird auch hier möglichst rasch Wohnraum geschaffen. Vorwiegend geschieht das über geschlossene, balkonartige Zubauten an der alten, bröckelnden Bausubstanz. In der Altstadt werden neben herunter gekommenen Gebäuden aus der Sowjetzeit sterile, futuristische Bauten hochgezogen, die fast etwas von einer Hollywood-Kulisse haben.
Von Andi Hörmann

Kool Gherks – Die New Yorker entdecken das Einwecken
Wer hätte gedacht, dass Gurken-Einlegen cool sein kann? Alte Praktiken wie Einkochen, und Einwecken feiern derzeit in New York ein Revival. In Williamsburg, dem Stadtviertel mit der größten Hipster-Dichte in der Stadt werden neuerdings Kurse angeboten, bei denen Mitt-Zwanziger in Wollmütze und Vollbart Omas Rezepte wieder entdecken. Die gute alte Essig-Gurke heißt hier Sweet & Sassy oder Kool Gherks und wird in einer Art kulinarischen Gruppen-Therapie eingeweckt.
Von Claudia Sarre

Kaffeekränzchen statt Friedhofsruhe
Noch vor Jahren dachte man es wird zu eng, jetzt stehen immer mehr Städte vor dem Problem zu großer Friedhöfe. Denn Urnen sind im Trend und brauchen kaum Platz. In Berlin Kreuzberg hat kürzlich ein Cafe eröffnet, das Teile einer alten Leichenhalle nutzt. Käsekuchen mit Blick auf Gruften und frische, blumengeschmückte Gräber, eine Cola neben Grabsteinen. Hier ist das jetzt möglich. Aber ist das nicht pietätlos?
Von Andreas Becker

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Nina und Paul
Von Thilo Reffert
Ab 7 Jahren
Regie: Judith Lorentz
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Anatol Aljinovic, Nastassia Hahn, Stephanie Amarell, Michl Stieblich, u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 53'07
Moderation: Patricia Pantel

Am letzten Schultag bringt Paul Nina nach Hause und hofft, dass sie ihn nicht vergisst, wenn sie auf die neue Schule kommt.

Nina und Paul gehen in eine Klasse. Am Ende des Schuljahres wird Nina die Schule wechseln. Das wäre kein Problem für Paul, wenn nicht heute schon der letzte Tag dieses Schuljahres wäre! Er wird Nina niemals wiedersehen, wenn er sie heute nicht anspricht. Deshalb traut er sich. Nach Hause will er mit seinem Zeugnis sowieso nicht. Und Nina, die auf einem Bauernhof wohnt, merkt, dass Paul mehr kann, als in Englisch Dialoge mit ihr zu üben. Sie zeigt ihm ihre Welt, zu der auch ein Windrad gehört, dessen Schlüsselversteck sie kennt! Das Hörspiel erzählt nicht nur, was Nina und Paul gerade tun, sondern auch, was sie lieber getan hätten oder was sie davon halten, was der andere gerade tut. Wir sind in den Köpfen von Nina und Paul und können ihre Gedanken hören.

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Nina und Paul" bekam Thilo Reffert den "Deutschen Kinderhörspielpreis 2011".

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Der stille Italiener. Claudio Abbado
Moderation: Gerald Felber

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Wenn der Sponsor stiften geht
Sportvereine im Revier bangen um ihre Existenz
Von Günter Herkel

Sponsoring-Einnahmen sind für manche Sportvereine nicht nur ein willkommenes Zubrot. Wo Leistungssport betrieben wird, bilden sie häufig die unverzichtbare Basis ihrer wirtschaftlichen und sportlichen Existenz. Macht sich ein Verein abhängig von einem Hauptsponsor, kann dieser im Zweifel über Wohl und Wehe von ganzen Klubs oder auch einzelnen Athleten entscheiden. Zwei aktuelle Beispiele aus dem Ruhrgebiet belegen das. Die Leichtathletik-Hochburg TV Wattenscheid 01 bangt derzeit um ihre Zukunft, da der große Geldgeber – die Bochumer Stadtwerke – seine Zuwendungen kürzen will. In der Folge dürfte ein Großteil der förderungsabhängigen Kader-Athleten den Klub mangels Perspektive verlassen. Auch der gleichfalls von den Stadtwerken unterstützte Fußball-Zweitligist VfL Bochum könnte Leidtragender einer veränderten Sponsorenpolitik werden. Drohen demohnehin krisengeschütteltenRevier weitere Rückschläge?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"Do me a favor, jump off the Brooklyn Bridge"
Beschimpfungen im Swing
Moderation: DJ Swingin' Swanee

In den streitbaren Swingtexten der 30er und 40er Jahre wurden nervende Personen gern aufgefordert, sich umgehend ins Jenseits zu begeben

18:30 Uhr

Hörspiel

Bout du monde - Ende der Welt
Von Liquid Penguin Ensemble
Übersetzung ins Französische Céline Coriat
Realisation: Katharina Bihler und Stefan Scheib
Komposition: Stefan Scheib
Mit: Frédéric Simon, Bernd Kohlhepp, Katharina Bihler, Gunter Cremer u.a.
Ton: Uli Speicher
Produktion: SR 2009
Länge: 74’30

Das Liquid Penguin Ensemble führt durch ein fiktives Museum von Horizontbetrachtungen des Weltumseglers Louis Antoine Bougainvilles.

"Dieses Hörspiel ist eine kunstvolle Komposition aus Meeresrauschen, Möwenkreischen, Musik und pseudodokumentarischen und imaginären historischen Texten. Ausgehend von der Biografie des französischen Weltumseglers Louis Antoine Bougainville führt uns das Liquid Penguin Ensemble in ein fiktives Museum von Bougainvilles Horizontbetrachtungen. Der Ort an der französischen Atlantikküste, an den sich der Seefahrer in seinen letzten Lebensjahren zurückgezogen haben soll, zieht viele Nachfolger an, die am Strand sitzen und durch einen Rahmen auf das Meer schauen." (Begründung der Jury, die das Stück zum Hörspiel des Jahres 2009 gewählt hat)

Liquid Penguin Ensemble, gegründet 1997 von Katharina Bihler und Stefan Scheib, produziert Musik-Hörspiele, Kunstperformances und Klang-Installation. Zuletzt: "Radio Elysée" (SR 2012, Hörspiel des Monats Dezember 2012).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Internationale Orgelwoche Nürnberg
Live aus St. Lorenz

Johannes Brahms
Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen?
Motette op. 74, 1

Julius Reubke
Der 94. Psalm, Sonate für Orgel

Anton Bruckner
Messe Nr. 2 e-Moll für achtstimmigen Chor und Bläser
(Urfassung, 1866)

RIAS Kammerchor
Leo van Doeselaar, Orgel
Bläser der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Hans-Christoph Rademann

nach Konzertende ca. 21.45 Nachrichten

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

S-Klasse oder gut gestylte Massenware?
Der Klavierhersteller Steinway & Sons geht auf den Plattenmarkt
Von Georg Hirsch

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juli 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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