Seit 05:05 Uhr Studio 9
Dienstag, 11.05.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Samstag, 14. Juli 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"All you can write is what you see"
Eine Lange Nacht über Woody Guthrie
Von Michael Kleff

Woody Guthrie war ein Mann, der "den ewig diskutierten Widerspruch zwischen Kunst und Leben mit einfachsten Mitteln aufzuheben vermochte". So beschreibt Hans-Eckardt Wenzel den Folkmusiker, der als einer der großartigsten Balladenschreiber der Vereinigten Staaten gilt. Seine Lieder vermitteln einen tiefen Einblick in die US-amerikanische Wirklichkeit der Dreißiger- und Vierzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Guthries Song "This Land Is Your Land" wurde zu einer Art alternativen Nationalhymne der USA. Geboren am 14. Juli 1912, gestorben am 3. Oktober 1967, ist Woody Guthrie heute aktueller denn je, "ein Gitarrenpicker mit drei Akkorden, aber mit den Gedanken eines Dichters und der nötigen Empfindsamkeit, um die Hymnen, Geschichten und Träume der Menschen, denen er begegnete oder die er erfand, in Worte zu fassen" (Lou Reed). In "Pretty Boy Floyd" bringt Guthrie in zwei Zeilen – "Manche Leute rauben dich mit einem Revolver aus, andere mit einem Füllfederhalter" – zeitlos auf den Punkt, was viele Menschen heute fühlen: Politik und große Konzerne stehlen sich aus der Verantwortung.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Musical Time
George Stiles:
Soho Cinders
Liedtexte: Anthony Drewe
Buch: Anthony Drewe und Elliot Davis
Orchestrierungen: David Shrubsole
Musikalische Leitung: George Stiles
Regie: Jonathan Butterell
Mit Jos Slovick, Michael Xavier, Amy Lennox, Sharon D. Clarke, Beverly Rudd u.a.
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Folkmusiker Woody Guthrie geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Sabine Steinwender-Schnitzius

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
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09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Folkmusiker Woody Guthrie geboren:

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Hereinspaziert in das bunte Treiben
Der Prater in Wien
Von Angi Harrer-Vukorep
Moderation: Patricia Pantel

Der Prater in Wien ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Gruselige Geisterbahnen, gigantische Riesenräder, die Kraftmessmaschine "Watschenmann" oder der freche Praterkasperl gehören hierher, ebenso wie die Tausende Besucher aus der ganzen Welt, die sich jedes Jahr an diesem magischen Ort versammeln. Seit mehr als 200 Jahren können sich die Menschen im Prater amüsieren. Der Prater war aber auch immer ein Ort, an dem die neuesten technische Entwicklungen ausprobiert wurden. 1897 wurde als eine Weltsensation das Riesenrad aufgestellt. Heute gilt es als eines der Wahrzeichen Wiens, von dessen Gondeln aus man die ganze Stadt überblicken kann. Der Wiener Prater ist aufregend und beschaulich zugleich. Denn neben dem Unterhaltungspark, der von den Wienern "Wurstlpark" genannt wird, liegt der "Grüne Prater" - ein Park mit weiten Liegewiesen und schattigen Plätzen. Dieses Waldgebiet war früher einmal kaiserliches Jagdrevier, in dem Hirsche und andere wilde Tiere lebten, bis der Kaiser den Park für das Volk eröffnete.
Das war 1766. Und noch heute ist der Prater ein Ort mit viel Geschichte und vielen Geschichten, die erzählt werden wollen. Also, bitte anschnallen und Augen und Ohren auf, die wilde Fahrt durch die betörende Welt des Rummels kann jetzt beginnen.

Angi Harrer-Vukorep hat an der UdK Berlin Kulturjournalismus studiert und arbeitet u.a. als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt live

Mit Nana Brink und ihren Gästen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Sind Kunst und Kirche liebend verbunden?
Anne Françoise Weber im Gespräch mit Horst Konietzny, künstlerischer Leiter des "Fests (der Liebe zur Kunst)" in Kassel

Interreligiöser Dialog im Zeichen des Wahhabismus?
Das geplante König-Abdullah-Zentrum in Wien stößt auf Protest

Wer war der letzte?
Propheten in Christentum und Islam

Wenn die Großfamilie wegfällt.
In Deutschland wächst der Bedarf an islamischer Seelsorge

Pastorale Nachwuchssorgen.
Wie die evangelischen Landeskirchen dem kommenden Pfarrermangel begegnen wollen

Moderation: Anne Françoise Weber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Die Lage des Landes" von Richard Ford
Gelesen von Christian Brückner
(Wdh. v. 03.11.2007)

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Wie kann es in Buchenwald schön sein?
Von Gabriele Rabe
Ton und Regie: die Autorin
Mit: Ina Piontek
Musik: Nicholas Chase
Produktion: Bauhaus-Universität-Weimar 2008
Länge: 49’21

Die Landstraße zum Ettersberg nördlich von Weimar wurde von KZ-Häftlingen gebaut. Die Autorin befragt Zeitzeugen, die in der Nähe des Lagers lebten – was haben sie gesehen und was wollten sie nicht sehen?

Die Landstraße zum Ettersberg nördlich von Weimar ist idyllisch gelegen. Man sieht ihr nicht an, dass sie von KZ-Häftlingen gebaut wurde und nach Buchenwald führt. Kurz nach Kriegsende riefen die amerikanischen Besatzer zum Marsch der 1000 Weimarer Bürger auf: Alle sollten diese Straße hinaufgehen und mit eigenen Augen sehen, was im KZ geschehen war.
Die Autorin befragt Zeitzeugen, die in der Nähe des Lagers lebten – was haben sie gesehen und was wollten sie nicht sehen?

Gabriele Rabe, geboren 1985 im thüringischen Eichsfeld. Sie studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität-Weimar und Soziologie und Politikwissenschaften an den Universitäten Bologna und Kapstadt. Dieses Projekt entstand während des Studiums in Weimar am Lehrstuhl ›Experimentelles Radio‹ 2008. Es ist ihre erste größere Radioarbeit.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
Schlosstheater Sanssouci
Aufzeichnung vom 21./ 22.6.12

Johann Adolph Hasse
"Piramo e Tisbe"
Intermezzo tragico
Libretto: Marco Coltellini

Piramo – David Hansen, Sopran
Tisbe – Bénédicte Tauran, Sopran
Padre – Carlo Vincenzo Allemano, Tenor
B'Rock
Leitung und Cembalo: Andrea Marchiol

ca. 20.30 Konzertpause mit Nachrichten

22:30 Uhr

Erotikon

Aus "Brigitta" von Adalbert Stifter
Gelesen von Frank Arnold
(Wdh. v. 26.2.11)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juli 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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