Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Feature
Mittwoch, 12.05.2021
 
Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Feature
Tagesprogramm Dienstag, 3. Juli 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

"Counting Keys"
Der amerikanische Minimalist Tom Johnson
Von Hubert Steins
Autorenproduktion 2012

Tom Johnson liebt Zahlenspiele. Klanglich eher asketisch, verkörpert seine Musik oppulenteste Permutationsakrobatik.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen ist Körperverletzung. Wie sehen Sie das?
Moderation: Birgit Kolkmann

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Christian Graf

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Dem Philosophen Karl Jaspers wird die Lehrbefugnis an der Heidelberger Universität entzogen

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Petra Fietzek

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Papst Benedikt, der Unbarmherzige
Von Gernot Facius

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Tourneetipp
Utidur - zwölfköpfige isländische Band
auf Deutschland-Tournee
Von Laf Überland

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Dem Philosophen Karl Jaspers wird die Lehrbefugnis an der Heidelberger Universität entzogen

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Wie du mich werben?
Hamburg und das Marketing für Migranten
Von Petra Marchewka

Eine Agentur in Hamburg findet: Die übliche Reklame ist, kulturell gesehen, farblos, weil sie Menschen mit ausländischem Hintergrund ausklammert. Die Lösung: „Ethno-Marketing". Zahnpasta in arabischer Tube, Broschüren auf türkisch, Migranten als Models. Dann verkauft sich fast alles wie „geschnitten Brot". Kann Reklame-Multi-Kulti auf Türkisch, Russisch oder Polnisch Motor sein für bessere Integration, gar mehr Interesse an kultureller Vielfalt wecken? Wollen bei uns lebende Einwanderer - 30 Prozent in Hamburg - überhaupt mit subtilen Marketing-Botschaften in Muttersprache und -kultur umworben werden? Oder bedient „Machst Du kaufst Du"-Marketing bestehende Ressentiments und Klischees?

13:30 Uhr

Kakadu

Erzähltag für Kinder
Der Schmetterling ist in die Rose verliebt
Gedichte
Ab 8 Jahren
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Moderation: Ulrike Jährling

Gedichte über die Liebe, das Schlaraffenland und über unerlaubtes Essen im Unterricht.

Lass mich bloß mit Gedichten in Ruhe, ich verstehe immer nur Bahnhof, sagen viele. Das kann vorkommen. Vielleicht steht mancher wirklich wie der Ochs vorm Berge, wenn es um Lyrik geht, aber das muss ja nicht sein. Für die Entschlüsselung von Versen benötigt man auf keinen Fall einen Spezialisten. Jeder liest aus einem Gedicht das heraus, was ihm wichtig ist. Und wenn viele ein Gedicht hören, kann es auch ganz unterschiedliche Meinungen geben. Ada, Cornelius, Hannah, Johann, Niklas und Karin Hahn haben sich Gedichte deutscher Dichter vom Mittelalter bis heute angehört und erzählen Euch, was ihnen dazu eingefallen ist.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Anders reisen - Urlaub im Guerilla-Dorf
Von Martin Polansky

King Kreol - Vom Überleben einer bedrängten Sprache
Von S. Weniger und M. Marek
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

"Wir leben auf einer dünnen Kruste"
Reale und symbolische Erde in der Poesie
Von Carola Wiemers

Poetische Ausflüge zu einem Ur-Element des Lebens, das kultiviert und durchpflügt, als Mutter Erde stilisiert wird, aber auch brüchig und erschütterbar bleibt.

Die Erde ist ein Element, das intensiv bearbeitet und in dem unentwegt nach Ressourcen gesucht wird. Menschliche Wesen bewohnen seit ca. zwei Millionen Jahre die Erde. Der Erdanziehungskraft gehorchend, entwerfen sie ehrgeizige Projekte der Kultivierung. Doch, was heißt es, von Mutter Erde oder dem Schoß der Erde zu sprechen? In der griechischen Mythologie ist Gaia die personifizierte Erde. Ein sich stets in Wandlung befindlicher Organismus, der auch den Kreislauf von Geburt und Tod symbolisiert. Allerdings erzeugt die Tatsache, dass wir auf bewegtem Grund stehen, Ängste und Strategien der Verdrängung. Wird die Erde von Erschütterungen heimgesucht und brüchig, stellt sich auch die Frage nach einer verlässlichen Ordnung menschlicher Existenz. Die Poesie schöpft aus dieser bodenlosen Urangst und aus einem Vergessen, das auch die Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft betrifft. Sie leistet notwendige Erinnerungsarbeit. Nimmt sich der Mythen, Philosophien und Erkenntnisse an, um sie gegenwärtig zu halten. Poetische Texte von Goethe, Novalis, über Gottfried Benn und Bertolt Brecht bis Jens Sparschuh und Lutz Seiler erden unser Gedächtnis.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 1.6.12

Ludwig van Beethoven
Missa solemnis für Soli, Chor und Orchester D-Dur op. 123

Ruth Ziesak, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Richard Croft, Tenor
Georg Zeppenfeld, Bass
Chor des Bayerischen Rundfunks
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert Blomstedt

nach Konzertende: Olaf Wilhelmer im Gespräch mit Herbert Blomstedt
ca. 21.57 Nachrichten

22:00 Uhr

Alte Musik

Zeit und Bewegung
Das Chronometer und seine Bedeutung für die Aufführungspraxis
Von Wolfgang Kostujak
(Wdh. v. 12.5.09)

Lässt sich die musikalische Bewegung festmachen an der Skala einer mechanischen Apparatur oder ist doch eher die Gemüthsbewegung das Richtmaß aller (musischen) Dinge? Das ist eine der zentralen Fragen des 18. Jahrhunderts.

Im Jahr 1696 konstruierte der Pariser Gelehrte Etienne Loulié seinen ersten Chronomètre. Zunächst diente das Gerät dazu, die exakte Geschwindigkeit von Musikstücken zu messen. Es dauerte nicht lange, bis die Musikwelt aus den Messergebnissen verbindliche Richtlinien für eine adäquate Wiedergabe von Musik ableitete. Das Verfahren, die musikalische Bewegung zur Angelegenheit einer mechanischen Apparatur zu machen, blieb nicht unangefochten. Johann Mattheson griff noch vier Jahrzehnte nach Louliés Erfindung bei allen Tempofragen nach wie vor lieber „in seinen Busen“ als zum Chronometer, um zu fühlen, „wie ihm ums Hertze sey“, und selbst Johann Kirnberger hielt – weitere dreißig Jahre später – die musikalische Geschwindigkeit am ehesten für eine "Sache der Gemüthsbewegung". Trotzdem bescheren uns die Chronometerangaben des 18. Jahrhunderts bis heute eine verlockende Quelle zur Klärung der aufführungspraktischen Gepflogenheiten im Hochbarock – und einen neuen Konflikt - nämlich die Debatte um ihre Deutung.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juli 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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