Seit 15:05 Uhr Tonart
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 8. Juli 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

"Mutter Erde, Vater Land"
Ein Streifzug durch Erd-Geschichten in der Literatur
Von Jörg Magenau

Die Erde gehört zu den Elementen des Lebens, ist mythisch aufgeladen, existenziell, als Besitz umkämpft, als Heimat verehrt und erhält heute, da sich das Leben im virtuellen Raum der Netz-Welten verflüchtigt, wieder eine neue Dimension.

Erde ist, mit den ersten Sätzen der „Genesis“ beginnend, der Urgrund der Geschichte. Erde ist mit Feuer, Luft und Wasser eines der vier kosmologischen Elemente. In der Mythologie steht Erde für Fruchtbarkeit und Leben, aber auch für den Tod. Seit Menschen das Land kultivierten, Ackerbau betrieben und sesshaft wurden, entwickelten sie eine besondere Beziehung zur Erde als Heimat. Sie unterwarfen nicht nur die Natur ihren Zwecken, sondern teilten die Erde auf und machten daraus Grundbesitz. Literatur mit Bodenhaftung gerät rasch unter Blut-und-Boden-Verdacht – dabei haben auch Exilromane und Bücher, die von Flucht und Vertreibung handeln, ihr besonderes Verhältnis zur Erde. Romane über Bauerntum und Landleben werden als antimoderner, provinzieller Gegenpol zur Literatur der Großstadt und der Mobilität wahrgenommen – dabei wurzelt hier das ökologische Bewusstsein der Moderne. Und wenn sich in der Gegenwart das Leben mehr und mehr im virtuellen Raum der Netzwelten verflüchtigt, bekommt die Rückbesinnung auf realen Boden und den Geruch der Erde plötzlich wieder eine existenzielle Dimension. Jörg Magenau begibt sich auf einen Streifzug durch die Erd-Geschichten der Literatur.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Mathias Mauersberger

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Sopranistin Christel Goltz geboren

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Sonntagsmotette

Johann Ludwig Bach
“Der Herr wird ein Neues im Lande erschaffen“
Concerto für vier Stimmen, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo

Maria Zadory, Sopran
Susanne Norin, Alt
Wilfried Jochens, Tenor
Stephan Schreckenberger, Bass
Rheinische Kantorei
Das kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Henry Purcell
Sonate für 2 Violinen, Viola da gamba und Orgel Nr. 2 Es-Dur

London Baroque:
Ingrid Seifert, Violine
Richard Gwilt, Violine
Charles Medlam, Bassgambe
Richard Egarr, Orgel

Johann Sebastian Bach
“Siehe, ich will viel Fischer aussenden“
Kantate für Soli, Chor und Orchester BWV 88

Ingeborg Reichelt, Sopran
Verena Gohl, Alt
Adalbert Kraus, Tenor
Wolfgang Schöne, Bass
Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart
Leitung: Helmuth Rilling

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Sufi-Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Sandkorn und Elefantenbaum - was Landschaften von Gott erzählen
Am See
Von Pfarrerin Christina-Maria Bammel
Evangelische Kirche

"Und am Ende der Straße steht ein Haus am See, Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg, ich habe zwanzig Kinder, meine Frau ist schön..." So besingt Peter Fox einen Traum, den wohl viele mit ihm teilen, denn sie machten seinen Titel "Haus am See" zum Sommerhit des Jahres 2008. Am See liegt das paradiesische Zuhause des kinderreichen Träumers nicht zufällig. Der See - Symbol des Unbewussten, der Emotionen, aber auch des fruchtbaren Ursprungs des Lebens wie der lebensstiftenden Ideen, die wir Inspirationen nennen. Stille Wasser sind tief, weiß der Volksmund, und dass die Ruhe der Wasseroberfläche trügen kann und in den Tiefen darunter Zauberwesen hausen, haben uns die Dichter schon in der Romantik gesungen. Älter noch sind die Geschichten vom See Genezareth, über dessen Wassern ein Sturm tobt, bis die Worte eines Mannes sie zur Ruhe bringen. Aus ihnen erfahren wir auch, dass er über das Wasser gehen konnte und nach seiner Auferstehung die Fischer zum Frühstück einlud. Unglaubliches spielt sich dort ab, Unbewusstes und Unbekanntes verbirgt sich dort, in der inspirierenden und irritierenden Idylle an der Grenze zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt - am See.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Moderation: Ulrike Jährling

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Mick Jagger oder Moos auf rollendem Stein
Ein RIAS-Feature von Olaf Leitner aus dem Jahr 1980
Vorgestellt von Margarete Wohlan

Die "Rolling Stones" werden im Juli 50 Jahre alt und sind damit eine der langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Bands der Rockgeschichte. Wir gratulieren ihnen mit der Sendung von Olaf Leitner, der nicht nur Redakteur beim RIAS war, sondern auch Keyboarder bei den "Team Beats Berlin", die als eine der Vorbands auf dem legendären Konzert der Rolling Stones im September 1965 in der Berliner Waldbühne aufgetreten sind.
Ob dieses Erlebnis den Blick des Autors auf die Rolling Stones beeinflusst hat, wird er am Rand der Sendung erzählen. Fest steht, dass sein Feature ein spannendes und schräges Porträt der Band ist. Der Titel der Sendung "Moos auf rollendem Stein" bezieht sich übrigens auf eine Zeile aus einem Muddy-Waters-Blues, der die Band zu ihrem Namen inspirierte. Das dazu passende englische Sprichwort: "A rolling stone gathers no moss".

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

09:05 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:45 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Sopranistin Christel Goltz geboren

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Lina, König Faunfaun und der Bart des Katers
Von Jenny Reinhardt
Ab 8 Jahren
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komposition: Lexa A. Thomas
Mit: Carmen-Maja Antoni, Finja Ufer, Michael Kind,
Eva Meckbach und Matthias Matschke
Produktion: DKultur 2011
Länge: 51'52
Moderation: Ulrike Jährling

Lina ist sieben Jahre alt und weiß alles über Tiere. Sogar über den Kabeljau. Das sagt sie selbst und ihre Oma auch. Am liebsten spielt Lina mit Omas weißem Kater Titus und erzählt ihm alles. Sogar, dass sie erst einen einzigen Liebesbrief von Kenneth hat. Denn Kenneth traut sich nichts. Da ist Kater Titus viel mutiger und das kann nur an seinem silbernen Bart liegen. Kurzerhand schneidet Lina ihm die eine Seite ab. Noch vor dem Abendbrot. Sie will Kenneth die Barthaare schenken. Die werden ihn mutiger machen, hofft Lina. Aber dazu kommt sie gar nicht. Aus allen Himmelsrichtungen strömen Tiere in Linas Garten, sie sind entsetzt darüber, was Lina dem arglosen Kater angetan hat. Sie suchen nach einer Strafe.

Jenny Reinhardt, geboren 1949, hat Germanistik studiert, war Hörspieldramaturgin, lebt als freie Autorin in Berlin. Schreibt Geschichten und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

„Du ahnst nicht, wer ich bin“
Richard Wagners Oper „Der fliegende Holländer“
Gast: Marek Janowski
Moderation: Uwe Friedrich
(Wdh. v. 20.11.2011)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Fördern und Fordern
Die unentbehrliche Arbeit der Trainer im Spitzensport
Von Hanns Ostermann

Ohne sie sind Erfolge im Spitzensport undenkbar: Nur durch die langfristige und geduldige Arbeit der Trainer kann der Sprung aufs Treppchen, der ganz große Wurf gelingen. Dabei zeichnen sich Spitzentrainer wie der Doppel-Olympiasieger im Hockey, Markus Weise, nicht nur durch herausragende Kenntnisse in ihrem Fachgebiet aus. Mit großem Einfühlungsvermögen müssen sie auch über Jahre hinweg auf die Befindlichkeiten ihrer Schützlinge reagieren.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

When Hollywood goes black and tan. Der Swing erobert den Film
Moderation: DJ Swingin' Swanee

Filmsongs von Louis Armstrong und Crosby aus dem Film "High Society", Lena Horne mit "Stormy Weather" und weitere Geschichten zu den wenigen schwarzen Entertainern, die zu Swingzeiten in Hollywood erfolgreich sein konnten.

18:30 Uhr

Hörspiel

Unser Boot nach Bir Ould Brini
Von Christian Geissler
Regie: Hermann Naber
Komposition: Cornelius Schwehr
Mit: Hannelore Hoger, Hans Peter Bögel, Helmut Wöstmann, Markus Hoffmann, Sabine Postel u.a.
Ton: Roland Seiler
Produktion: SWF 1993
Länge: 64’17

Christian Geissler schrieb Anfang der 90er Jahre sein Stück über die Ohnmacht des Protestes, die Kommerzialisierung unserer Träume, den Exodus utopischer Fantasie.

Anschließend:
"Fremd in Bonn" Von Christian Geissler.
Ausschnitt aus der Dankesrede zum Hörspielpreis der Kriegsblinden vom 24. 6. 1994
SWR 1994
Länge: 23'39

Anfang der 90er-Jahre schrieb Christian Geissler, einer der großen Außenseiter des Literaturbetriebs, sein Stück über die Ohnmacht des Protestes, die Kommerzialisierung unserer Träume, den Exodus utopischer Fantasie. Durch Bruch und Verschränkung konfrontiert das Hörspiel lyrische Zustandsbilder mit deutschen Alltagsepisoden und rhapsodischen Briefen aus der afrikanischen Wüste: Dort, im historischen Niemandsland, wird ein Boot gebaut, das bei künftigen Sintfluten so etwas wie Noahs Arche werden könnte. Hermann Naber hat mit der Musik von Cornelius Schwehr das poetische Radiostück realisiert, das als Hörspiel des Jahres 1993 und mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet wurde.

Christian Geissler (1928-2008) war ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor. Zuletzt: "Ohren aufbohren. Monolog der Schurkenfrau" (SWR 2011).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

61. Internationale Orgelwoche Nürnberg
Aufzeichnungen vom 29.6.-7.7.12

Ausschnitte aus Konzerten mit Werken von
Olivier Messiaen, John Tavener, Hans Leo Hassler, Carlo Gesualdo di Venosa,
Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Franz Schmidt, Wolfgang Fortner und Wilfried Hiller

Staatsphilharmonie Nürnberg
Leitung: Marcus Bosch
via-nova-chor München
Münchner Rundfunkorchester
Collegium Vocale der Frauenkirche
Leitung: Frank Dillmann
Christian Drengk, Orgel
Bachchor St. Lorenz
Leitung: Matthias Ank

ca. 21.20 Konzertpause mit Nachrichten

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juli 2011
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

Reihe: Wirklichkeit im RadioSteh auf, es ist Krieg
Bewohner von Smolensk, die den Zweiten Weltkrieg überlebt haben.  (imago/teutopress)

1941 sollte die Sowjetunion in einem Blitzkrieg vernichtet werden. Ausmaß der Brutalität und Zahl der Toten übersteigen jede Vorstellungskraft. Paul Kohl brachte 1986 ins Bewusstsein, was viele bis heute verdrängen. Mehr

Debüt im Deutschlandfunk KulturDurchstarter
Die junge Dirigentin Elena Schwarz steht in einem schwarzen Shirt mit elegantem Faltenwurf vor einer rötlichen Wand, wobei sie ihre Hände auf einer Stuhllehne über Kreuz gelegt hat und dabei einen Dirigentenstab hält.  (Elena Schwarz / Priska Ketterer)

Drei junge, schon international erfolgreiche Musiker geben ihr Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Die Schweizerin Elena Schwarz dirigiert Coplands Klarinettenkonzert mit Joë Christophe. Der Cellist Friedrich Thiele tritt mit Schostakowitsch an.Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Ausstellung über HexenDas Prinzip in Einzelteile zerlegt
Eine Hand mit farbigen Fingernägeln ragt aus einer Rauchwolke hervor. (Angela Anderson & Ana Hoffner ex-Prvulovic*)

Die Hexenverfolgung diente dem Zweck, Frauen zu denunzieren und zu unterdrücken. Welche gesellschaftlichen Strukturen dem einst zugrunde lagen und wie diese bis heute nachwirken, ergründen Kunstschaffende in der Innsbrucker Ausstellung "Hexen".Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur