Seit 18:30 Uhr Weltzeit
Mittwoch, 25.11.2020
 
Seit 18:30 Uhr Weltzeit
Tagesprogramm Sonntag, 28. Juni 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Anna Katharina Hahn
Gesprächspartner: Elisabeth Raffauf und Christoph Schröder
Moderation: Maike Albath

„Aus und davon“ heißt der vierte Roman von Anna Katharina Hahn, und tatsächlich sind die Figuren dieser Geschichte auf die eine oder andere Weise auf der Flucht. Auf der Flucht vor erdrückenden Pflichten, vor bedrängenden Mitschülern, vor der eigenen Mutter, aber auch vor Zuschreibungen und Erinnerungen. Anna Katharina Hahn, 1970 in Stuttgart geboren, fertigt ein irisierendes Familienporträt an. Die pensionierte Reisebüroinhaberin Elisabeth muss nicht nur den überraschenden Weggang ihres Mannes verkraften, sondern auch noch wochenlang ihre widerspenstigen Enkel hüten, während ihre Tochter Cornelia auf eigene Faust New York und die USA erkundet. Hahn gelingen fein gesponnene Milieustudien, in die sich vielfältige Bezüge auf die Literaturgeschichte mischen. Das Kunstmärchen aus der deutschen Romantik hinterlässt seine Spuren. So geistert eine Puppe namens „Linsenmaier“ durch die Handlung, die es bis nach Amerika schaffte. In allen ihren Büchern erkundet Anna Katharina Hahn außerdem den Stuttgarter Raum mit seinen Eigenheiten - dieses Mal geht es um die Ausformungen des schwäbischen Pietismus. Welche Folgen diese Prägungen haben, diskutiert Anna Katharina Hahn im „Studio LCB” mit der Psychotherapeutin Elisabeth Raffauf und dem Literaturkritiker Christoph Schröder.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Neuapostolische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Im Zweifel für das Vertrauen
Über die Freiheit der Glaubenden
Von Pfarrer Michael Becker, Kassel
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Feature
Rauf und runter
Wie gut, dass es Aufzüge gibt
Von Annette Christine Hoch
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Moderation: Patricia Pantel

Einkäufe tragen, Möbel schleppen oder auch einfach nur faul vom Erdgeschoss in den fünften Stock … wie gut, dass es Aufzüge gibt! Jeden Tag erleichtern uns Lastenaufzüge, Paternoster, Schrägaufzüge, Treppenlifte, Möbelaufzüge, Glasaufzüge und alle andere Arten von Fahrstühlen das Leben. Wir fahren mit Turbogeschwindigkeit einmal durch die Welt der Lifte, machen einen Besuch auf der Baustelle vom höchsten Aufzug-Test-Turm Deutschlands, der Ende des Jahres eröffnen wird, reden mit Möbelpackern, Höhenängstlichen, Aufzugkonstrukteuren und anderen Leuten, die Interessantes in Sachen rauf und runter zu erzählen haben.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Das Phantom in der Schule
Von Anna-Luise Böhm
Ab 7 Jahre
Regie: Klaus Michael Klingsporn
Komposition: Lexa A. Thomas
Mit: Tonio Arango, Filippo Szymczak, Luise Geitel, Levon Schlegel, Franziska Troegner, Janus Torp, Bettina Kurth u.a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Moderation: Patricia Pantel

In der Schule spukt es. Gibt es eine andere Erklärung, als dass ein Phantom dafür verantwortlich ist?

Chrissi hat fast die Schule angezündet. Aber nur aus Versehen! Trotzdem darf er nicht mit zur großen Schulfahrt und muss mit zwei anderen Kindern, die auch etwas ausgefressen haben, in der Schule bleiben. Und mit der strengen Direktorin, die ihnen Strafarbeiten aufbrummt. Nö! Chrissi hat vor, die ganze Woche über wütend in der Ecke zu sitzen. Doch dann liegt ein halber Döner in der Schulküche und das ist nur der Anfang der Spukerei. Chrissi erkennt, dass ein Phantom in der leeren Schule umgeht und die drei Kinder machen sich auf die Suche.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

12:30 Uhr

Die Reportage

Frauen in der rechten Szene
Unterm Radar
Von Sabine Adler

Die mehr als 20.000 rechtsextremen Straftaten im Jahr gehen fast alle auf das Konto von Männern. Auch die Täter und Tatverdächtigen der Morde in Hanau, Kassel und Halle, die in den letzten Monaten geschahen, sind männlich. 
Frauen in der rechten Szene sind unauffällig, aber keineswegs untätig, wie auch der Fall Beate Zschäpe zeigt: sie planen und unterstützen Anschläge, mischen in Kindergärten und Schulen aktiv mit und erziehen den Nachwuchs im völkisch-nationalen Geist. Nur wenige reden über ihre Rolle. 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Christiane Möller

Wochenkommentar
Von Dr. Wolfram Eilenberger

Donatella Di Cesare
Philosophie ist Denken im Exil
Von Gerd Brendel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

"Anders Amen"
Zwei queere Pastorinnen auf Youtube
Gespräch mit Stefanie und Ellen Radtke

Wer sich bekennt, lebt sehr gefährlich
Homosexuelle in Malaysia und Singapur
Von Michael Frantzen

Glücklich mit Kampfsport und ohne Plastik
Buddhistische Kung-Fu-Nonnen
Von Horst Blümel

Vom Sklaven zum Prestigeobjekt
Lutherische Taufen von Afrikanern im 17. Jahrhundert
Von Gunnar Lammert-Türk

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Strahlend und streng
Die "Jupiter"-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Mehr als eine Sommerlaune?
Die Beachliga
Gespräch mit Charlotte Weinreich

Surfen unterm Hallendach
Ein Versuch im Wellenwerk Lichtenberg
Von Sandra Voß

Ein Leben für den Fußball
Oskar Rohr
Von Jutta Heeß

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Wir straffen das
Fitness zwischen Körperkult und Optimierungswahn
Von Anja Schrum

Fitness - das ist heute weit mehr als Sport und Gesundheitsvorsorge. Fitness steht nicht nur für die Freude an der Bewegung, sondern vielfach auch für den Willen zur Selbstoptimierung. Der Körper als modellierbarer Ausweis für Leistungsfähigkeit und Erfolg - im Sport wie auch im Beruf und Privatleben. Fitness ist aber auch ein Massenmarkt, hinter dem eine riesi ge Werbemaschinerie steckt. Gepusht von Fitness-Influencern, denen Millionen folgen. Und wer nicht schlank und fit ist, wird leicht mit dem Stigma versehen, den Erwartungen der Leistungsgesellschaft nicht zu genügen.

18:30 Uhr

Hörspiel

Baader Panik
Von Oliver Kluck
Regie: Leonhard Koppelmann
Mit: Jan Bluthardt, Markus Scheumann, Josef Ostendorf, Jutta Hoffmann, Sylvana Krappatsch, Patrycia Ziolkowska, Gottfried Breitfuss, Johannes Silberschneider, Christoph Pütthoff, Katharina Marie Schubert, William Cohn, Wolfgang Pregler
Komposition: zeitblom
Ton: Wolfgang Rein, Judith Rübenach
Produktion: SWR 2019
Länge: 81‘19

Oliver Kluck wirft kurze Schlaglichter auf Deutschland - zornig, komisch und gnadenlos. Ein kurzweiliges Hörspiel zur Kultur des ICE-Fahrens, zur ostdeutschen Provinz, Frauenbefreiung und vielem mehr.

„Was passiert eigentlich in Deutschlands ICE-Triebköpfen? Müssen preiswürdige Hörspielmacher dort ihr Dasein fristen, um für außergewöhnliche Produktionen Stoff zu sammeln? Oliver Klucks „Baader Panik“ gibt die kompromisslose Antwort: Ja! Kluck, von der Erstausbildung Lokführer, provoziert und irritiert als Hörspiel- und Theatermacher: Wie die ICEs der Deutschen Bahn gefühlt niemals pünktlich sind, verweigert seine Hörgroteske jegliche rationale Einordnung. Er beschießt sprunghaft, situativ, improvisierend, respektlos und beißend sein einstiges Berufsfeld mit skurrilen Metaphern über die Dinge des außerfahrplanmäßigen Lebens, die den absurden Alltag sprichwörtlich auf das Abstellgleis rangieren und die Hörer aus der Bahn werfen - oder besser: aus der Lebensbahn provozieren! Oliver Klucks „Baader Panik“ ist eine Satire auf höchstem Niveau, die Snobismus mit Borniertheitskritik paart und damit ein Symbol für die Verunsicherung der Postmoderne ist.“ Aus der Jurybegründung, Hörspiel des Monats September 2019.

Oliver Kluck, geboren 1980 in Bergen auf Rügen, lebt als freier Schriftsteller und Dramatiker in Berlin. Ausbildung als Lokführer. Stücke u.a. „Das Prinzip Meese“, „Männer Frauen Arbeit“, „was zu sagen wäre warum“. Zahlreiche Auszeichnungen. Weitere Hörspiele u.a. „Warteraum Zukunft“ (NDR 2010), „Der Hund des alten Mannes“ (SWR 2016).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus dem Gewehrsaal des Schlosses Ettersburg in Weimar

Nikolai Rimskij-Korsakow
„Introduction. Largo e maestoso“ aus „Scheherezade“ op. 35

Sergej Rachmaninow
„Vocalise” für Violoncello und Klavier op. 34 Nr. 14

Nikolai Rimskij-Korsakow
„Danse orientale” aus „Scheherezade“ op. 35

Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier op. 94a

Nikolai Rimskij-Korsakow
„Chanson arabe“ aus „Scheherezade“ op. 35

Mili Balakirev
„Islamey“, Orientalische Fantasie für Klavier solo op. 18

Nikolai Rimskij-Korsakow
"Finale“ aus „Scheherezade“ op. 35

Gernot Süßmuth, Violine
Dagmar Spengler-Süßmuth, Violoncello
Frank Dupree, Klavier

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Der Lolita-Komplex
Verteidigung einer Obsession zwischen Kunst und Pädophilie
Von Dagmar Just

Kunstwerk oder Machwerk? Der Roman "Lolita" erregt noch heute, so oder so.

Ende 1953 beendet der russisch-amerikanische Schmetterlingsjäger und Schachliebhaber Vladimir Nabokov seinen zwölften Roman: „Lolita. Bekenntnisse eines Witwers weißer Rasse“. Fünf amerikanische Verlage lehnen das Manuskript als Pornografie ab. Über Umwege gelangt „Lolita“ nach Paris und wird im September 1955 von der auf englischsprachige Erotika spezialisierten Olympia Press veröffentlicht. Graham Greene lobt es als eines der wichtigsten Bücher des Jahres. Doch dann bricht ein Tsunami an Hass und Verrissen los: „Zweifellos das dreckigste Buch, das ich je gelesen habe. Reine, hemmungslose Pornografie“, schreibt der Chefredakteur der Sunday Times. 1962 verfilmt Stanley Kubrick „Lolita“ und wird mit einem Goldenen Bären und einer Oscar-Nominierung geehrt. Seitdem sind die Schützengräben gut besetzt, ist das Schlachtfeld umkämpft. Auch wer es heute betritt, muss sich entscheiden zwischen dem ästhetischen Genuss eines detailliert beschriebenen Kindesmissbrauchs oder seiner moralischen Verdammung. Zwischen einem der größten Romane der Weltliteratur oder einem pädophilen und pornografischen Machwerk. Oder nicht?

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Die Wahlen in Polen
Von mit Adam Zagajewski

Intervention gegen das Vergessen
Mladics Tagebücher als Kunstobjekt in Belgrad
Gespräch mit Jan Eugster

Perfekter Eurovision-Song
Couchlessons zur Zukunft der Künstlichen Intelligenz
Gespräch mit Jeanette Neustadt

Viel Holz, viele Mythen
Eine Ausstellung rund um den Wald in München
Von Tobias Krone

Comics gegen Sexismus: die Marokkanerin Zainab Fasiki

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

Juni 2020
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

Spieleboom Mit Gesellschaftsspielen gegen den Corona-Blues
Eine Hand hält eine Spielfigur über dem Spielfeld von "Mensch ärgere dich nicht!" (imago images/Noah Wedel)

Der Absatz von Gesellschaftsspielen ist stark gestiegen. In Zeiten von Videokonferenzen seien Brettspiele eine willkommene analoge Abwechslung, sagt die Therapeutin Christina Valentiner-Branth. Außerdem helfen sie gegen das Gefühl der Machtlosigkeit.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur