Seit 20:03 Uhr Konzert

Sonntag, 15.07.2018
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Montag, 21. Mai 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Achtung, Aufnahme!
Hörstück von Julia Tieke
Übersetzung: Somar Almir Mahmoud, Hamid Ehrari, Gloria Fochs, Faith Ann Gibson, Freweyni Habtemariam, Sharmila Hashimi, Anila Shuka, Dorota Stroińska
Mit: Meriam Abbas, Ayham Majid Agha, Astrit Geci, Elen Moos, Fatina Laila, Ayad Milko, Mira Partecke, Soliman Saien, Elda Sorra, Julia Swiech, Max Urlacher, Neal Wach, Inaam Wali-Al Battat, Kiflom Zerihun
Ton: Julia Tieke, Frieder Butzmann
Produktion: Autor*innen 2017 / Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2016
Länge: 53'22
(Ursendung)

Berichte über Erfahrungen mit Flucht, Aufnahme und Übersetzungsfallen.

Ein Hörstück mit vielen Stimmen und wenig Übersetzung: Monologe in acht Sprachen bilden das Gerüst des Hörspiels, in dessen Zentrum die Mehrdeutigkeit der Begriffe "Aufnahme" und "aufnehmen" steht. Wer nimmt wen auf und zu welchem Zweck? Das Hörstück entstand aus einer Audioinstallation, die die Autorin 2016 für das Projekt "Tonspuren" vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin realisierte.

Julia Tieke, geboren 1974, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Regisseurin. Projektleiterin der Wurfsendung von Deutschlandfunk Kultur. Für DKultur: "Ulrich Gerhardt. Ein Porträt" (2013), "Syria FM" (2015). Für SWR: "Auf, auf! Zum Vagabundenkongress!" (2014). "Facebook sagt, Du bist in der Türkei" (2014), "Tagebuch aus Aleppo" (2015). Julia Tieke lebt in Berlin.

Zum Hörspiel gibt es umfangreiches Begleitmaterial unter hkw.de/aufnahme.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Ulrike Klobes

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Stefan Lang

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Johannische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Der Feiertag der Ökumene
Pfingsten und die Folgen
Von Pfarrer Lutz Nehk
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Die verdrehte Zeit
Von Kati Obermann
Gelesen von Boris Aljinovic
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Moderation: Fabian Schmitz

Mit einer Zeitmaschine kann Gustav sich seinen eigenen Stundenplan machen.

Gustav wünscht sich eine Zeitmaschine. Damit könnte er mühelos die doofen Stunden des Lebens überspringen und die schönen immer wieder erleben. Er kann sein Glück kaum fassen, als er bemerkt, dass die alte Armbanduhr seines Vaters genau so eine Zeitmaschine ist. Sofort macht er Pläne: Als erstes wird er mal das Diktat überspringen und dann … tja, dann spielt ihm das Schicksal einen Streich und es kommt alles ganz anders als geplant. Die Uhr gerät in falsche Hände und Gustav muss sehen, wie er die verdrehte Zeit wieder ordnet.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Sonnenglut und Wüstenpferd
Von Mario Göpfert
Nach dem Kinderbuch von Xavier-Laurent Petit
Aus dem Französischen von Anja Malich
Ab 7 Jahren
Regie: Christine Nagel
Komposition: Peter Ehwald
Mit: Tina Engel, Antonia Brunner, Fea Faika, Jörg Gudzuhn, Bernhard Schütz, Meriam Abbas, Tonio Arango
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 50'54
Moderation: Fabian Schmitz

Galshan und ihre Freundin Toja geraten in einen Sandsturm, der Tiere und Menschen heftig durcheinander wirbelt.

Galshan verbringt ihre Ferien in der mongolischen Steppe, bei ihrem Großvater Baytar. Es ist ein unerträglich heißer und trockener Sommer. Baytars Ziehsohn Uugan will auf der Suche nach Wasser und besseren Weiden mit seiner Herde in Richtung Norden ziehen und Baytars Tiere mitnehmen. Nach einigem Zögern willigt der Alte ein. Galshan und ihre Freundin Toja, die aus der Stadt zu Besuch gekommen ist, begleiten Uugan und die Herde. Unterwegs geraten sie in einen heftigen Sandsturm, der Tiere und Menschen wild durcheinanderwirbelt. Als der Sturm sich gelegt hat, sind die Mädchen ganz allein in der endlosen Steppe. Nur Kudja, Galshans Adler, kann sie nun noch retten.

Mario Göpfert, geboren 1957, lebt als freier Autor in Dresden, schreibt Hörspieltexte und Erzählungen für Kinder.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Feiertagsmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Olga Hochweis
feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Nachrichten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Die Reportage

Der Schulhof
Wo Inklusion aufhört
Von Elin Rosteck
(Whd. v. 19.11.2017)

Paulina ist 13, mag Pferde und geht in die achte Klasse. „Ich bin ein ganz normales Mädchen“, sagt sie über sich. Paulina ist gehörlos. Sie geht in eine Regelschule, bekommt viel Unterstützung im Unterricht und kommt prima mit. Aber auf dem Schulhof ist sie ein Sonderling. Elias geht auf eine Sonderschule für Hörgeschädigte und ist dort bestens integriert, hat Freunde und bekommt im Unterricht spezielle Angebote. Aber Elias muss auf ein Internat gehen, sieht die ganze Woche über seine Familie nicht. Paulina hingegen lebt mit ihren Eltern und Schwestern zusammen und genießt die Nähe und Geborgenheit. Was ist besser? Die Entscheidungen, die Eltern mit ihren behinderten Kindern treffen müssen, sind schwerwiegend.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Literatur

"Heimat" als Sehnsucht nach Unmündigkeit?
Annäherung an einen diffusen Begriff
Im Gespräch: Dirk Gieselmann, Journalist, mit Jan Kalbitzer, Psychiater

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Musik im Gespräch

Tradition, Innovation, Progression
Die Generation 1918 im Jazz
Gäste: Stephan Wuthe, Swing-Experte und Autor und Johannes von Ballestrem, Pianist
Moderation: Matthias Wegner

15:00 Nachrichten

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Ignatz Waghalter
Streichquartett D-Dur op. 3

Ignacy Strasfogel
Streichquartett

Karol Rathaus
Streichquartett Nr. 5 op. 72

Polnisches Streichquartett der Deutschen Oper Berlin:
Tomasz Tomaszewski, Violine
Piotr Prysiażnik, Violine
Sebastian Sokoł, Viola
Maryjka Pstrokońska-Mödig, Violoncello

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Bericht über die Pest in London, erstattet von Bürgern der Stadt, die im Jahre 1665, zwischen Mai und November, daran zugrunde gingen
Ein Stück für Sprechchöre und Einzelstimmen
Von Gert Hofmann
Regie: Heinz von Cramer
Mit: Hans Ulrich, Michael Harck, Gerda Schöneich, Karl-Heinz König, Rudi Schmitt, Elisabeth Kuhlmann, Hans Mahnke, Willy Witte, Benno Bobrik, Franz Kutschera, Erich Uhland, Peter Wienecke, Walter Grüters, Ingrid Piltz, Martin Rosen, Franz Josef Steffens, Rolf Nagel, Franz Rudnik, Krafft Georg Schulze, Gerhard Friedrich, Heinz Klevenow, Hans Paetsch, Josef Dahmen, Heinz Schubert, Fritz Wagner, Karl Heinz Gerdesmann, Wika Kautz, Reiner Brönneke, Richard Münch, Hans Tügel, Egle Müller, Konrad Mayerhoff, Alexander Reuter, Jochen Schenk, Benno Gellenbeck, Heiner Schmidt, Karl-Heinz Kreienbaum, Albert Johannes, Inge Schmidt, Hannelore Moll
Ton: Wilhelm Hagelberg, Anne Domernicht
Produktion: NDR / SWF / SFB / SR 1968
Länge: 87'22

Als eine der letzten Epidemien ihrer Art forderte die "Große Pest von London" 1665/66 über 100.000 Todesopfer.

Die Pest hat in der Dichtung immer die Rolle eines Schicksals gespielt, das verhängt wird, weil das Ungeheuerliche unter den Menschen selbst umhergeht. Hier spricht die Gesellschaft einer ganzen Stadt - Londons König und seine Bettler, die Besitzenden und die Elenden, mal einzeln, mal in Chören. Doch Gleichheit und Brüderlichkeit im Angesicht des Todes sind nur ein Schein. Wer reich ist, kann sich der Geißel Gottes entziehen.

Gert Hofmann, geboren 1931 in Limbach/Sachsen, schrieb seit 1960 Theaterstücke und Hörspiele, später vermehrt Erzählungen und Romane. RIAS Berlin produzierte seine Hörspiele "Vorschläge zur Selbsterhaltung" (1972), "John Jacob Astors letzte Fahrt" (1973), "Die Überflutung" (1980) und "Auf dem Turm" (1983). 1979 gewann Hofmann den Ingeborg-Bachmann-Preis für den Roman "Die Fistelstimme", 1981 den Alfred-Döblin-Preis. Zwei Jahre später erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden mit "Die Brautschau des Dichters Robert Walser im Hof der Anstaltswäscherei von Bellelay, Kanton Bern" (NDR/HR 1982). Gert Hofmann starb 1993 in Erding.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Heidelberger Frühling / Neuland.Lied
HebelHalle
Aufzeichnungen vom 13./14.04.2018

Robert Schumann
"Dichterliebe" für Bariton und Klavier op. 48

Elena Langer
"Landscape with Three People" für Sopran, Countertenor, Oboe und Ensemble

Sarah Maria Sun, Sopran
William Shelton, Countertenor
Holger Falk, Bariton
Juri Schmahl, Oboe
Ensemble Continuu//m

Robert Schumann
"Frauenliebe und - leben" für Singstimme und Klavier op. 42

Isabelle Druet, Mezzosopran
Anne Le Bozec, Klavier
Scherzi Musicali
Nicolas Achten, Bariton, Laute
Paul Kieffer Laute
Solmund Nystabakk, Laute

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Faszination Schallplatte
Von der Wiederauferstehung eines totgesagten Mediums
Von Friederike Kenneweg

Zur Renaissance der Vinyl-Schallplatte.

Mit dem Aufkommen der CD Anfang der 90er-Jahre wurde der Schallplatte ein baldiges Ende vorausgesagt. In Nischen, bei Sammlern, Liebhabern und Künstlern, die für ihr Schaffen auf ihre charakteristischen Eigenschaften angewiesen waren, überdauerte sie die Krise. Heute ist das fast verdrängte Medium wieder im Aufwind. Bands produzieren keine CDs mehr, sondern pressen ihre Musik nur noch auf Vinyl. Auch junge Leute wünschen sich wieder Plattenspieler und lauschen fasziniert dem Knistern, wenn sich die Nadel auf den Plattenteller senkt. Nichts als eine Mode? Oder ist mehr dran an dem Hype ums Vinyl?

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Ute Welty

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Timo Grampes

Des Jurors Rundumschlag: Bilanz des Berliner Theatertreffens
Gespräch mit dem Theaterkritiker André Mumot

Frank Castorf inszeniert Oper in München
Leoš Janáčeks "Aus einem Totenhaus“
Gespräch mit dem Musikjournalisten Jürgen Liebing

Kulturcampus Bockenheim: 200-Millionen-Projekt auf dem Boden Adornos
Von Ludger Fittkau

Krieg, Zerstörung und Neubeginn - Filmpremiere von "Taste of Cement"
Rezensiert von Bernd Sobolla

Kulturpresseschau
Mit Adelheid Wedel

Juni 2018
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Konstantin Wecker beim „Bad in der Menge“. (Andreas Beetz)

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