Seit 02:05 Uhr Tonart

Sonntag, 18.08.2019
 
Seit 02:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Montag, 10. Juni 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Die apokalyptische Glühbirne
Von Frank Witzel
Regie: Leonhard Koppelmann
Mit: Peter Brombacher, Gaby Dohm, Thomas Hauser, Julia Riedler, Michael Tregor, Sophie von Kessel, Irina Wanka, Anton Winstel
Komposition: Frank Witzel
Ton: Josuel Teegarten
Produktion: BR 2017
Länge: 53'46

Totgeschwiegene Familienbiographien: Die Großnichte räumt auf und bringt Erschütterndes ans Licht.

Bettina sortiert die persönliche Habe des verstorbenen Großonkels, findet Briefe, Zeichnungen, Notizen - und stößt auf ein tot geschwiegenes Kapitel Familien- und Gesellschaftsgeschichte. Großonkel Christoph, als Kind in psychiatrische Einrichtungen weggesperrt, schrieb Briefe an „Gott und die Welt”, schuf fantasievolle Zeichnungen und erfand sonderbare Maschinerien, um ein traumatisches Erlebnis während der NS-Zeit zu bewältigen.

Frank Witzel, geboren 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Sein Roman ‚Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969‘ wurde 2012 während der Entstehungsphase mit dem Robert Gernhardt Preis ausgezeichnet und nach seiner Veröffentlichung 2015 mit dem Deutschen Buchpreis. Die gleichnamige Hörspieladaption (BR 2016) war Hörspiel des Monats Juni 2016 und gewann den Deutschen Hörbuchpreis 2017 in der Kategorie Bestes Hörspiel.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Begegnungen mit dem Komponisten und Theologen Dieter Schnebel
Moderation: Carolin Naujocks

„Ich bin halt beides“
Eine experimentelle Doppelbegabung
(Wdh. v. 30.05.2018)

„Keiner weiß, was Musik ist, aber alle wissen, was sie nicht ist.“
Experimentelle Musik und kritische Theologie / Kritische Musik und experimentelle Theologie
(Wdh. v. 06.06.2018)

Alles Bedeutende bewegt sich am Rande
Klangvorgänge - Lebensvorgänge
(Wdh. v. 13.06.2018)

Manchmal auch bei Predigten
Letzte Dinge und komische Momente
(Wdh. v. 27.06.2018)

Am Pfingstsonntag 2018 starb Dieter Schnebel. Unmittelbar zuvor hatte er eine Gesprächsreihe aufgenommen, die zu seinem Vermächtnis wurde.

04:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Sanft, aber stark
Über den heiligen Geist und eine zärtliche Revolution
Von Pfarrer Martin Vorländer
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Eine Freundin, die nicht davonfliegt (2/2)
Von Jenny Reinhardt
Gelesen von Katharina Burowa
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Moderation: Tim Wiese

Ottilie sucht dringend eine beste Freundin, doch das erweist sich schwerer als gedacht.

Ottilie hat eine gute Familie. Auch wenn sie, seit Opas Tod vor einigen Jahren, nur noch zu dritt sind. Wenn Mama und Oma nur nicht so schrecklich schüchtern wären. Alle wichtigen Dinge soll Ottilie regeln, weil sie doch angeblich so ein Redetalent hat. Also regelt Ottilie alle wichtigen Dinge dank ihrer Stimme und jeder mag sie. Und doch fühlt sich Ottilie einsam. Als ihr Wellensittich davonfliegt, entscheidet sie für sich, dass sie dringend eine beste Freundin braucht. Aber wie erkennt man eine beste Freundin? Die schöne Samantha sagt, eine Freundin mache nur Stress. Und Ottilies Redetalent hat sie einfach ausgenutzt. Ottilie sucht weiter.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Bellas Briefe
Von Hans Zimmer
ab 8 Jahre
Regie: Karlheinz Liefers
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Lili Zahavi, Jan Josef Liefers, Mira Partecke, Martin Seifert
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
Länge: 52'00
Moderation: Tim Wiese

Klara hat im Park ihre Puppe Bella verloren. Die Puppe ist ans Meer gereist und schreibt ihr von dort Briefe.

Klara ist acht Jahre alt. Seit ihre Eltern geschieden sind, hat sie alles doppelt, einmal bei Mama, einmal bei Papa. Nur ihre Puppe Bella nicht, die ist fast so alt wie sie und einmalig. Doch gestern hat Klara ihre Puppe auf der Bank im Park vergessen. Und heute sitzt sie nicht mehr dort. Klara hat schon überall gesucht. Sie weint. Herr Engel sammelt Papier auf im Park. Er hat die Puppe beobachtet, sie wollte sich einmal die Welt ansehen und hat ihm versprochen, Briefe zu schreiben. Klara ist misstrauisch, doch schon am nächsten Tag hat Herr Engel einen Brief von Bella in der Hand. Sie ist auf großer Fahrt nach Südamerika, hat wunderbare Menschen kennengelernt und lässt Klara herzlich grüßen.

Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, lebt in Hannover, schreibt Lyrik und Texte für Theater und Rundfunk. Für das Kinderhörspiel ‚Gestrandet vor Guadeloupe‘ bekam er den Deutschen Kinderhörspielpreis 1996.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Feiertagsmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Nachrichten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt

12:30 Uhr

Die Reportage

Die dichte Stadt
Berlin am Scheideweg
Von Sandra Löhr und Sonja Heizmann

Berlin soll im Jahr 2030 eine smarte, kreative, urbane und vor allem sozial verträgliche Stadt sein. So zumindest steht es in der „Berlin-Strategie 2030“ des Senats. Aber wie soll das gehen, wenn schon heute die Menschen auf die Straße gehen, um für bezahlbaren Wohnraum zu demonstrieren? Es fehlt an Schulen, Kitas, Wohnungen und sogar die Feuerwehr ist überlastet. Wegziehen ist für viele keine Lösung. Aber was dann? Der Stadtrand? Auch dort wird alles immer dichter. Sandra Löhr und Sonja Heizmann mit Schlaglichtern einer Stadt am Scheideweg. 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Zeitfragen

"Glauben Sie wirklich an Wiederauferstehung?"
Christopher Hitchens´ Religionskritik und Streitkultur
Von Jana Wuttke
(Langfassung v. 10.04.2019)

Religionskritik war sein Lebensthema, Debattenkultur seine Leidenschaft. 2011 ist er gestorben, aber online kann man noch heute mit ihm streiten.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Musik im Gespräch

Die Renaissance des guten Klangs
Über hochwertige Musikwiedergabe in Zeiten von Streaming und mp3

Studiogäste:
Joachim Pfeiffer, Herausgeber und Chefredakteur "Audio" und "Musik Journal"
Günter Pauler, Stockfisch Records
Jürgen Timm, Vorstandsmitglied High End Society
Moderation: Holger Hettinger
(Wdh. v. 01.01.2018)

15:00 Nachrichten

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt

17:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Franz Schreker:
Vier kleine Stücke für Orchester
"Vom ewigen Leben", Zwei lyrische Gesänge für Sopran und Orchester
Sonate für Violine und Klavier

Valda Wilson, Sopran
Erez Ofer, Violine
Jonathan Aner, Klavier
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Christopher Ward

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Cousine Lisbeth (2/2)
Von Cécile Wajsbrot nach Honoré de Balzac
Übersetzung: Nathalie Mälzer und Paul Zech
Regie: Christiane Ohaus
Mit: Gerd Wameling, Astrid Meyerfeldt, Imogen Kogge, Gustav Peter Wöhler, Felix von Manteuffel, Leonie Rainer, Katja Sieder, Patrick Güldenberg, Lisa Hrdina, Martin Engler, Tonio Arango, Martin Seifert, Marguerite Gateau, Friedhelm Ptok
Komposition: Michael Riessler
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur / RB 2017
Länge: 69'09
(Wdh. v. 05.06.2017)

Cousine Lisbeth übt heimlich Rache an ihrer Familie.

Anschließend:
Produktionsbericht zur Sendung am 12.06.2019, 21.30
"Drei Menschen und das Salz im Meer"
Von Anke Beims
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 12'35
(Wdh. v. 23.10.2013)

Madame Marneffe, uneheliches hübsches Kind eines Maréchal, Frau eines Angestellten im Kriegsministerium, baut sich mit Cousine Lisbeths Hilfe einen florierenden Salon auf. Von drei Männern erwartet sie dasselbe Kind - ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Cousine Lisbeth übt in aller Stille Rache für eine große Kränkung.

Cécile Wajsbrot, geboren 1954 in Paris, schreibt Romane, Essays, Hörspiele, übersetzt aus dem Englischen, Mittlerin zwischen Frankreich und Deutschland, lebt in Paris und Berlin. 2014 erhielt sie den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis und 2016 den Prix de l’ Académie de Berlin. Seit 2017 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. In diesen Stoff fließt ihre leidenschaftliche Balzaclektüre ein. Hörspiele für Deutschlandradio u.a.: ‚Die Zeremonie‘ (DKultur/RB 2011), ‚Der Raum gehört uns‘ (DKultur 2016), ‚W - wie ihr Name/Avec un double V‘ (SR/DKultur/France Culture 2012).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Glocke, Bremen
Aufzeichnung vom 03.06.2019

Maurice Ravel
"Pavane pour une infante défunte"

Camille Saint-Saëns
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22

Ralph Vaughan Williams
Sinfonie Nr. 2 ("A London Symphony")

Lise de la Salle, Klavier
Bremer Philharmoniker
Leitung: Matthew Halls

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Musik des Unbewussten
Die Komponistin Galina Ustwolskaja
Von Julia Smilga

Kraftvoll, schlicht, klar in der Botschaft. So eindringlich erscheint die Musik der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja (1919 - 2006). Sie gilt neben Sofia Gubaidulina als die bedeutendste Komponistin Russlands. Nur 36 Stücke hat sie im Laufe ihres Lebens geschrieben, 25 davon ließ sie gelten - Galina Ustwolskaja hat wahrhaft gerungen um ihre Musik. Entstanden sind sehr spezielle, äußerst bedrängende Werke.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Ist Architektur immer politisch?
Die Debatte um "rechte Räume"
Gespräch mit Nikloaus Bernau

"Bruderland"
Neue Webdoku über Migrant*innen in der DDR
Gespräch mit Julia Oelkers

Michael Wolffs neues Buch "Trump unter Beschuss"
Von Georg Schwarte

Absichtlich unübersichtlich
Bilanz des Moers Festival
Von Jan Tengeler

Teatro por la paz
Theater für den Frieden in Kolumbien
Von Burkhard Birke

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

Juni 2019
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