Seit 11:30 Uhr Musiktipps

Donnerstag, 12.12.2019
 
Seit 11:30 Uhr Musiktipps
Tagesprogramm Montag, 11. Juni 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Fuck you, mon Amour
Von Martin Becker
Regie: der Autor
Mit: Barnaby Metschurat, Maike Jüttendonk, Barbara Philipp, Rebecca Madita Hundt, Robert Besta, Glenn Goltz, Leonie Renée Klein, James Turek, Simon Roden, Mark Oliver Bögel, Kerstin Fischer
Komposition: Rafael Vogel
Ton: Benno Müller von Hofe
Produktion: WDR 2016
Länge: 53'15

Fiktive Story - echtes Trauma: Liebeskummer. Über verzweifelte Versuche, Therapien und nutzlose Gegenmittel.

Florence und Allen. Ein Paar, irgendwie jung und irgendwie erfolgreich. Sie liebt ihn. Er liebt sie. Und doch geht es nicht mehr. Sie trennen sich. Und nun? Das Hörspiel ist ein Versuch, den Liebeskummer zu verstehen. Mit fiktiver Story und echten Traumata. Mit verzweifelten Liebeserklärungen, unfähigen Paartherapeuten und Affären ohne Sinn. Fuck you? Ja - nein - vielleicht.

Martin Becker, 1982 in Attendorn geboren, Autor, Literaturkritiker. Er schreibt Hörspiele, Features, Bücher. 2007 erschien sein mehrfach ausgezeichneter Erzählband "Ein schönes Leben". Romane: "Der Rest der Nacht" (2014), "Marschmusik" (2017). Zusammen mit Schorsch Kamerun realisierte er das Hörspiel "Väter haben sieben Leben" (WDR 2014), zusammen mit dem tschechischen Schriftsteller Jaroslav Rudiš "Plattenbaucowboys" (WDR 2011). Außerdem entstanden mehrere Radiofeatures gemeinsam mit Tabea Soergel: "80 Mal Watschlaff. Ein Heldenspektakel für Václav Havel" (SWR/Dlf/NDR/WDR 2016), "Die Gewinner. Oder: Vom Verlieren" (Dlf 2017). 2007 Einladung zum Ingeborg-Bachmann-Preis nach Klagenfurt. 2009 gewann er mit Tabea Soergel den Wurfsendungs-Wettbewerb "Stocken & Zwitschern" mit der Serie: "Duschen". 2017 Deutsch-tschechischer Journalistenpreis (gemeinsam mit Tabea Soergel). Martin Becker lebt in Leipzig.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Philipp Quiring

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

u.a. Kalenderblatt
Vor 25 Jahren: Steven Spielbergs Film "Jurassic Park" wird uraufgeführt

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Kleiner Leitfaden für Fußballpatrioten
Von Reinhard Mohr

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

CEBIT: Wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert
Gespräch mit Prof. Holger Bonin, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch:
"Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland" von Matthias Heine
Rezensiert von Wolfgang Schneider

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Stadt anders machen
Susanne Führer im Gespräch mit Francesca Ferguson, Gründerin des Festival Make City

Ein "Festival für Architektur und Andersmachen" auf die Beine zu stellen - das ist der Kuratorin Francesca Ferguson mit "Make City" nun schon zum zweiten Mal gelungen. Dabei hatte die Gründerin des Festivals mit Architektur zunächst wenig zu tun. Die gebürtige Britin kam 1989 als Journalistin nach Berlin, um über den Mauerfall zu berichten und fand erst in der Aufbruchsstimmung der Nachwendezeit, den Brachflächen und dem Leerstand ihre Liebe für Architektur und Stadtentwicklung. Nachdem Francesca Ferguson erste Ausstellungen organisiert und Architekten, Designer und Künstler zusammengebracht hatte, kuratierte sie 2004 den deutschen Pavillon auf der Architektur-Biennale in Venedig. Später leitete sie das Schweizerische Architekturmuseum in Basel. Ab dem 14. Juni findet das von ihr kuratierte Festival "Make City" für zwei Wochen in Berlin statt mit zahlreichen Vorträgen, Workshops und Ausstellungen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Tochter berühmter Eltern:
"Die Unruhigen" von Linn Ullmann
Gespräch mit der Autorin

Straßenkritik:
"Der weite Weg nach Hause" von Rose Tremain

Baustellenbesuch
Das Thomas-Mann-Haus in Los Angeles vor der Eröffnung
Von Kerstin Zilm

Buchkritik:
"Skandinavisches Viertel" von Thorsten Schulz
Rezensiert von Ursula März

Hyperinflation, Repressalien und Zensur
Zur Lage der Literatur in Venezuela
Gespräch mit Burkhard Birke

Hörbuch:
"Krabat" von Otfried Preußler
Vorgestellt von Susanne Billig

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Oliver Schwesig

Ganz ohne Fado
Das neue Album der portugiesischen Fadista Cristina Branco
Von Tilo Wagner

Das muss man gehört haben... oder auch nicht - Retro
Von Uwe Wohlmacher

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

Das nächste große Ding im Jazz: Das ONYX COLLECTIVE
Von Andreas Müller

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Christian Demand, Herausgeber Merkur
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Urlaub auf dem Wasser
Schwimmende Datschen in Brandenburg
Von Vanja Budde

Beispiel Nordrhein-Westfalen
Der Fachkräftemangel im Handwerk und die Folgen
Gespräch mit Reiner Nolten, Geschäftsführer Westdeutscher Handwerkskammertag

Hamburg: Älter werden in Neubauvierteln
Von Dorothea Heintze

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Frage des Tages:
Wie hilfreich ist der Wertekodex des Bühnenvereins?
Gespräch mit Ulrich Khuon, Intendant Deutsches Theater, Berlin

Yes to the Uncommon!
Der Designer Ron Arad im Vitra Design Museum, Weil am Rhein
(08.06. - 14.10.2018)
Gespräch mit der Kuratorin Zhi Heng

Top Five: Italienische Realitäten
Vorgestellt von Hartwig Tegeler

Selbsterfahrungstrip Nature Writing
Seminar bei Robert Macfarlane
Von Michaela Vieser

Fundstück 24:
William S. Burroughs - Present Time Exercises
Von Paul Paulun

14:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Infotag

Moderation: Fabian Schmitz

Wer denk sich eigentlich Mode aus?
Markenklamotten
Von Kristine Kretschmer

DLRG
Baden in öffentlichen Gewässern, Baderegeln...

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Ganz ohne Fado
Das neue Album der portugiesischen Fadista Cristina Branco
Von Tilo Wagner

Das Musikprogramm der Woche
Gespräch mit Matthias Wegner

Angélique Kidjo "Remain in Light"
Neuerfindung des Talking Heads Klassikers?
Gespräch mit Jan Kedves

Das muss man gehört haben... oder auch nicht - Retro
Von Uwe Wohlmacher

Soundscout:
Welcome Inside The Brain aus Leipzig
Von Martin Risel

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

17:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow

EU-Handel mit dem Senegal - Fische ja, Menschen nein!
Von Jenny Marrenbach

Die Europäische Union zählt zu den wichtigsten Handelspartnern des Senegal. Besonders die fischreichen Gewässer weit vor den Küsten des westafrikanischen Landes nutzen große Fangflotten der EU-Staaten, um große Mengen an Fisch nach Europa zu bringen. Darunter leiden die vielen Kleinfischer direkt an den Küsten, deren Netze immer weniger Fische sammeln. Da jeder sechste Arbeitsplatz im Senegal mit der Fischerei zusammen hängt, verschlechtern sich so die Perspektiven im Land. Jobs sind auch für studierte Senegalesen schwer zu bekommen. Einige versuchen in die Europäische Union zu gelangen. 2016 waren es rund 10.000 Senegalesen, die über das Mittelmeer kamen. „Fluchtursachen bekämpfen“, heißt es seit dem von vielen europäischen Politikern. Aber wie? Was hilft den Menschen in Westafrika?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

Kastanien im Kopf und Gewitter im Gehirn:
Videos über ein Leben mit Hirntumor.
Von Bettina Conradi

Leben! Vor dem Tod:
Über Pädagogik im Kinderhospiz
Von Lydia Heller

Mit Römerbraten den Tag versüßen:
Koch im Hospiz
Von Sybille Kölmel

19:30 Zeitfragen. Feature

Erst zermürbt, dann prämiert
Wie aus Flüchtlingen staatlich geförderte Rückkehrer werden
Von Klaus Schirmer
(Wdh. v. 21.08.2017)

2016 kehrten 54.000 Flüchtlinge aus Deutschland mit staatlichen Förderprogrammen in ihre Heimatländer zurück, dem gegenüber stehen 27.000 Abschiebungen. Quer durch alle Parteien wird die geförderte Rückkehr der Abschiebung vorgezogen, weil sie für alle Beteiligten weniger belastend, besser planbar und für den Staat um ein Vielfaches kostengünstiger ist. Dafür gibt es bundesweit inzwischen 1.600 Rückkehr-Beratungsstellen. Und das neue Programm ‚Starthilfe Plus‘. Es soll einerseits Flüchtlinge finanziell belohnen, die ihren Asylantrag noch während des laufenden Verfahrens zurückziehen. Andererseits soll es abgelehnte Flüchtlinge dazu animieren, ihre Klage gegen den negativen Bescheid wieder zurückzunehmen. Warum kehren Familien freiwillig nach Afghanistan oder in den Irak zurück? Was ist hier schief gelaufen? Welche Erwartungen wurden enttäuscht? Welche Rolle spielen politische Entscheidungen wie der ausgesetzte Familiennachzug oder die permanent sinkende Anerkennungsquote durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

12. Jazzdor Strasbourg-Berlin
Kesselhaus Berlin
Aufzeichnung vom 05.06.2018

Roberto Negro "DADADA":
Roberto Negro, Klavier
Émile Parisien, Sopransaxofon
Michele Rabbia, Schlagzeug und Electronics

Michel Portal, Klarinette
Bojan Z, Klavier
Nils Wogram, Posaune
Bruno Chevillon, Kontrabass
Lander Gyselinck, Schlagzeug

Moderation: Matthias Wegner

Philippe Ochem, der künstlerische Leiter von Jazzdor schafft es immer wieder ein mutiges und äußerst lukratives Programm auf die Beine zu stellen, das einen sehr eigenständigen Charakter hat. Gleich am Eröffnungsabend der 12.Berliner Jazzausgabe kommt es zu zwei Deutschlandpremieren.

Der Pianist Roberto Negro und der Saxofonist Émilie Parisien sind Stammgäste bei Jazzdor in Berlin, treten aber stets in unterschiedlichen Besetzungen und mit sehr verschiedenen Projekten auf. Diesmal finden ihre Wege in der gemeinsamen Band „Dadada“ zusammen. Mit dem italienischen Schlagzeuger Michele Rabbia an ihrer Seite begeben sich die beiden auf einen fantasievollen Dialog, voller Poesie und markanten Zwischentönen.

Traditionell sorgen bei Jazzdor auch die Koproduktionen von deutschen und französischen Musikern für besondere Momente. So trifft in diesem Jahr der deutsche Ausnahme-Posaunist Nils Wogram u.a. auf seine beiden Kollegen Michel Portal und Bojan Z. Vor allem mit Bojan Z hat Wogram mittlerweile eine gemeinsame Jazzdor-Geschichte. Beide wurden erstmals 2012 als Duo in Berlin präsentiert und bekamen hervorragende Resonanzen. Seit dieser ersten Begegnung habe sich viel getan, sagt Nils Wogram: “Wir sind mit dem Repertoire auf Tour gegangen und es kamen neue Songsdazu. Man lernt sich dadurch immer besser kennen. Man entwickelt neue Ideen, man erkennt die Stärke des Anderen. Deshalb bin ich auch ein Anhänger von langen Bandprojekten.“

Zum gemeinsam Duo kommt in diesem Jahr die französische Jazzlegende Michel Portal hinzu und eine hervorragende Rhythmusgruppe mit Bruno Chevillon am Bass und Lander Gyselinck am Schlagzeug.

21:30 Uhr

Kriminalhörspiel

Der Mann ohne Gesicht
Von Dorothy Leigh Sayers
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Regie: Klaus Zippel
Mit: Dagmar von Thomas, Peter Fricke, Siegfried Voß, Klaus Manchen, Ellen Hellwig, Günter Schoßböck, Daniela Voß, Peter Groeger, Hilmar Eichhorn, Matthias Hummitzsch, Susanne Böwe, Thomas Just
Musik: Michael Hinze
Ton: Dietmar Hagen
Produktion: MDR / SWR / SFB-ORB 2002
Länge: 48'55

Ein Toter ohne Identität, ein Inspektor, der das Eifersuchtsmotiv verfolgt und ein analytisch denkender Detektiv.

Am einsamen Strand von East Felpham liegt die Leiche eines Mannes. Er wurde erwürgt, sein Gesicht ist entstellt, und vom Mörder gibt es keine Spuren. Inspektor Parker von Scotland Yard ermittelt die Identität des Opfers, ein gewisser Mister Plant. Während er glaubt, der Tote habe seinem Mörder, einem Italiener, die Frau ausgespannt, entwickelt Privatdetektiv Lord Peter Wimsey eine viel interessantere Version des Tathergangs.

Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), englische Schriftstellerin, Essayistin und eine der ersten Frauen mit Oxford-Diplom. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und übersetzte u.a. Dantes "Göttliche Komödie" ins Englische. Mit Lord Peter Wimsey schuf sie eine der brillantesten Detektivfiguren der europäischen Kriminalliteratur. Ihre Romane haben ihren Ruf als eine der herausragenden "British Crime Ladies" begründet.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Elena Gorgis

"Black Madonna": Theaster Gates bespielt das Kunstmuseum Basel
Von Rudolf Schmitz

Die Tony Awards sind verliehen
Von Kai Clement

Blick nach Kolumbien: Kultur in Zeiten der Hypa Inflation
Gespräch mit Burkhard Birke

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten

Von Matthias Dreier

Juni 2018
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