Seit 15:40 Uhr Live Session

Mittwoch, 27.05.2020
 
Seit 15:40 Uhr Live Session
Tagesprogramm Samstag, 27. Juni 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Bitte zeichne mir ein Schaf
Eine Lange Nacht über Antoine de Saint-Exupéry
Von Nikolaus Scholz
Regie: der Autor

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Dieses Zitat aus dem Buch 'Der kleine Prinz' stammt aus der Feder des französischen Piloten und gefeierten Kultautors Antoine de Saint-Exupéry, der im Juli 1944 in den Fluten des Mittelmeers abrupt seinen bis heute ungeklärten Tod fand. Erst im Jahr 2000 wurden von Luc Vanrell, einem Marseiller Taucher und Unterwasserforscher, Teile der Maschine auf dem Grund des Mittelmeers geortet, im Herbst 2003 geborgen und 2004 als ein Teil jenes Fliegers identifiziert, den der französische Autor am Tag seines Verschwindens flog. Die mögliche Absturzursache - technisches Versagen, Abschuss oder Freitod - ist dennoch bis heute unklar. In seinem bewegten Leben arbeitete de Saint-Exupéry zumeist als Pilot - eine Erfahrung, die er auch literarisch verarbeitete. Als Autor versuchte er sich erstmals 1925 mit der Novelle 'L’ Aviateur' ('Der Flieger'). Bereits sechs Jahre später erhielt er mit dem Roman 'Vol de nuit' ('Nachtflug'), dessen Handlung um den tödlichen letzten Flug eines Piloten kreist, den renommierten französischen Literaturpreis Prix femina. 1943 - ein Jahr vor seinem Tod - erschien die mit eigenen Illustrationen versehene Erzählung 'Der kleine Prinz' - das weltweit mehr als 80 Millionen Mal verkauft wurde.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Andreas Müller

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Vor 25 Jahren: Auf dem Weg zur Einheit (6/10)
Ein Milliardenkredit und zehn RAF-Terroristen:
Der Juni 1990 im RIAS, im DLF und im DDR-Rundfunk
Von Frank Ulbricht und Olaf Kosert
(Teil 7 am 25.07.2015)

"Er muss wissen, dass die volle NATO-Mitgliedschaft nicht zur Disposition steht, wir ihm aber in anderer Weise helfen können." Schreibt US-Präsident Bush an Kanzler Kohl. Während Gorbatschow die Einheit akzeptiert hat, wird mit Moskau weiter über die Bündnisfrage diskutiert. Deutschland in der NATO oder besser ein neutrales vereintes Land? Geld, viel Geld, soll bei den Verhandlungen helfen. Die Sowjetunion ist praktisch pleite, und Bonn genehmigt einen Kredit über fünf Milliarden DM "zum Ausbau der deutsch-sowjetischen Beziehungen". Und auch das gehört zum Einigungsprozess: Im Juni 1990 werden zehn ehemalige RAF-Terroristen in der DDR festgenommen. Mithilfe der Stasi konnten sie Anfang der 80er-Jahre im Arbeiter- und Bauernstaat untertauchen.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Ralph Frieling
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

NSA auch in Frankreich
Von Thomas Nehls

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Sommerferien-Auftakt: Ist der Stau unvermeidlich?
Gespräch mit Prof. Gerd-Axel Ahrens, Lehrstuhl für Verkehrs- und Infrastrukturplanung Technische Universität Dresden

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Tom Jones auf Deutschland-Tour
Von Tim Schauen

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Der leichteste Fehler" von Lisa Moore
Rezensiert von Gabriele von Arnim

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
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gespraech@deutschlandradiokultur.de

Gut schlafen - aber wie?
Gisela Steinhauer im Gespräch mit Prof. Dr. Ingo Fietze, Oberarzt für Innere Medizin an der Berliner Charité

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Schattenkrieger und Datenräuber - Wege in die Transparenzgesellschaft

Peter Schaar, ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz
"Das digitale Wir. Unser Weg in die transparente Gesellschaft"
Körber Stiftung 2015

Eva C. Schweitzer, Autorin
"Amerikas Schattenkrieger. Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren"
Piper 2015

Vera Linß, Internet-Expertin, Deutschlandradio Kultur

Moderation: Christian Rabhansl, Deutschlandradio Kultur
Aufzeichnung vom 23.06.2015 aus dem Café Central, Grillo-Theater Essen

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live vom Filmfest München
Moderation: Susanne Burg und Patrick Wellinski

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Luxus
Moderation: Susanne Balthasar

Die Echtzeit widmet sich heute den schönen, überflüssigen Seiten des Lebens. Den Dingen, die nicht notwendig sind, aber doch gut tun, weil sie besonders hochwertig, angenehm und auf jeden Fall nicht alltäglich sind. Aber weil sich das Außergewöhnliche immer definiert über seine beschränkte Verfügbarkeit und die jeweilige Lebenssituation, nimmt Luxus immer wieder neue Formen an. Das zeigt die Modeindustrie, die zum Beispiel im Gegensatz zu früher, heute darauf verzichtet, ihre Produkte sichtbar zu labeln. Das zeigt eine räumlich begrenzte Stadt wie Tokyo, in der der Luxus nicht hinter Mauern sondern auf der Straße zu finden ist. Auch Campen - lange Zeit vor allem eine preiswerte Form des Urlaubens - kann heute glamourös sein wie beim Glampen. Und was ist mit Polo? Ist das wenigstens noch ein richtiger Luxussport, nachdem Tennis und Golf ja schon lange Mainstream sind?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Tacheles

UN Sondergericht für Nahost gefordert: Carla del Ponte prangert Menschenrechtsverletzungen im syrischen Bürgerkrieg an
Carla del Ponte, ehemalige Chefanklägerin des UN Sondergerichtshofs für Ex-Jugoslawien und Ruanda, stellt sich den Fragen von Burkhard Birke

Syrien taucht kaum mehr in den Schlagzeilen der Nachrichten auf. Im fünften Jahr des Konflikts in Syrien nehmen jedoch die Menschenrechtsverletzungen dramatisch zu. Besonders in den von Regierungstruppen und/oder Rebellen belagerten Gebieten herrscht humanitärer Notstand. Mehr als 220 000 zivile Opfer, mehr als 9 Millionen Vertriebene: So die bisherige Bilanz des Bürgerkrieges. 40% der Kinder in einigen der großen Flüchtlingslager sind unterernährt, wie die Unabhängige Kommission des UN-Menschenrechtsrates festgestellt hat. Wiederholt wurden in dem Konflikt insbesondere von der syrischen Regierung Fassbomben eingesetzt. Die Situation in Syrien spitzt sich dramatisch zu und die Staatengemeinschaft schaut zu. Um die Verursacher von Menschenrechtsverletzungen in ganz Nahost zur Rechenschaft zu ziehen, fordert Carla del Ponte ein Sondertribunal.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

"Jede Nacht haben sie andere geholt"
Vergewaltigung als Kriegsstrategie
Von Mechthild Müser
Regie: Uta Reitz
Mit: Helen Grass, Torben Kessler, Bernd Reheuser, Zeljka Preksavec, Sabrina Noack, Daniela Wutte, Thomas Lang, Claudia Urbschat-Mingues
Ton: Henning Schmitz
Produktion: WDR/Deutschlandradio Kultur/BR 2015
Länge: 52’56
(Ursendung)

Die Vergewaltigung von Frauen als Kriegsstrategie. Was bringt Soldaten oder Polizisten dazu, ihre Macht auf diese Weise zu demonstrieren?

Ist die Vergewaltigung von Frauen eine besonders effektive Kriegswaffe? Was bringt Soldaten oder Polizisten dazu, ihre Macht auf diese Weise zu demonstrieren? Steckt eine Strategie dahinter, selbst wenn Befehle von oben oft nicht nachweisbar sind? In Bosnien wurden während des vier Jahre dauernden Krieges mindestens 25000 muslimische Frauen systematisch vergewaltigt: alte wie junge. Ziel war unter anderem die ethnische Vertreibung der muslimischen Bosnier. In patriarchalen Gesellschaften gilt die sexualisierte Gewalt an Frauen auch als besondere Demütigung der Männer. Bis heute, über 20 Jahre später, wagen sich die betroffenen Frauen nicht in ihre Heimat zurück.

Mechthild Müser, geboren 1950 in Hamm, Journalistin, Autorin und freie Redakteurin beim Nordwestradio. Feature-Preis Bremer Hörkino 2013. Zuletzt: 'Sonne, Wind und grüne Felder' (Deutschlandradio Kultur 2013).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Opéra Bastille, Paris
Aufzeichnung vom 25.05.2015

Ernest Chausson
"Le Roi Arthus" - Oper in drei Akten auf ein Libretto des Komponisten

Arthus - Thomas Hampson, Bariton
Genìevre - Sophie Koch, Mezzosopran
Lancelot - Roberto Alagna, Tenor
Lyonnel - Stanislas de Barbeyrac, Tenor
Merlin - Peter Sidhom, Bariton
Mordred - Alexandre Duhamel, Bass
Allan - François Lis, Bass
Ein Arbeiter - Cyrille Dubois, Tenor
Ein Ritter - Tiago Matos, Bass
Ein Stallmeister - Ugo Rabec, Bass

Chor und Orchester der Opéra National de Paris
Leitung: Philippe Jordan

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Alexander Skrjabin
„Le Poème de l’extase“
Sinfonische Dichtung op. 54, bearbeitet für Klavier von Sergej Pawtschinsky

Manfred Kelkel
Tombeau de Scriabine op. 22

Maria Lettberg, Klavier

Deutschlandradio Kultur / Es-Dur 2014

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Elena Gorgis

Igel und Spinnen im Museum. Lilli Fischer zeigt ihre Installationen in Bremen
Von Anette Schneider

Nur zum spielen? Frauenbilder im Musiktheater: Ein Kongress in München
Gespräch mit Prof. Dr. Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin abn der Ludwig-Maximilians-Universität München

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Klaus Pokatzky

Juni 2015
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Die "Antigona" des Tommaso TraettaFeminine Herrscherkritik?
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