Seit 06:55 Uhr Wort zum Tage
Sonntag, 13.06.2021
 
Seit 06:55 Uhr Wort zum Tage
Tagesprogramm Dienstag, 12. Juni 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Für Augen und Ohren
Das Studio für Filmmusik der Freiburger Musikhochschule
Von Carolin Naujocks

Im Dezember 2011 wurde das Freiburger Studio für Filmmusik eröffnet, um einen Masterstudiengang »Filmmusik« anzubieten.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazzdor Strasbourg – Berlin 2012
Kesselhaus, Berlin
Aufzeichnung vom 4.6.12

Michael Wollny meets Nguyen Lê

François Corneloup/ Hélène Labarrière/ Simon Goubert

Wanja Slavin Lotus Eaters feat. Médéric Collignon

Moderation: Lothar Jänichen

Der Pianist Michael Wollny hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung vollzogen. Der 34-jährige ist mittlerweile auch international gesehen eines der Aushängeschilder des deutschen Jazz. Er verkörpert, wie kaum jemand sonst im deutschen Jazz Dynamik, Kreativität und Modernität, was sich mittlerweile auch in Frankreich herumgesprochen.

In einer Weltpremiere (einer „Création Jazzdor“) spielt Michael Wollny nun zum ersten Mal ein Duo-Konzert mit dem französisch-vietnamesischen Ausnahme-Gitarristen Nguyen Le.

Auch die beiden anderen Konzerte des Abends sind Gipfeltreffen der Kreativität und der musikalischen Neugierde. Der Bariton-Saxophonist Francois Corneloup steht mit seinem Trio für ein urbanes Roadmovie, das sich jedoch mit der wärmenden Kraft der tiefen Töne jeder Großstadthektik entzieht. Für bunte, bislang unerhörte Klangfarben sorgt auch das Aufeinandertreffen des Saxophonisten Wanja Slavin mit dem Trompeter und Sänger Médéric Collignon.

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der polnische Partisanenführer Tuvia Bielski gestorben

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Dietrich Heyde

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Endspiel in Euroland
Von Georg von Wallwitz

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Wer kriegt am meisten?
Wettrennen um Organspender
Von Susanne Arlt

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Hyperborea - die Musik der Nordländer"
Das Festival Montalbane in Freyburg, Unstrut
Musik-Tipp von Claus Fischer

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der polnische Partisanenführer Tuvia Bielski gestorben

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Der Löwe verlässt das Saarland
Peugeot verlegt Deutschlandzentrale nach Köln
Von Tonia Koch

Der Autohersteller Peugeot verlegt seine Deutschlandzentrale nach 75 Jahren nach Köln – aus dem Saarland nach Köln. Dass das Saarland sich, aus wirtschaftlichen Gründen, nicht darüber freut, liegt auf der Hand. Darüber hinaus beweinen manche Saarländer den Verlust eines Stücks deutsch-französischer Lebenswirklichkeit. Der Peugeot war "ihr" Auto – ein Viertel aller Neuzulassungen entfiel zuletzt auf das französische Automobil, das bundesweit kaum eine Rolle am Markt spielt.

13:30 Uhr

Kakadu

Erzähltag für Kinder
Wat soll dat denn?!
Schräge Sagen aus dem Ruhrgebiet
Aufgeschrieben und gelesen von Hartmut El Kurdi
Ab 6 Jahren
Produktion: WDR 2010
Moderation: Elmar Krämer

Der Werwolf im Bahnwärterhäuschen und der Raubritter Joost von Burg Blankenstein. Sagen aus dem Ruhrgebiet, neu erzählt.

Der Sage nach lebte im Bahnwärterhäuschen in Schmachtendorf einst ein Werwolf. Weswegen dort auch kein Bahnbeamter die Schranke bedienen wollte. Bis der mutige Hermann kam. Eine andere Legende erzählt von den Untaten, die der Raubritter Joost von der Burg Blankenstein bei Hattingen begangen hat. Zwei Sagen und Legenden aus dem Ruhrgebiet, neu erzählt von Hartmut El Kurdi.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Neuanfang – Häftlinge bauen an Brasiliens WM-Stadien mit
Von Julio Segador

Boom im Regenwald – Die brasilianische Amazonasmetropole Manaus
Von Leif Karpe

Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

Digitale Apokalypsen
Die neue, literarische Lust am Weltuntergang
Von Ulrich Rüdenauer

Das Ende unserer Tage ist nur noch einen Mausklick entfernt: Deutschsprachige Schriftsteller entwerfen düstere Zukunftsvisionen

Schöne neue Welt: Ein kleines Implantat verspricht seinem Träger körperliche Effizienz und einen unendlichen Erinnerungsspeicher. Doch die Überantwortung des eigenen Körpers an einen Zentralcomputer bedeutet auch den größtmöglichen Kontrollverlust. Die Menschheit begibt sich in die Hand eines mächtigen Konzerns, den Benjamin Stein in seinem Roman „Replay“ United Communications Corporation nennt – der aber genauso gut Apple oder Google heißen könnte. „Replay“ ist nur einer von vielen Romanen, in denen bereits verfügbare technische Möglichkeiten einen kleinen Dreh weitergedacht werden – und in denen die Internet-Revolution zum Orwellschen Szenario wird. In Florian Felix Weyhs „Toggle“ verwandelt sich die Utopie einer digitalen Demokratie in einen Albtraum der Ungleichheit, und in Markus Stromiedels „Die Kuppel“ werden alte und unliebsame Menschen mithilfe einer Simulationsmaschine in einen Parallelkosmos entsorgt. Doch nicht nur auf dem Markt der Genreliteratur boomt die Dystopie. Auch die Popliteratur setzt auf düstere Fiktionen. Unter anderem erschafft Leif Randt in „Schimmernder Dunst über Coby County“ eine gespenstisch glatte Wohlfühloase. Wenn die Gegenwart zusehends unsicherer und in ihren Zukunftsentwürfen undurchschaubarer wird, kommt die Zeit für Schreckensvisionen. Ulrich Rüdenauer spricht mit Autoren und Literaturwissenschaftlern über die neue Lust an der Dystopie.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Klavier-Festival Ruhr
Harenberg City Center Dortmund
Aufzeichnung vom 9.6.12

Johannes Brahms
Vier Balladen für Klavier op. 10

Claude Debussy
Vier Préludes für Klavier

ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten

Frédéric Chopin
Zwölf Etüden für Klavier op. 10

Alexej Gorlatch, Klavier

22:00 Uhr

Alte Musik

„Orpheus von Amsterdam“ (1/2)
Der Organist und Vater frühbarocker Tastenmusik Jan Pieterszoon Sweelinck
Von Yvonne Petitpierre

Nachdem Sweelinck 1577 sein Organistenamt in Amsterdam antrat, pilgerten viele wissbegierige junge Musiker zu ihm in die Oude Kerk.
Teil 2: September 2012

Als Jan Pieterszoon Sweelinck 1562 im nahe bei Amsterdam gelegenen Deventer geboren wird, beginnt in den Niederlanden die Ausprägung des Goldenen Zeitalters. Platz greifen nun vielschichtige gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Umbrüche. In dieser Welt einer blühenden Handelsmetropole nimmt Sweelinck 1577 seinen lebenslangen Dienst als Organist in der Oude Kerk von Amsterdam auf, während zeitgleich die Orgel von den Calvinisten zu einem weltlichen Instrument erklärt wird. In den reformierten Gottesdiensten boten sich somit keine Möglichkeiten mehr für das Orgelspiel. Stattdessen gehörte es zu Sweelincks Amtspflichten, täglich morgens und abends einstündige Orgelimprovisationen als eine Art öffentliches Konzert zu gestalten. Vor diesem Hintergrund entstand ein Großteil seiner zahlreichen Toccaten, Fantasien und Choralbearbeitungen für Tasteninstrumente. Ihren Ursprung nehmen seine Kompositionen in der Klangwelt des Venezianers Gioseffo Zarlino, ebenso in der englischen Virginalmusik eines William Byrd oder John Dowland. Auch wenn Sweelinck selbst seine Heimat nie verlassen hat, so zog es viele Schüler aus Europa zum Unterricht nach Amsterdam. Nach seinem Tod 1621 ist Sweelinck als „Orpheus von Amsterdam“ in die Musikgeschichte eingegangen.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juni 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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