Seit 01:05 Uhr Tonart

Donnerstag, 04.06.2020
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 24. Mai 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Ursula Ott, "crismon"-Chefredakteurin, zu Corona
Pandemie kann auch "Kollateral-Nutzen" bringen
Moderation: Annette Riedel

Wenn uns die Krise lehrt, "dass wir alle miteinander verbunden sind“, könnte sich daraus auch Positives entwickeln, glaubt die Journalistin Ursula Ott. Themen wie Rechtsextremismus, Hunger und Flüchtlinge dürfe die Pandemie aber nicht verdrängen.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Islamische Gemeinschaft Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Pfarrer und Pfarrerinnen verzweifelt gesucht.
Was kann junge Menschen für den Pfarrberuf motivieren?
Von Susanne Lohse, Stuttgart
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Feature
Gratulation, Herr Lügenbaron
300 Jahre Baron Münchhausen und seine Geschichten
Von Kati Obermann
Moderation: Ulrike Jährling

Baron Münchhausen war ein ganz besonderer Mensch. Er liebte es nämlich, Geschichten zu erzählen, und hielt es dabei nicht immer so ganz mit der Wahrheit.

Der Baron Münchhausen lebte vor vielen, vielen Jahren in einem kleinen Örtchen im Norden Deutschlands an der Weser. Er war ein Adeliger, arbeitete als junger Mann für den russischen Zaren und kämpfte in verschiedenen Kriegen. Er hat viel erlebt und er liebte es, davon zu erzählen. Manche seiner Geschichten waren dabei so verrückt, dass sie sich unmöglich tatsächlich zugetragen haben können. Deshalb wird er auch der „Lügenbaron” genannt.
Kati Obermann ist in die Gegend gefahren, in der Baron Münchhausen einst lebte, um zu erfahren, was die Menschen dort heute über ihn denken.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Der Elch ist schuld
Von Jenny Reinhardt
Ab 6 Jahre
Regie: Christine Nagel
Komposition: Peter Ewald
Mit: Elisa Fluch, Janna Horstmann, Christoph Gawenda, Theodor Holländer, Steffen Scheumann, Matthias Walter, Britta Steffenhagen, Sebastian Schwarz, Max von Pufendorf
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Moderation: Ulrike Jährling

Nach einem Autounfall läuft das Mädchen Sari einen endlos langen Weg, um Hilfe zu holen.

Sari fährt im Auto mit Mama und Papa durch den Wald. Sie alle sind zerstritten und da treffen sie noch auf einen Elch! Papa kann den Lenker nicht halten, sie fahren in den Wald und das Auto kippt um. Was nun? Mama und Papa klemmen im Auto fest. Sari ist unverletzt und läuft los, um Hilfe zu holen. Das Auto kennt den Weg und gibt ihr gute Ratschläge, noch nie ist sie alleine einen so langen Weg gelaufen. Gut, dass sie Hilfe bekommt. Ein Fuchs borgt ihr seinen halben Geruchssinn, ein Habicht breitet die Flügel aus und sieht nach, ob der Weg durch den Wald kürzer ist. Und der Elch spornt sie mit seinen schnellen Hufen zum Wettrennen an.

Jenny Reinhardt, geboren 1949, hat Germanistik studiert, war Hörspieldramaturgin, lebt als freie Autorin in der Nähe von Berlin. Schreibt Geschichten und Hörspiele für Kinder und Erwachsene, zuletzt das Kinderhörspiel "Nelson sucht Nele".

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

12:30 Uhr

Die Reportage

Konfliktregion Amazonas
Verteilungskampf im Regenwald
Von Ellen Häring
(Wdh. v. 04.08.2019)

Francisco lebt am Fluss, er geht Jagen und Fischen, so wie das beim Volk der Mura, einem von rund 300 indigenen Stämmen in Brasilien, üblich ist. Aber er wird seiner Lebensgrundlage beraubt, weil Farmer den Wald roden und Viehzucht betreiben. Wasserbüffel stehen jetzt in seinem Fluss und koten hinein. Francisco wehrt sich und fordert seine Rechte ein. Aber andere Mura lassen sich kaufen. Wieder andere vermieten ihre Weideflächen und sichern sich ein Zusatzeinkommen. Aber auch die Viehzüchter und Käsehersteller ziehen keineswegs an einem Strang. Einblicke in einen wundersamen Mikrokosmos in der Konfliktregion Amazonas, wo der Kampf um Ressourcen, um Lebensformen und um den Klimaschutz tobt.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa MIller

Kinder Kriegen
Wie viel Machbarkeit ist wünschbar?
Gespräch mit Andrea Büchler und Barbara Bleisch

Bibliotheken und Büchereien
Bedrohte Biotope sozialer Vielfalt
Von Andrea Roedig

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Chorona, Orgel, Gema-Probleme
Kirchenmusik in Corona-Zeiten
Von Simon Schomäcker

Ansteckungsrisiko Nr. 1?
Wie man trotz Corona-Virus singen kann
Gespräch mit Tobias Brommann

Mehr Angst vor Hunger als vor dem Virus
Corona-Nothilfe in Guatemala
Von Andreas Boueke

Interreligiöser Stresstest
Azza Karam kämpft für Religionsgemeinschaft
Von Christian Roether

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Fantastische Freiheit
Bohuslav Martinůs 6. Sinfonie
Moderation: Volker Tarnow

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Mathias von Lieben

(An)Segeln in Corona-Zeiten
Von Regina Kusch

Bewegung in der Bibliothek oder laufend lernen
Von Caroline Kuban

"Spiel des Lebens"
Auf der Suche nach den größten Fußballtalenten Afrikas
Von Knut Benzner

4x Pfosten
Der Zufall im Sport
Von Dieter Jandt

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Sport mit Handicap
Auch geistig behinderte Menschen haben ein Recht, aktiv zu sein
Von Silvia Plahl

„Ich will gewinnen. Doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“ So lautet der Eid bei den Special Olympics für Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung .Auch Kinder und Erwachsene, die geistig und mehrfach behindert sind, sollen frei wählen können, wo und mit wem sie Sport treiben: Fußball, Leichtathletik, Aikido, Tauchen oder Segeln .In einigen Vereinen bilden sich auch Tandems mit nicht-behinderten Partnerinnen und Partnern. Noch öffnen sich jedoch nur recht wenige Klubs dem gemeinsamen Sport von Behinderten und Nicht-Behinderten.

18:30 Uhr

Hörspiel

Gegen die Welt
Nach dem gleichnamigen Roman
Von Jan Brandt
Bearbeitung und Regie: Sebastian Stern
Mit: Jörg Hartmann, Godehard Giese, Michelangelo Fortuzzi, Nina Petri, Fabian Hinrichs, Uke Bosse, Astrid Meyerfeldt, Enno Trebs, Laurids Schürmann, Pepe Trebs, Wilfried Dziallas, Hanna Plaß, Julia Zange, Michael Kranz, Torsten Föste, Barbara Becker und als Gast Karl Dall
Musik: Hannes Hajdukiewicz und der „Neue Männerchor Berlin“ als Gesangverein Jericho
Ton und Technik: Hermann Leppich und Gunda Herke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 83'30
(Ursendung)

Jericho, ein ostfriesisches Dorf, zur Zeit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Hier wächst Daniel Kuper, Sohn einer Drogistenfamilie auf. Ein Junge, der aufbegehrt gegen die Enge der Provinz, deren Ordnung aus den Fugen gerät.

Dallas, Perry Rhodan, Heavy Metal - ein Dorf Ende der 1980er-Jahre inmitten Ostfrieslands: Hier scheint alles seinen Gang zu gehen. Wie schon 100 Jahre zuvor gibt es Traditionen wie den Männergesangverein und den Skatclub. Jeder spielt die Rolle, in die er hineingeboren wurde. So auch die Drogistenfamilie Kuper um Bernhard, genannt Hard, und seinen Sohn Daniel Kuper. Daniel ist ein verschlossener Junge mit viel Fantasie und wenigen Möglichkeiten. Im Sommer müssen plötzlich die Geschäfte wegen der Konkurrenz der großen Ketten schließen, es beginnt zu schneien - und dann ist da noch dieser Kornkreis. „Gegen die Welt“ zeichnet den Untergang eines Dorfes in Ostfriesland nach und thematisiert dabei die jüngere Geschichte der alten Bundesrepublik im Zeichen von Wende und Globalisierung. Vater und Sohn begehren schließlich - jeder auf seine Weise - auf, gegen die Dorfbewohner, gegen die Welt.

Jan Brandt, geb. 1974 in Leer/Ostfriesland, Schriftsteller und Journalist. Sein Roman „Gegen die Welt“ stand 2011 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Werke u.a. „Tod in Turin“ (2015), "Ein Haus auf dem Land. Eine Wohnung in der Stadt“ (2019).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus der Jesus-Christus-Kirche, Berlin

"Mainacht"
Werke von Josef Rheinberger, Frederick Delius, Richard Strauss, Charles Ives, Francis Poulenc u.a.

Mitglieder des RIAS Kammerchors Berlin:
Mi-Young Kim, Sopran
Anja Petersen, Sopran
Hildegard Rützel, Alt
Waltraud Heinrich, Alt
Minsub Hong, Tenor
Jörg Genslein, Tenor
Andrew Redmond, Bass
Jonathan de la Paz Zaens, Bass

Philip Mayers, Klavier

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Ansteckung
Seuchen in der Literatur
Von Maike Albath

Lepra, Pest und Cholera, Spanische Grippe und Covid-19. Nicht ist ansteckender als die Angst.

430 v. Chr. brach in Athen eine mysteriöse Krankheit aus: „Nirgends aber konnte man sich an eine ähnliche Geißel, an ein derartiges Hinsterben von Menschen erinnern“, klagte Thukydides. Die Ärzte wussten sich keinen Rat, auch die Bittgänge zu den heiligen Stätten bewirkten nichts. War es eine Strafe der Götter, ein Schicksalsschlag? Seit jeher lösen Epidemien Urängste aus und führen zu ähnlichen Reaktionen. Ob bei der Lepra, wie sie in der Bibel und in mittelalterlichen Versepen geschildert wird, oder bei der Pest, von der Giovanni Boccaccio in seinem Dekameron (1353), Daniel Defoe in Die Pest zu London (1722), Alessandro Manzoni in Die Brautleute (1827) und in Die Geschichte der Schandsäule (1840) berichten, immer wieder sind Hysterie und Ausgrenzung die Folge. Von den gesellschaftlichen Fliehkräften einer Epidemie erzählt 150 Jahre später der portugiesische Nobelpreisträger José Saramago in Die Stadt der Blinden (1995). Von Albert Camus inDie Pest (1947), Stuart O’Nan inDas Glück der anderen (1999) bis zu Philip Roths Nemesis (2010) befassen sich Schriftsteller immer wieder mit den fatalen Auswirkungen von Massenerkrankungen. Nichts ist ansteckender als die Angst.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Stuttgarter Schauspieler lesen Lyrik am Telefon
Gespräch mit Klaus Rodewald

Trump Revolution -Climate Crisis
Online-Ausstellung über US-Umweltpolitik
Von Andreas Robertz

"Pass the Mic"
Stars übergeben das Mikro
Von Kerstin Zilm

Haus der Statistik
Das Geisterhaus vom Alexanderplatz
Gespräch mit Harry Sachs

Brasiliens Kulturpolitik
Der Protest reisst nicht ab
Von Peter Schumann

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

Mai 2020
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