Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Freitag, 22.11.2019
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Freitag, 18. Mai 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

In The Woods There Is A Bird …
Von Olaf Nicolai
Realisation: Frank Bretschneider
Recherche: Marian Kaiser und Astrid Matron
Produktion: documenta 14/Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 56'00
(Wdh. v. 09.06.2017)

Komposition mit Radioaufnahmen von Demonstrationen und politischen Kundgebungen.

Anschließend:
Podiumsgespräch bei der Karl-Sczuka-Preisverleihung 2017
mit Olaf Nicolai, Christina Weiss und Helmut Oehring
Moderation: Walter Filz

Diese Arbeit nutzt das Radio als Quelle (nicht als Übertragungsmedium), um dem Verhältnis von Ton und Zeichenhaftigkeit nachzugehen. Hintergrundgeräusche von Demonstrationen, Krawallen und Aufmärschen, die für das Radio aufgezeichnet wurden, dienen hier als Ausgangsmaterial für das Erzeugen konkreter Klangobjekte und Interpretationen durch Musiker*innen.
"Im Wald, da ist ein Vogel, sein Gesang lässt euch stillstehen und erröten … Und am Ende, wenn man Hunger hat und Durst, kommt jemand und verjagt euch." (Arthur Rimbaud)

"In The Woods There Is A Bird ..." war Teil der gemeinsamen Radiokunst-Ausstellung "Every Time A Ear di Soun". Während der documenta 14 präsentierte das Festival und Deutschlandfunk Kultur 30 neue Hörstücke von internationalen Künstler*innen. Diese Klänge wurden von neun Rundfunksendern auf der ganzen Welt ausgestrahlt. Der Titel der Ausstellung ist einem Song des jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka entlehnt. Er bedeutet "Immer wenn ich den Klang höre".

Olaf Nicolai, geboren 1962 in Halle an der Saale, ist Künstler. Seine zeitbasierten Medienkunstwerke und ortsspezifischen Installationen stellen alltägliche Erfahrungen von Raum, Zeit und Körperlichkeit in Frage. Lebt und arbeitet in Berlin.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a. Kalenderblatt
Vor 70 Jahren: Fritz von Unruh hält in der Frankfurter Paulskirche seine "Rede an die Deutschen"

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Zum jüdischen Fest Schawuot spricht Rabbiner Joel Berger

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Heimat ist nicht nur ein Ort
Von Susanne Gaschke

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Brillen
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Merkel bei Putin: Neue Chancen für ein besseres Verhältnis?
Gespräch mit Prof. Klaus Segbers, Politikwissenschaftler, FU Berlin, Osteuropa-Institut

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

Die Tankstelle von Courcelles" von Matthias Wittekindt
Vorgestellt von Thomas Wörtche

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Berühmte Tiere" von Elena Passarello
Rezensiert von Frank Kaspar

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Der Legendenzerstörer der israelischen Gründungsgeschichte
Ulrike Timm im Gespräch mit Tom Segev, Historiker & Publizist aus Israel

In Israel beginne die Geschichtsschreibung erst 1980, meint der israelische Historiker und Publizist Tom Segev. Zuvor habe es Ideologie, Mythologie und furchtbar viel Indoktrination gegeben. Erkenntnisse über die tatsächlichen Umstände der Gründung Israels sind erst Jahrzehnte nach der Staatsgründung 1948 möglich, weil bedeutende Archive erst seit 1980 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Seitdem sichtet auch Segev Originalquellen und nutzt sie als Grundlage seiner zahlreichen Veröffentlichungen. Bereits sein Erstlingswerk "Die ersten Israelis", sorgte 1984 für große Aufregung, weil er den Legenden der israelischen Staatsgründung eine neue Sichtweise entgegen stellte. Mit seinem jüngsten Buch "Ben Gurion. Ein Staat um jeden Preis" will Segev nun Staatsgründer Ben Gurion vom Sockel holen.
Tom Segev wurde 1945 als Sohn deutscher Einwanderer in Jerusalem geboren. Er gehört zu den bekanntesten Publizisten Israels, wie auch zu den prominentesten Kritikern der aktuellen israelischen Politik.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Vater-Sohn-Beziehung im Ausnahmezustand
André Kubiczeks neuer Roman
Gespräch mit dem Schriftsteller

"Jeder Mensch ist böse":
Die australische Krimiautorin Candice Fox
Von Irene Binal

Buchkritik: "Engele" von Claudia Tieschky
Rezensiert von Rainer Moritz

Straßenkritik: "The Circle" von Dave Eggers
Von Andi Hörmann

Buchhändler im Gespräch:
Buchhandlung Quichotte in Tübingen
Gespräch mit Wolfgang Zwierzynski

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

"Es ist ein entspannteres Leben ohne die klassische Welt"
Gespräch mit Thomas Quasthoff, Opernsänger, Professor für Gesang an der Hochschule für Musik 'Hanns Eisler' Berlin

Das muss man gehört haben...oder auch nicht
Von Carsten Rochow

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Mike Herbstreuth

11:30 Musiktipps

11:45 Unsere roc-Ensembles

Britische Vokalmusik der Renaissance beim RIAS Kammerchor
Von Cornelia de Reese

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Christian Demand, Publizist, Kunsthistoriker und Herausgeber der Kulturzeitschrift 'Merkur'
Moderation: Anke Schaefer

12:50 Besser essen

Udo Pollmers Mahlzeit
Spargel. Nahrhaft wie ein Strohhalm mit Wasser

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Was Knochen erzählen können - Schlachtfeld-Archäologie in Deutschland
Von Nana Brink

Berlin - Bezirke streiten mit Senat wegen des Baus von Flüchtlingsunterkünften
Von Anja Nehls

Was Knochen erzählen können - Schlachtfeld-Archäologie in Deutschland
Vor 400 Jahren, im Mai 1618, begann mit dem Prager Fenstersturz der Dreißigjährige Krieg. Seit mehreren Jahren werten Experten an vielen Orten in Deutschland die Schlachtfelder von damals aus - so auch in der Gegend um Lützen in Sachsen-Anhalt.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Shanli Anwar

Bavid Dowie - Ausstellung in Stade
"Wir sind alle Yetis"
Gespräch mit dem Künstler Jonathan Meese über David Bowie

Pfui, Gossip: Klönschnack zur roaylen Hochzeit
Von Elena Gorgis und Vladimir Balzer

Architektur und Modelleisenbahn - Die Moderne im Hobbykeller
Ausstellung in Frankfurt/Main
Gespräch mit der Kuratorin Karin Berkemann, Deutsches Architekturmuseum

Filmfestspiele in Cannes - Highlights aus Südostasien
Gespräch mit Anke Leweke

14:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Die Sache mit der Liebe
Von Ursel Böhm
Moderation: Patricia Pantel

Mit Kindern und erwachsenen Expertinnen und Experten aus Psychologie und Medizin beleuchtet die Autorin das schönste Thema der Welt mit all seinen Facetten. Was macht den Zauber der Liebe aus? Wie unterschiedlich kann sie sein? Es geht nicht nur um die Liebe mit Küssen und Händchen halten, sondern auch um die Liebe unter Freunden, Geschwistern, Tieren etc.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Die Grenzgänger unterwegs mit den "wilden Liedern des jungen Marx"
Gespräch mit Michael Zachcial

70 Jahre Grace Jones - Die gemachte Diva
Von Jens Balzer

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
Von Carsten Rochow

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Mike Herbstreuth

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Aus dem Migrantenstadl - Wie können Kunst und Kultur ein Zusammenleben in Vielfalt möglich machen?
Es diskutieren:
Tunay Önder, Autorin des Blogs "Das Migrantenstadl"
Albert Schmitt, Managing Director der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen
Ersan Mondtag, Theaterregisseur
Tobias Knoblich, Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt
Moderation: Sebastian Engelbrecht, Deutschlandfunk Kultur

Kooperation mit Bertelsmann-Stiftung, Deutscher UNESCO-Kommission und Landeshauptstadt Erfurt
Aufzeichnung vom 17.05.2018 aus dem Collegium Maius, Alte Universität, Erfurt

Zuwanderung macht eine Gesellschaft reicher. Dieser Satz mag nicht populär sein, aber seine Richtigkeit ist nachweisbar. Wie und wo entsteht dieser Reichtum? Am deutlichsten ist er wohl in Kunst und Kultur zu erkennen. Welchen Beitrag leistet Kunst zu einem guten Zusammenleben in Vielfalt? Welche Methoden und Ansätze sind erfolgreich? Wie können Bund, Länder und Kommunen künstlerische Projekte unterstützen?

Um diese und andere Fragen geht es im Wortwechsel, zu dem Deutschlandfunk Kultur gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt eingeladen hat.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Moderation: Miron Tenenberg

Raketen und Wein auf den Golanhöhen
Von Silke Fries

Gründungsmythos Israel
Ausstellung über das Flüchtlingsschiff Exodus 1947
Von Michael Hollenbach

Zum klingenden Schabbat hören Sie den New Yorker Kantor Azi Schwartz mit zwei Schabbatliedern: „V’shamru“ und „Ahavat Olam“

Raketen und Wein auf den Golanhöhen
Von Syrien aus wurden in der letzten Woche israelische Armeestellungen auf den Golanhöhen beschossen. Daraufhin erfolgten Vergeltungsangriffe auf mutmaßlich iranische Stellungen in Syrien. Viele hat das erschreckt, doch der renommierte Winzer Tal Pelter und seine Mitarbeiter des Kibbuz‘ Ein Zivan, die genau dort ein Weingut betreiben, denken gar nicht an Flucht.

Gründungsmythos Israel
Ein Ereignis hat vor 70 Jahren maßgeblich zur Gründung des Staates Israel beigetragen: Die Exodus-Affäre. Das war ein gescheiterter Versuch von Shoa-Überlebenden, sich auf einem Schiff nach Palästina zu bringen. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Rendsburg zeigt, was sich in den dramatischen Wochen im Sommer 1947 abgespielt hat.

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Was bleibt?
Die Literatur von Schriftstellern mit Holocausterfahrung
Von Siegfried Ressel

Was bleibt von der sogenannten Lagerliteratur nach dem Ableben ihrer Verfasser? Verblasst die Wirkung der Texte?

Schriftsteller mit Holocaust- und Lagererfahrung wie Imre Kertész oder Jorge Semprun waren mehr als normale Schriftsteller. Ihre intellektuelle Stimme war zugleich auch eine moralische. Zu ihren Lebzeiten ließen sie uns teilhaben an ihren unermüdlichen Reflexionen über den Zivilisationsbruch des Holocaust; waren öffentliche Diskurspartner, wenn es darum ging, aus der Geschichte zu lernen. Was passiert mit der Literatur dieser Autoren nach deren Ableben: Was bleibt, wenn ihre Person fehlt? Verblasst die Wirkung der Texte allmählich? Geraten diese zu Klassikern, von Zeit zu Zeit lesenswert, aber ohne jeden gegenwärtigen Bezug? Oder halten sie uns nach wie vor wach und vermitteln uns Inspirationen und Argumente in einer Zeit und Gesellschaft, in der beispielsweise Hass wieder salonfähig geworden ist? Siegfried Ressel spricht mit Autoren, Literaturwissenschaftlern und Historikern, die ganz unterschiedliche Meinungen zur Zukunft der Lagerliteratur des 20. Jahrhunderts haben.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus dem Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

"Der Heimat so fern"

Werke von Richard Dering, Peter Philips, Thomas Tallis, William Byrd und Philippe de Monte

ca. 20.50 Konzertpause

Petteri Pitko, Orgel
RIAS Kammerchor
Leitung: Justin Doyle

Künstlerisches Wirken fern der Heimat führt seit Jahrhunderten zu kultureller Bereicherung. Die englische Spätrenaissance bietet dafür gute Beispiele: Richard Dering und Peter Philips, beide katholischen Glaubens, zog es durch halb Europa, bis sie schließlich für lange Zeit im freigeistigen niederländischen Kulturraum Fuß fassten. Dieses Programm bietet die Möglichkeit, die unterschiedlichen Kompositionsweisen der Reisenden und der Daheimgebliebenen, wie William Byrd oder Thomas Tallis, miteinander zu vergleichen.

22:00 Uhr

Einstand

Hjalmar Borgström
Violinkonzert G-Dur op. 25

Eldbjørg Hemsing, Violine
Wiener Symphoniker
Leitung: Olari Elts

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

3 Schauspieler/30 Rollen:
Antú Romero Nunes inszeniert in Wien "Macbeth"
Von Reinhard Kager

Ausstellung in Dresden
Rassismus - die Erfindung von Menschenrassen
Von Barbara Wiegand

Salzburger Pfingstfestspiele
Cecilia Bartoli in Rossinis 'L’italiana in Algeri'
Von Franziska Stürz

Denkende Tiere
Isabella Rosselinis neueste Arbeit 'Link Link Circus' in New York
Von Andreas Robertz

Christoph Schlingensief fehlt
Internationale Konferenz bestimmt sein Werk neu
Gespräch mit Dr. Thomas Wortmann, Juniorprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Universität Mannheim

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

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