Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton

Freitag, 22.11.2019
 
Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton
Tagesprogramm Mittwoch, 9. Mai 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Serienabend
Tod eines Stasi-Agenten (3/6)
Kleine Fische, große Fische
Von Lisbeth Jessen und Johannes Nichelmann
Regie: die Autoren
Mit: Angelika Bartsch, Judica Albrecht und Bernhard Schütz
Ton: Jonas Bergler
Produktion: WDR/Danmarks Radio 2017
Länge: 25'53
(Teil 4 am 16.05.2018)

Der Anhalter (2/5)
Geschlossene Anstalt
Von Stephan Beuting und Sven Preger
Regie: die Autoren
Ton: Timo Ackermann
Produktion: WDR 2016
Länge: 27'28
(Teil 3 am 16.05.2018)

Zwei Serien im Doppelpack: Hatte der Stasi-Agent brisante Informationen? Der Anhalter hat seine letzte Reise nicht angetreten - stattdessen beginnt er aus seiner Vergangenheit zu erzählen.

Tod eines Stasi-Agenten (3/6): Kleine Fische, große Fische
Von Dänemark aus versucht der ehemalige Stasi-Agent Eckhardt Nickol mit alten Stasi-Unterlagen Geld zu verdienen. Dänische Medien sind interessiert. Aber woher stammen Eckhardt Nickols brisante Informationen?

Der Anhalter (2/5): Geschlossene Anstalt
Satt und sauber. Das war häufig das Motto in Kinder- und Jugendpsychiatrien im Nachkriegs-Deutschland. Ein geschlossenes System, in dem die Angst regierte. Daran erinnert Heinrich sich noch genau.


Lisbeth Jessen, geboren 1956, studierte Journalismus und Filmdramaturgie. Zahlreiche Features für Danmarks Radio. Prix Italia 2003 für "Nach dem Fest". Zuletzt "Pets and the City" (WDR/DKultur 2016).

Johannes Nichelmann, geboren 1989, Reporter und Feature-Autor, seit 2014 auch Redakteur und Moderator bei Deutschlandfunk Kultur. Zuletzt: "No Land Called Home" (DKultur/WDR 2016) und "Der einsame Tod des Herrn D." (Dlf 2017).

Stephan Beuting, geboren 1976, hat Medienwissenschaften, Politische Wissenschaft und Geographie in Bonn studiert, Volontariat beim Deutschlandradio. Arbeitet als Autor, Moderator und Redakteur. Zuletzt für Deutschlandradio: "Zweite Identität - Ich. Jetzt. Neu" (Dlf Nova 2017). Lebt in Bonn.

Sven Preger, Jahrgang 1979, Diplom-Journalist und systemischer Coach. Arbeitet als Produzent, Autor und Regisseur für Audio und TV. Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund und Stockholm, Volontariat beim WDR. Bei Deutschlandfunk Nova moderiert er "Eine Stunde Talk". Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Axel-Springer-Preis für "ZeitZeichen Michael Ende" (WDR 2009), dem CNN Award (Hörfunk) für "Absturz der Raumfähre Columbia" (WDR 2008) und dem Medienpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie für "Todestag des deutschen Kartographen Carl Diercke" (WDR 2013). Lebt in Bonn.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Kerstin Poppendieck

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

u.a. Kalenderblatt
Vor 60 Jahren: Jacques Tatis Film "Mon oncle" feiert Premiere

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Bayrische Freiheit!
Von Peter Kees

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Telemedizin freut Politik und IT-Industrie, aber den Patienten bringt sie wenig!
Gespräch mit Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V.

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Kreativität " von David Eagleman und Anthony Brandt
Von Volkart Wildermuth

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

"Ich hab in meiner Zelle nur an Dich gedacht"
Ulrike Timm im Gespräch mit Saskia von Brockdorff, Tochter der Widerstandskämpferin Erika von Brockdorff

Erst war sie Verräterkind, dann Heldenkind: Saskia von Brockdorff ist die Tochter einer kommunistischen Widerstandskämpferin, die 1943 von den Nazis enthauptet wurde. Wie ihre Mutter wirklich war, hat sie bis ins hohe Alter nicht erfahren. Erst als sie mit 67 Jahren durch einen Zufall ihren Abschiedsbrief findet, erfährt sie: Die Mutter hat sie geliebt. Saskia von Brockdorff beginnt sich, mit der Geschichte auseinander zu setzen, lernt zum ersten Mal ihren inzwischen schon 19jährigen Enkel kennen und tritt seit vielen Jahren in Schulen als Zeitzeugin auf.
Zum 75. Todestag der Widerstandskämpferin Erika von Brockdorff sprechen wir mit ihrer Tochter Saskia und ihrem Urenkel Kolja Unger. Saskia von Brockdorffs Geschichte zeigt, wie die Familien der Nazi-Opfer unter dem Verlust und, wie mit ihm umgegangen wurde, zu leiden hatten. Ihre Geschichte zeigt aber auch, dass Widerstand wie der der "Roten Kapelle" etwas ist, das Identität schafft und verbinden kann.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerke

Aus den Listen:
"Die Tyrannei des Schmetterlings" von Frank Schätzing
Gespräch mit Marcus Richter

Grenzgänge zwischen Bibel und Koran
Gespräch mit dem Autorenteam Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali

Schach den Nazis - Ariel Magnus' Emigranten-Roman aus Buenos Aires
Von Dirk Fuhrig

Buchkritik:
"Die Kinder der Zeit" von Adrian Tchaikovsky
Gespräch mit Marten Hahn

Straßenkritik:
"So fängt das Schlimme an" von Javier Marías
Von David Siebert

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberg

Zwischen Tanzboden und Friedhof - 25 Jahre Osttiroler Musicbanda Franui
Gespräch mit Andreas Schett

Das muss man gehört haben...
Von Jan Tengeler

Filmstart "Dance Fight Love Die" - unterwegs mit Mikis Theodorakis
Gespräch mit Carsten Beyer

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Der Folk-Punk Seán McGowan und seine Sicht auf die Welt
Von Kerstin Popendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Dr. Bahman Nirumand, Schriftsteller
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Zentrales Wissen - Münchner Staatsanwaltschaft bündelt Extremismus-Prozesse
Von Joseph Röhmel

Mittweida und die Stiefmütterchen - über den ganz alltäglichen Vandalismus
Glosse von Klaus Nothnagel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Vögel, Vamp und Vladimir - Die Schauspielerin Marina Vlady wird 80
Von Gary Vanisian

Cannes: Der kenianische Film "Rafiki" ist in Kenia verboten worden
Gespräch mit den Filmproduzenten Gerhard Meixner und Roman Paul

Vorgespult:
Isle Of Dogs / Directions / Der Buchladen der Florence Green
Von Christian Berndt

"Meet a Muslim" - Speed Dating gegen die Ignoranz
Von Gerd Brendel

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Ulrike Jährling

Helden auf der Opernbühne
Von Heidi Mottl

Lukas Riegers neues Album "Code"
Von Stefan Kleinert

"Der Star in der Musik"
Von Kristina Dumas

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Studiogast: Lisa Le Blanc, Liedermacherin

Das muss man gehört haben...
Von Jan Tengeler

"Wir sind keine Band. It's about a Gesamtkunstwerk!" - 20 Jahre Chicks on Speed
Gespräch mit Musikerinnen Melissa Logan und Murray-Leslie Alexandra

Newcomer der Woche: Joe Armon-Jones
Von Martin Risel

La Rebelle - die ivorische Sängerin Dobet Gnahoré
Von Carsten Beyer

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Nadya Luer

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Wenn Frieden anstößig ist - Friedensaktivisten in Israel und Palästina
Von Hilke Rusch

Moderation: Margarete Wohlan

Wenn Frieden anstößig ist - Friedensaktivisten in Israel und Palästina
Die Versuche, einen israelisch-palästinensischen Friedensprozess in Gang zu bringen, liegen seit Jahren brach. Die Stimmung für Frieden ist in der Region auf einem Tiefpunkt. Angst, Misstrauen und Hass prägen nicht nur das Verhältnis von Israelis und Palästinensern, sondern auch Teile der israelischen Gesellschaft. Trotzdem schafft es die Fraueninitiative „Women Wage Peace“, zehntausende Menschen hinter sich zu versammeln. Und die „Combatants for Peace“, von denen viele Mitglieder Ex-Soldaten und palästinensische Ex-Kämpfer sind, halten ungeachtet der Angriffe gegen die Gruppe an einem gewaltfreien, israelisch-palästinensischen Widerstand fest. Was heißt es, in diesem Klima für Frieden einzutreten?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

"Meine Vergangenheit für Eure Zukunft" - die 97jährige Margot Friedländer
Von Ulrich Ziegler

Nach den Zeitzeugen die Hologramme - Museumsstrategie in New York
Von Philipp Eins

19:30 Zeitfragen. Feature

Himmlisches Jerusalem, irdisches Jerusalem
Wie deutsche Theologiestudenten Israel und Palästina erleben
Von Ofer Waldman

Konfrontation mit den Realitäten des "Heiligen Landes": Seit 40 Jahren haben deutsche Theologiestudenten die Gelegenheit zu einem einjährigen Studium in Israel.

Seit 40 Jahren verbringen deutsche Theologiestudentinnen und -studenten ein Jahr in Israel im Rahmen des Programms ‚Studium in Israel‘. Sie erleben den Gegensatz zwischen israelischer Realität und dem Wort vom Heiligen Land. Seit 2006 von der EKD unterstützt, sollen sie in das alltägliche Jerusalemer Leben eintauchen, mit all seinen Höhen und Tiefen. Ziel des Programms ist, das Verständnis für die jüdisch-christliche Verbindung zu stärken. Doch mit den politischen Verwerfungen in der Region, zuletzt mit der Entscheidung des US-Präsidenten Trump, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, werden die Kontraste schärfer: zwischen deutschen Wunschbildern, dem Jerusalemer Alltag und der nahöstlichen Realität. In Mai 2018 feiert Israel seinen 70. Unabhängigkeitstag, der in der palästinensischen Erinnerung mit Niederlage, Heimat- und Landverlust einhergeht. Zugleich ist für deutsche Studierende der historische Hintergrund gegenwärtig: der Holocaust. So erweist sich das ‚Studium in Israel‘ als eines der schwierigsten und produktivsten Programme für historisch-politische Bildung.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Internationale Hugo-Wolf-Akademie
Staatsgalerie Stuttgart
Aufzeichnung vom 06.05.2018

Robert Schumann
"Myrthen“ op. 25 und andere Lieder für Stimme und Klavier

Christina Landshamer, Sopran
Andrè Schuen, Bariton
Daniel Heide, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas (2/2)
Liebe
Von Joël Pommerat
Übersetzung: Isabelle Rivoal
Regie: Christiane Ohaus
Mit: Karoline Junghanns, Matti Krause, Naomi Krauss, Felix von Manteuffel, Leslie Malton, Wolfgang Michael, Astrid Meyerfeldt, Samuel Weiss, Lena Stolze
Ton: Burkhard Pitzer-Landeck
Produktion: SR / RB 2016
Länge: 50'07

Eine erfüllte Beziehung ist mit etwas Glück nicht gänzlich ausgeschlossen.

Anschließend:
Christiane Ohaus über ihre Regiearbeit -
befragt von Anke Beims (Teil 2)
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 8'11

Eine erfüllte Liebesbeziehung ist in etwa so wahrscheinlich wie die Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea. Mit etwas Glück nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Männer und Frauen, die sich hier begegnen, haben einander nie oder einmal sehr geliebt, lieben sich noch immer oder nun nicht mehr. „Diese Situation ist ja echt kompliziert.”

Joël Pommerat, geboren 1963, wurde mit 18 Jahren Schauspieler und begann mit 23 Jahren regelmäßig zu schreiben. In Deutschland waren die Produktionen seiner Theaterkompanie "Louis Brouillard" regelmäßig auf den Festivals "Neue Stücke aus Europa" in Wiesbaden und "Perspectives" in Saarbrücken zu Gast. Als Hörspiel in Deutschland: "Die Händler" (SR 2008, Hörspiel des Monats September 2007) und "Dieses Kind" (SR/RB, 2006).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Rockefeller-Versteigerung bei Christie's - 102 Millionen Dollar in vier Minuten
Von Thomas Reintjes

Filme der Woche:
Isle Of Dogs / Ataris Reise / Der Buchladen der Florence Green
Gespräch mit Jörg Taszman

23:30 Kulturnachrichten

Von Stefan Ruwoldt

Mai 2018
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