Seit 22:03 Uhr Freispiel

Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 22:03 Uhr Freispiel
Tagesprogramm Sonntag, 6. Mai 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Crashtext
Unfälle in der Literatur
Von Astrid Mayerle
(Wdh. v. 25.05.2014)

Der Unfall wirft aus der Bahn, er unterläuft die Vorstellung von der Planbarkeit und Beherrschbarkeit des Lebens. In der Gegenwartsliteratur taucht er als Antipode zu den Risikovermeidungsritualen des modernen Menschen auf. Die Autoren beschäftigen sich mit dem Unvorhergesehenen. Ihre Auslöser können ein Autounfall, ein Motorradcrash, ein Flugzeugabsturz und - ja, auch das: ein Sexunfall sein. Alina Bronsky, David Schalko, Peter Stamm, Heinrich Steinfest und Manuel Niedermeier erzählen in ihren dramatischen und skurrilen Geschichten davon, wie ihre Figuren mit dem Leben davonkommen. Mit einem veränderten Leben freilich.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Eckankar

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Gerechte unter den Völkern."
Wie Margarete Sommer und Elisabeth Schmitz zahlreiche Juden retteten
Von Joachim Jauer
Katholische Kirche

Die Protestantin Elisabeth Schmitz und die Katholikin Margarete Sommer haben während der NS-Diktatur Tausenden von Juden das Leben gerettet. Sie haben den Verfolgten zur Ausreise verholfen, ihnen neue "arische" Identitäten verschafft oder sie auf eigenes Risiko über Monate versteckt. Der Staat Israel hat Elisabeth Schmitz und Margarete Sommer posthum als "Gerechte der Völker" geehrt. Joachim Jauer erzählt die weithin unbekannte Geschichte zweier mutiger Frauen, die aus ihrer Glaubensüberzeugung heraus Großes leisteten.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Unterm Bett liegt ein Skelett
Gruselgedichte für Kinder von Arne Rautenberg, Hanna Johansen, Christian Morgenstern u.a.
Ab 6 Jahren
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
Moderation: Tim Wiese

Geisterschnecken, weich und bleich in Zimmerecken - Was gibt es Schöneres, als sich zu gruseln! Besonders wenn sich die Welt der Skelette, Zyklopen und Zombis in der Form von lustigen Reimen, als Spiel mit Silben, Wörtern und ihrem Klang präsentiert.

"zombis in kombis | brausen durch die stadt | und jeder der die zombies sieht | der ist vor staunen platt"
Es gibt nichts Schöneres, als sich im Dunkeln, wenn der Wind um die Häuser weht, Gruselgeschichten von heulenden Eulen, finsteren Friedhöfen oder kopflosen Gespenstern zu erzählen. Für die einen ist das wirklich Spaß und regt die Fantasie an, für die anderen vielleicht dann doch eher beängstigend und ein Grund, um sich unter der Bettdecke zu verstecken. Und so gibt es nicht nur Erzählungen von Skeletten, Zombies oder schrecklichen Wesen. Vielen Dichtern, wie Arne Rautenberg, Hanna Johansen, Christian Morgenstern oder Jutta Richter, sind auch gruselige Verse und ellenlange Schauergedichte eingefallen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Hallo Mama, bist du da?
Von Jenny Reinhardt
Ab 8 Jahren
Regie: Judith Lorentz
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Anna Huthmann, Leo Burkhardt, Joshua Thiemann, Stefan Kaminski, Lara Torp, Carsten Andörfer, Malina Ebert, Carmen Maja Antoni, Katrin Angerer, Leo Pätzel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
Länge: 52'05
Moderation: Tim Wiese

Ein Mädchen wird bei seinem Vater groß. Eines Tages will sie ihre Mutter besuchen, doch die öffnet ihr nicht die Tür.

Die neunjährige Genoveva, genannt Veve, lebt in einer Patchworkfamilie und fühlt sich dort wohl. Sie setzt sich für jeden ein, der Hilfe braucht. So verteidigt sie ihren Bruder gegen Beleidigungen, hilft ihrer Freundin Nate, die schon wieder schlechte Noten bekommen hat, und dem Kater Senor rettet sie das Leben. Eines Tages erfährt Veve zufällig, dass ihre leibliche Mutter ganz in der Nähe wohnt. Sie hat Sehnsucht nach ihr. Gegen das Verbot ihres Vaters klingelt sie wieder und wieder an der Wohnungstür der Mutter, aber die Tür wird ihr nicht geöffnet. Als sie endlich einen Zugang zur Wohnung findet, ist sie leer. Die Mutter ist fortgezogen.

Jenny Reinhardt, geboren 1949, hat Germanistik studiert, war Hörspieldramaturgin, lebt als freie Autorin in der Nähe von Berlin. Schreibt Geschichten und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Olaf Kosert unterwegs mit dem Sänger und Showmaster Gunther Emmerlich in Eisenberg

Nach dem Tod der Eltern soll er eigentlich in ein Waisenhaus. Doch seine Schwester, das erzählt Gunther Emmerlich mit seinem unverwechselbaren Bass, übernimmt die Rolle von Mutter und Vater. In seiner thüringischen Heimatstadt Eisenberg, zwischen Jena und Gera gelegen, kann er also bleiben und hier in die Schule gehen. Nicht seine Leistungen in Mathematik oder Deutsch fallen auf, sondern Emmerlichs Stimme und sein Talent für Musik. Schlager, Swing und Dixieland liebt er - und verdient mit seiner ersten Band siebeneinhalb Mark pro Stunde. Eigentlich will Gunther Emmerlich Bauingenieur werden, etwas Handfestes. Doch er landet in Weimar und studiert Operngesang. Danach gehört der Thüringer viele Jahre zum Ensemble der Dresdner Oper, moderiert seine eigene Fernsehsendung, die ‚Showkolade‘ und ist bis heute mit seiner Semper-House-Band unterwegs. Auch regelmäßig in seiner Geburtsstadt Eisenberg. Doch wenn der 73-Jährige mit Deutschlandfunk Kultur durch das thüringische Städtchen spaziert, dann will er das Mühltal, den Spielplatz seiner Kindheit, zeigen, die Schlosskirche und natürlich den ‚Gambrinus‘, denn hier gibt es seine Leib- und Magenspeise, die echten Thüringer Klöße.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

12:30 Uhr

Die Reportage

Mensch und Affe
Eine ambivalente Liebesbeziehung
Von Annegret Faber
(Wdh. v. 27.08.2017)

Die Erdmännchen im Leipziger Zoo haben 150 Paten. Die Menschenaffen nicht einmal zehn. Dabei ist das Affengehege ein Besuchermagnet: Den ganzen Tag stehen Menschentrauben davor und beobachten fasziniert ihre nächsten Verwandten. Umgekehrt blicken die Affen oft mit einer Miene auf ihre Besucher, als wollten sie ihnen sagen: Ich weiß, wer du bist. Dabei hat der Affe wohl nichts dagegen, mit dem Menschen verglichen zu werden. Umgekehrt ist das allerdings ganz anders. „Affe“, das ist ein Schimpfwort. Der Mensch will dem Affen nicht zu nahe kommen. Vielleicht hat er deshalb auch mehr Probleme als ein Erdmännchen, menschliche Paten zu finden. Wir lieben den Affen - aber nur auf die Distanz.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rode

Der philosophische Wochenkommentar:
Weltlachtag - Da gibt es nichts zu lachen
Von David Lauer

'68' heute - rechte Motive in linkem Gewand?
Gespräch mit dem Soziologen Prof. Dr. Armin Nassehi, Ludwig-Maximilians-Universität München

"Das terrestrische Manifest" - Der Soziologe und Wissenschaftsphilosph Bruno Latour im Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Von Christian Berndt

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation:  Thorsten Jabs

Das Kopftuch - religiöses Symbol oder soziales Stigma?
Thorsten Jabs spricht mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami, Institut für Islamwissenschaft FU-Berlin

Antizionistische Juden - Warum manche Ultra-Orthodoxe den Staat Israel ablehnen
Von Stefanie Oswalt

Aufbruch der Theologen - Die 68er und die Kirche
Von Michael Hollenbach

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Freude, Schmerz und Glorie
Die "Rosenkranz-Sonaten" für Violine und Basso continuo von Heinrich Ignaz Franz von Biber
Gast: Leila Schayegh, Barockgeigerin
Moderation: Elena Gorgis

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Marianne Allweiss

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Hanns Ostermann

Was war, was bleibt vom Alliiertensport? - Die letzten Briten verlassen Nordrhein-Westfalen
Von Heinz Schindler

Mein Verein: Der SV Lichtenberg 47
Von Frank Ulbricht

Kino-Weltzuschauer-Rekord? - Premiere des Assauer-Films "Macher, Mensch, Legende"
Von Günter Herkel

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Fußballfans vergessen nicht
Ursachen und Auswüchse von Club-Feindschaften
Von Dieter Jandt

Nicht erst seit 1971 hassen die Herthafans die Anhänger von Schalke 04. Ein DFB-Pokalspiel wurde am Grünen Tisch gegen die Hertha umgewertet. Die Berliner schieden aus, der Verein aus dem Ruhrgebiet kam eine Runde weiter. Während man in der Hauptstadt nicht vergessen kann, ist den S04-Fans das damalige Geschehen heute ziemlich egal. Klarer sind die Beziehungen zu Borussia Dortmund. Die Schalker nennen den BVB Lüdenscheid Nord, im Gegenzug wird Schalke 04 Herne-West genannt.
Regionale Feindschaften ergeben sich fast von selbst. Das Gebot ‚Liebe deinen Nächsten‘ wird im Sport ins Gegenteil verkehrt. Wenn der HSV und Werder Bremen aufeinandertreffen geht es hart zur Sache, und man kann froh sein, wenn es bei Schmährufen bleibt. Neuerdings haben sich die Anhänger von Borussia Dortmund die Fans von RB Leipzig ausgeguckt. Sie fallen über sie her und veranstalten einen Protestmarsch. Man verachtet diesen ‚Brauseclub‘. Wen hassen eigentlich die Bayernfans?

18:30 Uhr

Hörspiel

Ein kleines persönliches Taschenrequiem
Von Gabriel Josipovici
Übersetzung: Hubert von Bechtolsheim
Regie: Ulrike Brinkmann
Mit: David Hirsch, Cornelia Froboess, Paul Burian, Elfriede Irrall, Greger Hansen, Christine Oesterlein, Tatja Seibt, Reinhard Bülow
Ton: Geert Puhlmann, Susanne Baltes
Produktion: RIAS Berlin 1992
Länge: 78'05

Der Schriftsteller Alan Tiarchs wird sterben. Seine Kinder treffen ein und konfrontieren ihn mit Vorwürfen.

Sein Leben lang fühlte Alan Tiarchs einzig Verantwortung gegenüber seinem Werk, der Schriftstellerei. Er ließ alles Private zu Dichtung werden, und seine reale Familie litt unter ihm. Als er vom Tode gezeichnet ist, finden sich seine erwachsenen Kinder am Krankenlager ein. Sie konfrontieren ihn mit Vorwürfen und hoffen, dass er nun nicht mehr auszuweichen vermag.

Gabriel Josipovici, 1940 in Nizza geboren. Er wuchs in einer ägyptisch-russisch-jüdischen Familie auf, in Südfrankreich und Kairo. 1956, während der Suezkrise, emigrierte seine Mutter mit ihm nach England. Josipovici studierte Englische Literatur und lehrte von 1963 bis 1998 als Professor für Literaturwissenschaft an der Universität von Sussex. Daneben schrieb er Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke und zahlreiche Hörspiele für die BBC, von denen außer dem "Taschenrequiem" noch weitere für das deutsche Radio inszeniert wurden: "Nachruf auf L.S." (RIAS Berlin 1990), "Vergil stirbt" (RIAS Berlin 1991). 2007 Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Oxford. 2014 erschien der Roman "Hotel Andromeda". Er lebt in Sussex und London.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Ludwigsburger Schlossfestspiele
Theatersaal, Forum am Schlosspark
Aufzeichnung vom 03.05.2018

Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur

Eröffnungsrede
Christoph Keller, Kurator und Unternehmer

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Bertrand Chamayou, Klavier
Orchester der Schlossfestspiele
Leitung: Pietari Inkinen

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Marianne Allweiss

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

Vom Publikum zur Community - Die Tagung "Theater und Netz" in Berlin
Berspräch mit Susanne Burkhardt

Flucht, Vertreibung, Heimat - Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste, über ihre Filme

Mixed Realities - Virtuelle und reale Welten in der Kunst
Gespräch mit der Kuratorin Eva Fortzheim und dem Künstler Tim Berresheim

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

Mai 2018
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