Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Freitag, 15.11.2019
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Mittwoch, 17. Mai 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Spiel und Ernst
Inferno Livestream
Ein Bericht
Von Iris Nindl und Elisabeth Putz
Übersetzung: Ramond Ngaiza und Elisabeth Putz
Regie: Elisabeth Putz
Mit: Birgit Minichmayr, Gerti Drassl, Siegfried Terpoorten, Francis Okpata, Iris Nindl
Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2009
Länge: 49'35
(Wdh. v. 24.03.2010)

Arusha, Tansania: Der Dreck stört den Tourismus. Die Lösung: Operation Make the City Clean!

Arusha, Tansania, Afrika: ein Ort, an dem Tourismusbauten und Luxushotels sprießen wie die Fliegenpilze. Daneben: Dreck, Müllhaufen, Lehmhütten, Slums. Der Osten ist reich, der Westen ist arm. In Arusha legt man großen Wert auf ein sauberes Stadtbild. Man beschließt, alles, was dieses Bild stört, von Zeit zu Zeit zu beseitigen: Straßenkinder, Obdachlose, Leprakranke - Operation: Make the City Clean. Die Autorin Iris Nindl hat diese Aktion mehrmals erlebt.

Iris Nindl, geboren 1979 in Zell am See, ist ausgebildete Überlebenstrainerin.

Elisabeth Putz, geboren 1982 in St. Pölten, lebt als Autorin, Regisseurin und Journalistin in Wien.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Christian Graf

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

u.a. Thementag "Stimmung machen" - Straßenumfrage

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Der Industrielle August Thyssen geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Winfried Engel
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Warum wir (manche) Skandale brauchen
Von Daniel Hornuff

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Stimmungsmache und Moral: Aus welchen Gründen dürfen Politiker lügen?
Gespräch mit Simone Dietz, Professorin für Praktische Philosophie, Universität Düsseldorf

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"In der Mitte schlägt das Herz" von René Prêtre
Rezensiert von Volkart Wildermuth

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Reichtum verpflichtet - Die Fugger heute
Britta Bürger im Gespräch mit Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger, seit 2004 Senioratsvorsitzende der Fuggerschen Stiftung

Auf diese Ahnenreihe kann nicht jeder zurückblicken: Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger ist in der 18. Generation Nachfahrin des wohl bekanntesten Kaufmannes der deutschen Geschichte: von Jakob Fugger. Er galt zu seiner Zeit als der reichste Unternehmer Europas, wenn nicht gar der Welt. Die Fugger selbst sind seit 1367 in Augsburg ansässig - also seit 650 Jahren. Seinerzeit ein echter Wirtschaftsclan, weltweit vernetzt, politisch höchst einflussreich - Jakob galt als der "Kaisermacher“. Und Jakob Fugger schuf etwas Wegweisendes: 1521 gründete er die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt, in der die Bewohner noch heute für eine Jahresmiete von 88 Cent und drei tägliche Gebete für den Stifter wohnen können.

Die Fuggerei ist eine der insgesamt neun Stiftungen, für die Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger - Jahrgang 1948 - seit fast fünf Jahrzehnten verantwortlich ist. Sie ist die Vorsitzende des "Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats“, also eine Art Aufsichtsratsvorsitzende der Stiftungen. Nach dem Tod ihres Vaters musste die damals 20-jährige Jurastudentin ihr Studium abbrechen und seine Nachfolge antreten - als erste Frau in der Familiengeschichte! Den Spruch "Adel verpflichtet“ nimmt sie sehr ernst: "Das Bewusstsein, wenn es mir sehr gut geht im Leben, muss ich auch etwas zurückgeben.“

Was heißt es, Nachfahrin von Jakob Fugger zu sein? Wer darf in der Fuggerei wohnen? Und wie vermittelt sie ihren Enkeln diese Familiengeschichte? Das möchte Britta Bürger von Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger erfahren.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Populisten aller Länder, vereinigt euch!
Gespräch mi Heribert Prantl, Leiter Ressort Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung

Und jetzt?! Stimmung machen mit Poetry Slam
Gespräch mit den Slammern Julian Heun, Tanasgol Sabbagh, Dominik Erhard

Buchkritik:
"Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe" von Uwe Kopf
Rezensiert von Gerrit Bartels

Straßenkritik:
"21.0 - Eine kurze Geschichte der Gegenwart" von A. Rödder

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Pigor und Eichhorn im Gespräch zu neuem Programm

11:30 Chor der Woche

Der Gospelchor Open Hands aus Hamburg

11:35 Folk

Amerikas neuer Country-Star: Debüt von Jade Jackson

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer

Gast: Politikwissenschaftler Dr. Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Berlin in leichter Sprache
Von Annette Bäßler

"Nachrichtenleicht" - ein Angebot des Deutschlandfunks
Gespräch mit Mario Bertolaso, Nachrichtenchef des Deutschlandfunk

Millionen sind betroffen: Funktionaler Analphabetismus in Deutschland
Von Ludger Fittkau

Leipzig baut neue Schulen
Von Bastian Brandau

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Frage des Tages:
Gute Zeiten, Schlechte Zeiten feiert 25 Jahre Jubiläum
Soap-Oper an der progressiven Front?
Gespräch mit der Medienkritikerin Klaudia Wick

Eröffnung 70. Filmfestspiele Cannes mit "Ismaels Geister"
Gespräch mit Patrick Wellinski

Art Washing oder Bürger-Aufbruch
Wirkung der Kunst im Dresdner Stadtraum
Gespräch mit Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatliche Kunstsammlung Dresden

Soaps im Twitter-Format:
Webserien der Oberhausener Kurzfilmtage
Von Bernd Sobolla

14:30 Kulturnachrichten

Von Katrin Heise

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Musik liegt in der Natur
Von Corinna Thaon
Moderation: Fabian Schmitz

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Unwahrscheinliche Duettpartner in der Popmusik
Von Juliane Reil

Ist Musikstreaming Überwachung?
Von Christoph Möller

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Katrin Heise

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Das politische Lied erwacht - Folkmusiker machen Stimmung gegen Trump
Von Michael Groth

Moderation: Andre Zantow

Der Blick auf die Protestbewegung der 60er-Jahre in den Vereinigten Staaten ist ohne den dazu gehörenden Soundtrack kaum möglich. "Blowin‘ in the Wind", "Eve of Destruction“ und "The Times They Are-A-Changin" waren buchstäblich in aller Munde. Seit Mitte der 70er-Jahre versickerte die Kultur des politischen Liedes in den USA. Spätestens seit der Wahl des neuen US-Präsidenten erinnern sich US-Musiker nun wieder an die alten Vorbilder und lassen sich von ihnen inspirieren. Als Lady Gaga in der Halbzeitpause des American-Football-Endspiels einige Zeilen aus Woody Guthries Hymne "This Land is your Land” anstimmte, hatte die Protestkultur das größte Spektakel der US-Unterhaltungsindustrie erreicht. Und auch beim Treffen der "Folk Alliance“ in Kansas City sind neue Töne zu hören.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Verkehrte Welt, Gaukelei - Feste im Mittelalter
Von Gerd Brendel

"Runter mit der Hose!" - Virtual Reality in der Gedenkstätte Hohenschönhausen
Von Claudia van Laak

19:30 Zeitfragen. Feature

Und jetzt? Stimmung machen!
Wie drücken wir unsere Botschaft durch?
Über alte und neue Techniken politischer Kommunikation
Von Johannes Nichelmann

Früher bearbeiteten Polit-Strategen Presse und Medien. Seit Obama und Trump funktionieren politische Kampagnen ganz anders.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Nachklang
Stiftskirche Tübingen
Aufzeichnung vom 30.04.2017

In Bearbeitung - Re-Formationen bei Johann Sebastian Bach

Marco Giuseppe Peranda / Johann Sebastian Bach
Kyrie-Gloria aus Missa in a

Francesco Bartolomeo Conti / Johann Sebastian Bach
"Languet anima mea", Kantate

Johann Kuhnau / Johann Sebastian Bach
"Der Gerechte kommt um"

Alessandro Marcello
Concerto in d für Oboe, Streicher und Basso continuo

Johann Sebastian Bach
"Lobet den Herrn, alle Heiden", Motette BWV 230

Giovanni Perluigi Palestrina / Johann Sebastian Bach
Kyrie-Gloria aus "Missa sine nomine"

Johann Sebastian Bach
Konzert d-Moll für Cembalo oder Orgel solo BWV 974
(Bearbeitung von Marcellos Oboenkonzert)

Johann Sebastian Bach
"O Jesu Christ, mein Lebens Licht", Kantate BWV 118

Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und Cembalo G-Dur BWV 1019

Francesco Durante / Johann Sebastian Bach
Kyrie-Gloria aus Missa in c

La Folia Barockorchester
ensemble polyharmonique

Bach ist keineswegs so voraussetzungslos, wie es uns Max Regers Spruch, er sei "Anfang und Ende aller Musik" suggerieren möchte. Auch seine Musik ist mehr Evolution denn Revolution. Das ensemble polyharmonique und La Folia Barockorchester begeben sich auf eine Spurensuche zu Fundamenten, Keimzellen und Urszenen von Bachs Schaffen. Immer wieder hat er sich mit italienischer Musik beschäftigt, diese studiert und auch bearbeitet. Mit dem Programm 'In Bearbeitung' bekommen wir einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsstube Bachs und können ihm gewissermaßen über die Schulter schauen. Dabei erblicken und hören wir italienisch-katholische Werke, in die sich unverkennbar ein mitteldeutsch-protestantischer Zungenschlag mischt. Besonders im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 kann der faszinierende kulturgeschichtliche Vorgang der Re-Formation mit den Mitteln der Barockmusik hörbar gemacht werden: Bachs Formen der Aneignung, Umformung und Neuausrichtung stehen exemplarisch für jenen Prozess kultureller Veränderung, der als Nachgeschichte der Reformation bis heute prägend ist. Bachs Bearbeitungen sind so etwas wie der Soundtrack der Reformation.

21:30 Uhr

Hörspiel

Weiter in die Nacht. Terminkalender 1937-1939
Von Hannah Höch
Textcollage: Herbert Kapfer
Regie: Helga Pogatschar
Mit: Judith Adlhoch, Katharina Franck
Interpreten: Pelaar-Quartett
Joe Rappaport, 1. Violine
Luciana Beleaeva, 2. Violine
Gunter Pretzel, Viola
Graham Waterhouse, Violoncello
Technik: Adele Kurdziel
Komposition: Helga Pogatschar
Produktion: BR 2014
Länge: 58'47

Mit dem Auto durch Nazideutschland.

"14. Mai 1937. Weg von Berlin. Auf nach Dresden." In den späten 1930er-Jahren ist die Künstlerin Hannah Höch mit ihrem damaligen Ehemann Kurt Heinz Matthies, der als Vertreter Maschinenbau- und Rüstungsunternehmen aufsucht, oft monatelang im Auto unterwegs. Sie durchkreuzen das von den Nationalsozialisten beherrschte Deutschland. Hannah Höch hält in ihren Kalendern die Stationen und Erlebnisse stichpunktartig fest. Vieles bleibt Andeutung - Privates, Politisches, die Schicksale verfolgter Freunde.

Hannah Höch (1889-1978), deutsche Künstlerin der klassischen Moderne, einzige Frau der Künstlergruppe Dada Berlin. Mit Raoul Hausmann erfindet sie die Fotomontage. Umfangreiches Werk an Collagen, Gemälden, Zeichnungen. Entsetzt über die Nazi-Diktatur spielen ihre Gemälde auf Repression und Judenverfolgung an, in NS-Kampfschriften wird sie als "Kulturbolschewistin" bezeichnet. Seit Mitte der 1950er-Jahre erfährt sie Anerkennung durch internationale Ausstellungen.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigtrid Brinkmann

70. Filmfestspiele in Cannes beginnen
Gespräch mit Anke Leweke

Filme der Woche (aus Cannes): "Jahrhundertfrauen" und "Nocturama"
Vorgestellt von Patrick Wellinski

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

Mai 2017
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Unsere Empfehlung heute

Cristian Măcelaru in StockholmGiselle macht Revolution
Der Dirigent Cristian Mӑcelaru (Sorin Popa/DSO Berlin)

Ein druckfrisches Cellokonzert und eine Revolutionssinfonie spielen Gastsolist Truls Mørk und das Schwedische Rundfunk-Sinfonieorchester unter Leitung von Cristian Măcelaru: Werke von Victoria Borisova Ollas und Dmitrij Schostakowitsch.Mehr

Ein adliger SelbstversuchBlaublutbild
Symbol für Adel - blaublütig (imago / Steinach)

Zwischen ihrem Vor- und ihrem Nachnamen steht ein „Freiin“ und ein „von“. Ansonsten hatte die Autorin ihre adelige Herkunft eigentlich vergessen. Sie wird ihr aber immer wieder nachgetragen. Also stellt sie sich.Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur