Seit 05:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 01.04.2020
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Donnerstag, 26. Mai 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Home Organs
Carolin Naujocks im Gespräch mit dem australischen Komponisten Thomas Meadowcroft (*1972)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Rock
Moderation: Jörg Adamczak

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Komponist Louis "Moondog" Hardin geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastor Dietrich Heyde
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Terminologie der Rechten
Sprache, die Verachtung idealisiert
Von Astrid von Friesen

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

"Kein exklusiver Schrebergarten"
Die katholische Kirche und die Skepsis im Osten
Gespräch mit Gregor Giele, Propst der Propsteikirche Leipzig

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Filme der Woche:
'Money Monster' und 'Der Nachtmahr'
Von Anke Leweke

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Titiou Lecoq 'Die Theorie vom Marmeladenbrot'
Aus dem Französischen von Stefanie Schäfer
Ullstein Verlag, Berlin 2016
Rezensiert von Vera Linß

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Wie mein Leben zwischen den Kulturen zum Alptraum wurde"
Matthias Hanselman im Gespräch mit Yosef Şimşek, Autor

Mit 14 brach er alle Tabus seiner arabischen Großfamilie: Yosef Şimşek zeigte seinen Vater an, der ihn und andere Familienmitglieder jahrlang geschlagen hatte. Die Folgen dieser mutigen Tat waren fatal: Die Behörden nahmen dies zum Vorwand, seine gesamte türkisch-arabische Familie von Norddeutschland in die Südosttürkei abzuschieben - auch, weil sie über ihre wahre Herkunft gelogen hatten. Er hätte in Deutschland bleiben können, entschied sich aber, seine Familie zu begleiten. Heute ist Yosef Şimşek 26. Seinem Vater hat er verziehen, er lebt bei seinen Eltern und hat ein Buch über sein Leben zwischen zwei Kulturen geschrieben. Irgendwann will er seinen Traum leben und als Modemacher nach Istanbul gehen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Aus den Listen:
"Meinen Hass bekommt ihr nicht" von Antoine Leiris
Rezensiert von Kolja Mensing

Ohrenkino - Hörspiele werden immer aufwendiger und teuer produziert
Von Elmar Krämer

Sachbuch:
Wolf Lepenies 'Die Macht am Mittelmeer. Französische Träume von einem anderen Europa'
Rezensiert von Eike Gebhardt

30 Jahre Comicseminar Erlangen
Von Ralf Hutter

Gesa Ufer liest Musik: Macauly Culcan von Golf

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Axel Rahmlow

"Sing Street" - Der neue Musikfilm von "Once"-Regisseur John Carney

11:30 Musiktipps

11:35 Weltmusik

Die junge senegalesische Musikszene in Paris
Von Martina Zimmermann

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Vom Kalauer nach Calau
Oder: Warum die Buchstaben von A bis J aufs K lauern
Von Matthias Biskupek

Kalauer sind beliebt, obwohl fast jeder stöhnt: was fürn Kalauer! Treffen sich zwei Jäger. Beide tot. Nun ja. Matthias Biskupek machte sich auf die Suche, fragte natürlich keine Magneten, was sie heute anziehen, sondern lebendige Menschen zum Beispiel in der Stadt Calau, die einen Witzweg schon 2011 eröffneten. Warum war für einen ernsthaften Kabarettisten wie Jürgen Hart der Kalauer so wichtig? Und warum wurde der Vorschlag von Mark Twain, die parlamentarischen Rechenschaftsberichte mit Kalauern lesbarer zu machen, bis heute nicht angenommen? Und natürlich: Wie entstand der Kalauer?

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Frage des Tages:
Pentagon nutzt Floppy disc: Never change a running system?
Gespräch mit Moritz Metz, Journalist

Der lange Weg in die Freiheit:
Kinofilm über afghanisches Mädchen "Sonita"
Gespräch mit Rokhsareh Ghaem Maghhami, Regisseurin

Fundstück 46: Mammane Sani - Salamatu / Lamru
Von Paul Paulun

Vorgespielt - "Fragments of Him"
Von Marcus Richter

Das Lesen der Anderen: Monopol
Gespräch mit Elke Buhr, stellv. Chefredakteurin

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Quasseltag

Moderation: Patricia Pantel

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Die "zyprischen Miniaturen" von Alkinoos Ioannidis
Interview mit dem Sänger und Musiker

Der Popstar des Jazz - Zum 90. Geburtstag von Miles Davis
Gespräch mit Karl Lippegaus

Vorbild oder Bervormundung?
Südafrika führt die nationale Quote im Radio ein
Gespräch mit Jan-Philippe Schlüter

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Keine Romantik, aber man kann davon leben - Ein Schäfer in Rumänien
Stephan Ozsváth

Paradies für Wildtiere und Naturtouristen - Das Donaudelta in Rumänien
Von Gaby Beck

Wem gehört Schopska-Salat? - Der kleine Balkan-Krieg um ein Nationalgericht
Von Karla Engelhard

Moderation: Angelika Windloff

Paradies für Wildtiere und Naturtouristen - Das Donaudelta in Rumänien
Das Donaudelta ist Weltkulturerbe und ältestes Naturschutzgebiet Rumäniens. Das Reservat bildet das größte Feuchtgebiet Europas und hat die weltweit größte von Schilfrohr bedeckte Fläche. Ein Paradies für Zug- und Brutvögel, für Wildpferde und für über 70 Fischarten, darunter auch der Kaviar produzierenden Stör. Nun soll die Natur Touristen anlocken, die Geld in die verschlafene Ecke Europas bringen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft

Magazin

Hyperloop - die 5. Generation des Reisens
Von Marko Pauli

Wenn Antibiotika nicht mehr helfen:
Auf der Suche nach Bakteriophagen
Von Maren Schibilsky

19:30 Zeitfragen. Feature

Match me if you can
Von der Beweiskraft der Gene
Von Julia Diekämper

„Liebe ist kein Zufall“, verspricht eine Internet-Partnerbörse und sucht geeignete Kandidaten per DNA -Test. Fragt sich nur: Welche Beweiskraft und Autorität besitzen genetischen Daten heute tatsächlich?

Wirklich romantisch klingt es zugegebenermaßen nicht, das Angebot einer Internet-Partnerbörse, geeignete Kandidaten für Amouröses mittels eines DNA-Tests auf Passgenauigkeit zum eigenen aktuellen und zukünftigen Leben hin zu prüfen, um einen idealen Match-Point zu finden. Die in Aussicht gestellte Option aber, auch in Liebeslebensdingen auf Nummer sicher zu gehen und das schon zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die möglichen Partner noch nie gesehen haben, durch einen Speicheltest herauszufinden, wie hoch etwa ihre Reproduktionswahrscheinlichkeit liegt, ist offensichtlich bestechend. "Liebe ist kein Zufall" - so möchte einer der Anbieter potenzielle Kunden beruhigen. Ein solcher Gentest, der sich online ordern lässt, ist einer von vielen sogenannten direct-to-consumer-Tests, mit denen seit etwa 2006 weltweit Unternehmen auf den Markt drängen und neben personalisierten Diäten auch versprechen, das Diabetes- oder Alzheimerrisiko zu ermitteln und Herkunfts- und Identitätsfragen zu klären. Auf diesem Markt konkurrieren sowohl diagnostische und prädiktive Untersuchungen wie auch reine Lifestyle-Angebote. Subjekte sind durch sie angesprochen und aufgefordert, sich vorausschauend zu verhalten. Das heißt, vor dem Hintergrund eines bestimmten Risikobewusstseins (Krankheitsdisposition, Schönheitsideal, soziale Isolation) zeichnet sich ein Ausweg ab, den mündige Konsumenten bereitwillig gehen, um scheinbar selbstbestimmt Sorge für sich zu tragen. Bei näherer Betrachtung allerdings wird offensichtlich, dass die Inanspruchnahme entsprechender Angebote nichts anders bedeutet, als den Eintritt in eine höchst paternalistische Sphäre. Und diese ist vorstrukturiert durch biologische Daten und Determinanten. Dies wirft grundlegende Fragen nach der Produktion und Wirkmächtigkeit eines solchen biopolitischen Wissens auf. Auf der anderen Seite wird Krankheit privatisiert - schließlich hätte man ja auch vorsorgen können. Aber welche Mechanismen von Selbsttechniken spielen hier eine Rolle und welche Beweiskraft und Autorität wird damit genetischen Daten zugeschrieben?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Heidelberger Frühling
HebelHalle
Aufzeichnung vom 08.04.2016

"Verklärte Nacht"
Werke von Arnold Schönberg, Anton Webern, Lonnie Johnson, Pete Seeger,
Hans Theessink, Rebekka Bakken

Rebekka Bakken, Gesang
Hans Theessink, Gesang und Gitarre

Casal Quartett:
Felix Froschhammer, Violine
Rachel Späth, Violine
Markus Fleck, Viola
Andreas Fleck, Violoncello

Sylvia Zucker, Viola
Maximilian Hornung, Violoncello

anschließend ca. 21.30
Ludwigsburger Schlossfestspiele
Residenzschloss Ludwigsburg
Aufzeichnung vom 01.05.2016

Der verklärte Blick auf die Musik
Was liegt zwischen Blues und Schönberg?

Podiumsdiskussion mit:
Vincent Klink, Sternekoch, Musiker und Autor
Steven Walter, PODIUM Festival Esslingen
Thomas Wördehoff, Intendant Ludwigsburger Schlossfestspiele
Moderation: Ruth Jarre

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Schweigsamer Autor: Jon Fosses Buch "Trilogie" gibt es jetzt auch auf deutsch
Von Tobias Wenzel

Im All: Moritz Eggerts Oper „Terra nova oder Das weiße Leben“
Uraufführung in Linz
Gespräch mit Frieder Reininghaus

Stellung nehmen? Die Kestnergesellschaft feiert ihr 100-jähriges Bestehen
Von Jochen Stöckmann

Finale in Mülheim: Heute wird der Dramatikerpreisträger 2016 bekannt gegeben
Gespräch mit Stefan Keim

23:30 Kulturnachrichten

Mai 2016
MO DI MI DO FR SA SO
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Finanzielle Hilfen für KünstlerEin Weg mit Hürden
Mit Hilfe einer Schnur produziert ein Mann hunderte bunter Seifenblasen.  (dpa / picutre alliance / Boris Roessler)

Seit letzter Woche können freie Künstler finanzielle Mittel in der Coronakrise beantragen. Janina Benduski vom Bundesverband Freie Darstellende Künste berichtet über Rückmeldungen von Kreativen und die Solidarität der Öffentlichkeit. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur