Seit 01:05 Uhr Tonart

Montag, 14.10.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 21. April 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Zaudern, zagen, Worte wagen
Schüchternheit und Literatur
Von Uta Rüenauver
(Wdh. v. 29.10.2017)

Der Schriftsteller hadert mit der Welt, zweifelt an ihr und an sich - schafft er mehr oder weniger Großes dennoch oder deshalb?

Die Romantik prägte das Bild vom empfindsamen, an sich und der Welt zweifelnden Dichter, der in sozialer Abgeschiedenheit große Literatur schafft. In der Moderne repräsentierte Franz Kafka diesen Dichtertypus in solcher Vollkommenheit, dass er heute als exemplarisch Schüchterner gilt: hypersensibel, eigensinnig, voller Ängste und Selbstzweifel. Ein Mann, der am Tag ein angepasstes Leben als Versicherungsangestellter führt und nur nachts und etwas verschämt das tut, was er für seinen eigentlichen Lebenszweck hält: schreiben. Ist ein zaghaftes, zweifelndes Selbst- und Weltverhältnis produktiv für die Literatur? Zu hören sind die Schriftsteller Nico Bleutge, Mirko Bonné, Wilhelm Genazino, Sibylle Lewitscharoff, Marie NDiaye und Marion Poschmann.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jutta Petermann

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Carsten Rochow

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen)

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Auferstehung des Fleisches?
Der Leib im christlichen Glauben
Von Pfarrer Gotthard Fuchs
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Freundinnen
Von Frauke Angel
Gelesen von Veronika Bachfischer
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
(Ursendung)
Moderation: Tim Wiese

Die schöne Julia und Hosenschisser Hanne sollen die besten Freundinnen sein? Geht doch gar nicht, oder doch?

Julia ist neu in der Klasse. Und alle Mädchen möchten sie auf ihrer Best-friend-forever-Liste haben. Alle, außer Hanne, denn die weiß, dass sie sowieso keine Chance hätte, und außerdem hatte sie noch nie eine echte Freundin. Und doch wählt die Neue ausgerechnet sie zu ihrer besten Freundin. Seitdem ist Hanne glücklich. Doch dann fragt Julia, ob Hanne nicht einmal bei ihr übernachten wolle, oder Julia bei ihr. Seitdem hat Hanne Angst. Denn Hanne hat ein Geheimnis, niemand aus der Klasse darf erfahren, dass sie nicht ganz normal ist. Aber Lügen geht auch nicht. Denn Julia ist doch ihre Freundin. Aber was ist schon normal?

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Elias und die Oma aus dem Ei
Von Gabriele Bigott
Nach dem Kinderbuch von Iva Procházková
Ab 7 Jahre
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Musik: Alexander Krohn
Mit: Carmen-Maja Antoni, Axel Wandtke, Antje von der Ahe, Joshua Thiemann, Lilli Zahavi, Moritz Wigger, u. a.
Produktion: DeutschlandRadio Kultur 2005
Länge: 52'30
Moderation: Tim Wiese

Elias findet auf der Dorfstraße ein großes gelbes Ei.

Elias ist acht Jahre alt und wohnt seit wenigen Wochen mit seinen Eltern auf dem Land. Noch hat er kaum Freunde und langweilt sich oft. Als Elias einmal wieder allein seinen Fußball durch die Dorfstraße kickt, findet er ein großes gelbes Ei. Er nimmt es mit nach Hause, baut ihm ein Nest und wartet darauf, dass ein kleiner Vogel schlüpft. Am nächsten Morgen staunt Elias sehr, als er sieht, dass eine kleine Oma aus dem Ei geschlüpft ist. Elias übt mit ihr Lesen und Laufen, sie kann sogar fliegen!

Iva Procházková,geboren 1952 in Tschechien, lebt in Prag, schreibt Geschichten für Kinder.
Gabriele Bigott, geboren 1944 in Bromberg, lebt in Berlin, schreibt Texte für Theater und Rundfunk.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Hannah Heinzinger
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Olaf Kosert unterwegs mit der Autorin Susanne Fröhlich durch Frankfurt am Main

Im Radio aber vor allem im Fernsehen hat Susanne Fröhlich zahlreiche Unterhaltungssendungen moderiert, sie gehörte in Quizshows zum Rateteam und hat immer wieder Bücher geschrieben. Seit sie 2004 ihr Buch ‚Moppel-Ich‘, einen humorvollen Ratgeber für alle Übergewichtigen, veröffentlichte, ist sie Dauergast auf den Bestsellerlisten. Über eine Million Bücher hat sie verkauft und zählt damit zurzeit zu den erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands. Kein Wunder. Rhetorische Fähigkeiten liegen in der Familie. Susanne Fröhlich wurde als Tochter eines Notars in Frankfurt am Main geboren. Der Main-Metropole ist sie bis heute treugeblieben. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Susanne Fröhlich gegenüber der Frankfurter Innenstadt, am südlichen Ufer des Mains, in Sachsenhausen oder wie der Frankfurter sagt: „Dribb de Bach“. Hier liegen auch, am sogenannten Museumsufer, zahlreiche Museen, darunter das bekannte Städel. In der Innenstadt des Frankfurter Stadtteils Sachsenhausen gibt es das bekannte Äppelwoi-Viertel, mit seinen engen Gassen und zahlreichen Fachwerkgebäuden. Olaf Kosert begleitet Susanne Fröhlich in Frankfurt am Main.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Die Reportage

Es ist Liebe!
Vier Brüder und ihre Leidenschaft für den Tennissport 
Von Philipp Lemmerich

Samstagvormittag in Sennfeld in Unterfranken. Auf einem verwitterten Tennisplatz treffen sich vier Senioren zum Tennisspielen. Trotz neuer Hüften und künstlicher Kniegelenke wird gerannt, geflucht, geschmettert - und das seit 44 Jahren. 1974 bauten die Wenzel-Brüder und ihre Freunde in einem Hinterhof ihren eigenen Tennisplatz. Was über die Jahrzehnte auch passierte, am Samstag war Tennismatch. Heute sind sie alle um die 80 Jahre alt und spielen noch immer. Zwischen Doppelfehlern, fulminanten Ballwechseln und viel Humor lugt hier und da die Melancholie hervor. Wie lange wird es noch gehen?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

Warum als Philosophin oder Philosoph in die Politik gehen?
Gespräch mit Prof. Dr. Gesine Schwan, Viadrina Frankfurt/Oder und Dr. Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

Was heißt 'Auferstehung' in der Philosophie?
Von Andrea Roedig

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Das göttliche Gesicht in den Religionen: Gütig, grün oder ganz unvorstellbar
Von Dietrich Kirsten

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Erkenntnis und Schönheit
Das Streichquintett von Franz Schubert
Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

Coaching Eye in Liga 6
Digitalisierung verändert den Amateurfußball
Von Stefan Osterhaus

Go, Traktor! Go!
Auch Wuster Kreisligist könnte bald auf Drohnen setzen
Glosse von Klaus Pokatzky

Bestseller Sportbuch
Gespräch mit Christoph Schottes, Cheflektor' Die Werkstatt'

Doppelter Abschied
Nach Dirk Nowitzki verliert die NBA auch Magic Johnson
Von Kerstin Zilm

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Torschrei und Totenstille
Wie Sport klingt
Von Florian Felix Weyh

Seit 2014 fressen V6-Motoren der Formel 1 weniger Sprit als zuvor. Vor allem sind sie leiser geworden. Gut so? Nein, die Fans gingen auf die Barrikaden: Autorennen müssen dröhnen, sägen, röhren! Bei Schachmeisterschaften kann schon Hüsteln spielentscheidend sein. Lärm, Stille und Sounds prägen den Sport. Welchen Schaden, welchen Nutzen hat Lärm? Wie wirkt sich Stille aus? FC Bayern gegen Borussia Dortmund ohne Fanunterstützung? Undenkbar! Ein Fußballspiel im leeren Stadion ist die Maximalstrafe. Für viele Sportlehrer wird dagegen der Unterricht zur akustischen Zumutung: Kinder können derart kreischen, brüllen, stampfen! Zwischen „WRRROOAM“ und „PSSSST!“ liegt der Sound. Ihn setzt die Sonifikation für Trainings- und Rehazwecke ein: Wer die eigene Muskelarbeit hören kann, korrigiert Bewegungsfehler leichter. So kommt der Sport ins Klingen.
  

18:30 Uhr

Hörspiel

Deutschstunde (1/2)
Von Siegfried Lenz
Bearbeitung: Arthus C. Caspari
Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Mit: Michael Maertens, Felix Leiberg, Hermann Lause, Werner Rehm, Thomas Vogt, Klaus Jepsen, Lieselotte Rau, Dörte Lyssewski, Uwe Bohm, Gerry Wolff, Hermann Ebeling, Norbert Schwarz
Komposition: Peter Kaizar
Ton: Rainer Czekalski
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1994
Länge: 75'59
(Wdh. v. 25.12.1996)
(Teil 2 am 22.04.2019)

Siggi Jepsen soll einen Aufsatz über die "Freuden der Pflicht" schreiben.

Anschließend:
Geschichte geht in Geschichten auf
Michael Köhler über Siegfried Lenz
Produktion: Deutschlandfunk 2014
Länge: 11'24
(Wdh. v. 07.10.2014)

‚Die Freuden der Pflicht‘ lautet das Aufsatzthema in der Deutschstunde. Siggi Jepsen sitzt über seinem Heft und schreibt - nichts. Wo soll er beginnen? Sein Vater fällt ihm ein, der als Polizeiwachtmeister pflichtbewusst alle Vorschriften durchsetzte. Vor und nach 1933. Als ein Malverbot gegen den Maler Nansen verhängt wurde, konfiszierte er sogar weiße Leinwände. Für Siggi wird der Aufsatz zum Lebensbericht, zur Auseinandersetzung mit sich und der Vätergeneration.

Siegfried Lenz wurde 1926 in Lyck/Ostpreußen (heute Ełk/Polen) geboren, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Nachkriegsliteratur. 1951 erschien sein Debütroman "Es waren Habichte in der Luft". Er hat 15 Romane und zahlreiche Erzählungen veröffentlicht, u.a. 1955 den Kurzgeschichtenband "So zärtlich war Suleyken". Lenz starb 2014 in Hamburg.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 20.04.2019

Andrea Tarrodi
"Liguria" für Orchester

James MacMillan
"Veni, Veni Emmanuel" für Schlagzeug und Orchester

Edward Elgar
Variationen über ein Originalthema für Orchester op. 36

Simone Rubino, Schlagzeug
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Elim Chan

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Das müssen wir alles miterleben
Ein Schubert-Workshop mit dem Bariton Thomas Hampson
Von Carola Malter

Franz Schubert hat ein immens großes Oeuvre an Liedern hinterlassen. In oft nur wenigen Zeilen geht es manchmal um das ganze Leben: um Liebe und Tod, um Einsamkeit und Sehnsüchte, um die Seelenzustände von an der Welt leidenden Protagonisten. „Lieder sind das Tagebuch der Dinge“, sagt der weltberühmte Bariton Thomas Hampson, und sie überzeugend zu singen, ist für einen Sänger immer eine echte künstlerische Herausforderung. Zur Schubert-Woche im Berliner Pierre-Boulez-Saal im Januar 2019 gehörte deshalb ein intensiver Workshop mit jungen Sängerinnen und Sängern.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Timo Grampes

Sri Lanka heute
Über den Austausch mit Freunden, Familie und Kulturschaffenden

Kultursponsoring mit schmutzigem Geld
Beispiel Russland
Von Thielko Grieß

Wolodymyr Selenskyj gewinnt ukrainische Präsidentschaftswahl
Gespräch mit Yevgenia Belorusets

Videokunst im Privatmuseum:
Existenzialismus trifft NS-Zeit
Von Marietta Schwarz

Twitter-Debattenschau
Spiegel-Kolumnistin in "komplett wahnsinniger Eskalation"
Von Azadê Peşmen

Mehr als Pixel-Klötze
Die "Tetris"-Geschichte zum Gameboy-Jubiläum
Gespräch mit Viola Tensil

April 2019
MO DI MI DO FR SA SO
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