Seit 01:05 Uhr Tonart
Montag, 12.04.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 17. April 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Zu zweit allein
Eine Lange Nacht über Lotte Lenya und Kurt Weill
Von Beate Bartlewski
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 10./11.08.2013)

Als Lotte Lenya (1898-1981) und Kurt Weill (1900-1950) sich 1924 begegneten und sich sofort ineinander verliebten, war das der Beginn einer turbulenten Beziehung eines denkbar ungleichen Paares. Er, der hochgebildete, aufstrebende Komponist aus einer jüdisch-deutschen Kantorenfamilie, angetreten die Oper zu erneuern. Und sie, die Tänzerin und Schauspielerin, in Wien in ärmlichsten Verhältnissen mit einem prügelnden Vater aufgewachsen. Weill war von ihrer Stimme fasziniert und schrieb ihr Rollen auf den Leib. Das war ihr nicht genug. „Aber Liebling, Du kommst doch direkt nach meiner Musik”, entgegnete er ihr ahnungslos. Für ihn eine Liebeserklärung, für sie zu wenig, um die in ihrer Kindheit erlittenen Defizite auszugleichen. Sie stürzte sich in zahlreiche Affären. Trotz wiederholter Trennungen auf ihren Stationen von Berlin über Frankreich nach Amerika riss das Band zwischen beiden nie ab, denn sie brauchten einander elementar. Sie war für ihn Lebenselixier und er für sie der liebende Vater, den sie nie hatte. Als Weill auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit nur 50 Jahren starb, war Lenya am Boden zerstört. Einzig der Gedanke, für seine Musik zu kämpfen, hielt sie am Leben. So kam es zur Weill-Renaissance in Europa, und Amerika lernte erst durch sie den europäischen Weill kennen. Paradoxerweise machte die Musik ihres Mannes, die für sie zu seinen Lebzeiten eine unüberwindliche Konkurrenz darstellte, Lotte Lenya nach seinem Tod zur eigenständigen Künstlerin.

01:00 Nachrichten 

02:00 Nachrichten 

03:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

03:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Filmmusik
Howard Shore
Sliver

Angelo Badalamenti
Mulholland Dr. (Mulholland Drive - Straße der Finsternis)

Angelo Badalamenti
Blue Velvet
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Aus den Archivenaufnehmen

Geschichten mit Musik: Die Frau mit der dunklen Stimme
Zarah Leander im Porträt
Von Erich Richter
RIAS Berlin 1982
Vorgestellt von Michael Groth

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

06:20 Wort zum Tage 

Günter Oberthür, Lingen
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

06:40 Aus den Feuilletons 

07:00 Nachrichten 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten 

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das politische Buch

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Breitbandaufnehmen

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Rang 1aufnehmen

Das Theatermagazin

14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin

15:00 Nachrichten 

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Echtzeitaufnehmen

Das Magazin für Lebensart

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Tachelesaufnehmen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Featureaufnehmen

Ich dank dir für die Zyt
Von Rosie Füglein und This Wachter
Mit: Ueli Jäggi und Peter Fischli
Realisation und Sounddesign: Simon Meyer
Produktion: SRF 2020
Länge: 54'02

Wer entscheidet über mich, wenn ich todkrank bin? In den 1980ern löste der Jurist Peter Noll, Freund von Max Frisch, eine Debatte darüber in der Schweiz aus. Die Autorin führt sie fort - bis in ihre eigene Gegenwart.

Eine Krebsdiagnose erhalten, sich gegen die Operation entscheiden, aber dafür über die letzte Zeit im Leben für die Öffentlichkeit ein Tagebuch führen. Dazu entschloss sich der Strafrechtsprofessor Peter Noll 1982. Nolls Aufzeichnungen wirken bis heute nach. Peter Nolls Buch „Diktate über Sterben und Tod“ erschien 1984 - mit einer Totenrede seines guten Freundes, des Schriftstellers Max Frisch - und wurde in Deutschland und in der Schweiz zum Bestseller. Es hat das Leben seiner Tochter Rebekka geprägt, die zwischenzeitlich selbst Krebsforscherin und später Juristin wurde. Und es bewegt Menschen, die das Buch lesen, bis heute. Einer davon ist die deutsche Autorin Rosie Füglein, selber in der Familie von Krebs heimgesucht. Zusammen mit ihrem Co-Autor, This Wachter, verwebt sie Zitate von Peter Noll und Max Frisch und hilft Rebekka Noll dabei, für den Nachlass ihres Vaters eine definitive Heimat zu finden.

Rosie Füglein, geboren 1974 in Franken, Autorin, seit 2011 auch für das Radio. Für Deutschlandfunk Kultur: „Honeckers langer Schatten. Die Rolle der DDR in Namibias Unabhängigkeitskampf“ (2013). Zuletzt: „Deutsches Wintermärchen Marokko“ (RBB/BR/NDR/SWR 2015).
This Wachter, Autor und Produzent aus Bern. Nach vielen Jahren als Nachrichtenredakteur und Wissenschaftsjournalist beim Schweizer Fernsehen und Radio leitet er jetzt ein Unternehmen für Audio-Storytelling.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Operaufnehmen

Gran Teatre del Liceu, Barcelona
Aufzeichnung vom 27.03.2021

Giuseppe Verdi
"Otello" Oper in vier Akten nach William Shakespeare
Libretto: Arrigo Boito

Otello - Gregory Kunde, Tenor
Iago - Carlos Álvarez, Bariton
Cassio - Airam Hernández, Tenor
Roderigo - Francisco Vas, Tenor
Lodovico - Felipe Bou, Bass
Montano - Fernando Latorre, Bass
Desdemona - Krassimira Stoyanova, Sopran
Emilia - Mireia Pintó, Mezzosopran
Chor und Orchester des Gran Teatre del Liceu
Leitung: Gustavo Dudamel

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahmeaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

Wochenrückblick

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