Seit 18:05 Uhr Feature
Samstag, 28.11.2020
 
Seit 18:05 Uhr Feature
Tagesprogramm Dienstag, 26. April 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Wege, Gewirr, Ausblick
Friedrich Goldmann zum 75. Geburtstag
Von Michael Rebhahn

Ihre Dialektik ist das Rückgrat von Goldmanns Musik: Uneitel und virtuos zugleich, handwerklich geerdet, aber nie akademisch.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Manuela Krause

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 30 Jahren: Im Kernkraftwerk Tschernobyl kommt es zum Super-GAU

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Angelika Obert
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Kroatien
Das Gesicht eines anderen Ost-Europa
Von Dunja Melčić

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Muss die Menschenwürde heute neu definiert werden?
Gespräch mit Udo Di Fabio, ehem. Verfassungsrichter

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

US-Serie "Billions" startet auf SKY Deutschland
Von Hendrik Efert

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

'Mississippi Jam' von James Lee Burke
Deutsch von Jürgen Bürger
Pendragon Verlag, Bielefeld 2016
Rezensiert von Thomas Wörtche

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Leidenschaftliche Selbstbefreiung"
Matthias Hanselmann im Gespräch mit der Autorin Deborah Feldman

"Unorthodox" wollte Deborah Feldman sein. Die heute 30-jährige Autorin suchte ihren eigenen Weg als sie vor sieben Jahren die strenge jüdisch-orthodoxe Satmar-Community hinter sich ließ, in der sie aufgewachsen war. Sie dokumentierte die Geschichte ihrer leidenschaftlichen Selbstbefreiung in einem Erfahrungsbericht. Dieser erschien 2012 in den USA unter dem Titel "Unorthodox. Die skandalöse Abwendung von meinen chassidischen Wurzeln" und erzielte auf Anhieb eine Millionenauflage. Inzwischen liegt ihr Buch in deutscher Übersetzung vor und führt auch hierzulande die Bestsellerlisten an.

Schon als kleines Mädchen wollte Deborah lernen, lesen und schreiben. Ihre Familie aber, sah in ihr vor allem eine zukünftige Ehefrau und Mutter. Deborah las heimlich Romane von starken Frauen und wagte schließlich selbst den Sprung ins Ungewisse.

Wir fragen Deborah Feldman was sie an zeitgenössischer jiddischer Dichtung liebt, warum sie sich in Neukölln zu Hause fühlt und wie sie sich ihren großen Bucherfolg erklärt. Am 26.4. um 9:07 Uhr in der Sendung "Im Gespräch".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Aus Alt mach Neu
Der Markt für Neuübersetzungen alter Werke boomt. Warum?
Gespräch mit Hans von Trotha, Publizist

Europa, was liest Du?
Ungarn
Von Anna Frenyo

"Haie. Auge in Auge mit den gefährdeten Räubern der Meere" von Michael Muller
Rezensiert von Susanne Billig

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Wonach riecht Musik?
Sinn oder Unsinn einer Studie
Gespräch mit Karoline Knappe

Soundscout: Redensart aus Freiburg
Von Martin Risel

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik ROC

Rinaldo Alessandrini:
Chorleiter auf Entdeckungstour in päpstlichen Kapellen
Von Ruth Jarre

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Tschernobyl - die Tage danach in der Bundesrepublik und der DDR
Von Philip Artelt und Vanja Budde

Am Anfang war es nur ein Ausschlag auf den Geigerzählern. Niemand wusste, was passiert war, rund 2000 Kilometer östlich von Deutschland. Erst zwei Tage nach dem 26. April 1986 wurde es bekannt. Die Katastrophe bekam einen Namen, dessen Halbwertszeit die Ewigkeit ist: Tschernobyl. Wie haben die Menschen in Ost- und Westdeutschland diese ersten Tage wahrgenommen, während sich die Informationen und die radioaktive Wolke langsam, tröpfchenweise Richtung Westen bewegte? Irgendwann dämmerte den Menschen, dass sich die Welt für immer verändert hatte.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages: Wie geht's Dir, Schweden?

"Lieber zu viel als zu wenig"
Alfred Hilsberg und das ZickZack-Prinzip

Ausgespielt: Burnout in der Games-Branche
Gespräch mit Marcus Richter

Gestalten!
Bernaus kleine Materialkunde: Lehm
Von Nikolaus Bernau

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Medientag

u.a. Kinotipp: Rico, Oscar und der Diebstahlstein
Von Gabriela Grunwald
Moderation: Tim Wiese

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Dirk Schneider

Soundscout: Redensart aus Freiburg
Von Martin Risel

Neuanfang in Nashville:
US-Singer-Songwriter Grant-Lee Phillips zu Gast

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Im Fluss des Lebens
Auf der Suche nach der Zeit in Indien
Von Sandra Petersmann

Digital India
Wie das Internet den Subkontinent nachhaltig verändert
Von Jürgen Webermann

Moderation: Isabella Kolar

Digital India - Wie das Internet den Subkontinent nachhaltig verändert
Indien gilt als "Hot Spot" für Startup-Unternehmen. 2015 flossen acht Milliarden Dollar in digitale Firmen. Der Markt ist nicht nur riesig, er schafft auch zehntausende Ar-beitsplätze. Indiens Bevölkerung ist so jung, dass das Land pro Jahr bis zu 15 Millionen Jobs schaffen muss. Deshalb steht "Digital India" weit oben auf der Prioritätenliste der Regierung. Auch Facebook-Gründer Zuckerberg war schon zu Besuch. Eine Milliarde Menschen sind in Indien noch ohne Internetzugang oder Smartphone.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin
Moderation: Ulrich Ziegler

Tschernobyl: Nachrichten vom April 1986
Von Ralf Bei der Kellen

Weniger Atommüll durch Transmutation?
Von Frank Grotelüschen

Erdgas - Vom Hoffnungsträger zum Ladenhüter und zurück?
Von Jan-Uwe Stahr

19:30 Zeitfragen. Feature

Vom Hoffnungsträger zum Ladenhüter und zurück?
Die Bedeutung des Erdgases
Von Jan Uwe Stahr

Noch vor wenigen Jahren galt das Erdgas als natürlicher Partner für die Energiewende. Auf dem liberalisierten Markt schien dem saubersten der fossilen Energieträger eine große Karriere bevorzustehen: Als Brennstoff für hochflexible Gaskraftwerke und als umweltfreundlicher Treibstoff für Fahrzeuge. Energie- und Infrastrukturkonzerne investierten deshalb viel Geld in große unterirdische Gasspeicher. Diese sollten Deutschland in einen bedeutenden Handelsplatz für den europäischen Gasmarkt verwandeln. Doch es kam anders: Nicht moderne Gaskraftwerke sondern, extrem klimaschädlich, alte Braunkohlekraftwerke produzieren den meisten Strom in wind- und sonnenarmen Zeiten. Auch als Benzin- und Diesel-Ersatz konnte sich das Erdgas bisher nicht durchsetzen. Doch das könnte sich bald ändern: Der jetzt angekündigte Ausstieg aus der Kohleverstromung und die Krise des Dieselmotors lassen das Erdgas wieder interessant erscheinen: als vergleichbar saubere Brücken-Energie. Perspektivisch gibt es zudem noch die Möglichkeit, aus überschüssigem Solar- und Windstrom synthetisches Erdgas herzustellen. Die vorhandenen Erdgas-Pipelines und die derzeit brachliegenden Speicher könnten als riesige Batterien dienen - wenn die Politik die dafür notwendigen Entscheidungen trifft.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Intonations - International Jerusalem Chamber Music Festival
Jüdisches Museum Berlin
Aufzeichnungen vom 16.04. und 21.04.2016

Sergej Prokofjew
Ouvertüre über hebräische Themen c-Moll op. 34

Elena Bashkirova, Klavier
Sergei Krylov, Kathrin Rabus, Violine
Gérard Caussé, Viola
Timothy Park, Violoncello
Chen Halevi, Klarinette

Sergej Prokofjew
Fünf Lieder nach Gedichten von Anna Achmatowa op. 27

Anna Samuil, Sopran
Elena Bashkirova, Klavier

Yinam Leef
Klarinettenquintett (Uraufführung)

Chen Halevi, Klarinette
Kathrin Rabus, Violine
Alexander Sitkovetsky, Violine
Gérard Caussé, Viola
Timothy Park, Violoncello

Saed Haddad
"Stabat mater" (Deutsche Erstaufführung)

Claire Meghnagi, Sopran
Shirley Brill, Klarinette
Kathrin Rabus, Violine
Madeleine Carruzzo, Viola
Timothy Park, Violoncello
Leitung: Daniel Cohen

Arnold Schönberg
Fantasie für Violine und Klavier op. 47

Michael Barenboim, Violine
Denis Kozhukhin, Klavier

Hanns Eisler
Duo für Violine und Violoncello op. 7

Michael Barenboim, Violine
Timothy Park, Violoncello

Igor Strawinsky
Le Sacre du Printemps

Martha Argerich, Daniel Barenboim, Klavier

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Elke Durak

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Zukunft des Sammelns - kulturelles Gedächtnis und Digitalität
Gespräch mit Prof.(em.) Dr. Aleida Assmann, Anglistin und Ägyptologin, Forschungsschwerpunkt Archiv und Gedächtnis

Niki de Saint Phalle - ihre "Big Shots" im Sprengel Museum Hannover
Von Anette Schneider

Was liest Du? Frankreich
Von Jürgen König

"Lenas Klasse" - Widerstand im neuen russischen Kino
Von Jörg Taszman

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

April 2016
MO DI MI DO FR SA SO
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Lieder von Benjamin Britten"Hee-haw, hippety hop"
Tea on the Beach: Vor einem Rettungsboot posieren der Choreograph John Cranno, der Tenor Peter Pears und der Komponist Benjamin Britten (v.l.n.r.), undatierte Fotografie aus Aldeburgh (imago / ZUMA / Keystone)

Benjamin Britten war ein Meister der modernen englischen Kunstmusik, hatte aber auch eine Vorliebe für Volkskunst. Viele Folksongs hat er bearbeitet und dabei Stücke voller Witz, Hintersinn und Melancholie geschaffen.Mehr

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