Samstag, 24.10.2020
 
Tagesprogramm Sonntag, 3. April 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Schicksallosigkeit
Der Ungar Imre Kertész zwischen Buchenwald und Budapest
Von Jörg Plath
(Wdh. v. 13.06.1995)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Unitarische Kirche in Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"...dass wir gelebt haben."
Über die Kunst des Briefeschreibens
Pastor Hans-Jürgen Benedict
Evangelische Kirche

Paulus und Goethe waren große Briefschreiber. Die Erinnerung an sie kann dazu helfen, die weithin erloschene Kunst des Briefschreibens neu zu entdecken. Selbst ein E-Mail-Archiv kann zu einem Zeugnis für das „frohe Gefühl“ werden, „daß wir gelebt haben“, wie Goethe an Marianne von Willemer schrieb. Noch schöner wäre ab und an ein handschriftlicher Brief. In der Handschrift ist die Spur des Gelebten deutlicher.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Schmelle und Tango - Die Jagd nach dem Ball
Von Thilo Reffert
Gelesen von Paul Schröder
Ab 6 Jahren
Produktion SWR 2014
Moderation: Tim Wiese

Tango ist Schmelles bester Freund, könnte man sagen. Tango ist nämlich ein Ball und er begleitet Schmelle überall hin. Er dribbelt mit ihm durch seinen kompletten Tag und kann sich gar nicht von ihm trennen. Doch plötzlich ist Tango weg - was nun?

Schmelle hat einen Fuß am Ball, und zwar immer. Sein Ball heißt Tango. Er liegt am Fußende seines Better, beim Frühstück balanciert ihn Schmelle unterm Tisch und sogar den Schulweg legt er dribbelnd zurück. Im Klassenraum sitzt er direkt an der Tür - kaum klingelt es zur Hofpause, schon schießt Schmelle durchs Schulgebäude. Doch dann fährt Schmelle in die Ferien und sein Ball bleibt dummerweise zurück. Und als Schmelle wieder heimkommt, ist Tango verschwunden. Eine atemlose Jagd nach dem Ball beginnt …

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Don Quixote (Teil 1/3)
Von Walter Wippersberg
Nach dem Roman von Miguel de Cervantes Saavedra
Ab 8 Jahren
Regie: Walter Wippersberg
Komposition: Marcus Wippersberg, Christoph Lauth
Mit: Gerd Anthoff, Karl Lieffen, Hubert Mulzer, Reinhard Glemnitz, Dieter Kettenbach, Julia Fischer, Micaela Czisch, Walter von Hauff, Tobias Lelle, Gernot Duda, Michael Vogtmann, Raimund Harmstorf, Matthias Friedrich, Detlef Kügow, Klaus Havenstein
Ton: Sabine Bährens, Angelika Haller
Produktion: Bayerischer Rundfunk 1998
Länge: 52'08
(Teil 2 am 10.04.2016)
Moderation: Tim Wiese

Der Ritter Don Quixote und sein Knappe Sancho Pansa reiten durchs Land und wollen Heldentaten vollbringen.

Vor langer Zeit lebte in Spanien ein Edelmann, der hatte sein ganzes Vermögen für Ritterromane ausgegeben. Er las von früh bis spät und alles was in den Büchern stand, das hielt er für wahr und wunderbar. Deshalb beschloss er eines Tages auch ein Ritter zu werden, obwohl es in Spanien längst keine Ritter mehr gab. Er nannte sich Don Quixote von La Mancha, sattelte Rosinante sein letztes Pferd und nahm als Knappen den Bauern Sancho Pansa in seine Dienste. Er schreckte vor keinem Feind zurück, selbst als schreckliche Riesen am Horizont auftauchten, da stürmte er mutig voran. Aber es waren leider Windmühlen, die nur er für Riesen gehalten hatte. Solche Kämpfe kosteten ihn fast das Leben, aber unverdrossen zog er weiter, immer auf der Suche nach neuen Heldentaten.

Miguel de Cervantes Saavedra, spanischer Dichter 1547 - 1616, sein „Don Quichote", eine Parodie auf die Ritterromane, machte ihn weltberühmt.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Baden ohne Grenzen
Kurorte entlang der deutsch-tschechischen Grenze
Von Jana Safarikova

Während der Romantik und des Klassizismus haben sie die europäischen Eliten angezogen: die berühmten Mineral- und Moorheilbäder wie Bad Elster, Bad Brambach und Franzensbad. Goethe ließ sich vom nahegelegenen Moorland und den Vulkanen inspirieren, das gehobene Bürgertum wurde mit den Radonquellen behandelt und in Franzensbad hat Beethoven wahrscheinlich seine unsterbliche Geliebte getroffen. An diesen Ruhm von Bade- und Kurorten versuchen die heutigen Bewohner anzuknüpfen und sie zu neuem Leben zu erwecken. Restaurierte Bäderbauten zeugen davon, Cafés, Promenaden, Pavillons, die zum Verweilen einladen. Doch reicht das? Und wie erleben die Einwohner der Städte diese Renaissance? Was ist ähnlich, was verschieden bei Deutschen und Tschechen? Wer besucht die Badeorte? Ausländische Touristen? Oder auch Landsleute? Wie prägt es die Menschen, wenn sie in einer solchen Umgebung aufwachsen? Die tschechische Autorin Jana Safarikova auf Spurensuche nach den Lebenswelten beiderseits der Grenze.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Die Reportage

Trucker Tracy 
Geschlechtsumwandlungen in Thailand
Von Katrin Albinus

In keinem anderen Land der Welt leben offen sichtbar so viele Transsexuelle wie in Thailand. Und in keinem anderen Land werden so viele geschlechtsumwandelnde Operationen vorgenommen. Erfahrene Ärzte bieten Routine, verlässliche Ergebnisse, weniger Komplikationen, und das alles zu einem Bruchteil des Preises, der in den USA oder Deutschland aufgerufen wird. Der große thailändische Markt hat allerdings auch seine Schattenseiten. Billigangebote sind nicht nur riskant, sie locken auch Kunden an, die sich aus einer Laune heraus zu diesem Schritt entscheiden. Katrin Albinus erzählt die Geschichte einer amerikanischen Transsexuellen, die sich in Thailand umoperieren ließ.    

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Joachim Scholl

Philosophischer Wochenkommentar: Gegen den Kult des Loslassens
Von Andrea Roedig

Wer ist der kreative Mensch?
Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie

Urban Prayers - was heißt glauben heute?
Von Jan Drees

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Natur und Religion

Olivenbäume aus der Römerzeit
In Israel pflegt der drusische Gärtner Shahar uralte Bäume, denn ohne sie ist man in seiner Heimat nichts wert
Von Brigitte Jünger

Ein Sinnbild für das ewige Leben
Die Eiche ist nicht nur im Christentum ein ganz besonderer Baum
Von Peter Kaiser

Ruhe für die Toten und die Natur
Auf Berliner Friedhöfen wächst und gedeiht vieles - die Biodiversität ist erstaunlich und wird gefördert
Von Antje Stiebitz

Die Katastrophe ist ausgeblieben
Gespräch mit Pater Frido Pflüger vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst über das christliche Europa und die Scheu vor den Menschen, die Schutz hier suchen

Moderation: Philipp Gessler

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Temperament und Innerlichkeit
Beethovens Violinsonaten G-Dur op. 30/3 und op. 96
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Kraft wie ein Löwe
Aus dem Leben eines ostdeutschen „Kulturistik“-Sportlers
Von Alexa Hennings

Als Kraftsportenthusiast war Hans Löwe zu DDR-Zeiten eine Legende. Später tourte er als Personal-Trainer um die Welt. Seine Botschaft: Hanteln können heilen.

In der DDR gab es offiziell kein Bodybuilding - es hieß 'Kulturistik'. Von den Sportoberen argwöhnisch betrachtet und von den Ereignissen im Westen abgeschnitten, entwickelte sich eine ganz eigene Gemeinschaft von Kraftsportenthusiasten. Eine Legende der ostdeutschen Kraftsport- und Bodybuilderszene ist der heute 64-jährige Hans Löwe aus dem mecklenburgischen Gadebusch. Am Ende seiner Armeezeit ließ er zwei NVA-Hanteln mitgehen - der Grundstock seiner ersten 'Kulturistik-Gruppe'. Löwe schaffte es bis zur europäischen Spitze. Nach der Wende tourte er als Personal-Trainer um die Welt und spezialisierte sich auf die ganz schwierigen Fälle. Fälle, in denen es nicht nur um die Kraft der Muskeln, sondern die Kraft der Seele geht. Er ist davon überzeugt, dass man mit Hanteln heilen kann - und trainiert mit fast 80-Jährigen, die staunen, dass man auch in ihrem Alter noch Muskeln entwickeln kann. Nicht um zu posen, sondern um die operierten Knie- und Hüftgelenke zu stärken. Geduldig wirkt Hans Löwe, der Champion von einst, am Aufbau von Körper und Psyche - nach dem Motto: Für die Hanteln ist es nie zu spät!

18:30 Uhr

Hörspiel

Rolf Hochhuths 'Der Stellvertreter'
Hörcollage mit Auszügen aus der Hörspielinszenierung des 'christlichen Trauerspiels' von Erwin Piscator (HR 1963)
Von: Marianne Wendt und Christian Schiller
Regie: Marianne Wendt
Mit: Bettina Kurth, Robert Frank, Sven Lehmann, Ole Lagerpusch
Gesprächspartner: Philip Tiedemann, Henning Rischbieter u.v.a.
Ton: Andreas Narr
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 73’37
(Wdh. v. 20.01.2013)

Anschließend:
Schweigen unter dem Kreuz: Papst Pius XII und die Juden
Merkmal von Holmar Attila Mück
Mit: Wolfgang Condrus, Michael Hanemann und Uta Prelle
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
Länge: 12‘58
(Wdh. v. 08.10.2003)

Rolf Hochhuths Frage nach der moralischen Mitschuld der katholischen Kirche an der Ermordung der Juden empörte die Gläubigen.

Vor mehr als 50 Jahren stellte Rolf Hochhuth Fragen, die das Nachkriegsdeutschland erschütterten: Warum schwieg Papst Pius XII. zu den Judendeportationen? Darf der Stellvertreter Gottes nur seinem politischen Kalkül folgen? Die Theateruraufführung am 20. Februar 1963 führte zum größten Theaterskandal der BRD, und die bloße Ankündigung der Radiofassung provozierte eine Bombendrohung im Rundfunksender.

Rolf Hochhuth, geboren am 1. April 1931 in Eschwege, Schriftsteller und Dramatiker.

Marianne Wendt und Christian Schiller leben als Radio-, Film- und Theaterautoren in Berlin.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 02.04.2016

Joseph Haydn
"Die Vorstellung des Chaos" aus dem Oratorium "Die Schöpfung"

Julian Anderson
"In lieblicher Bläue", Konzert für Violine und Orchester
(Deutsche Erstaufführung - Auftragswerk des DSO)

Gustav Holst
"The Planets", Suite für großes Orchester und Frauenchor op. 32

Carolin Widmann, Violine
Damen des Rundfunkchors Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Edward Gardner

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Red and Hot
Der frühe Jazz in der Sowjetunion
Von Marika Lapauri-Burk

Die ersten Jazz-Rhythmen kamen auf importierten Schellackplatten nach Russland. Sie entfachten hitzige Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern der neuen, aus den USA eingesickerten Musik. Fünf Jahre nach der Oktoberrevolution debütierte dann 1922 Valentin Parnachs Jazz-Band auf einer Moskauer Bühne. Der Regisseur Wsewolod Meyerhold engagierte das Sextett umgehend für eine Revolutions-Revue. Marika Lapauri-Burk erinnert an eine fast vergessene Epoche der sowjetischen Kulturgeschichte.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

Ein Besuch in der Druckerwerkstatt von Fritz Margull in Berlin
Von Tobias Wenzel

Morgen wird Angelica Domröse 75 Jahre alt
Von Susanne Burkhardt

Syrische Verstärkung für Libanons Theaterszene:
Die Beiruter Kompanie Zoukak
Von Cornelia Wegerhoff

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

April 2016
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