Seit 14:05 Uhr Kompressor

Montag, 13.07.2020
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor
Tagesprogramm Freitag, 10. April 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Hollywood: A Bestiary - Studioperformance
Von Ergo Phizmiz
Mit: Kathrin von Steinburg, Sebastian Weber, Ergo Phizmiz
Klavier: Robert Lee
Komposition und Realisation: Ergo Phizmiz
Produktion: BR 2014
Länge: 46‘02

Berühmte Tiere der Filmgeschichte - eine Hörcollage.

"Im Innersten gehört das Kino zur Kosmetikindustrie, zur Industrie der Masken, die ihrerseits nur eine winzige Filiale der Lügenindustrie ist", stellte der Regisseur Jean-Luc Godard fest. Schon 1967 hatte er das Kino totgesagt. Der Multiinstrumentalist und Radiomacher Ergo Phizmiz lässt den Mythos des frühen Hollywoods noch einmal aufleben. In einem Bestiarium versammelt er die Tiere der Traumfabrik: der große Pappmaché-Elefant des Kinopioniers D.W. Griffith, schielende Schildkröten als Orakel für potenzielle Filmproduktionen und Hollywoods ›king of the gorilla men‹ Charles Gemora. Aus dem Mitschnitt einer Live-Performance schuf Ergo Phizmiz eine bunte Hör-Enzyklopädie.

Ergo Phizmiz, geboren 1980 in Bridport/England, ist Komponist, Autor, Multi-Instrumentalist, Collagist und Filmemacher.Zuletzt für Deutschlandradio Kultur 'The Carnival in the Mirror Marches into the Sea' (2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora führt zu einer weltweiten Klimakatastrophe

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Andrea Wilke
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Orthodoxe Kirche, Putins religiöse Dienerin
Von Dr. Jörg Himmelreich

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Schuhe
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Conflict, Time, Photography
Kriegsfotografie im Folkwang Museum Essen (10.4.-5.7.2015)
Gespräch mit Dr. Michael Köhler

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

Laurie Penny: "Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution"
Nautilus, Hamburg 2015
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Warum leben Sie für den Augenblick ?
Katrin Heise im Gespräch mit der Psychotherapeutin Rahel Mann

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Jörg Magenau

Von Mumbai bis Istanbul-Ulla Lenze über ihren neuen Roman "Die endlose Stadt"

Straßenkritik: "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund

Originalton: Schöneberger Splitter - Der Fuchs

Buchhändlergespäch mit Beate Scherzer, Buchhandlung proust . Wörter. Töne

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Haino Rindler

Girl in a band. Die Autobiografie von Kim Gordon

Das muss man gehört haben oder auch nicht

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

Hausmusik zu den Bachwochen aus Thüringer Wohnzimmern

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag

12:50 Mahlzeit

Eiweiß - wieviel soll's denn sein?

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Buchenwald - nichts gewusst?
Am 11. April 1945 wurde das KZ am Ettersberg befreit
Von Henry Bernhard

"Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick", so beschreibt der Oberbefehlshaber der Allierten Streitkräfte, Dwight Eisenhower, seine Eindrücke, nachdem er das am 11. April 1945 befreite KZ Buchenwald besucht hat. In das 1937 errichtete Lager in der Nähe von Weimar kommen in den ersten Jahren vor allem politische Gegner des NS-Regimes. Nach Kriegsbeginn werden Menschen aus ganz Europa nach Buchenwald verschleppt, darunter viele politische Widerstandskämpfer. 1945 ist Buchenwald das größte KZ im Deutschen Reich. Über 56.000 Menschen sterben dort an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. Kurz nach der Befreiung müssen 1000 Bürger aus Weimar das Lager auf Befehl des amerikanischen Kommandanten besichtigen. Wie sind die Weimarer mit dieser Realität umgegangen? Wie ist Buchenwald literarisch aufgearbeitet worden? Welchen Stellenwert hatte Buchenwald zu DDR-Zeiten? Unser Landeskorrespondent Henry Bernhard ist diesen Fragen nachgegangen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Das Lesen der Anderen: DER SPIEGEL

Kim Gordons Buch "Girl in a Band" - die Entzauberung einer Coolness-Ikone?

Video-Essays im Netz: Wenn Filmkritik zum Kunstwerk wird

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe
"Max und Moritz" vor 150 Jahren erschienen
Von Maria Riederer
Moderation: Tim Wiese

Max und Moritz sind so ziemlich die schlimmsten Lausbuben, die man sich vorstellen kann. Sie stopfen ihrem Lehrer Schießpulver in die Pfeife und setzen dem Onkel Maikäfer übers Bett. Sie quälen die arme Witwe Bolte - und am Ende müssen sie das alles schrecklich büßen. Ganz schön grausam, aber der Schriftsteller und Zeichner Wilhelm Busch hat die Geschichte so erzählt, dass es viel zu lachen gibt. Ihm selbst sind als Kind auch eine Menge Streiche eingefallen. Schon früh begann Wilhelm Busch, die Menschen um sich herum genau zu beobachten, und er liebte es, sie zu zeichnen. Sein Vater wollte ihn lieber als Maschinenbauer sehen, aber das interessierte Wilhelm nicht. Zum Glück setzte er sich durch und wurde einer der bekanntesten Dichter und Zeichner überhaupt. 'Max und Moritz' ist seine berühmteste Geschichte.

Maria Riederer lebt bei Köln und arbeitet seit 1996 als freie Radiojournalistin für verschieden, öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten. Außerdem schreibt sie Audioführungen für Museen und Ausstellungen.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Portrait des Produzenten Adrian Sherwood

"Homeland" - das neue Album von Hindi Zahra

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Forum Frauenkirche
"Als der Krieg zu Ende war - von der Vergangenheit, die nicht vergehen will"
Podiumsdiskussion mit:
Gerhard Baum, Bundesminister a. D.
Sabine Bode, Journalistin und Buchautorin
Irina Scherbakowa, Publizistin und Historikerin
Moderation: Alexandra Gerlach, Deutschlandradio Kultur
Aufzeichnung vom 31.03.2015 aus der Frauenkirche Dresden

Kriegsende vor siebzig Jahren - die Stunde 0, Beginn einer neuen gesellschaftlichen und politischen Ära. Prägen Krieg und Kriegsende noch heute das Denken und Fühlen? Wie wirken sich diese Prägungen aus, hat das Kriegstrauma die Mentalitäten der Völker verändert?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

"Ein geküsster Satz“
Jüdische Aphoristik, wer hat sie geschrieben und was zeichnet die jüdische Aphoristik aus?
Von Thomas Becker

„Erhobenen Hauptes“ -
DVD (Dokumentarfilm)  über den Alltag in einem Kibbuz heute
Von Ralf Bei der Kellen

Maimonides und die Wissenschaft
aus der Reihe: Judentum und Wissenschaft;
Von Yael Kornblum

Zum Schabbat: Der London Jewish Male Choir

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Anrufung des schlafenden Geistes
Die literarischen Nachfahren von Lederstrumpf und Winnetou
Von Holmar Attila Mück
(Wdh. v. 28.11.2014)

Wie junge indianische Autoren das Zerrbild der 'ersten Amerikaner' 90 Jahre nach dem Indian Citizenship Act korrigieren.

Er ist wieder da, sagen die Leute am Union Square Park in Manhattan. Zweimal im Jahr kommt er. Mit Bedacht lässt sich der große, weißhaarige Indianer vor dem Denkmal für Mahatma Gandhi nieder. Er ist vom Stamm der Irokesen, sitzt mitten in New York auf den Jagdgründen seiner Ahnen und singt schwermütige, klagende Weisen zur Trommel. Er erinnert an die siegreiche Schlacht am Little Bighorn, wo die Stämme unter Sitting Bull den Regierungstruppen die größte Niederlage in den sogenannten Indianerkriegen zugefügt haben. Vor 90 Jahren hat der Amerikanische Kongress nach jahrhundertelangem Massenmord und Zwangsumsiedlungen den Ureinwohnern die US-Staatsbürgerschaft angetragen. 1934 folgte eine Garantie der Unantastbarkeit für die Reservate. Aus dem öffentlichen Bewußtsein scheint die dramatische Situation in den Reservaten, der Identitäts- und Traditionsverlust der 'ersten Amerikaner' nahezu verschwunden. 'Lederstrumpf', 'Winnetou', 'Crazy Horse' und 'Der letzte Mohikaner' reiten immer seltener über den Bildschirm, liegen kaum noch neben dem iPhone. Zudem haben nicht zuletzt europäische Autoren ein Zerrbild des Indianers in ihren Büchern geschaffen, das zunehmend junge indianische Autoren zu korrigieren suchen. Ihre Werke zeichnen sich durch Authentizität, Spiritualität und Glaubwürdigkeit aus, sie befördern ein neues Selbstbewusstsein bei der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft und im Widerstand gegen Ausgrenzung.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musik- und Kongresshalle Lübeck
Aufzeichnung vom 28.03.2015

Deutscher Musikwettbewerb
Preisträger musizieren mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck
Leitung: Johannes Klumpp

22:00 Uhr

Einstand

"Darmsaiten haben etwas Menschliches und Warmes"
Die Gambistin Maddalena del Gobbo
Von Ilona Hanning

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Koordinatensystem: UA Fritz Katers "Buch (5 ingredientes de la vida)" in München

Weltkriegshype im russischen Kino: Vom Erfolg von "Schlacht um Sewastopol"

Frankfurter Abschied von Forsythe - Ein Abschiedsbrief

Movimentos Festival in Wolfsburg beginnt

23:30 Kulturnachrichten

April 2015
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