Seit 03:05 Uhr Tonart
Samstag, 16.10.2021
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 24. April 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Die Notenausgräber
Jascha Nemtsov und Josh Dolgin auf den Spuren jüdischer Musik
Von Carsten Dippel
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Fabian Busch, Gerd Wameling
Ton: Martin Seelig
Produktion: RBB 2012
Länge: 54‘30

Ein klassischer Pianist und ein Hip-Hop-Musiker – beide verbindet die Leidenschaft, mit der sie sich auf die Suche nach jüdischen Melodien begeben.

Jascha Nemtsov und Josh Dolgin sind zwei unterschiedliche Musiker, hier der klassische Pianist, dort der quirlige Hip Hop Guy. Beide stammen aus jüdischen Familien. Der eine kommt aus St. Petersburg, der andere aus Kanada. Was sie verbindet, ist die Leidenschaft, mit der sie sich auf die Suche nach jüdischen Melodien begeben. Jascha Nemtsov forscht in Nachlässen und Archiven weltweit nach Notendrucken verschollener Komponisten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, um sie endlich wieder zu spielen. Josh Dolgin stöbert in Schallplattenläden oder im Internet nach traditioneller jüdischer Musik, um sie zu sampeln. Ihre Wege kreuzen sich: Klassik meets Hip Hop.

Carsten Dippel, geboren 1974 in Eisenach, Journalist und Hörfunkautor in Potsdam, studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Jüdische Studien. Zuletzt: "Goldrausch – Vom Verschwinden eines Karpatendorfes" (RBB/DLF 2009, Co-Autorin Lavinia Lazar).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Der Fall Hoeneß – Wie politisch ist die Steuer-Affäre des FC Bayern-Präsidenten?
Moderation: Dieter Kassel

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Country
Moderation: Uwe Golz

Willie Nelson, der am 30. April seinen 80. Geburtstag feiert, steht im Mittelpunkt dieser Tonart. Pünktlich zum Ehrentag hat er sein Album "Let's Face The Music and Dance" veröffentlicht. Aber natürlich gibt es auch - wie immer - Neuvorstellungen aus der Welt der gepflegten Landmusik. Mitdabei u.a. LeAnn Rimes, The Band Perry und Steve Earle.

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 90 Jahren: Sigmund Freuds "Das Ich und das Es" erscheint

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Broch

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Der Westen muss auf Indien setzen
Von Sabina Matthay

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Teilen statt wegschmeißen -
Foodsharing gegen die Wegwerfgesellschaft
Von Verena Kemna

80 Kilogramm Lebensmittel landen in Deutschland pro Kopf, pro Jahr im Müll. Alle Privathaushalte zusammen schmeißen im Jahr fast sieben Millionen Tonnen Essen einfach weg. Immer mehr Menschen protestieren dagegen - mit Taten statt Worten. Ob Studenten oder Senioren, ob Menschen mit oder ohne Geld, die unterschiedlichsten Personen holen sich ihre Lebensmittel regelmäßig aus den Mülltonnen der großen Supermärkte. Über das Internetportal Foodsharing erweitert sich das Netzwerk der Lebensmittelretter langsam aber sicher. Ziel ist es, dass bundesweit jeder in der eigenen Nachbarschaft jemanden kennt, bei dem man Essen abholen oder abgeben kann. Verena Kemna war dabei.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Concrete Knives
Französische Poprock-Band aus der Bretagne
auf Deutschlandtournee
Von Laf Überland

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 90 Jahren: Sigmund Freuds "Das Ich und das Es" erscheint

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Ein Mäntelchen auf Zeit
Die Rechte Szene in Mecklenburg-Vorpommern braucht die NPD nicht
Von Thilo Schmidt

In Anklam sieht man Michael Andrejewski in der Regel mit dem Stoffbeutel umherlaufen, aus dem er rechtsextreme Propaganda unter die Leute bringt. Noch steht "NPD" auf dem Beutel. Und wenn die NPD verboten wird, tut er das weiterhin, dann steht halt etwas anderes auf dem Stoffbeutel. Sein Landtagsmandat wäre er dann zwar los, aber das ist längst nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger ist das Engagement vor Ort. Die rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern und besonders im östlichen Teil des Landes, also in Vorpommern, ist von der NPD unabhängig und in fester Hand der freien Kameradschaften.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a. Beruf: Dirigentin
Von Katharina Höhne
Moderation: Patricia Pantel

Eigentlich ist ein Dirigent nichts anderes als ein Marionettenspieler. Mit ein paar geschickten Handbewegungen entlockt er dem Orchester die schönsten Töne. Auch die Mexikanerin Alondra de la Parra träumte schon als Kind davon, später einmal die Fäden eines großen Orchesters in den Händen zu halten und als berühmte Dirigentin um die Welt zu reisen. Aus ihrem Traum ist mittlerweile Realität geworden. Mit ihrer unbändigen Leidenschaft begeistert die heute 32-Jährige als berühmte Maestra sowohl das Konzertpublikum als auch die internationale Presse: "Von Kopf bis Fuß und aus dem Innersten ihres Körpers heraus ist sie Musik." Der Weg zu ihrem Traumberuf war aber alles andere als einfach, erinnert sich die Mexikanerin. "Als ich meiner Familie erzählte, ich wolle Dirigentin werden, lachte sie mich aus. Sie sagte, dass das kein Beruf für Mädchen sei und ich mir lieber etwas anderes überlegen solle. Zunächst hat mich ihre Reaktion verunsichert, doch dann dachte ich: ‚Selbst wenn ich es nicht schaffe, will ich es wenigstens versucht haben‘“ Obwohl es nichts Neues ist, dass eine Frau hinter dem Dirigentenpult steht, ist es bis heute eine kleine Sensation. Seitdem es Dirigenten gibt, üben hauptsächlich Männer diesen Beruf aus. Doch, warum ist das so? Woran liegt es, dass es nur sehr wenige Frauen auf der Welt gibt, die sich an den Taktstock wagen und damit auch Erfolg haben? Welche besonderen Eigenschaften braucht man für diesen Beruf? Und, wie fühlt es sich an, wenn man es geschafft hat und den Ton angibt? Zusammen mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra und Kindern der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig ist Kakadu-Reporterin Katharina Höhne dem „Phänomen der Dirigentin“ auf den Grund gegangen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Der American Dream ist eine Lüge -
Eine Amerikanerin rechnet ab
Von Sabine Müller

Kampf gegen Agrar-Unternehmer -
Afro-Kolumbianer wollen ihr Land zurück
Von David Graaff
Moderation: Sebastian Engelbrecht

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Freie Fahrt auf allen Straßen
Der Kampf um die Regulierung des Straßenverkehrs
Von Tobias Barth

1953 begann ein Experiment totaler Deregulierung im Verkehr: alle Tempolimits aufgehoben. Das Experiment scheiterte.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit dem Pianisten Josef Bulva (1/4)
Früher Ruhm – Staatssolist in der Tschechoslowakei

Ruth Jarre im Gespräch mit Josef Bulva
(Teil 2 am 01.05.2013)

Franz Liszt
Etude d'exécution transcendante Nr. 11 "Feux Follets" (Irrlichter)
Josef Bulva, Klavier

Frédéric Chopin
Scherzo b-Moll op. 31
Benno Moiseiwitsch, Klavier

Franz Liszt
Konzertetüde Nr. 2 S 145/ R. 6 "Gnomenreigen"
Sergej Rachmaninow, Klavier

Franz Liszt
Grande étude d'aprés Paganini Nr. 3 gis-Moll
"La Campanella"

Roman Berger
Toccata

Franz Liszt
Rhapsodie espagnole

Josef Bulva, Klavier

Josef Bulva, 1943 in Brünn geboren, ist schon früh ein Star in seiner Heimat. Als Staatssolist maximal gefördert und gefordert geht er dennoch Anfang der 70er Jahre in den Westen. In Abwesenheit wird er des Hochverrats angeklagt und verurteilt. Auf den Konzertpodien ebenso wie in der Münchner High Society fasst er Fuß, feiert international Erfolge als Pianist. Bis 1996 bei einem Sturz auf schneeglatter Straße seine linke Hand zerfetzt wird. Irreparabel, heißt es. Das Ende seiner Pianistenlaufbahn. Und der Beginn einer Karriere als Investmentbanker in Monaco. Seit 2003 erneute Operationen, heimliches Üben, dann 2009 ein hart erkämpfter Neubeginn: die überraschende Rückkehr auf das Podium. Josef Bulva ist wieder Pianist.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Koch mit mir heute Nacht
Von Gunilla Abrahamsson
Aus dem Schwedischen von Rainer Clute
Regie: Martin Engler
Musik: Thomas Hartmann, Ralph Hufenus, Joe Bauer, Dieter Fischer, Martin Eichberg und Martin Engler
Mit: Carmen-Maja Antoni u. a.
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DKultur 2010
Länge: 54’11
(Wiederholung vom 04.05.2011)

Ein Hörspiel für Carmen-Maja Antoni und eine Kochsendung der besonderen Art.

Wenn sie nach dem Albtraum nicht mehr schlafen kann, kocht sie mitten in der Nacht leckere Brennnesselsuppe und verrät uns das Rezept. Als Nachkriegskind hat sie es bei schwedischen Pflegeeltern gelernt. Das Kinderglück endete mit der Rückkehr nach Deutschland zur Mutter.Es gab Schläge, obwohl sie immer die Teppichfransen gekämmt hat. Das Gedächtnis ist das Ding, mit dem man vergisst. Inzwischen ist sie eine alte Frau. Auf der Suche nach dem Salz für die Suppe stößt sie auf das Tagebuch ihrer Mutter.
Ein Hörspiel für Carmen-Maja Antoni und eine Kochsendung der besonderen Art.

Gunilla Abrahamsson, geboren 1945 in Norrköping, schwedische Schauspielerin. Arbeitet seit den 1990er-Jahren als Autorin und Regisseurin, schreibt und inszeniert Hörspiele für Sveriges Radio.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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