Seit 11:30 Uhr Musiktipps
Freitag, 22.10.2021
 
Seit 11:30 Uhr Musiktipps
Tagesprogramm Sonntag, 7. April 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Literatur aus der Konsole
Wie Computerspiele Geschichten erzählen
Von Christian Schiffer

Nächster Level, nächstes Kapitel: Aktuelle Computerspiele setzen auf komplexe Handlungen und interaktives Storytelling

Computerspiele werden mittlerweile so aufwendig produziert wie Hollywood-Blockbuster: Massenkompatible Spiele wie „Grand Theft Auto V“ werden über Jahre hinweg entwickelt und verschlingen Millionen Dollar an Kosten. Hunderte von Menschen aus ganz unterschiedlichen künstlerischen Bereichen arbeiten gemeinsam an diesen Produktionen. Immer wichtiger werden in letzter Zeit die Drehbuchschreiber, die komplexe, zum Teil ausgesprochen raffiniert gemachte Plots für Spiele wie „Assasins Creed“, „Mass Effect“ oder „Deus Ex“ entwerfen. So scheint mit dem Siegeszug der Computerspiele der postmoderne Traum vom interaktiven Erzählen doch noch Wirklichkeit zu werden: Die Handlungsfäden passen sich live den Aktionen der Spieler an, Algorithmen schreiben in Sekundenbruchteilen die Dialoge der Figuren um und entwerfen die Szenerie des Spiels immer wieder neu. Computerspiele sind eine Form des digitalen Storytelling, und auf diesem Weg entsteht eine neue und zugleich traditionsbewusste Form von Literatur. Im gefeierten Independent Game „Dear Esther“ zum Beispiel müssen die Spieler sich wie in einem verschachtelten Roman aus der Zeit der Romantik durch fiktionalisierte Briefe und Tagebucheinträge wühlen, um zur eigentlichen Geschichte vorzustoßen: Literatur ist immer auch – ein Spiel.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Alkohol und Zigaretten – wie ungesund leben Sie?
Moderation: Birgit Kolkmann

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wird erlassen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Sonntagsmotette

Robert Schumann
Missa sacra c-Moll op. 147
Anke Hoffmann, Sopran
Hein Heidbüchel, Tenor
Franz Gehrisen, Bass
WDR Rundfunkchor und Rundfunkorchester Köln
Leitung: Helmuth Froschauer

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge E-Dur BWV 566
Wolfgang Zerer an der Hinsz-Orgel der Petruskirche Leens

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Sikh Gemeinde Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Kinder muss man achten, Kinder muss man lieben
Über den Kinderbuchautor Otfried Preußler
Von Renate Kirsch
Evangelische Kirche

Auch heute, nach Jahrzehnten noch, bevölkern sie die Kinderwelt: der Räuber Hotzenplotz, die Kleine Hexe oder das Kleine Gespenst und viele andere meist liebenswerte Gestalten aus Otfried Preußlers Büchern. Was muss einer von Kindern wissen und was muss er können, damit seine Bücher so lange begeistert gelesen werden? Im Gespräch mit einer Tochter des Kinder- und Jugendbuchautors möchte ich seinem Geheimnis auf die Spur kommen.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Elmar Krämer

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

The Beatles (4/4)
Ringo: "A Hard Day’s Night" von Barry Graves
RIAS 1974
Vorgestellt von Martin Hartwig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wird erlassen

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Radiofeuilleton - Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Typen und Originale
Über sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde. Schwer, aus dieser Masse hervorzustechen. Aber es gibt sie natürlich, die Freaks und Typen und Charaktere, die anders sind als der Rest, die etwas Besonderes haben, können oder tun. Einige von ihnen treffen wir in diesem Neonlicht.

Der Antihipster
Manchmal haben Typen Erfolg, die sich so gar nicht um aktuelle Trends scheren, sondern geradezu einen Gegenentwurf zum so genannten „Hipster“ verkörpern. So einer ist Hagen Stoll. Der 38-Jährige blickt auf ein bewegtes Leben zurück – als Sprayer, Kleinganove, Türsteher, Komponist, Rapper, Deutsch-Rocker. Jetzt hat er seine Autobiographie veröffentlicht – und ist damit auf Anhieb in der Spiegel-Bestseller-Liste gelandet.
Von Silke Mehring

Der Bankenschreck
Auf Pump leben ist fast so etwas wie spanischer Nationalsport. Das Niveau der Verschuldung ist extrem hoch, zu Zeiten des Booms haben Banken an Privat- und Geschäftskunden Kredite wie warme Semmeln verkauft, zu teils abenteuerlichen Konditionen. Der Sozialaktivist Enric Duran hat sich das schon vor Jahren zunutze gemacht – und sich von der Bank eine Kapitalismuskritik finanzieren lassen.
Von Julia Macher

Der Techno-Wikinger
Etliche kennen sein Gesicht und vor allem seinen muskulösen nackten Oberkörper, kaum jemand kennt seinen wirklichen Namen: Der Techno-Wikinger ist ein Mann, der mit oder gegen seinen Willen – so ganz klar ist das nicht – zum Internetstar wurde. Millionen haben ihn tanzen gesehen, hunderte haben versucht, das Video, das ihn so berühmt machte, nachzudrehen. Und es gibt sogar eine Plastik-Action-Figur, die seinen Namen trägt. Jetzt beschäftigt seine Geschichte die Gerichte.
Von Tim Thaler

Wie ich zum Original wurde!
Ein gehöriger Schuss Exzentrik, eigenwilliges Äußeres, Stilbewusstsein und der Willen, es nicht allen Recht machen zu wollen: Neonlicht-Reporter Gerd Brendel mit einer kleinen Gebrauchsanweisung, wie man selbst zu einem echten Typen wird. Angelehnt an seinen eigenen Werdegang.
Von Gerd Brendel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
20 000 Meilen unter dem Meer
Von Holger Teschke
Nach dem Roman von Jules Verne
Ab 9 Jahren
Regie: Götz Naleppa
Komposition: Frieder Butzmann
Mit: Matthias Habich, Stefan Kaminski, Holger Teschke, Martin Engler, Otto Mellies, Luise Malcharowitz, Lukas Nöllemeyer, Janus Torp, Götz Naleppa
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 44'46
Moderation: Elmar Krämer

Ein Tiefseeforscher und sein Assistent verfolgen ein Meeresungeheuer und landen dabei auf einem geheimnisvollen Unterseeboot.

Auf der Jagd nach einem Meeresungeheuer, das Schiffe auf allen Ozeanen angreift, geraten der Tiefseeforscher Professor Aronnax, sein Assistent Conseil und der Harpunier Ned Land an Bord eines geheimnisvollen Unterseeboots. Die Nautilus, die Kapitän Nemo kommandiert, wird zum Gefängnis der drei Freunde. Wer das U-Boot einmal betreten hat, darf es nie wieder verlassen. Professor Aronnax und Conseil sind fasziniert von den Wundern des Unterwasserreichs. Aber Ned Land erträgt die Gefangenschaft nicht und sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht. Er entdeckt ein Mädchen an Bord, es ist die Tochter des Kapitäns, vielleicht wird sie ihm helfen.

Holger Teschke, geboren 1958 in Bergen/Rügen, seit 2006 freier Autor und Übersetzer. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Prosa, Essays und Gedichte.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Swingende Gelehrsamkeit
Die Orchestersuiten von Johann Sebastian Bach
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Zweiter Aufschlag
Die neue Karriere der Claudia Kohde-Kilsch
Von Jutta Heess

Claudia Kohde-Kilsch war eine der erfolgreichsten deutschen Tennisspielerinnen – und sie ist dennoch eine tragische Figur. Immer stand sie im Schatten von Steffi Graf, von ihren Preisgeldern von über zwei Millionen US-Dollar sah sie am Ende nicht mehr viel, da ihr Stiefvater und Manager große Teile davon veruntreut haben soll. Ein Prozess gegen ihn ging über mehrere Instanzen – bis der Stiefvater starb. 2011 musste Kohde-Kilsch Privatinsolvenz anmelden. Doch sie kämpfte sich zurück. Nach einem Journalistik-Studium ist sie mittlerweile Sprecherin der Landtagsfraktion der Linken im Saarland. Auf dem Tennisplatz gibt sie gelegentlich noch Trainerstunden.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"I beeped when I should have bopped" - Swinglieder über Bebop
Moderation: DJ Swingin' Swanee

Als sich Mitte der 1940er Jahre der neue Jazzstil Bebop verbreitete, wurde den einst so hippen Swing Bands suggeriert, sie würden jetzt zum alten Eisen gehören. Es entstanden Songs, die dieses karikierten und musikalische Mischungen. Viele Bopper swingten und Swingmusiker boppten.

18:30 Uhr

Hörspiel

Berlin, April 1933 (1/2)
Von Felix Jackson
Aus dem Englischen von Stefan Weidle
Hörspielbearbeitung: Fabian von Freier
Regie: Gottfried von Einem
Mit: Falk Rockstroh, Deborah Kaufmann, Udo Schenk, Ingo Hülsmann, Klaus Herm u.a.
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: DLR Berlin 2002
Länge: 68’07
(Wdh. vom 20.04.2003)
(Teil 2 am 14.04.2013)

April 1933: Der junge, geschätzte Anwalt Hans Bauer gerät in Schwierigkeiten. Ihm fehlt der Ariernachweis zur Berufsausübung.

Anschließend: „Das einzig Sichere ist das Wagnis“ Der Autor Felix Jackson porträtiert von Sylvia Rauer (DLR Berlin 2003/17'28)

Als der junge Anwalt Hans Bauer im April 1933 von einem Erholungsurlaub in der Schweiz nach Berlin zurückkehrt, haben die Nazis die Macht übernommen. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, dass er, ein beliebter und geschätzter Jurist, plötzlich in Schwierigkeiten geraten könnte. Doch mit einer jüdischen Großmutter und ohne Ariernachweis darf er seinen Beruf nicht länger ausüben. Durch die Vermittlung seiner Freundin lernt er einen SS-Offizier kennen. Der schlägt ihm einen Handel vor.

Felix Jackson (1902–1992), als Felix Joachimson in Hamburg geboren, stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Er war Kritiker, Dramatiker und Romanautor. Seine Karriere startete 1927 mit der Komödie "Fünf von der Jazzband". Er emigrierte 1933 nach Budapest, 1937 in die USA. Dort starb er 1992 in Kalifornien.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus dem Konzerthaus Berlin

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur
Konzertfassung von Deryck Cooke

Rundfunksinfonieorchester Berlin
Leitung: Vasily Petrenko

nach Konzertende ca. 21.30 Nachrichten

anschließend:
Hans Sommer
Orchesterlieder

Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Bo Skovhus, Bariton
Bamberger Symphoniker
Leitung: Sebastian Weigle

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

"Neuer geht's quasi gar nicht mehr"
Der Zither-Spieler und Komponist Leopold Hurt
Von Elke Pressler

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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