Seit 06:20 Uhr Wort zum Tage

Donnerstag, 27.02.2020
 
Seit 06:20 Uhr Wort zum Tage
Tagesprogramm Donnerstag, 5. März 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Neue Musikaufnehmen

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
Heimathafen Neukölln
Aufzeichnung vom 17.01.2020

Eivind Buene
"Seven types of ambiguity" für Saxofon, Akkordeon und Kontrabass (Deutsche Erstaufführung)

Maja Solveig Kjelstrup Ratkje
"ØX" für Altsaxofon und Stereo-Playback (Deutsche Erstaufführung)

Maja Solveig Kjelstrup Ratkje
"Passing Images" für Akkordeon, Saxofon, Kontrabass und Stimme (Deutsche Erstaufführung)

Bjørn Stenvaag
"Bark II" für Saxofon, Akkordeon und Kontrabass (Deutsche Erstaufführung)

Kurt Weill / POING
"Ballade vom ertrunkenen Mädchen" für Stimme, Saxofon, Akkordeon und Kontrabass

Maja Solveig Kjelstrup Ratkje
"Rondo - Bastard - Overture - Explosion" für Akkordeon, Altsaxofon und Kontrabass mit drei Diktaphonen (Deutsche Erstaufführung)

John Lennon / POING
"Working Class Hero" für Stimme, Saxofon, Akkordeon und Kontrabass

Maja Solveig Kjelstrup Ratkje, Stimme
POING:
Rolf-Erik Nystrøm, Saxofone
Frode Haltli, Akkordeon
Håkon Thelin, Kontrabass

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Rock
Moderation: Andreas Müller

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Guido Erbrich, Magdeburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Weltmusik 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Miriam Rossius

Morondava auf Madagaskar
Ein Naturparadies wird zur Geisterstadt
Von Sira Thierij

Morondava im Westen der Insel Madagaskar: Früher gab es hier atemberaubende Strände, Restaurants am Meer, begeisterte Touristen auf der Suche nach einem einzigartigen Naturerlebnis. Heute wirken viele Teile der Küste wie eine Geisterstadt. Fast sieben Kilometer hat das Meer schon verschluckt: Hotels, Leuchttürme, ein Krankenhaus, zwei Straßen. Der Grund scheint eindeutig: Klimawandel, was sonst? Doch ganz so klar ist es nicht. Dürre und ein steigender Meeresspiegel sind zwar ein riesiges Problem, aber nicht das einzige. Manche Ursachen sind noch rätselhaft. Sicher ist: Die Menschen haben nicht mehr viel Zeit, um ihre Stadt zu retten.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Forschung und Gesellschaftaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Du isst, was Du bist
Wenn Essen zur Botschaft wird
Von Tina Hüttl

Ob vegan, glutenfrei oder Gourmet: Was wir essen, ist zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit geworden. Und die eigenen Ernährungsgewohnheiten erzählen mehr über uns, als wir ahnen.

Die Beschäftigung mit Essen, Kochen und der eigenen Ernährung hat sich seit gut einem Jahrzehnt zum Megatrend verdichtet. Kaum je hat sich ein Thema so breitgemacht wie das Fachsimpeln über Produkte und Essen; die Ernährungsratgeber-Industrie brummt und im Fernsehen bruzzeln rund um die Uhr die Hensslers, Mälzers und Zacherls.
Wie und was wir essen, hat in einer unübersichtlicheren Welt einen identifikationsstiftenden Stellenwert bekommen. Wenn wir heute regional-saisonal einkaufen, Bio-Prediger oder Gourmets sind, drücken wir Weltsicht, Werte und Lebenseinstellung aus. Durch Veganismus, Unverträglichkeiten und Co. schafft man Abgrenzung von und Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen. Und manch Digital-Native findet sein Heil in funktionaler Flüssignahrung, die nicht nur Höchstleistung verspricht, sondern vor allem Zugehörigkeit zum Silicon-Valley-Lifestyle suggeriert. Unsere Essgewohnheiten sind Ausdruck unserer Identität geworden.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Debüt im Deutschlandfunk Kultur
Live aus dem Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

Dmtirij Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 1 C-Dur op. 8

Ludwig van Beethoven
Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 “Geister-Trio”

ca. 20.40 Konzertpause 

Peter Tschaikowsky
Klaviertrio a-Moll op. 50

Trio Marvin:
Vita Kan, Klavier
Marina Grauman, Violine
Marius Urba, Violoncello

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Freispielaufnehmen

Klima & Wandel
And then the sea came back
Von Anja Kanngieser und Polly Stanton
Regie: die Autorinnen
Mit: Anja Kanngieser, Martha Sempert, Sajithra Nithi, Caroline Lafargue
Ton: Brendan O’Neill
Produktion: Soundproof - ABC Radio National 2016
Länge: 14'53

Das Erdbeben von 2004 im Indischen Ozean löste eine Reihe Tsunamis mit bis zu 30 Meter hohen Wellen aus. Fasziniert beobachtet die Geo-Lingustin, wie kurz vor der Welle das Wasser zurückweicht.

Die Van Berg-Konstante (1/3)
Von Serotonin
Regie und Realisation: Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch
Mit: Bernhard Schütz, Sinja Dieks, Oliver Brod, Leo Pfeiffer, Oliver Siebeck, Simone Kabst, Kim Pfeiffer
Komposition: Matthias Pusch
Produktion: WDR 2018
Länge: 29'31

Ein Mann überlebt 130 Jahre tiefgefroren im ewigen Eis! Der sensationelle Fund hält die Welt in Atem. Aber wie lange kann sie den Atem anhalten? Die Geschichte einer Sensation und ihrer Folgen.

(Teil 2 und 3 am 12.03.2019)

And then the sea came back
Eine Geo-Linguistin ist eine Leserin der Erde. Sie beschreibt den besonderen Moment, wie kurz vor der Welle das Wasser zurückweicht. Die Tsunamis, die 2004 von einem Erdbeben im Indischen Ozean ausgelöst wurden, verwüsteten in kurzer Zeit ganze Küstenregionen und töteten Hunderttausende Menschen. Schon immer war die Region von Naturkatastrophen bedroht, dazu kamen industrielle Eingriffe in die lokalen Ökosysteme und die Folgen der Kolonialisierung. Der hier beschriebene Geo-Linguismus sucht Geschichten des Widerstands in Regionen, die von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen sein werden.

Anja Kanngieser ist eine australische Klangkünstlerin und Wissenschaftlerin im Bereich der politischen Geographie. In ihren Forschungsprojekten zu Themen der sozialen Gerechtigkeit entwickelt sie interdisziplinäre Methoden, mittels derer sie politische, soziale und wirtschaftliche Beziehungen im Medium des Klanges aufzeigt. Momentan ist sie “Vice Chancellors Fellow” am Australian Centre for Cultural Environmental Research der University of Wollongong.

Polly Stanton ist eine australische Filmemacherin, Klangkünstlerin und Wissenschaftlerin. In ihren Arbeiten untersucht sie, wie visuelle Darstellungen die Erfahrung von Ort und Umgebung dokumentieren, reflektieren und gestalten. Neben ihrer Praxis als bildende Künstlerin arbeitet sie unter anderem als Drehbuchautorin. Derzeit lehrt sie „Video- and Soundstudies“ an der RMIT University in Melbourne.

„And then the sea came back“ wurde in Zusammenarbeit mit Liquid Architecture entwickelt, einer australischen Organisation zur Förderung und Vernetzung von Kunstschaffenden, die mit Klang arbeiten.

Die Van Berg-Konstante (1/3)
Dies könnte die Geschichte des deutschen Forschers Van Berg sein, der im 19. Jahrhundert auf einem Ballonflug verschollen ist. 130 Jahre später wird sein Körper auf Spitzbergen in einem tauenden Gletscher entdeckt, und zum Erstaunen aller erwacht der tiefgefrorene Wissenschaftler wieder zum Leben. Nun erhält Van Berg endlich die Aufmerksamkeit, die ihm seinerzeit verwehrt wurde. Und bald mehr als ihm lieb sein kann: Er wird zum Spielball all derer, die sich von ihm steigende Publicity für ihre eigenen Interessen versprechen.

Serotonin sind das Autorenduo Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch. Marie-Luise Goerke hat Japanologie und Germanistik in Berlin und Kyoto studiert. Matthias Pusch ist Ingenieur für Robotik und studierte in Berlin und Tokio. Als Autoren und Produzenten arbeiten sie für die ARD und für Hörbuchverlage, Museen und Galerien. Zahlreiche Hörspiele und Feature, unter anderem: „Scheitern für Fortgeschrittene“ (WDR 2005), „Heimatlos - Tokios digitale Tagelöhner“ (WDR/DKultur/SWR 2011), „Buddenbroichs. Oder die Angst der Mittelschicht vor dem Abstieg“ (WDR 2011), „Der Kapitän segelt nach Amazon“ (SWR 2015) und zuletzt die Mystery-Thriller-Hörspielserie „Die Verschiebung“ (SWR 2019).

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

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