Seit 03:05 Uhr Tonart

Samstag, 19.10.2019
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 25. März 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Ölsardinen und Mollusken
John Steinbecks Forschungsfahrt durch den Golf von Kalifornien
Von Jürgen Wellbrock
(Wdh. v. 16.03.2000)

John Steinbeck erkundet 1940 mit dem Meeresbiologen Ed Ricketts die Tierwelt des Meeres vor Kalifornien - eine Ode der Freundschaft mit mythischen Wesen.

John Steinbeck steht trotz, vielleicht auch wegen der Verfilmung seines Romans „Jenseits von Eden“ mit James Dean ein wenig im Schatten von Ernest Hemingway und William Faulkner. Der Literaturnobelpreisträger des Jahres 1962 ist als großer sozialkritischer Epiker bekannt. Dass er sich auch als Grenzgänger auf naturwissenschaftlichen Gebiet betätigte, ist kaum bekannt. Der Schriftsteller und der Biologe - geht das zusammen? Steinbeck scheute sich nicht, den Beweis zu erbringen und unternahm mit einem Freund, dem Meeresbiologen Edward Ricketts, eine sechswöchige Expedition durch den Golf von Mexiko. Der Roman „Straße der Ölsardinen“ aus dem Jahr 1945, Rickett gewidmet, ist eine Frucht dieser Reise, deren Zweck wohl auch die Vertiefung einer Männerfreundschaft war. Als Rickett 1958 stirbt, schreibt Steinbeck einen Nachruf und stellt ihm einen Bericht von der gemeinsamen Fahrt voran.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Alt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Als das Hosianna verstummte
Ein enttäuschender Messias
Von Susanne Krahe
Evangelische Kirche

Das Blatt hat sich gewendet. Aus einem bejubelten Volkshelden ist ein verhöhnter Häftling geworden. Die Anhänger Jesu müssen befürchten, selbst im Gefängnis oder sogar am Kreuz zu enden. Sie zweifeln an dem Mann aus Nazareth und an den Hoffnungen, die er in ihnen geweckt hat. Sie zweifeln auch an sich selbst.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Damals die Roboter
Von Rusalka Reh
Gelesen von Max von Pufendorf
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation: Patricia Pantel

Opa erzählt gern von früher. Von der Zeit, als es die Roboter gab. Als die Maschinen noch das taten, was die Menschen ihnen befahlen.

Im Jahr 2217 beherrschen menschengleiche Maschinen, sogenannte Humanoide vollständig die Welt. Doch Opa kann sich noch an die Zeit davor erinnern. An die Zeit, als die Menschen die ersten Roboter erschufen. An die Zeit, als das Internet Neuland war. Seine Enkel Leila und Bent gehen gerne mit ihm offline, wenn er seinen Nanochip-Tee trinkt und von früher erzählt.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Tanjas Tanz
Von Milena Baisch
Ab 7 Jahren
Regie: Christine Nagel
Mit: Boris Aljinovic, Mia Sperling, Claire Wegener, Tilda Jenkins, Jakob Heimendahl, Theo Tkaczyk, Levon Schlegel, Cathlen Gawlich
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 42'28
(Ursendung)
Moderation: Patricia Pantel

Tanja träumt davon, eine federleichte Balletttänzerin zu werden.

Tanja - die wegen ihrer Figur mit dem Spitznamen Tonnja gehänselt wird - träumt davon, eine federleichte Balletttänzerin zu werden. Nachdem sie in der Ballettschule zunächst plumpsend scheitert, entdeckt die Ballettlehrerin ihr besonderes und etwas spezielles Talent: Wenn Tanja Musik richtig gefällt, dann kann sie bis an die Decke springen. Und genau das muss ein Ungeheuer können. Tanja bekommt die Hauptrolle in der Ballettaufführung ‚Das Ungeheuer im Elfenland‘. Premiere ist auf einem Straßenfest und viele Kinder aus Tanjas Klasse schauen sich die Aufführung an. Tanja ist sehr aufgeregt, doch es wird ein großer Erfolg. Sie springt enorm hoch und bekommt sehr viel Applaus. Mit der Kraft des Ungeheuers ertanzt sie sich den Respekt ihrer Mitschüler.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Matthias Hanselmann
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit der Kabarettistin und Regisseurin Gerburg Jahnke in Oberhausen
(Wdh. v. 07.05.2017)

20 Jahre lang stand Gerburg Jahnke als ein Teil des Kabarettduos Missfits auf den Bühnen der Republik. Mit scharfem Blick und geschliffenen Formulierungen nahmen die beiden Frauen die vor allem männliche Gesellschaft aufs Korn. Heute präsentiert die Oberhausenerin die Sendung ‚Ladies Night‘ in der ARD, eine Art Kabarettbühne nur für Frauen. Sie inszeniert als Regisseurin Theaterrevuen und steht auch weiterhin selbst auf der Bühne. Nach vielen Jahren in Hotels, auf der Autobahn und im Zug ist die 63-Jährige heute dankbar für jeden Tag in ihrer Heimatstadt.
Scharf wie auf der Bühne, kommentiert sie auch Entwicklungen in ihrer Geburtsstadt. Die alte Mitte etwa, deren Einkaufsstraße hinter ihrem Potential zurückbleibt oder der missglückte Strukturwandel im Ruhrgebiet. Doch der Spaziergang mit Gerburg Jahnke führt auch an Orte, die für den Aufbruch in eine neue Zeit stehen. Der alte Gasometer Oberhausens etwa, der als Industriedenkmal heute für Kultur genutzt wird. Orte, die für die Suche der Stadt nach einer neuen Identität stehen.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

12:30 Uhr

Die Reportage

Frauen an den Herd!
Spitzengastronomie in Männerhand
Von Tina Hüttl

49 Männer und eine einzige Frau - so sah die Nominierungsliste des Gastromagazins Rolling Pin aus, das zur Wahl des besten Kochs in Deutschland aufrief. Spott und Häme in den sozialen Netzwerken waren angesichts der krassen Geschlechterungleichheit die Folge. Aber warum gibt es eigentlich so wenig Frauen in den Spitzengastronomie - dort, wo sich Geld verdienen lässt und Ruhm und Ehre warten? Gastrokritikerin Tina Hüttl sucht die Antwort auf diese Frage in den besten Küchen der Republik.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

Der philosophische Wochenkommentar:
Jurassic Nashorn
Von David Lauer

Politik der "Opfer": Herabsetzung oder Ermächtigung?
Gespräch mit Prof. Dr. phil. Harald Welzer, Sozialpsychologe

"Sind ungerechtere Gesellschaften attraktiver?“
Siri Hustvedt in Berlin
Von Tobias Wenzel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Schwerpunkt:  Opfer und Opfertheologie

Religiöse Kommunikation durch Blut
Im 3. Buch Mose stehen sehr detaillierte Vorschriften, welche Opfertiere von wem wofür darzubringen sind. Diese Praxis des Opferns ist längst überholt, dennoch bleibt das Thema für die jüdische und die christliche Theologie wichtig.
Von Kirsten Dietrich

Jesus starb als Gewaltopfer, nicht als Sühnopfer
Daserklärt die feministische Theologin und Neutestamentlerin Claudia Janssen im Gespräch. Problematisch ist für sie die theologische Wirkungsgeschichte des vieldeutigen Begriffs Opfer, die gerade Frauen oft zur Selbstaufopferung drängte.

Interreligiöser Dialog als Überlebensstrategie
Der pakistanische Christ Shahid Rehmat erlebt in seiner Heimat täglich Diskriminierung. Dagegen kämpft er an, indem er mit seiner Jugendorganisation junge Muslime, Christen, Sikhs und Hindus zusammenbringt, um Vorurteile abzubauen.
Von Antje Stiebitz

Gemeinsam tafeln im Gemeindehaus
In der Kleinstadt Reinfeld teilen jede Woche Menschen das Claudius-Mahl, benannt nach dem berühmtesten Pfarrsohn der Stadt - dabei geht es um Begegnung ebenso wie um Hilfe für Bedürftige.
Von Sandra Voß

Moderation: Anne Françoise Weber

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Schwanengesänge in Sonatenform
Die späte Kammermusik von Claude Debussy
Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Vera Linß

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Jaedicke

Energie Cottbus - ein Fußballverein und sein rechtes Image
Von Sylvia Belka-Lorenz

Hertha BSC - Fans erinnern an ein im KZ ermordetes Vereinsmitglied
Von Vanja Budde

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Die Pferdestadt
Neustadt an der Dosse hat sportlich viel zu bieten
Von Sandra Voß

Neustadt an der Dosse ist 2017 zur sportlichsten Stadt Brandenburgs gewählt worden. Eine Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 5000 € belohnt wird. Viel Geld für eine Stadt, in der jedes sportliche Engagement ehrenamtlich geleistet wird.
Ein wichtiger Punkt für die Auszeichnung ist die Vielfalt des sportlichen Angebotes. Neben Fußball, Leichtathletik, Volleyball und Kegeln wird Reiten in Neustadt groß geschrieben. Klar, denn Neustadt trägt den Beinamen die Pferdestadt. Im Haupt- und Landesgestüt Neustadt werden edle Pferde gezüchtet oder auf sportliches Topniveau trainiert. Kinder lernen in der an das Gestüt angeschlossenen Schule auf höchstem Niveau zu reiten. Wem eine Pferdestärke nicht reicht, steigt um auf 60 PS. Beim Motocross lernen schon die Kleinsten, auf der stadtnahen Strecke die Maschine durch den Schlamm zu steuern.

18:30 Uhr

Hörspiel

Die Farm
Eine nostalgische Erzählung
Von Raymond Federman
Übersetzung und Bearbeitung: Gaby Hartel
Regie: Norbert Schaeffer
Mit: Matthias Habich, Maren Kroymann
Ton: Lutz Pahl
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Länge: 55'57
(Wdh. v. 08.05.2005)

Auf einer Urlaubsreise durch Frankreich werden Jugenderinnerungen wach: Landarbeit, erste Lieben, Frankreich in der Kollaboration.

Anschließend:
moinous@aol.com - Nachrichten von Raymond Federman
Von Gaby Hartel

1942: Raymond war 13 Jahre alt, als er sich in die "unbesetzte Zone" Frankreichs durchschlug und als billige Arbeitskraft auf einem Bauernhof unterkam. Ein "zufällig Überlebender". Als einziger seiner Familie entging er dem Zugriff von Polizei und Gestapo. Über ein halbes Jahrhundert später reist Federman mit seiner Frau nach Südfrankreich. Als amerikanischer Tourist erlebt er ein komisches Roadmovie, eine seltsame Reise in die Vergangenheit.

Raymond Federman, 1928 in Paris geboren, lebte seit 1947 in den USA als Autor und Literaturwissenschaftler, er starb 2009 in San Diego. Seine Romane sind in mehrere Sprachen übersetzt und speziell in Deutschland als Hörspiele adaptiert: "Die Nacht zum 21. Jahrhundert" (BR/SR 1989), "Die Stimme im Schrank" (BR/SR 1990), "Take it or leave it" (BR 1999). "My Body in 9 parts/Mein Körper in 9 Teilen" (DKultur 2009) wurde mit dem Prix Italia ausgezeichnet.

Seit den frühen 1960er-Jahren zählt Raymond Federman zu den führenden Vertretern der amerikanischen Avantgarde: Thema seiner, zwischen Englisch und Französisch oszillierenden, reduziert-verspielten und stark gestischen Prosa ist die, in immer neuen Varianten erzählte Geschichte seiner selbst: Wie kam es, dass der französische Jude, dreizehnjährig, als einziger seiner Familie vor dem Zugriff der Nazis gerettet wurde? Wie stieg der "lost boy in America" nach seiner Emigration in die USA 1947 durch eine Kette von Zufällen vom Fließbandarbeiter über den GI im Koreakrieg (1951-1954) zum Studenten und Literaturprofessor (1959-2000) auf. 1965 veröffentlichte er eine der ersten Amerikanischen Studien über seinen Freund Samuel Beckett. Seit 1967 schrieb er fünf Lyrikbände, vier Bände Literaturkritik und zwölf Romane, darunter "Amer Eldorado" (1974), "Take It Or Leave It" (1976), "La Fourrure de ma Tante Rachel" (1997) und "Retour au Fumier" (2005). Für seinen Erstling "Double or Nothing" gewann er den Frances Streloff Fiction Prize, den Panache Experimental Fiction Prize (1971) und für "Smiles on Washington Square" den American Book Award (1985). 1989-1990 war er Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom Nachmittag

Sergej Prokofjew
"Die Liebe zu den drei Orangen“, Konzertsuite aus der Oper op. 33a
Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125
Sinfonie Nr. 7 cis-Moll op. 131

Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Thomas Søndergård

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Ästhetische Résistance
Zum 100. Todestag von Claude Debussy
Von Michael Dasche

Im Gespräch mit dem Pianisten und Herausgeber Bernd Goetzke

Das Schaffen Claude Debussys fällt in eine Periode der französischen Musikgeschichte, für die Romain Rolland den Begriff ‚renouveau‘ prägte. Dieses Streben nach Erneuerung erwuchs aus dem anhaltenden Unmut einer jungen Komponistengeneration über die Chancenlosigkeit, die sie in einem äußerlich überfremdeten, innerlich in Routine und Konventionen erstarrten Musikbetrieb hatte. Als Exponent dieser Protesthaltung tat sich alsbald der junge Debussy hervor. Nicht nur sein musikalisches Naturell widersetzte sich herrschenden akademischen Normen, auch als Kritiker und Feuilletonist führte er eine spitze Feder gegen Missstände des musikalischen 'juste milieu'. Im Kern ging es ihm darum, das Potenzial authentisch französischer Musik freizulegen und schöpferisch zu nutzen. In seinem Bemühen, dem 'Französischen' schärfere Konturen zu verleihen, schoss Debussy freilich auch übers Ziel hinaus. Namentlich in seinen letzten, vom Ersten Weltkrieg überschatteten Jahren, erging er sich zuweilen in radikalen Nationalismen. Das bleibt ein tragischer, wenn auch erklärbarer Widerspruch im Schaffen des sonst so weltoffenen ‚Musicien français‘.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Miriam Rossius

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Ein tragischer Witz: Kulturschaffende zu den Wahlen in Ägypten
Von Cornelia Wegerhoff

Zurück zur Natur - Literaturfestival "Monte Verità" in Ascona
Von Dirk Fuhrig

Schluß mit Lustig: Das Millowitsch-Theater spielt zum letzten Mal
Gespräch mit Michael Laages

Kulturpresseschau
Von Burkhard Müller-Ullrich

März 2018
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur