Seit 00:05 Uhr Das Blaue Sofa

Sonntag, 20.10.2019
 
Seit 00:05 Uhr Das Blaue Sofa
Tagesprogramm Mittwoch, 14. März 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Die Kinder des Přemysl Pitter
Eine Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs
Von Jörn Klare
Regie: Friederike Wigger
Komposition: Achim Zepezauer
Mit: Tilo Werner, Rudolf Krause
Ton: Hermann Leppich
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 54'32
(Wdh. v. 02.05.2015)

Nächstenliebe - gelebt, nicht gepredigt.

Es sind nicht mehr viele. Die jüngsten sind knapp 80 Jahre alt. Sie leben in Jerusalem, Berlin, einem bayrischen Dorf oder einer hessischen Kleinstadt. Im Frühsommer 1945 war ihr Leben in großer Gefahr, bis sie einem Humanisten begegneten, der aus Schlössern in der Nähe von Prag Heime für elternlose Kinder machte. Jüdische Kinder, die Auschwitz überlebt hatten, zusammen mit nichtjüdischen, deutschen Kindern, die in neuen Internierungslagern zu sterben drohten. Wer war dieser Mann, der ihr Leben rettete?

Jörn Klare, 1965 in Hohenlimburg geboren und zwischen dem Sauerland und Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt als Autor in Berlin und schreibt Sachbücher, Theaterstücke und Radiofeature, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Für sein Buch "Nach Hause gehen. Eine Heimatsuche" erhielt er 2017 den Evangelischen Buchpreis. Zuletzt: "Nach Hause gehen" (Deutschlandradio Kultur 2016), "Paragrafen baden nicht" (DLF 2016) und das ARD-Radiofeature "Abschied vom Faktor Mensch" (NDR 2016).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Christian Graf

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

u.a. Kalenderblatt:
Vor 25 Jahren: In Andorra stimmt die Bevölkerung für die erste demokratische Verfassung

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Für ein Denkmal für die polnischen Opfer des NS
Gespräch mit Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Gründungsdirektor Willy-Brandt-Zentrum Breslau

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Leipziger Buchmesse:
Warum fristet rumänische Literatur ein Schattendasein?
Gespräch mit dem rumänischen Schriftsteller Norman Manea

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Beute. Mein Jahr auf der Jagd" von Pauline Bok
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

"Ich bin ein Keinheimischer"
Ulrike Timm im Gespräch mit Michael Schindhelm

Man kann ihn einen Nomaden in Sachen Kultur nennen, er selbst hat den Begriff "Keinheimischer" geprägt: Michael Schindhelm war schon als DDR-Bürger international unterwegs, er studierte in der Sowjetunion Quantenchemie, forschte über dieses exotische Fach in Ostberlin gemeinsam mit einer gewissen Angela Merkel, verlegte sich dann als Nischenexistenz auf die Theater-Dramaturgie. Und die katapultierte Michael Schindhelm nach der Wende aus der Nische hinaus in die Welt: Theaterintendant erst in Thüringen, dann in Basel, später Generaldirektor aller drei Opernhäuser Berlins. Und nach Quantenlehre und Theaterleitung erfand sich wieder ein neuer Michael Schindhelm: der Kulturmanager für Großprojekte in Dubai und Hongkong. Und der Filmemacher. Und der Buchautor. Und immer unterwegs.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Das Ende der Party? - #metoo im Literaturbetrieb?
Von Franziska Walser

Die Herzen der Männer:
Neue Bücher zum Thema "Männlichkeit"
Von Siglinde Geisel

"Nach dem Winter":
Die mexikanische Schriftstellerin Guadalupe Nettel
Von Tobias Wenzel

Buchkritik:
"Ein Raubtier namens Mittelmeer" von Ghayath Almadhoun
Rezensiert von Carsten Hueck

Straßenkritik:
"Die Känguru Chroniken" von Marc-Uwe Kling
Von Maria Bonifer

"Null Komma Irgendwas"
Die rumänische Star-Autorin Lavinia Braniste
Von Mirko Schwanitz

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Underground und Improvisation
Alternative Musik und Kunst nach 1968
Gespräch mit Sergej Newski, Komponist und Kurator

Das muss man gehört haben...
Von Jan Tengeler

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Die Leipziger Liederszene der 80er-Jahre
Gespräch mit dem Liedermacher Dieter Kalka

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Bettina Gaus, Journalistin und politische Korrespondentin der taz
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

(Zu) späte Aufklärung
Misshandlungen in einem Kinderheim in Donauwörth
Von Judith Zacher

Nestbeschmutzer
Betreuer macht Gewalt gegen junge Geflüchtete öffentlich
Von Jennifer Stange und Arndt Ginzel

Die Berliner CDU - immer noch ein Männerverein!?
Von Claudia van Laak

Gegen Sexismus - JuLis in Sachsen-Anhalt beschließen Benimm-Regeln
Gespräch mit Kai Krause, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen in Sachsen-Anhalt

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Auf die Bühne mit dem Rechts?
Das Demokratie-Theater-Verhältnis überdenken
Gespräch mit dem Theaterregisseur Oliver Frljic

Fundstück 115: Refusenik - 125th (Zavel)
Von Paul Paulun

Das Kapital im Computerspiel
Von Philipp Schnee

Vorgespult
"Maria Magdalena", "Rückenwind von vorn" und "The Florida Project"
Vorgestellt von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Ulrike Jährling

Quetschkommodenalarm
Von Anne Müller

Gummistiefelorgel
Von Peter Kaiser

Diener der Musik?
Der Klavierstimmer
Von Isabelle Auerbach

Quetschkommodenalarm
Handharmonika, Maulklavier, Quetsche, Quetschkasten, Quetschkommode... oder einfach: Akkordeon. Ein unglaubliches Instrument, das aussieht wie ein Urviech und dabei so sanfte, rhytmische und harmonische Klänge erzeugen kann. Diana erzählt uns ein wenig von den unendlichen Weiten des Akkordeon-Univerums, von unerwarteten Klängen und Experimenten und was man am berühmten Heinrich Schütz Konservatorium in Dresden alles so lernen kann.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Was bietet das diesjährige "MaerzMusik"-Festival?
Gespräch mit Berno Polzer

Our Piece Of Punk - ein queerfeministischer Blick auf Punk
Gespräch mit Barbara Lüdde

Das muss man gehört haben...(Jazz)
Von Jan Tengeler

Newcomer der Woche: Nakhane
Von Alexandra Friedrich

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Hans-Joachim Wiese

17:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Kunst im Kongo - Wie Kreativität die Gewalt vertreiben soll
Von Elisabeth Weydt

Moderation: Andre Zantow

Die zweite Amtszeit von Kongos Präsident Kabilas endete offiziell im Dezember 2016. Es gab eine Vermittlung durch die Katholische Kirche, aber der Wahltermin für Dezember 2017 wurde von Kabila auf Ende 2018 geschoben. Das sorgt immer wieder für Proteste von der Opposition und Tote durch Zusammenstöße mit der Polizei. Dazu gibt es im Nordosten Kämpfe zwischen Volksgruppen, Milizen und Rebellengruppen. 200.000 Menschen sollen schon auf der Flucht sein. Gleichzeitig versuchen Künstler international bekannt zu werden und dem Land positive Energie zu bringen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Wandel der Sprache: Wie die 68er Begriffe prägten
Von Jens Rosbach

Die andere Buchenwald-Geschichte:
Das Schicksal des Sinto-Jungen Willy Blum
Von Henry Bernhard

19:30 Zeitfragen. Feature

"Gute Bläserin kann sich auch melden"
Die Geschichte der Damenkapellen
Von Christian Berndt und Ralf Bei der Kellen

Frauen, die Musik machen -  das scheint heute etwas Alltägliches zu sein. Im 19. Jahrhundert herrschten ganz andere Verhältnisse. Da traten musizierende Frauen als Kuriosität zwischen der bärtigen Dame und dem Schlangenmenschen auf, wurden fast als ‚Laune der Natur‘ präsentiert. Damals zogen sogenannte „Damenkapellen“ von Etablissement zu Etablissement und bildeten einen nicht unerheblichen Teil des Unterhaltungsangebots. Allerdings ist der Begriff „Damenkapelle“ bis heute in keinem der gängigen Standardwerke zur Musikgeschichte verzeichnet - was wahrscheinlich an einer gewissen „Anrüchigkeit“ dieses Gewerbes lag - und liegt? Warum waren musizierende Frauen vom Biedermeier bis in die Weimarer Republik eine solche Attraktion? Und - was ist heute wirklich anders?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Chor@Berlin
Radialsystem V
Aufzeichnung vom 24.02.2018

Bobby McFerrin (bearb. Roger Treece)
The Garden

Volkslied (bearb. Stefan Flügel)
Wenn ich ein Vöglein wär

Vienna Teng (bearb. Kerry Marsh)
Hymn of Axciom

Louis Bonfá (bearb. Jesper Holm)
A day in the life of a fool

Duke Ellington (bearb. Anders Edenroth)
It dont mean a thing

Beyoncé (bearb. Manuel Grunden)
Single Ladies

Thelonious Monk (bearb. Manuel Grunden)
Round Midnight

Daft Punk (bearb. Stefan Flügel)
Get lucky

Laura Mvula (bearb. Malene Rigtrup)
Sing to the moon

Sia (baerb. Leopold Hoepner)
Chandelier

Bon Iver (bearb. Kerry Marsh)
Woods

Peter Allen (bearb. Leopold Hoepner)
I go to Rio

Hozier (bearb. Leopold Hopener)
Take me to church

Pop-Up Chor
Leitung: Anne Kohler

21:30 Uhr

Hörspiel

Krieger im Gelee
Von Claudius Lünstedt
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit: Max Mauff, Jörg Hartmann und Friederike Kempter
Komposition: Andreas Bick
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 59'30
(Wdh. v. 07.09.2016)

Drei Menschen in der Großstadt, jeder auf seine Weise verloren.

Immer nach dem Fechtunterricht schaut sich der 14-jährige Mervin teure Uhren in den Auslagen an. Seine Eltern können sich solche Geschenke leisten und behüten ihren Sohn, der sich nach der weiten Welt und Freundschaft sehnt. Eines Tages bekommt er ein Angebot. Am andern Ende der Stadt sitzt Martin täglich acht Stunden auf seinem harten Holzstuhl und kasteit sich mit Gedanken und geregelten Abläufen. Dann läuft alles aus der Bahn.

Die Begründung der Jury (Hörspiel des Monats):
Man muss Lautréamonts "Chants de Maldoror" nicht kennen, um dieses Hörspiel zu verstehen. Aber wenn man weiß, dass der sechste Gesang aus einem der schwärzesten Texte der Weltliteratur hier Pate gestanden hat, kann man die Raffinesse, mit der Claudius Lünstedt den Stoff in die Gegenwart überführt, nur bewundern. Entscheidend ist aber die Erzählweise dieses spannenden Kammerspiels: In drei voneinander vollkommen unabhängigen Monologen wird dasselbe unerhörte Ereignis auf einer Brücke beleuchtet. In literarisch vollendeter Rollenprosa schildern das vierzehnjährige Opfer, der Täter und eine unbeteiligte Beobachterin, was sich an einem Morgen und in den Stunden danach an Dramatischem ereignet hat. Dass dabei ein unklärbarer Rest bleibt, ist konstitutiv für "Krieger im Gelee". Zwar wurde der Text auch schon auf der Bühne aufgeführt. Doch die Strenge seiner Form, die sich ganz auf die drei Stimmen verlässt, kommt in keinem Medium so zu Geltung wie im audiophonen. Die sparsame, präzise, sich dem Text geradezu anschmiegende Komposition von Andreas Bick, die jedem Monolog ein Instrument zuspielt, trägt dazu nicht unwesentlich bei.

Claudius Lünstedt, geboren 1973 in München. Zahlreiche Theaterstücke. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für "Zugluft", Lenz-Preis für "Musst boxen", Niederländisch-Deutscher Jugenddramatikerpreis für "Vaterlos" und Golden Mask Award für das Libretto "Heiliger Franz". Claudius Lünstedt lebt in Berlin und unterrichtet dort auch Szenisches Schreiben an der Universität der Künste und an der Freien Universität. "Krieger im Gelee" (Hörspiel des Monats September 2016) ist sein erstes Hörspiel.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Elena Gorgis

Buchmesse Leipzig: Tagesbericht
Von Kolja Mensing

Filme der Woche "Der Hauptmann" und "Maria Magdalena"
Vorgestellt von Jörg Taszman

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

März 2018
MO DI MI DO FR SA SO
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